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Projekte / Education
Interkulturelle ModenSchau
Mit der Modenschau und der Ausstellung soll die Bergedorfer Bevölkerung für die Potenziale des Gemeinsamen sensibilisiert und die Vielfalt und Akzeptanz gefördert werden. So trägt das Projekt zur interkulturellen Öffnung der Gesellschaft bei. Zudem erhält der Kontakt zwischen Bergedorfern und Bergedorferanern mit und ohne Migrationsvorgeschichte eine neue Facette – konkret sogar ein neues Bild.
Hamburg
Starting phase
Answer three short questions to help the starter.

Project

Funding period 31/01/2017 23:59 o'clock
Realisation period März bis November 2017
Funding goal 12,400 €
City Hamburg
Category Education

What is this project all about?

Das Projekt „Interkulturelle Modenschau“ verfolgt das Ziel, mit Postkarten, Fylers, etc einer Modenschau und einer Ausstellung von multikultureller Mode den Austausch zwischen den Kulturen und Nationen zu fördern als auch eine kulturelle Vielfalt und dessen Potentiale zu visualisieren.
Jedes Outfit sollte einer bestimmten fremdländischen Kultur zugeordnet werden. Für die Erstellung der Outfits ist es erforderlich, sich vorerst mit der jeweiligen Kultur auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer sollen darüber hinaus möglichst mit den Models als interkultureller Dialog einen Titel/Slogan entwickeln und eine inhaltliche Aussage/Botschaft zum Thema verfassen.
Die Präsentation der Outfits wird in Form einer Modenschau stattfinden. Die Modelle werden von Frauen & Männern unterschiedlichen Alters vorgeführt, die aus den jeweiligen Kulturkreisen kommen. Die Auswahl der Modele übernimmt sowohl die Koordinierungsstelle für Migration und Interkulturelle Angelegenheiten der Bezirksamt Bergedorf als auch die Veranstalter. Diese werden auf die Modenschau fachlich vorbereitet und angeleitet (Kosmetik, Choreografie, etc.). Auf der Modenschau werden alle Outfits und Models bei der Präsentation fotografiert. Diese Fotos sollen als lebensgroße Plakate die Modelle in einer anschließenden Ausstellung visuell erweitern, indem sie hinter den Modellen hängen. Die Ausstellung sollte in mehreren Pinwand (1 bis 3 Modelle pro Wand). Weitere Ausstellungsorte & methode werden aktuell recherchiert.
Bereits vor der Modenschau werden für die Öffentlichkeitsarbeit Fotos von den Outfits am Model gemacht und als Postkarten gedruckt. Die Postkarten werden mit den unterschiedlichen Titeln/Slogan sowie den inhaltlichen Aussagen/Botschaften ergänzt und begleiten die gesamte Kampagne.

What is the project goal and who is the project for?

Ziel ist, den Austausch zwischen den Kulturen also den interkulturellen Dialog zu fördern und den Begriff der „Vielfalt“ mit all seinen ungewohnten und gewohnten Facetten visuell darzustellen. Assoziationen gehen von Vertrautheit über Heimat-Verbundenheit. Traditionelle Rituale und auch Kleidungsstile von Migrantinnen werden im Gegensatz dazu eher mit Fremdheit in Verbindung gebracht, mit Unbekanntem. Es scheint also abwegig diese beiden Pole zu vereinen. Viele Migrantinnen leben allerdings schon sehr lange hier, sind hier aufgewachsen oder auch geboren und sind somit alles andere als fremd in dieser Stadt.
Die Outfits sollen einerseits die bekannten Bilder von beispielsweise Kopftuch-Tragenden Frauen, als auch anderen traditionellen Gewändern das alltägliche und normale Bild von Menschen mit Migrationsvorgeschichte darstellen und andererseits sollen sie durch die Wahl der klassischen Westlichenstoffmuster wie dem Hähnchenmuster, der Marktfrau, den Pferdchen irritieren. So soll auf den zweiten Blick das „Ungewohnte und Neue“ im Vordergrund stehen und zum Nachdenken anregen.
Die Zusammenarbeit der Veranstalter und die teilnehmern mit Migrationsvorgeschichte, deren Dialog über die kulturelle Mode, Gewänder, Traditionen und Gebräuche ihrer Herkunftsländer starkt das miteinander leben & toleranz. Diese erste gemeinsame Zusammenarbeit lässt die Akteurinnen näher kommen und bildet die Grundlage für ein gemeinsames integration durch – das Outfit.
Ziel der Modenschau ist es auch zu versuchen, Akturen, MSO´s, Künstlern/Kulturschaffenden und ihren Werken dabei zu helfen, möglichst viele Menschen in Bergedorf zu erreichen und den Zugang unterrepräsentierter Gruppen zu kulturellen Werken zu verbessern. Außerdem soll damit versucht werden, kulturellen Einrichtungen bei der Einstellung auf die Notwendigkeit zu helfen, neue und innovative Möglichkeiten zu nutzen, um ihr Publikum zu halten, neue Publikumskreise zu gewinnen, ihre Publikumskreise zu diversifizieren – u. a. auch Kreise zu erreichen, die derzeit noch nicht dazu zählen – und die Erfahrungen für bestehende wie künftige Publikumskreise zu verbessern und die Beziehung zu ihnen zu vertiefen.

Why would you support this project?

Mit eure spenden werden wir mit Sicherheit viele Gruppen erreichen können. Ziel des Leitbildes ist eine gleichberechtigte Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen & politischen Leben in Hamburg. Hierfür initiiert die Koordinierungsstelle auch innovative Projekte, um den Dialog zwischen der einheimischen westfälischen und den zugewanderten und oft als fremd wahrgenommenen Kulturen in Hamburg zu stärken.

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Um das vorhaben zu realisieren werden Fördermittel benötigt für :

  • 1. Veranstaltungstechnik & DJ
  • 2. KostĂĽme
  • 3. Photograf, Profiling & Ă–ffentlichkeitarbeit
  • 4. Catering
  • 5. Tanz und Gesangsgruppen
  • 6. UnterstĂĽtzung fĂĽr Ehrenamtliche Helfer/innen

Who are the people behind the project?

Miteinander in Bergedorf e.V. (MiB-e.V.)
MiB-ev ist ein in 2014 annerkannte gemeinnutzige verein mit sitz in Hamburg. Sie bietet Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ein praxisorientiertes und kreatives hilfen an, mit vielen Impulsen direkt aus dem beruflichen Alltag

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