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UNSER SCHIFF SOLL SEGELN! Die „Präsident Freiherr von Maltzahn“ ist einer der drei letzten historischen Finkenwerder Hochseekutter. Sie wurde 1928 vor den Toren Hamburgs bei Sietas als letztes Holzschiff dieser Art gebaut. Viele Spanten des Schiffes sind 90 Jahre alt. An ihnen nagt der Zahn der Zeit. Um den Kutter noch viele Jahrzehnte in Fahrt halten zu können, müssen sie nun erneuert werden. "Gerade weil alles vergänglich ist, ist es so wertvoll." (H.Schäferling, deut. Sozialpädagogin)
Hamburg
15.800 €
15.000 € 2. Fundingziel
70
Fans
144
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Neues Holz für

Projekt

Finanzierungszeitraum 06.12.17 19:30 Uhr - 31.01.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Februar/März 2018
Fundingziel erreicht 10.000 €
2. Fundingziel erreicht 15.000 €
Für 10.000 € können wir die notwendige Erneuerung der Spanten im mittleren Schiff, weiter zum Heck hin ausdehnen (Bauabschnitt 2 rot, im Galeriebild Grundriss)
Für weitere 5.000 € können wir die Vorschiffskojen, die Kombüse und die Toilette neu aufbauen und wären dann bereit für die nächste Gästefahrt-Saison.
Stadt Hamburg
Kategorie Community

Worum geht es in dem Projekt?

Die „Präsident Freiherr von Maltzahn“ ist einer der letzten drei historischen Finkenwerder Hochseekutter. 1928 vor den Toren Hamburgs bei Sietas als letztes Holzschiff dieser Art gebaut, ging es unter Segeln weit hinaus auf die Nordsee auf Fischfang. Seit seiner Restaurierung in den 1980er Jahren als Traditionschiff sind viele Planken und Hölzer gewechselt worden. Original, und somit 90 Jahre alt, sind noch viele Spanten. An ihnen nagt der Zahn der Zeit. Um den Kutter noch viele Jahrzehnte in Fahrt halten zu können, müssen sie nun erneuert werden.

Die finanziellen Mittel des Museumshafen Oevelgönne e.V. reichen nicht aus, die während der langfristig geplanten Restaurierung des Kutters zusätzlich aufgetretenen Baustellen gleich mit zu erledigen.
Wir brauchen die Hilfe aus dem Crowdfunding, um das Schiff umfänglich in Stand setzen zu können.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Bei einem 30 Meter langem Schiff ist so ein Spantengerippe schon beeindruckend. Die Spanten sind mächtige, aus Eiche gewachsene Holzteile. 20 cm dick und 14 cm breit, darauf dicke Planken als Bordwand, Eiche auf Eiche, so wie viele Jahrhunderte lang Schiffe gebaut wurden. Irgendwann hilft alles Konservieren und Pflegen nichts mehr, dann müssen die angerotteten Teile ersetzt werden. Weiches Holz ist mehr als ärgerlich und auf Dauer tödlich. Wir wollen unseren Lieblingskutter noch viele Jahrzehnte in Fahrt halten. Ein sicherer und fester Rumpf bringt uns – wie die Fischer früher – auch wieder hinaus auf die Nordsee, wofür das Schiff gebaut ist. Dafür müssen im Vorschiff, Bad und Pantry ein Großteil der Spanten ausgewechselt werden. Die gesamte Inneneinrichtung und mehrere Schotten müssen dafür entfernt werden. Das geschieht professionell in diesem Winter auf der Bültjer Werft in Ditzum an der Ems. Die Crew wird – wo sie kann und hilfreich ist – Arbeiten übernehmen, die die immensen Reparaturkosten etwas schmälern.

Zielgruppe sind alle Menschen, denen am Erhalt des maritimen Erbes gelegen ist und die gern Projekte unterstützen, bei denen der Erfolg unmittelbar sichtbar und erlebbar ist.

Unterstützen soll man dieses Projekt, wenn einem schon beim Gedanken an solch schöne alte Schiffe das Herz höher schlägt; alle, die bei ihrem Spaziergang an der Elbe den vorbeisegelnden Fischkutter nicht missen wollen; alle Hamburgerinnen und Hamburger, denen der Erhalt eines solchen Traditionsschiffes als Teil des Kulturgutes der Stadt ein großer Wert ist; alle, die den Museumshafen Oevelgönne unterstützen möchten; alle, die schon einmal und immer wieder oder auch zum ersten Mal erleben wollen, wie "zu Opas Zeiten" gesegelt wurde; alle, die - den Wind um die Nase und das Knarren der Gaffeln im Ohr - vom Alltag eine Auszeit nehmen wollen und - das leuchtende Weiß der Segel über den Köpfen - entschleunigen wollen; alle, die die Elbe erleben wollen, wie man sie sonst nicht erlebt.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

In einer Halle im Deutschen Museum zu München habe ich einen Finkenwerder Fischerewer in voller Lebensgröße gesehen. Aufgeschnitten lag er da, das Innenleben konnte betrachtet werden. Dieses Schiff tat mir so leid.

Nie wieder wird der Regen auf sein Deck trommeln, nie wieder die Sonne es trocknen. Nie wieder werden die Wellen es schaukeln. Nie wieder wird der Wind in seine Segel fallen, es auf die Seite legen.

Und auch die Museumsbesucher taten mir leid. Das Schiff konnten sie sehen, nicht aber die Farben des Wassers und des Himmels drumherum. Sie konnten die Geräusche des Wassers, das Leinenknarren, das Möwengeschrei und die Rufe der Besatzung nicht hören. Sie konnten die Bewegung des Schiffes unter ihren Füßen und den Wind im Gesicht nicht spüren.

