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Projekte / Film / Video
Auf den Spuren der Marianischen Kongregation, einer jesuitischen Jugendorganisation, die in den Sechziger- und Siebzigerjahren der Stadt Innsbruck nicht nur den größten Kirchenskandal ihrer Geschichte beschert hat, sondern auch den Aufbruch in eine neue Gesellschaftsära begleitet hat. Eng verbunden mit ihr: der langjährige Leiter Pater Sigmund Kripp.
15.021 €
27.500 € 2. Fundingziel
78
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
22.11.18, 10:25 Marc Brugger
Liebe UnterstützerInnen, endlich ist es soweit! Unsere Reise nähert sich ihrem Ende und gleichzeitig dem Höhepunkt zu. Am 4. Dezember feiern wir die Premiere unserer Dokumentation im Innsbrucker Leokino. Anschließend läuft der Film dann ab 7. Dezember im regulären Programm. Wir möchten alle interessierten herzlich dazu einladen mit uns die Premiere zu feiern (für die 2. Vorstellung um 21:14 sind noch Karten vorhanden), sich den Film im Rahmen des Leokino - Programms anzusehen und vor allem weiter zu erzählen, dass der Film jetzt läuft. Danke nochmals an alle UnterstützerInnen und all jene die das Projekt mit Interesse, Rat und Tat unterstützt haben. Gruß, Marc Brugger & Bernhard Holzhammer
22.10.18, 07:46 Marc Brugger
Liebe Unterstützer/innen Verdichtung war das Schlagwort der letzten Wochen… Und das gleich in mehrfacher Hinsicht: Zuallererst natürlich die Handlung unserer Dokumentation selbst betreffend. Schweren Herzens mussten wir uns von Themen, Aspekten und Interviewpartnern trennen, welche einfach den Rahmen gesprengt hätten. Aber auch wenn es mich schmerzte, der Geschichte tat es gut und wir sind bei einer kurzweiligen 70 Minütigen Dokumentation gelandet. Was mich wirklich freut ist der Sound. Nach langem hin und her, haben wir beschlossen die Musik von Kenneth Winkler und Phillip Ossanna arrangieren und durch ihre Band Hi5 einspielen zu lassen. Das Ergebnis ist ein dichter Soundtrack, der dem Film ein gutes Stück Lebendigkeit und Authentizität in Bezug auf Zeitgeist und Spirit verleiht! Genauso die wunderbaren Grafiklayouts von Judith Holzer nach Motiven von Kurt Mimmler! Bernhard und ich haben dann noch eine Nacht im Schneideraum verbracht um auch einem Herzensthema den notwendigen Raum zu geben: Theresa Kripp. All das hat sich also die letzten Wochen zusammengefügt und zu einem finalen Picture Lock geführt. Jetzt ist die Technik am Zug - der Ton wird gemischt und das Color Grading gemacht, dann ist der Film beinahe vorführbereit… Beinahe, da ich mir das fertige Werk noch unbedingt vorab mit einem, bzw. einer „InsiderIn“ ansehen und abnehmen lassen möchte ;) Für Anfang Dezember haben wir dann die Premiere in Innsbruck, im Leokino geplant. Da freue ich mich dann darauf, möglichst viele von euch zu treffen und kennen zu lernen! Bis dorthin sind Bernhard und ich noch reichlich beschäftigt: Es gilt das Kinoplakat zu gestalten, die Flyer und Stoffsackerl zu bestellen, die DVDs in Auftrag zu geben... und... und... und... Und natürlich wollen wir einen Trailer schneiden, der dann fleissig geteilt werden soll :) Also noch viel zu tun für uns... In freudiger Erwartung verbleibe wir mit besten Grüßen, Marc & das Wildruf Team
07.08.18, 15:13 Marc Brugger
Liebe Unetrstützer/innen, seit Wochen sitzen Franco und ich nun im Schneideraum und sichten Material von beinahe 20 Intervies zu je 45 Minuten, von Ausflügen nach Terlago, zu Schloss Wolfsthurn und zur Mittergrathütte und natürlich das Interview mit Sigmund Kripp in Nicaragua. Dazu kommen noch jede Menge Fotos, Dias und alte 8mm Filme aus dem Archiv. Und langsam nimmt die Dokumentation „MK-Wohnzimmer einer Generation“ eine Form an, die eine Geschichte aus der Sicht einer ganzen Generation von Innsbruckern erzählt. Lustig an vielen Stellen, aber auch mit etwas Wehmut, immer jedoch