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Projekte / Social Business
"Nach einer Legende waren es Mönche, die vor ungefähr 1.300 Jahren als Erste einen Aufguss aus den Blättern der Kaffeepflanze herstellten, nachdem sich Hirten bei ihnen beschwert hatten, dass manche ihrer Ziegen, die von einer immergrünen Pflanze gefressen hatten, einfach nicht müde werden wollten. Die Mönche entdeckten so den guten Geschmack und die belebende Wirkung des Kaffee - Tee, durch den sie ihre Gebete bis in die Nacht ausdehnen konnten." Quelle: https://wikipedia.org/wiki/Coffeatea
Rotterdam
45 €
15.000 € Fundingziel
4
Fans
2
Unterstützer
Projekt beendet
 KuKu - ein Tee aus den tiefen Erden Afrikas

Projekt

Finanzierungszeitraum 10.08.17 12:36 Uhr - 30.09.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Februar - Mai 2018
Fundingziel 15.000 €
Stadt Rotterdam
Kategorie Social Business

Worum geht es in dem Projekt?

Möglicherweise habt Ihr bereits mein Video angesehen und dort einige Informationen erhalten. Der KuKu - Tee, also die sonnen getrockneten, speziell geröstet und dann zerstoßenen Blätter des Kaffeebaumes, "verfolgt" mich bereits eine ganze Weile. Wie ihr aus den Bildern entnehmen könnt, war ich 2013 für fast einen Monat in der kaffeeproduzierenden Genossenschaft "Amaro Gayo" im Süden Äthiopiens, um eigenhändig KuKu herzustellen. Es war eine euphorische Zeit. Mein damaliges Ernteergebnis von ca. 20 Kilo verbrachte ich nach Deutschland, füllte sie in kleine Probepäckchen und begann, innerhalb eines Radius von 100 Kilometern um meinen Heimatort diese Proben an Teefachgeschäfte, Kaffeehäuser, Bioläden, Feinschmeckergeschäfte und Privatpersonen zu verteilen oder, wenn möglich, gleich vor Ort eine Verkostung durchzuführen. Außerdem versendete ich die Packungen an einschlägige Internetportale wie "teetagebuch", "teemag" usw. Um die Reinheit des Tees auch zu bestätigen, sandte ich Proben an zwei bekannte Lebensmittellabore, die den Tee in die Tiefe prüften.
Die feedbacks auf meine Aktionen waren sehr positiv. Insgesamt konnte ich ca. 250 Verkoster erreichen und 90% der Tester vergaben die Note "gut" bis "sehr gut". Unter anderem wurde der angenehm anregende Effekt öfters angesprochen, was auf den moderaten Koffeingehalt zurückzuführen ist (ca. 15% Gehalt im Vergleich zu einem Espresso).

Alles war wohl gerichtet, als das Schicksal zuschlug und ich im Frühjahr 2014 einen schweren Herzinfarkt erlitt. Alle Aktivitäten erstarben und ich war fast zwei Jahre beschäftigt, mich zu rehabilitieren.

Obwohl das KuKu-Projekt mittlerweile drei Ordner füllte, fand ich lange Zeit nicht mehr die Kraft, den Faden wieder aufzunehmen. Das lag nicht nur an meinem angeknacksten Selbstbewusstsein, sondern auch an der finanziell angespannten Lage, denn das Krankengeld war nicht üppig.

Vor einigen Monaten telefonierte ich mit meinem alten Freund Sven, der mich fragte, wie es denn um das Teeprojekt stehe. Wahrheitsgemäß sagte ich, dass seit meiner Erkrankung nichts mehr passiert sei.
Er "wusch mir den Kopf" und meinte, dass es höchste Zeit sei, endlich diesen tollen Tee nach Europa/Deutschland zu holen. Sven ging noch einen Schritt weiter und bot mir sein Engagement als stiller Teilhaber an. Wenn ich es schaffen sollte, 15.000 Euro Kapital zu generieren, sei er bereit, den gleichen Betrag zu investieren.
Mit einem Betrag von 30.000 Euro ist das Projekt nachhaltig finanziert.

Deswegen bin ich hier und heute bei Euch. Ich bin bereit, die Arbeit aufzunehmen und brauche Eure Hilfe.