Unserem alten Fischkutter, unseren Gästen und uns soll es besser ergehen.

"UNSER SCHIFF SOLL FAHREN!"

Der Museumshafen Oevelgönne ist ganz vorn dabei, wenn es um die Lieblingsplätze am Wasser geht. Kaum einer mag sich der Ausstrahlung dieses pitoresken Ortes gegenüber des Containerterminals im Hamburger Hafen entziehen. Der Fischkutter Maltzahn gehört seit 30 Jahren fest ins Bild. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Er erinnert an diesem Ort an die Geschichte Altonas als einstmals größtem Fischereihafen.

Wir „Maltzähne“ betreiben das Schiff als Teil des Museumshafens Oevelgönne vollständig ehrenamtlich. Wir fahren mit Gästen regelmäßig hinaus auf die Elbe und lassen sie am Bordleben teilnehmen: Setzen der Segel, Rudergehen, Seemannsknoten lernen und vieles mehr. Der Museumshafen ist kein staatliches oder städtisches Museum. Der Erhalt des Schiffes liegt in unserer Hand und gelingt nur durch gelegentliche private Spenden, viele, viele Gästefahrten und eine Menge Eigenarbeit. Wir möchten auch in Zukunft den Besuchern einen Fischkutter präsentieren, der – wie auch die anderen Schiffe des Vereins - Einblicke in die maritime Arbeitswelt des letzten Jahrhunderts gibt, ob nun vom Hamburger Hafen, der Elbe oder norddeutschen Küsten. Wir möchten einen Teil der Geschichte unserer Stadt präsent und greifbar halten, nicht allein als Anschauungsobjekt oder als Museumsstück einer vergangenen Ära, sondern als lebendige, erlebbare Zeitreise; als Einladung auf die Elbe und zu Geschichten über ein damals sehr hartes und gefährliches Handwerk.

Deswegen brauchen wir deine Unterstützung!

Follow Up!
Alle Unterstützer werden zu Freunden. Du wirst über den Fortgang des Projekts informiert und erhältst eine Einladung zur Rückkehr der MALTZAHN im Frühjahr 2018 in den Museumshafen!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das Fundingziel von 10.000 € ist der letzte Teil, der uns zur Bewältigung der Reparaturkosten noch fehlt.

Seit mehreren Jahren arbeiten wir auf diesen Werftaufenthalt hin. Wir haben so viele Gästefahrten wie nie zuvor gemacht. Wo es ging, haben wir versucht, Geld locker zu machen und so konnte der Museumshafen Oevelgönne e.V. eine bereits knapp sechstellige Summe für diese Restaurierung aktivieren. Nun endlich sind die Reparaturarbeiten keine Zukunftsmusik mehr und die veranschlagten Kosten fast erreichbar.

Doch es werden noch einige Spanten und zusätzlich viele Meter Planken dazukommen.
Nachdem der Bauabschnitt 1 (Grundrissplan - in der Galerie- gelb) begonnen wurde, hat sich nun leider gezeigt, dass die Erneuerung der Spanten weiter zur Schiffsmitte hin ausgedehnt werden muss (Bauabschnitt 2, rot). Sonst müsste in einer absehbaren Zeit von maximal fünf Jahren das gesamte Schiff erneut geöffnet und somit viele Arbeitsschritte wiederholt werden, die dann natürlich auch entsprechend doppelte Kosten zur Folge hätten. Schiffbautechnisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar wäre nur eine Erneuerung der Spanten auch im Bauabschnitt 2 zum jetzigen Zeitpunkt, um eine solide Basis für die nächsten Jahrzehnte zu schaffen.

Sollten wir das erste Fundingziel von 10.000 € übertreffen, würden wir das zusätzliche Geld in die notwendige Wiederherstellung der Inneneinrichtung (Kojen, Pantry etc.) investieren.

Wer steht hinter dem Projekt?

1,5 Mio. Museumshafenbesucher jedes Jahr.
1000 begeisterte Gäste jedes Jahr allein an Bord der Maltzahn.
600 Vereinsmitglieder,
230 davon ehrenamtlich im Museusmhafen aktiv.
28 Besatzungsmitglieder der Maltzahn.

Die „Maltzahn“ ist das Flaggschiff des Hamburger "Museumshafen Oevelgönne", dem ältesten Museumshafen in Deutschland. Seit 1977 wird er ehrenamtlich von diesem gleichnamigen Verein betrieben. Es gibt inzwischen 11 vereinseigene Schiffe unterschiedlichster Typen, deren Crews einen Großteil ihrer Freizeit zum Erhalt dieses Kulturgutes einsetzen. Der Verein legt großen Wert auf Originalität der Schiffe. Einige werden – wie Maltzahn – als Traditionsschiffe betrieben, manche sind sogar als schwimmende Denkmäler geschützt.

Crowdfundingteam:
Christoph von Hören - Obmann des Schiffes
Tilmann Cassens - Schiffsführer
Anja Micheely - Fahrtenplanung
Henning Arndt - Bootsmann
Björn Nicolaisen - Geschäftsführer Museumshafen Oevelgönne e.V.

Impressum
Museumshafen Oevelgönne e.V.
Bjørn Nicolaisen
Anleger Neumühlen
22763 Hamburg Deutschland

Vertretungsberechtigter Vorstand
1. Vorsitzender: Andreas Schildhauer

Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 8489
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a
Umsatzsteuergesetz: DE 217261766
SteuerNr.: 17/453/02234
Finanzamt

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