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Projekte / Literatur
Manie- Leben zwischen Genie und Wahnsinn
Hier gibt es keinen Helden! Es geht um die nackte und ungeschönte Wahrheit! Die Verhaltensweisen und Taten eines manisch-depressiven Menschen. Knallhart erzählt- ohne Rücksicht auf Verluste. Mein Leben wird dem Leser offen gelegt. Taten, die teilweise unglaublich, schmutzig und extrem verletzend gegenüber geliebten Menschen sind. Am 01.12.2016 beginne ich, dies auf Papier zu bringen und werde im 3-Tages-Abstand jeweils 1 Kapitel an Dich mailen. Spannung garantiert!!!
Berkatal
Startphase
Beantworte drei kurze Fragen und hilf dem Starter.

Projekt

Finanzierungszeitraum 29.09.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Dezember 2016 - März 2017
Fundingziel 5.000 €
Stadt Berkatal
Kategorie Literatur

Worum geht es in dem Projekt?

Es ist nicht leicht zu Beschreiben, worum es in diesem Projekt geht:
Ein manisch-,depressiver Mensch ist meist sehr kreativ, jedoch auch verschwenderisch, unberechenbar und aggressiv.
Es geht darum, allen Interessierten diese Erkrankung näher zu bringen und sie zu verstehen.
Gleichzeitig setze ich mich selbst ein wenig unter Druck.
Ich werde gezwungen sein, Dir alle 3 Tage ein neues Kapitel zu präsentieren.
Wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, dieses Buch zu vollenden.
Es geht mir auch darum, ein Feedback von den Unterstützern zu erhalten und die Veröffentlichung einer gedruckten Version zu erreichen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe ist breit gefächert.
Sie umfasst Personen, die beruflich mit psychischen Erkrankungen zu tun haben, Betroffene und deren Angehörige, sowie allen Interessierten, denen mein Schreibstiel gefällt.
Du wirst teilweise lachen, weinen oder auch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen.
Ich beginne in meiner Kindheit und werde das ganze im Hier und Jetzt beenden.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Du erwartest Spannung, Unterhaltung und unglaubliche Episoden,somit setzt du mich mit jeder Spende weiter unter Druck, das Buch zu vollenden.
Gleichzeitig ist über Monate hinweg eine unterhaltsame Lektüre garantiert.
Oder gefällt Dir einfach nur mein Schreibstiel?
Du solltest Dir diese Frage selbst beantworten.
Um Dir die Entscheidung zu erleichtern, ist hier das erste Kapitel als Leseprobe:


Manie, Leben zwischen Genie und Wahnsinn

Kindskopf

Nun gut, um diese Geschichte zu erzählen, muss ich etwas weiter ausholen.

Ich war ein Sonntagskind, dass in einer Beamtenfamilie Anfang der 1970iger Jahre das Licht der Welt erblickte.
Wie immer fand an diesem Wochenende in unserer Stadt das größte und schönste Heimatfest der Region statt.
Mein Plan stand fest: pünktlich zum Festzug flutschte ich aus dem Geburtskanal!
Das Problem- niemand hatte erwähnt, das man nicht gleich nach der Geburt dort erscheinen durfte.

Schon allein dies hätte mir zu denken geben sollen, doch es tat es nicht.
Meine Eltern, beide „Beamte auf Lebenszeit“, hofften, mein Weg sei vorherbestimmt. Karriere beim Staat, ein sicherer Job.
Ein Weg, der mir glatt am Arsch vorbei gehen sollte. Ich wollte mehr und mein Intellekt noch viel mehr!
Diese Welt sollte zu meinem Spielplatz werden und das Spiel beherrschte ich schon in jungen Jahren sehr gut.

