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Projekte / Community
Die mobile Holzwerkstatt
Aufgrund der notdürftigen Unterbringung von Asylsuchenden und der gesellschaftlichen Isolation, besteht auch Bedarf nach Eigeninitiative. In Zusammenarbeit mit dem Ausländerrat Dresden e.V. und der Holzhilfe Dresden möchte ich Kindern und Erwachsenen eine Plattform bieten, um einerseits die Wohnsituation zu verbessern, andererseits einen kreativen Raum zu schaffen. Dazu habe ich bereits einen Feuerwehrtransporter erworben und möchte diesen mit eurer Hilfe zu einer mobilen Holzwerkstatt umbauen.
8.207 €
8.000 € Fundingziel
140
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
Gefördert von RefugeesWelcome
14.11.16, 15:40 Clemens Zichner

An alle, die sich schon gefragt haben, was der Typ mit der Feuerwehr eigentlich macht, nachdem das Crowdfunding erfolgreich und die Motivation so groß waren und auch an alle die, die sich spätestens jetzt denken "stimmt, da war ja was...": Es ist tatsächlich losgegangen und die Idee der mobilen Holzwerkstatt für Geflüchtete kann sich als umgesetzt betrachten.
Der Weg dahin war nicht leicht, aber mit einer Mischung aus vielen, vielen Telefonaten, Behördengängen und einer Portion Gelassenheit ist die ehemalige Feuerwehr mit gültiger Zulassung, ausgestattet mit einer Werkbank und Werkzeug und jeder Menge Holz Richtung Prohlis ins Heim auf der Boxberger Straße gefahren.
Mit der freundlichen wie auch höchst kompetenten Unterstützung meines guten Freundes Lutz hat das Projekt seine Feuertaufe absolut zufriedenstellend bestanden. Wir sind im Innenhof der ehemaligen Schule vorgefahren, haben die Werkbank herausgezogen und da ging es auch schon los. Das Wetter wurde zwar immer nasser, die Stimmung dafür lockerer, schon weil im halben Stundentakt jeweils ein Möbelstück ins Heiminnere wanderte. Die stolze Bilanz nach 2 Stunden basteln: 1 Schreibtisch, 1 Couchbeistelltisch, 2 Schuhregale und eine Garderobe!! Das einzige, was mit Strom lief, war der Akkubohrschrauber, ansonsten haben die vorwiegend jungen Männer ihre eigenen Wünsche sehr selbstständig mit Zollstock und Handsäge umgesetzt. Sprachliche Hürden gab es kaum. Die Mischung aus Deutsch, Englisch, Zeichensprache und "einfach-losmachen-Mentalität" hat die Aufmerksamkeit aller Beteiligten schnell auf das Bauen gelenkt und jegliche Umstände ringsherum für eine Weile vergessen lassen.
Als es langsam dunkel wurde, haben innerhalb einer Minute alle von sich aus zusammengepackt, aufgeräumt und die Werkbank in den Bus geschoben. Von vorn bis hinten also eine gelungene Sache, die nach einem Jahr Vorbereitungsphase Erleichterung und viel Motivation für die nächsten Jahre mit sich brachte, denn: Pläne und Gespräche gibt es reichlich...