Crowdfunding beendet
Fast Fashion steht nicht nur für katastrophale Arbeitsbedingungen, sondern ist auch absoluter Klimakiller. Doch gibt es Alternativen? Ja! Der Weg unserer Shirts beginnt, wo er für Kleidung sonst endet: in der Kleiderspende. Den Textilmüll kaufen wir u.a. bei unserer Partner-Organisation, der Berliner Stadtmission, an. Anschließend werden die Stoffe unter Einhaltung der Öko-Tex-Standards gefärbt und von einer sozialen Näherei gefertigt. Das Ergebnis: 100% upgecycelte & sozialverträgliche Shirts.
10.493 €
Fundingsumme
102
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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 MOOT -  Shirts aus Bettwäsche
 MOOT -  Shirts aus Bettwäsche

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 26.08.20 16:31 Uhr - 30.09.20 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 2020
Startlevel 10.000 €

Mit 10.000 € können wir die Produktion unseres ersten Produktes ausweiten. Zudem können wir weitere Produkte (z.B. upgecycelte Winterjacken) herstellen.

Kategorie Mode
Stadt Berlin

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Worum geht es in dem Projekt?

Mit MOOT wollen wir die vollständige Wiederverwendung bereits produzierter Textilien (= Upcycling) massentauglich machen. Unsere Re-Design Produkte bestehen zu 100% aus weggeworfenen Textilien und bilden damit die mit Abstand nachhaltigste Form der Produktion neuer Kleidung. Wir benötigen insgesamt weniger Produktionsschritte, können diese ausschließlich in Deutschland durchführen und müssen keinerlei neu produzierte Fasern hinzufügen.
Bei MOOT legen wir allerdings nicht nur Wert auf eine ökologisch nachhaltige Produktion, sondern wir achten zudem darauf, soziale Einrichtungen in unsere Wertschöpfungskette miteinzubeziehen. Daher kooperieren wir mit der Berliner Stadtmission, einer Organisation, die sich um die Obdachlosenversorgung in Berlin kümmert, und der Union Sozialer Einrichtungen, bei der Menschen mit psychischen Problemen frei von jeglichem Arbeitsdruck ihrer Tätigkeit nachgehen können. Unser erstes Produkt, das wir schon jetzt in unserem Online-Shop anbieten, ist ein Shirt aus alter Bettwäsche.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Durch unsere Markenidentität setzen wir uns komplett von Fast Fashion-Modehäusern ab. Wir wollen die Einstellung zur Kleidung grundlegend und langfristig verändern: Kleidung ist keine Einweg-Wegwerfware, sondern aufwändig produziertes Konsumgut. Wir wollen für ethischen Konsum sensibilisieren und die Arbeit aller an der Produktion Beteiligten wieder wertschätzen – und zwar indem wir fair und umweltbewusst herstellen lassen.
Hierbei zielen wir mit einer simplen, aber innovativen Upcycling-Strategie zunächst auf eine junge, umweltbewusste Kundengruppe ab.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die Textilindustrie und die schwerwiegenden Folgen des Fast Fashion-Trends haben riesiges Entwicklungs- und Innovationspotenzial, fordern allerdings auch kreative, innovative Lösungen.
Wir wollen mit MOOT nicht nur eine bereits nachhaltig denkende Zielgruppe bedienen, sondern die Einstellung zu Kleidung grundlegend und langfristig verändern. Zudem ist es unser erklärtes Ziel, über die inhumanen und umweltschädlichen Zustände in der Modebranche aufzuklären und Vorreiter einer Bewegung zu sein, die durch Nachhaltigkeit, Transparenz und Fairness hervorsticht. Unser Konzept von aussortiertem Textilmüll hin zum modischen Kleidungsstück ist einfach wie effizient.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bisher wurde MOOT von den beiden Gründern, die beide vor Kurzem ihr Studium abgeschlossen haben, komplett aus eigener Tasche finanziert. Um das Wachstum des Unternehmens weiter voranzutreiben, brauchen wir nun allerdings externe Unterstützung. Um weitere Produkt-Ideen zu testen (wir experimentieren beispielsweise schon mit Daunenjacken aus alten Bettdecken) und diese großflächig in den Markt zu bringen, benötigen wir zusätzliches Kapital.

Sollte unser zweites Ziel erreicht werden, streben wir einen dauerhaften Offlineverkauf von MOOT-Produkten in Berlin an.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter MOOT stehen wir: Nils und Michael. Wir sind beste Freunde und bilden das perfekte Gründerteam.
Nils ist ausgebildeter Modedesigner und hat einen Bachelor in Kommunikation abgeschlossen. Michael hält einen Masterabschluss in Management und hat bereits Arbeitserfahrung in DAX-Konzernen sowie in Startups gesammelt.

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