Ich möchte den Text nicht unnötig lang machen. Natürlich berührt das Projekt viele interessante Bereiche und ich bin gerne bereit, alle Fragen, die sich Euch stellen, zu beantworten. Egal, ob Euch der Geschäftsplan, die Lieferketten, die Vertriebswege oder auch die gesunden Bestandteile des KuKu interessieren, ich werde gerne Rede und Antwort stehen.

Abschließend aber noch der Hinweis darauf, warum dieses Projekt hier auf startnext als "social business" geführt wird. Wie 2013 bereits geplant, möchte ich den KuKu ohne Mittelsmann direkt bei genossenschaftlich organisierten Produzenten einkaufen ( z.B. die "Kagera Cooperative Union" in Tansania mit über 60.000 organisierten Bauern oder "Amaro Gayo" in Äthiopien mit 4.000 organisierten Kaffeebauern). Gerade Kleinst- und Kleinbauern haben aufgrund der stark schwankenden Kaffeepreise sehr niedrige Einkommen, was nur zum Überleben auf sehr niedrigen Niveau ausreicht. Es liegt in der Natur der Sache des KuKu, dass diesen Menschen ein ganzjähriges Extraeinkommen ermöglicht wird, ohne das von deren Seite Investitionen nötig sind. Da die Bauern Kaffeebäume haben, haben sie auch KuKu und somit über ihre zuständige Genossenschaft die Möglichkeit, eine zusätzliche Einnahmequelle zu generieren. Ist das nicht toll!

Nun ist es an Euch. Bitte helft mit einer Spende, den sowohl kalt als auch heiß wohlschmeckenden KuKu, der in den tiefen Erden Afrikas gedeiht, zu uns zu bringen. Denkt daran, wie viel Ihr bewirken könnt - Ihr schenkt nicht nur mir und meiner Familie wieder eine echte Perspektive für die Zukunft, Ihr schenkt auch den afrikanischen Bauern eine Quelle der Einnahme. Da ich insgesamt 5 Jahre in Äthiopien gelebt habe, weiß ich wirklich, wovon ich spreche. Nur 1$ pro Tag Extraeinkommen kann in kleinbäuerlichen Familien dazu führen, dass ein Kind zur Schule gehen kann.
Ich freue mich, von Euch zu hören.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Um Ziele festzulegen, muss ich natürlich wissen, wo ich stehe. Ein paar Fakten: KuKu gehört zu den Monokräutertees.
Im letzten Jahr wurden in Deutschland rund 20.000 Tonnen Monokräutertee (z.B. Pfefferminze, Fenchel, Kamille usw.) verkauft. Auf den Mate-Tee als Nischenprodukt entfallen 500 Tonnen/jährlich.
Ich möchte mit einem Erstimport von 200 Kilo beginnen und nach erfolgter Markteinführung in 2018 das Gesamtvolumen von 1 Tonne realisieren. Da wir am Anfang mit hohen Zuwächsen rechnen können, ist eine jährliche Verdoppelung in den ersten 5 Jahren möglich, sodass ein Ziel von 10 Tonnen für 2022 angestrebt wird.
Das sind jetzt rein kaufmännische Ziele, aber ich möchte auch als Ziel eine gesunde Work - Life - Balance setzen sowie einen Fokus auf partnerschaftliche und nachhaltig gute Beziehungen mit den Produzenten des KuKu haben. Natürlich muss mit Gewinn gewirtschaftet werden (ist über den Geschäftsplan angebildet), aber er ist eben nur ein Teil des Gesamten und steht nicht über allem.
Ziele des Warensortiments sind Teedosen mit je 50 gr. oder 100 gr. losen Tee, Teebeutel sowie mittelfristig die Einführung eines Kaltgetränkes als Eistee.

Zielgruppen:

  • Private Endverbraucher und Einzelhändler über den eigenen Online-Shop.
  • Tee-, Bio-, Feinkostgroßhandel
  • Gastronomieketten (z.B. Kaffeehausketten)
  • Natur-und Feinkostketten
  • Wellnesshotels (aufgrund der gesundheitsfördenden Eigenschaften des KuKu) - als Heiss- oder Kaltgetränk

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

1. Der KuKu als "Hybridgetränk" zwischen Tee und Kaffee hat ein hohes Potenzial, ein "Trendsetter" zu sein. KuKu soll weder in einem guten Teegeschäft noch in einer Kaffeebar im Angebot fehlen (im Sommer frisch als Eistee serviert). Wer heute und hier das Projekt unterstützt, wird sich als Mitgründer dieses völlig neuen Trinkgenusses einbrennen.