beseelt von einem besonderen Ort einer besonderen Zeit. Das Schwierigste für uns besteht nun in der Aufgabe, diesen Rohschnitt zu kürzen. Zu entscheiden, welcher Satz von wem jetzt wichtiger, oder interessanter ist und damit natürlich auch, wer in der Doku zu sehen sein wird, und wer nicht... Darüber entzünden sich hier richtige Diskussionen in der Wildruf Film! Aber wenn wir in den letzten Wochen etwas gelernt haben, dann Diskussionen zu zulassen und andere Meinungen zu respektieren! In diesem Sinne freuen wir uns darauf euch im Herbst das Ergebnis präsentieren zu dürfen! Mit lieben Grüßen aus dem brütend heißen Schneideraum, Marc und Franco
25.06.18, 14:33 Marc Brugger
Erleichterung macht sich im Team breit. Viel Arbeit war bereits in das Projekt gesteckt und bis zum Schluss war nicht klar, ob wir unser Ziel auch erreichen werden... Danke an dieser Stelle an alle die uns unterstützt haben! Erst jetzt ist es möglich, das Thema so aufzuarbeiten, wie wir uns das vorstellen. Und diese Vorstellung unterscheidet sich deutlich von einer 0815 - Fernsehdokumentation! Vergangene Woche waren wir jeden Tag unterwegs um AltMKler zu treffen, mit ihnen zu sprechen, vergangene Orte zu besuchen und neu belebte zu entdecken - in Terlago und Wolfsthurn. Diese Woche haben wir noch zwei Termine, dann geht es endlich in den Schnitt! Ich freue mich darauf, all die Gespräche mit so vielen interessanten Menschen noch einmal (und vermutlich noch viele weitere Male) zu erleben und in ihnen jene Geschichte zu finden, die uns durch diese Doku trägt! Inspiration haben wir vorletzte Woche auch in den Werken Kurt Mimmlers gefunden. Sie sollen in die grafischen Elemente einfließen. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Erleichterung hielt nur kurz! Jetzt geht es erst richtig los! Die Erwartungen sind hoch! Und wir werden alles daran setzen sie zu erfüllen! Hier über diesen Blog will ich euch alle regelmäßig über die Fortschritte auf dem Laufenden halten! Nochmal: Danke für euer Vertrauen und eure Unterstützung! Gruß, Marc, Bernhard und das gesamte Wildruf - Team P.S. Das Foto ist von T.Posch - Herzlichen Dank, hast uns gut eingefangen :)
11.06.18, 15:17 Marc Brugger
Noch sechs Tage und wir sind zumindest nicht chancenlos! Ich finde das toll! Soviel Interessierte, die noch dazu bereit sind, uns und diese Idee finanziell zu unterstützen! Die letzten Tage und Wochen waren für das gesamte Team eine ungemein spannende Zeit. Nicht nur, weil wir alle mitfiebern, ob wir unser Finanzierungsziel erreichen, sondern auch, weil wir an den Interviewtagen unheimlich spannende Menschen kennen gelernt haben und interessante Gespräche führen durften. Die meisten kannte ich ja schon. Aber immer wieder, in der nachdenklichen Stille der Nachhausefahrt, fielen Sätze wie: „Das war ein so fesselndes Gespräch, dass ich mich schwer auf meine Arbeit konzentrieren konnte!“. Oder: „Irgendwie ein faszinierender, in sich ruhender Gesprächspartner/In, oder?“. Ich musste dann immer erwidern, dass das eigentlich für alle AltMKler gilt, die ich bisher so kennen lernen durfte und dachte dabei immer an einen Ausspruch meiner Mutter: „Die MK hat mich eigentlich erst sozialisiert!“ Vielleicht ist heute alles ein kleines Stück schwieriger, weil bei vielen nachfolgenden Generation ein wenig dieser Sozialisierung fehlt...??? Wie auch immer: Wir freuen uns um so mehr auf die kommende und letzte Drehwoche, mit vielen weiteren spannenden Begegnungen. Und sollte es noch immer welche geben, die von diesem Crowdfunding nichts wissen - bitte weitersagen!!! Das wäre doch gelacht, wenn wir das nicht schaffen sollten!!! In diesem Sinne: ENDSPURT! Gruß, Marc
30.05.18, 13:34 Marc Brugger
