Login
Registrieren

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen.

Projekte / Theater
multifil identity - eine multiple Tanz-Performance
Das aktuelle gesamtgesellschaftliche Thema Inklusion richtet sich bei dieser Tanzproduktion gleichermaßen auf die Akteure sowie die außenstehenden Beobachter. Ein gesellschaftspolitisch brisantes Thema in einer anderen Anschaulichkeit. Mit dem Ziel ein breites Spektrum der Gesellschaft zu erreichen, um sie für das Thema zu sensibilisieren. Alle Beteiligten an diesen Projekt erhalten in der Gesamtlaufzeit von 10 Monaten einen kreativen Unterricht in zeitgenössischer Tanz- und darstellender Kunst.
Dresden
5.330 €
5.250 € Fundingziel
160
Fans
25
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 multifil identity - eine multiple Tanz-Performance

Projekt

Finanzierungszeitraum 29.04.15 14:48 Uhr - 25.05.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum September 2014 bis Juli 2015
Fundingziel erreicht 5.250 €
Stadt Dresden
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

„Wirtschaftliche und politische Sicherheit sowie kulturelle Vielfalt machen den Reichtum einer Gesellschaft aus, zumindest von jedem etwas. Allerdings sind es die Menschen, die in allen Lebensbereichen das Wohl einer Gesellschaft prägen. 
Jeder Mensch sollte die Möglichkeit erhalten, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen und das von Anfang an, unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.“ (Politische Aussagen zur Inklusion)
 
Es wird oft gesagt, Inklusion ist kein Expertenthema. Sie erfordert die Zustimmung aller und besitzt somit gesamtgesellschaftliche Bedeutung. Viele Menschen, die dieser Grundauffassung mit Überzeugung folgen, nähern sich dem Ziel des inklusiven Miteinanders. Oft sind es Berührungsängste, die anderen Menschen den Zugang zu diesem Thema noch versperren. Wir sind bei der Integration ziemlich nah dran, jedoch von der Inklusion noch weit entfernt. Es geht dabei nicht um die Eingliederung in die Gesellschaft, sondern um ein gemeinschaftliches Gefühl der Gesellschaft.

Die erste Phase: Andersartigkeit, Eigenart, Einzigartigkeit finden
Das Ziel meines Tanz-Projektes ist es, die „benachbarten“ Gruppen zusammenführen, wobei zunächst die Themen der Integration und Inklusion im Hintergrund stehen.
Ich möchte zu Beginn unterschiedliche Identitäten finden, ansprechen, motivieren und mit allen individuell künstlerisch arbeiten. Allen möchte ich die menschlichen und künstlerischen Entfaltungsmöglichkeiten bieten und ihnen die Möglichkeit geben, ihre eigenen kreativen Spielräume zu öffnen.
In unterschiedlichen Passagen entstehen künstlerische Bilder. Innerhalb dieser kann jeder Mitwirkende sein Leben, seine Lebenseinstellungen, Reibungen, Barrieren und Freude am Leben vorerst aus dem eigenem Blickwinkel betrachten.

Die zweite Phase: Inklusion willkommen heißen, Vielfalt willkommen heißen, menschliche Vielfalt wertschätzen
In der zweiten Phase, der Annäherung, beginne ich mit den unterschiedlichen Gruppen zusammen/gemeinsam zu arbeiten. Hier können alle die Gefühlswelten auch aus dem Blickwinkel seines Gegenübers betrachten. Auf der Suche nach möglichen Parallelen und Unterschieden sowie Ängsten und Konflikten (aber auch Vorurteilen) ergeben sich weitere spannende Bilder der Konfrontation mit unterschiedlichen Lebenseinstellungen.
Obwohl der zweite künstlerische Abschnitt teilweise inhaltlich auch Konfliktsituationen hervorbringen kann, bin ich überzeugt, dass die künstlerische Zusammenarbeit und gemeinsame Motivation die Akzeptanz des „Fremden“, des „Andersseins“ verstärkt.

„Wenn ihr alle meine Multiples habt, dann habt ihr mich ganz“
– Joseph Beuys – 

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

In meinem Projekt kommen sieben Gruppen junger Menschen zusammen, um mit ihrer eigener Identität und Körperlichkeit, kognitiven Fähigkeiten und Emotionen auf künstlerische Art und Weise die Symbiose einer großen Gemeinschaft zu bilden. Die ca. 50 Bühnenakteure bilden diese Gruppen:

  • professionelle Tänzer/innen und Tanzinteressierte
  • junge Menschen mit Migrationshintergrund 
  • junge Menschen mit körperliche Behinderung
  • junge Menschen mit geistige Behinderung
  • junge Menschen mit Mehrfach-Behinderung
  • Studenten der Semper-Schule Dresden (Mediendesign)

Ziel ist eine professionelle Bühnenaufführung und damit die öffentliche, mediale Präsenz garantiert ist, begleiten die Studenten der Semper-Schule Dresden im Fach Mediendesign das Tanz-Projekt als Konzept ein ganzes Schuljahr. So entsteht ein spartenübergreifendes Grafikdesign bei der Erstellung von Flyern, Plakaten und Katalogen für das Programmheft, eine Videodokumentation des Probenprozesses aller Gruppen (einschließlich der Arbeit der Designschule), dessen kleine Videosequenzen als Schnittmaterial für die Inszenierungs-DVD und teilweise als Botschaft der Ergebnisse an unsere Fans genutzt werden, sowie Tonstudio-Aufnahmen und eine Live-Übertragung von Bühnen-Details durch einen Ton- und einen Kameramann auf der Bühne.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die vergangenen Realisierungen ähnlicher Projekte und Unternehmungen erwiesen sich als produktive und positive Ansätze zur Stärkung der öffentlichen Meinung zum Thema Integration und Inklusion. Vor allem aber ermöglichen sie den Betroffenen die Teilhabe am kulturellen Leben. Das waren auch meine Erfahrungen bei einem früheren Projekt mit der Tanzkompanie des Theaters Plauen-Zwickau, in dem ich körperbehinderte Menschen im Rollstuhl in eine gemeinsame Inszenierung integrierte. Das brachte eine große Breite an Anerkennung und Wertschätzung.

