Login
Registrieren
Newsletter

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen.

Projekte / Bildung
Die Vision: Bildung für ALLE (7-Sinne) erschaffen
"In dem zukünftigen Schulgebäude gibt es gar keine Klassenzimmer. Aber es gibt da verschiedene Säle mit reichem Material für verschiedene Gegenstände und neben ihnen Arbeitsräume, wo jeder seinen gegebenen Platz zum Selbststudium hat [...]" (Ellen Key: Das Jahrhundert des Kindes, Fischer Verlag 1903) Dieser Vision von Ellen Key möchten wir in Hildesheim einen festen Platz einrichten. Für pädagogische Fachkräfte sowie Lernende jeden Alters, Herkunft und Sozialisation und allen Interessierten.
Hildesheim
Startphase
Beantworte drei kurze Fragen und hilf dem Starter.

Projekt

Finanzierungszeitraum 31.05.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum binnen zwei bis drei Monaten
Fundingziel 50.000 €
Stadt Hildesheim
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Wir haben die Idee einen Ort zum Lehren und Lernen zu schaffen. Ein pädagogisches Institut, das unterschiedliches Arbeiten (diversifiziertes) mit abgestuften Schwierigkeitsstufen (differenziertes) ermöglicht. Einen Ort, der für diese pädagogische Arbeit Raum schafft, indem er verschieden gestaltete Raumnutzungskonzepte bietet. Mit Mitarbeitern, die die pädagogische Fachkräfte auf diesem Weg, der offenen Arbeitsmethoden, begleiten.

Das Besondere an diesem Ort – die TeilnehmerInnen lernen aus Ihren eigenen Erfahrungen.

Wie kann das gehen?
Die TeilnehmerInnen beobachten Phänomene aus oder in der Natur, an Technik, aus der Mathematik, uvm. Daran schließen sich Überlegungen an, wie es zu diesen Phänomenen kommt. An Hand von Gewerken oder eigenen Hypothesen wird das selbst Erfahrene und Beobachtete an den bekannten Theorien überprüft. Zum Abschluss werden diese eigenen und daher für jeden Einzelnen neuen Erkenntnisse in Form einer geeigneten Ergebnissicherung festgehalten.

Dabei kommen die Anregungen und Inspirationen aus unterschiedlichen Disziplinen. Künstlerische Gestaltung trifft auf körperlichen Ausdruck im Einklang mit Überlegungen aus den verschiedenen Wissenschaften und tragen alle gemeinsam zum Lernerfolg des Einzelnen bei.

Was bedeutet das für bisherigen Formen des Unterrichtens?
Aus dem Lehrer wird ein Lernprozessbegleiter. Der TeilnehmerInnen sich selbst Erkenntnisse erschließen lässt oder ergänzende Impulse bietet. Er selbst wird dabei ein Stück weit zu einem Lernenden – gemeinsam mit seinem Schüler. Auf beide warten spannende und möglicherweise noch nie dagewesene Erfahrungen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Ausgangslage!
In den letzten Jahren drängten immer mehr reformpädagogische Ansätze an die Regelschulen. Dennoch gilt Deutschlands Schulsystem, nach wie vor, als das selektivste der Welt. Mit einer vergleichsweise geringen Chancengleichheit. Dies vor allem bei der Frage des Geschlechts und auch bei der Herkunft (Stichwort: Kinderarmut). Zudem sollen die Herausforderungen einer Inklusiven Beschulung, zu der sich Deutschland ggü. der Vereinten Nationen verpflichtet hat, künftig im Schulalltag Berücksichtigung finden.

Für viele Bürger, aber auch Experten eine Illusion.

Aber es gibt Länder, die sich jeden Tag aufs Neue, dieser komplexen Aufgabe widmen und der Erfolg gibt Ihnen Recht. Ein Bespiel: Kanada!

Unser Ziel
Bekanntmachung dieser Arbeitsform im Bereich der Kindertagesbetreuung und der sich anschließenden Schulformen, bis hin zu den pädagogischen Ausbildungsformen in Berufsschule und in der Hochschullandschaft. Unser Angebot möchten Berührungsängste abbauen, Hürden überwinden, kollegialen Austausch ermöglichen. Denn diese Form von Unterricht, mit altersübergreifenden Gruppen und der Notwendigkeit zur Binnendifferenzierung, kann nur teilweise gelehrt oder vermitteln werden. Vielmehr formt ein jedes Pädagogenteam sein eigenes Lehrumfeld mit seinen eigenen Methodenkoffern und einer ganz eigenen pädagogischen Haltung.

Unser Ziel ist es, dieses Zusammenfinden nicht nur zu ermöglichen, sondern es aktiv zu begleiten und zu gestalten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Schule soll sich ändern!
Alle reden darüber. Hinzu kommen weitere Aufgabenstellungen für den künftigen Schulalltag.

Warum sollte dieses Projekt unterstützt werden?

Unser Projekt hilft Schule, sich selbst zu ändern!

Nicht nur Eltern und Lehrer, auch in einzelnen Bundesländern wird darüber diskutiert, wie die Schule von morgen aussehen könnte. In Berlin und Bayern beispielsweise, werden schon seit langer Zeit Erfahrungen mit offenen Konzepten, wie der Lernwerkstattarbeit gesammelt.

