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Artensterben, Klimakrise - und nichts passiert? Unsere Denkfabrik hat in den letzten 2 Jahren ein Konzept für eine giftfreie und klimapositive Landwirtschaft entwickelt. Diese wollen wir jetzt auf die Felder bringen. Dazu schaffen wir 15 Vorzeige-Höfe, die die Biodiversität maximal fördern, CO2 aktiv aus der Atmosphäre entziehen, das Grundwasser rein halten, nur erneuerbare Energien anwenden und dabei den Landwirt*innen ein gutes Einkommen sichern. Dafür brauchen wir eine Anschubfinanzierung.
30.307 €
250.000 € 2. Fundingziel
219
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
 Landwirtschaft 5.0
 Landwirtschaft 5.0
 Landwirtschaft 5.0
 Landwirtschaft 5.0

Projekt

Finanzierungszeitraum 13.09.19 20:43 Uhr - 31.10.19 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 1.11.2019-31.10.2020
Fundingziel 15.000 €

Wir informieren die Öffentlichkeit über das Lösungskonzept LW5.0. Darüber finden wir weitere Unterstützer*innen und staatliche Förderung.

2. Fundingziel 250.000 €

Wir sammeln in Vorstudien Daten aus der ganzen Ortenau, um gezielt staatliche Förderung zu beantragen. Wir werden Showroom für ganz Deutschland.

Kategorie Wissenschaft
Stadt Offenburg
Worum geht es in dem Projekt?

Bei den Themen Artensterben und Klimakrise wird viel zu viel geredet und viel zu wenig gemacht . Das wollen wir ändern. In der Denkfabrik "Landwirtschaft 5.0" haben wir ein neues System für die Landwirtschaft und die städtischen Grünflächen entwickelt, das mit dem Paris-Abkommen vereinbar ist:

  • Für maximale Biodiversität sorgen.
  • CO2-Ausstoß auf Null bringen.
  • Statt CO2 nach oben in die Luft, CO2 nach unten und als Kohlenstoff im Boden speichern.
  • Landwirt*innen fair entlohnen.
  • Gesunde Lebensmittel giftfrei produzieren.

Unser Konzept erfüllt diese Ansprüche zur Steigerung des Gemeinwohls. Das werden wir auf 15 Höfen in der Ortenau und in der Stadt Offenburg exemplarisch zeigen. In einem erlebbaren Schaufenster, offen für Besucher*innen aus aller Welt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir brechen die mit Pflanzenschutzmittel belasteten Monokulturen auf und bringen wieder Leben und Vielfalt auf den Acker. Damit es wieder summt und brummt und unsere Landschaft wieder vielfältig und schön anzusehen wird.

Das Gesamtkonzept basiert auf 5 Säulen:

  • Biodiversitätsstreifen mit Bäumen, Hecken und Blühpflanzen (5-10% der Ackerfläche).
  • Vielfältige Biomassestreifen zum dauerhaften Entzug von CO2 aus der Atmosphäre (5-10% der Ackerfläche) zur
  • Herstellung von Pflanzenkohle zur Ertragssteigerung, Humusbildung und Kohlenstoff-Einlagerung.
  • Landwirtschaftliche Elektromobilität (Traktor, Radlader, Lieferfahrzeuge) versorgt durch
  • Solarstrom über oder neben den Äckern (5% der Ackerfläche mit Agro-Photovoltaik.

Zielgruppe sind

  • Alle Menschen, da uns alle angeht, wie das Essen zu uns auf den Teller kommt.
  • Landwirt*innen, die durch Umstellung ihrer Produktionsweise auf LW5.0 zu echten "Klima-Farmern" werden und gleichzeitig ihren Betrieb nachhaltig bewirtschaften können.
  • Kommunen, welche mit unserem Konzept Stadtbäume vor dem Hitzetod bewahren und ihre CO2 Bilanz verbessern können.
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Damit die Landwirtschaft vom Problem zur Lösung wird. Denn sie kann es. Die Lösung der Klimakrise braucht jetzt die Agrarwende. Dieses komplexe Thema erfordert gezielte Forschung und Blaupausen für Landwirt*innen. Wir haben das Konzept und brauchen nun die Anschubfinanzierung, um in die Umsetzung gehen zu können. Das Geld erlaubt es uns, die notwendigen Vorarbeiten für die großen Forschungsanträge zu leisten und das Thema in die breite Öffentlichkeit zu tragen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Zunächst bauen wir Kommunikationskanäle auf und erstellen dafür professionellen Content (z.B. Videos), um die Lösung der Agrarwende unter die Menschen zu bringen. Gleichzeitig führen wir Vorstudien durch, um wichtige Daten von den beteiligten Höfen und der Stadt Offenburg zusammenzutragen. Dies ist von großer Bedeutung, um z.B. Stoffströme (wie Grünschnitt, Klärschlamm oder Erntereste) zu erfassen und ihre möglichst umweltschonende Nutzung zu optimieren. Es werden Labore und Anlagen zur Pflanzenkohle-Herstellung und Analytik geplant. Die Ergebnisse erlauben es uns, umfangreiche Förderanträge für Ministerien einzureichen, die eine Finanzierung über 5 Jahre sicherstellen sollen. Gleichzeitig werden wir wichtige erste Experimente (z.B. erste Blühflächen-Designs) durchführen und veröffentlichen, die das Potential von Landwirtschaft 5.0 ganz genau aufzeigen sollen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind eine Denkfabrik von 5 Hochschulen/Universitäten, 6 wissenschaftlichen Instituten, 12 Firmen, der Stadt Offenburg und 15 Landwirten unter der Leitung der Hochschule Offenburg. Das Projekt wird begleitet von einem Beirat aus landwirtschaftlichen Verbänden, Umweltschutzorganisationen und anderen Partnern aus der Gesellschaft.

Unser Konsortium besteht aus folgenden Partner*innen:

Website & Social Media
Impressum
Hochschule Offenburg
Winfried Lieber
Badstraße 24
77652 Offenburg Deutschland

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Medien Offenburg ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts.
Sie wird durch den Rektor Professor Dr.-Ing. Dr. h. c. Winfried Lieber gesetzlich vertreten.

Professor Dr.-Ing. Dr. h. c. Winfried Lieber
Rektor
Badstraße 24
77652 Offenburg


Zuständige Aufsichtsbehörde
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Königstraße 46, 70173 Stuttgart


Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
DE 142581733
E-Mail Adresse für elektronische Rechnungen: [email protected]

Kooperationen

Stadt Offenburg

Offenburg - die Stadt zwischen Rhein und Reben - hat viel zu bieten. Nehmen Sie sich Zeit und informieren Sie sich über die Möglichkeiten, von hier die Umgebung zu erkunden

Hochschule Offenburg

Die Hoch­schu­le für An­ge­wand­te Wis­sen­schaf­ten Of­fen­burg wurde 1964 als Staat­li­che In­ge­nieur­schu­le ge­grün­det. Am Institut für Energiesystemtechnik INES wird an den Lösungen für die Klimakrise geforscht.

Netzwerk Blühende Landschaft

Das NBL setzt sich seit 2003 für Bienen, Hummeln & Co. in der gesamten Kulturlandschaft ein und findet gemeinsam mit Landwirten clevere Lösungen für Harmonie von Landbau und Biodiversität.

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