Guten Morgen... Nein, eigentlich muss es heißen: G O O D M O R N I N G I N N S B R U C K !!! Aufwachen! Und das möchte ich jetzt als Appell an meine Generation und die nachfolgenden verstanden wissen. Warum? Wir haben diese Woche mit den Interviews einiger AltMKler begonnen und eines hat sich dabei recht deutlich gezeigt: Es ist eine Generation die gekämpft hat. Für ihre Freiheit, Dinge offen anzusprechen, Konflikte in Diskussion zu lösen, Koedukation, Gleichberechtigung und Anerkennung als (junges) Individuum. Alles Dinge die für meine Generation (76iger Baujahr) selbstverständlich waren und es auch heute sind! Und gerade weil sie so selbstverständlich sind, ist die schleichende, und in letzter Zeit auch offen ausgesprochene, Rücknahme dieser Errungenschaften so unfassbar im Sinne von „nicht glauben wollen/können“. Für die uns nachfolgenden Generationen (auch für meine Kids) ist das noch schwieriger... Wenn ich nun also darüber nachdenke, was wohl das Ziel einer Dokumentation über die MK der Sechziger und Siebziger sein kann, so muss es vielleicht genau diese Message sein: Wir lassen uns die von unseren Eltern und auch schon Großeltern hart erkämpften Freiheiten nicht mehr nehmen! Der zweite Appell betrifft eine ganz persönliche Angelegenheit: Um möglichst viele MKler zu Wort kommen zu lassen, müssen wir unser Crowdfunding Ziel erreichen! Und wir haben festgestellt, dass viele noch gar nichts von unserer Doku wissen, geschweige denn von diesem Teil unserer Finanzierung! Also bitte weiter erzählen, teilen, mailen, telefonieren und wenn nötig auch telegraphieren... ;) Danke!
17.05.18, 08:34 Marc Brugger
Okay... wir sind also gestartet! Dabei ist diese Art der Projektfinanzierung eine Premiere nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team der Wildruf Film. Und eine erstaunlich positive Erfahrung! Es ist ein wenig wie eine Eisenbahnfahrt, welche mit einem leeren Zug startet und von Haltestelle zu Haltestelle voller wird. Dabei ist gar nicht gewährleistet, dass wir unser Ziel auch erreichen werden... Doch wie auch immer das Ende dieser Fahrt aussehen wird, eine Bereicherung wird sie allemal für uns sein! Noch am ersten Tag, und vor allem als Reaktion auf den TT-Artikel, erreichten uns erste Mails und Kommentare zum Projekt „MK - Wohnzimmer einer Generation“. Überwiegend positive Kommentare muss man sagen. Solche mit viel Zuspruch und dem Grundtenor: Das wurde auch Zeit!!! Das finden wir auch! Vor allem, da es es im Stadtarchiv so gut wie nichts zu finden gibt zum Thema MK und Kripp... Aber es kamen auch kritische Anmerkungen. Mit Fragen wie: Werdet ihr da wohl auch diesen oder jenen Aspekt beleuchten? Oder: Kommen da auch die richtigen zu Wort? Hab ihr auch die „Neue Linke“ am Schirm? Ihr müsst unbedingt auch den „Sowiso“ interviewen! Und viele Anregungen mehr... Mir ist damit klar geworden, dass wir niemals eine MK Dokumentation für alle machen können. Jeder verbindet seinen eigenen Erinnerungen mir dem Kennedyhaus, jeder hat dort seine eigene Geschichte erlebt. Eine Geschichte, die unerzählt bleiben wird, einfach weil es den Rahmen sprengt. Wir erzählen die Geschichte anhand einiger weniger, wir erzählen ihre Geschichte. Eine Geschichte die exemplarisch für viele stehen soll und die den Geist des Hauses, des Zusammenhaltes, der Freundschaften, der Toleranz, der Offenheit, der Solidarität und ihres außergewöhnlichen Leiters Sigmund Kripp erzählen soll. Wir erzählen die Geschichte EINER Generation! Und in diesem Alter kannte man schon niemanden mehr, der 2 Jahre jünger war. Wir erzählen ein wichtiges Stück Stadtgeschichte! Und mit diesem „Wir“ meine ich: wir alle! Jedes Mail, jede Nachricht an der Pinnwand, jedes Post in den Social Medias, egal ob positiv, kritisch, anregend oder ablehnend wird überlegt, besprochen und beantwortet werden und findet auch so ihren Eingang in diese Dokumentation. Also dann lasst uns diese eine, einzigartige und doch exemplarische Geschichte der MK Innsbruck zusammen erzählen! Gruß, Marc