Eine der Erfahrungen ist, das die Dauerhaftigkeit der Arbeit einer Lernwerkstatt sehr stark von der Persönlichkeit des begleitenden Pädagogen, aber auch von dem Wohlwollen der Leitung einer Institution abhängt. Somit bleibt diese Arbeitsweise nur einigen wenigen überlassen und oftmals verschwinden diese Angebote genau so schnell, wie sie einst entstanden (Personalveränderungen / geänderter Finanzmitteleinsatz, etc.).

Mit unserer Projektidee, sorgen wir dafür, dass Raum und Know-How dauerhaft pädagogischen Fachkräften, wie auch den Trägern von Bildungsinstitutionen zur Verfügung stehen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es Jahre dauern kann, diese Arbeitsweise in einem pädagogischen Team zu etablieren. Aber dieser Einsatz macht sich bezahlt.

Für eigenverantwortliche und selbstbewusste Kinder und Jugendliche. Für Lernorte an denen Alle von Allen - Alles Lernen können.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Finanzielle Schwerpunkte

Der Raum
Das Geld wird für den Umzug und die Erweiterung der Ästhetischen (Lern-)Werkstatt, Lerncouch – Raum zum Lernen, hin zu einem Pädagogischen Institut für Erfahrungsorientiertes Lehren und Lernen in Hildesheim verwendet. Die Kosten (Miete, technische Ausstattung, Mobiliar, u.a.) hierfür belaufen sich auf rund 100 T€ innerhalb der ersten zwei Jahre.

Interessewecker
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ausstattung mit Phänomenen. An Hand derer die Aufgabenstellungen der verschiedenen Bildungscurricula im neuen Methodenrahmen erkundet, ausprobiert und erarbeitet werden.

Exemplarisch sind hier zu nennen: eine manuelle Druckpresse mit beweglichen Lettern, ein Sextant zur Bestimmung von Winkeln, Kartenmaterial und Kompasse zwecks Planung und Durchführung von Orientierungsläufen, u.am.

Wer steht hinter dem Projekt?

Als treibende Kraft sind hier die Eheleute Kathrin und Jens Hormann zu benennen.

Kathrin Hormann ist diplomierte Berufs- und Wirtschaftspädagogin. In Projekten für die Landkreise Lüneburg, Rotenburg an der Wümme und Hildesheim entstanden Fach- und Handlungskonzepte zum Zwecke der Fort- und Weiterbildung in der pädagogischen Frühförderung mit dem Gegenstand Sprachbildung und Sprachförderung in Kita und Grundschulen.

Im Anschluss daran wurde sie Multiplikatorin für das Land Niedersachsen und begleitete Verbünde von Kita und Grundschulen auf ihrem gemeinsamen Weg. In dieser Zeit ist ihr die Arbeit in und mit der Ästhetischen (Lern-)werkstatt eine Herzensangelegenheit geworden. Neben Studientagen in den eigenen Räumen, hat sie im Jahr 2017 am 8. internationalen Tag der Hochschullernwerkstätten als Dozentin aktiv den Fachtag mit gestaltet. Ihr Thema: Alltagsintegrierte Sprachbildung und Sprachförderung unter dem Rahmen der Lernwerkstattarbeit. Frau Hormann arbeitet zudem an der Universität Hildesheim als Honorardozentin am Institut der angewandten Erziehungswissenschaften im Bereich der Lehramtsausbildung. An der Leibniz Univeristät Hannover lehrt und forscht sie am Institut für Sonderpädagogik.

Ihr Ehemann Jens steht ihr mit seinen kaufmännischen Kenntnissen im Rahmen der Planung, Organisation und Administration unterstützend zur Seite. Als Trainer für Mediengestaltung und Erfahrungsorientiertes Lernen trägt er ebenfalls seinen Teil zu dem Gesamtangebot bei.

Das Institut stellt einen Lernort als Bestandteil eines pädagogischen Netzwerkes (BildungsNetzwerk Hildesheim) am Standort Hildesheim dar. Das Netzwerk BINE möchte pädagogische Angebote für Handlungs- & Erfahrungsorientierte Methoden schaffen und etablieren, die sowohl in der Ausbildung als auch in Fort- und Weiterbildung von Pädagogen zum Tragen kommen.

Impressum
Lerncouch - Raum zum Lernen
Kathrin Hormann
Salzwiese 16
31137 Hildesheim Deutschland

SteuerNr 30/118/14459

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

43.097.299 € von der Crowd finanziert
4.831 erfolgreiche Projekte
835.000 Nutzer

Sicherheit

Ist uns wichtig, deshalb halten wir uns an diese Standards:

  • Datenschutz nach deutschem Recht
  • Sichere Bezahlung mit SSL
  • Sichere Transaktionen über unseren Treuhänder Secupay AG
  • Legitimation der Starter nach deutschem Recht

Bezahlmethoden

Kreativität gemeinsam finanzieren - Entdecke neue Ideen oder starte dein Projekt!

© 2010 - 2017 Startnext Crowdfunding GmbH