Gerade für Menschen mit eingeschränkten Sehvermögen ist eine Tanz-Aufführung nur schwer erlebbar. Doch unsere Inszenierung ist barrierefrei und hat eben für dieses Handicap einen Schauspieler als Deskriptor engagiert, damit auch eine bloße Beschreibung der Szenerie via Kopfhörer eine kultureller Genuss ist. Ebenso sind die Plätze für Behinderte bei den meisten Aufführungen in Theatern stark beschränkt und am Rande angeordnet. Durch unsere Zuschauer-Tribüne in Stile einer Arena sitzen Rollstuhl-Fahrer nicht nur nahe am Geschehen sondern können ebenso als Gruppe teilnehmen. Ermäßigte Karten gibt es unter der Tickethotline 0151 100 70 767.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Gesamtsumme für die Umsetzung des Projektes beträgt 125.000 € und ist bei der AKTION MENSCH beantragt, die Eigenbeteiligung beträgt minus unserem eigenen Anteil 15.000 €.

Das Geld wird in folgenden Bereichen angesetzt:

  • Unterricht in Tanz- und Darstellender-Kunst
  • Honorare für Realisation-Team
  • Honorare für Begleitpersonen
  • Bühnenbild- und Kostümherstellung
  • Miete Probenräume und Aufführungsraum
  • Fahrtkosten u.a.

Das Projekt soll keine „Eintagsfliege“ sein. Gastspiele in der Region Sachsen, überregional sowie im angrenzenden Ausland (Tschechien, Polen, u.a.) sind angestrebt.
Die Zusage für Gastspiele gibt es bereits in Ostrava (Tschechien) beim Festival „Colours of Ostrava“ und „Bílá holubice“. Weitere Präsentationsmöglichkeiten bestehen auch in Prag und Brünn.
Die Produktionsumsetzung für länderübergreifende, internationale Besetzungen ist für die Zukunft nicht undenkbar und somit nachhaltig ausbaufähig.

Wer steht hinter dem Projekt?

Für die Projektrealisation, künstlerische und organisatorische Umsetzung ist Bronislav Roznos verantwortlich.
www.multifil-identity.de
www.tanztheater-bronislav-roznos.com

Kooperationspartner sind:
Columba Palumbus e.V.
www.columba-Palumbus.de

Stadt AG Hilfen für Behinderte Dresden e.V.
www.lebenskuenstler-dresden.de

Clubmitglieder der Rolling Lions – Rollstuhlbasketball in Dresden e.V.
www.rolling-lions.de

Jugendliche Schauspieler mit Downsyndrom des Columba Palumbus e.V. (Antragssteller)
www.columba-palumbus.de

Geistig gehandicapte Jugendliche der Lebenshilfe Dresden - Heim für behinderte Kinder und Jugendliche
www.lebenshilfe-dresden.de

Mehrfach behinderte Jugendliche der Schule am Burkersdorfer Weg
Evangelischen Behindertenhilfe Dresden und Umland gGmbH
www.evangelische-behindertenhilfe-dresden.de

Für Livemusik verantwortliche Jugendliche:
Charlotte und Jakob Kuhn
(Geige, Schlagzeug, Klavier)
sowie alle beteiligten Darsteller

professionelle Tänzer/innen

Studenten der Semper Schulen Dresden (Mediendesign) als Schuljahr-Konzept + Live auf der Bühne 
www.semper-schulen.de/berufsausbildung/medien-design/

Weitere Videopräsentationen hier:
www.multifil-identity.de
www.facebook.com/pages/Multifil-Identity/279939242210470

Impressum
Stadt AG e.V.
Bronislav Roznos
Fritz-Reuter-Str. 5
01097 Dresden Deutschland

Träger ist Stadt AG e.V. (http://www.lebenskuenstler-dresden.de/impressum/index.php)

Partner

Beim ColumbaPalumbus e.V. engagieren sich Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, im kulturellen Bereich. Manche von uns spielen Theater, manche tanzen Hip Hop, manche helfen auf und hinter der Bühne. Wir genießen die Ausdrucksformen, Möglichkeiten und den Spaß eines inklusiven Miteinanders.

Die Stadtarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte Dresden e.V. (Stadt AG) ist ein freiwilliger Zusammenschluss und eine Interessengemeinschaft in Dresden ansässiger und tätiger Verbände und Vereine zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung.

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

45.559.508 € von der Crowd finanziert
5.142 erfolgreiche Projekte
835.000 Nutzer

Sicherheit

Ist uns wichtig, deshalb halten wir uns an diese Standards:

  • Datenschutz nach deutschem Recht
  • Sichere Bezahlung mit SSL
  • Sichere Transaktionen über unseren Treuhänder Secupay AG
  • Legitimation der Starter nach deutschem Recht

Bezahlmethoden

Kreativität gemeinsam finanzieren - Entdecke neue Ideen oder starte dein Projekt!

© 2010 - 2017 Startnext Crowdfunding GmbH