2. KuKu gibt es zwar generell in jedem Land, welches Kaffee produziert. Jedoch hatte ich bislang meine Quellen in Afrika mit dem Baum des Coffee Arabica. Daher möchte ich die Bezugsquellen auch dort belassen. Ich möchte direkt mit selbstverwalteten Kaffeegenossenschaften, in denen sich Klein- und Kleinstbauern organisiert haben, zusammenarbeiten. Dazu gehören als Beispiel "Amaro Gaayo" in Äthiopien (Fair Trade- und Biozert., 4.000 organisierte Bauernfamilien, Direktexporteure) oder die "Kagera Co-operative Union (KCU)" in Tansania (Fair Trade- und Biozert., 60.000 organisierte Bauernfamilien, Direktexporteure). Über diesen Handelsansatz kann es den Genossenschaften gelingen, neben dem Kaffee als Kerngeschäft über den Export von KuKu zusätzliche Einnahmen zu generieren. Wer heute und hier das Projekt unterstützt, kann sich sicher sein, dass er ein "Social Business" unterstützt, denn durch diese Art der Geschäftsverbindungen erreichen wir, dass die Handelsumsätze direkt bei den Produzenten ankommen (werde ich auch sehr transparent behandeln).

3. Wir sind eine Familie von fünf und kommen finanziell über die Runden. Aber das alleine reicht mir nicht. Ich habe einige schwere Jahre hinter mich gebracht und es ist nun Zeit, was richtiges und sinnvolles aufzubauen. Das KuKu-Projekt ist vielfältig und einmalig. Wer heute und hier das Projekt unterstützt, leistet Hilfe zur Selbsthilfe, denn bei Erfolg dieser Aktion entsteht ein fantastisches Geschäft, was meine und die Situation meiner Familie positiv und langfristig verändert.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Kapital aus diesem Funding möchte ich es schaffen, die erste Kleinmenge von 200 Kilo durch alle "Stationen" vom Einkauf des Rohmaterials bis zum verkaufsfertigen Produkt zu begleiten. In Zahlen sieht das folgendermaßen aus:
1.200 Euro: Fundingkosten (Startnext, Bankgebühren)
1.000 Euro: Eure wohlverdienten Geschenke
1.000 Euro: GmbH - Gründung und andere administrative Kosten
3.000 Euro: Reisekosten International (Afrika) und National (Europa)
2.000 Euro: Teeeinkauf, Transport, Import & Zoll, Verbringung bis zur Endverarbeitung.
3000 Euro: Logo, Verpackungsdesign, Abfüllung und verkaufsfertige Verpackung (Teedosen, Pyramidenbeutel) durch einen Dienstleister.
1000 Euro: Homepage inkl. Onlineshop
2.000 Euro: Kleine Röstmaschine (Röstvorgang ist neben der richtigen Blattlese bei der Ernte ein TOP-Betriebsgeheimnis)
800 Euro: Sonstige anfallende Kosten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Da ist zum einen meine Wenigkeit mit 50% Beteiligung an der Firma.Ich werde als Geschäftsführer bestellt. Ich bin seit 1993 selbständig, habe erst 12 Jahre in Deutschland als Kaufmann in München gearbeitet und habe dann für fast 10 Jahre in Ostafrika (Äthiopien) und in Südostasien (Indonesien) privatwirtschaftliche Projekte aufgebaut und geleitet.

Zum anderen ist Sven Werner als Gesellschafter mit 50% Anteil beteiligt. Er ist nun fast 20 Jahre in der Entwicklungshilfe tätig und arbeitet im Moment in Namibia. Er wird sich mit 15.000 Euro an der Firma beteiligen.

Impressum
1965
Martin Küster
Birkenallee
34225 Baunatal Deutschland

Telefon: 0152 34 32 92 29

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gründer, Erfinder und Kreative stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

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