Im zarten Alter von 6 Jahren setzte ich bereits meine erste Geschäftsidee in die Tat um.
Wir wohnen in einer Badestadt, einem vor allem bei Rentnern sehr beliebtem Ausflugsziel!
Von Frühjahr bis Spätherbst fielen am Wochenende Scharen von Touristen bei uns ein.
Einige Wochenenden lang saß ich auf meinem blauen Kinderrad an der Zufahrt zu einem großen Parkplatz und beobachtete, wie überwiegend ältere Autofahrer eine Parkmöglichkeit suchten.
In diesem Moment ging mir ein Licht auf.
Idee bedeutete gleichzeitig Ausführung.
Ich fuhr durch die Parkreihen und suchte einen freien Parkplatz. Dann begab ich mich an der Zufahrt in Position!
Nur Sekunden später erschien das erste Fahrzeug.
Mit meinem Fahrrad setzte ich mich vor es und gab dem Fahrer ein Zeichen mir zu folgen! Sekunden später hatte ich ihn in die freie Parkbucht gelotst.
Als der Fahrer ausgestiegen war, lächelte ich Ihn an und sagte : „20 Pfennig bitte“
Der ältere Herr lächelte, bedankte sich und gab mir eine Mark.
Beschwingt von diesem Erfolg wurde sofort der nächste PKW gelotst.
Erneut blieb ich dahinter stehen und sagte: „ 1 Mark bitte!“
Die Antwort kam prompt und unerwartet. „Verzieh Dich , du Lausbub“, raunzte der Fahrer.
OK, dachte ich mir und testete weiter aus.
Forderte ich 20 Pfennig, so bekam ich zwischen 50 Pfennig und 2 Mark.
Forderte ich mehr, so bekam ich zumeist nichts.
Ein erstes Zeichen, dass sich Gier nicht Auszahlt.
Dennoch wiederholte sich dieses Spiel unzählige Male und nach 3 Stunden getaner Arbeit hatte ich weit über 60 DM in der Tasche.
Auf einmal konnte ich mir vieles leisten und war nicht mehr auf meine 2 Mark Taschengeld angewiesen. Nur zum Vergleich, eine Kugel Eis kostete zu dieser Zeit gerade einmal 20 Pfennig, sodass ich eine Menge Geld über hatte!

Was also tun mit der vielen Kohle.
Dagobert Duck und sein Geldspeicher waren mein großes Vorbild.
Also begann ich, das Geld zu horten und freute mich auf mein erstes Geldbad.
Eine alte Munitionskiste meines Großvaters, die kurzerhand unter den Wintersachen im Kleiderschrank verschwand, wurde zu meinem Geldspeicher und ich fütterte sie jedes Wochenende reichlich mit Kleingeld.
Das einzige Problem: sie glauben ja nicht, wie viele Münzen für ein einziges Geldbad nötig wären.
Nun, der Sommer verging wie im Flug und ich scheffelte reichlich Kohle. Als der Herbst kam, machte sich meine Mutter an den Wintersachen zu schaffen, um zu schauen, was noch passte.
Was sie jedoch fand, war mein Geldspeicher. Der Inhalt: 1.532 Mark und 70 Pfennig in kleinen, nicht markierten Geldstücken.
Was für mich erstaunlich war: :sie freute sich nicht darüber, sondern fing direkt an, mich des Diebstahls zu bezichtigen.
Sie stellte klar, dass man in diesem Alter nur auf diese Art und Weise an soviel Geld kommen könne.
Versuchen sie sich mal in die Lage eines 6-jährigen zu versetzen um dies zu widerlegen!

Die einzige Möglichkeit für mich bestand darin, unter viel Misstrauen auf das Wochenende zu warten, um es Ihnen vorzuführen!

Ergebnis: Vertrauen zurück, Geld auf einem Sparkonto! Eine sehr effektive Art sein Geld zu vernichten, aber hierzu später mehr!
Der nächste Moment meines Lebens, der mir hätte zu Denken geben sollen, aber wie sie sicher schon erraten haben, tat er es nicht!

Diese Art der Geldbeschaffung funktionierte knapp sechs Jahre und brach dann letzden Endes komplett weg. Mit 11 Jahren ist man(n) halt nicht mehr „so süß“ wie ein Sechsjähriger!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld wird bei erfolgreichem Funding ein professionelles Lektorat und Korrektorat sowie die Gestaltung eines ansprechenden Covers finanziert.
Der Rest ist für meine Arbeit, da ich in dieser Zeit keine anderen Projekte angehen kann und selbstverständlich auch meinen Unterhaltsverpflichtungen, die ich Aufgrund meines Lebensstils habe, nachkommen muss.
Zusätzlich muss ich leider auch noch essen und trinken.

Wer steht hinter dem Projekt?

Carsten (chaotisch und verträumt)
Ich bin derjenige,dem diese Krankheit bescheinigt wurde und dessen gesamtes Umfeld zeitweise sehr darunter "zu leiden" hat. Gescheiterte Ehe, Verlust des Arbeitsplatzes, Ausgrenzung und Existenzangst, hohe Schulden und ein Absturz in die Armutsgrenze.
Ohne Hartz IV und meine Familie wäre ich nicht mehr über die Runden gekommen!
Das Projekt ist für mich auch ein Neustart und die Fortsetzung meines Unternehmens, "Zieh dich selbst aus der Scheiße"

Impressum
Carsten Hantelmann
Wolfteroder Str. 7
37297 Berkatal Deutschland

Über Startnext

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