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Projekte / Fotografie
najboljoj mami - alleinerziehende Mütter in Bosnien-Herzegowina
Unser Projekt ist ein Bildband über alleinerziehende Mütter in Bosnien-Herzegowina. Helft uns, das Projekt zu verwirklichen, denn 100% der Einnahmen durch die später verkauften Bücher gehen an die von uns begleiteten Familien in Bosnien-Herzegowina!
Wien
6.522 €
6.500 € Fundingziel
111
Fans
34
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 najboljoj mami - alleinerziehende Mütter in Bosnien-Herzegowina

Projekt

Finanzierungszeitraum 09.05.12 10:47 Uhr - 05.08.12 23:59 Uhr
Fundingziel 6.500 €
Stadt Wien
Kategorie Fotografie

Worum geht es in dem Projekt?

Das Buchprojekt "Najboljoj mami" der Fotografen Marko Mestrovic und Susanne Einzenberger in Zusammenarbeit mit den Grafikern Viola Schmid und Alexander Romanschenko behandelt die Situation von alleinerziehenden Müttern in der Stadt Donji Vakuf, Bosnien-Herzegowina.

Ein halbes Jahr haben die zwei Fotografen fünf alleinerziehende Mütter begleitet und die ärmlichen Bedingungen, in denen die Mütter ihre Kinder aufziehen müssen, dokumentiert. Nun möchten sie ein Bildband produzieren, mit dem sie einerseits auf die schlechten Verhältnisse und die benachteiligte Rolle der Frau in Bosnien-Herzegowina hinweisen wollen, und andererseits den Frauen mit den Einnahmen der Bücher den kommenden Winter erleichtern möchten. 100% der Einnahmen durch die verkauften Bücher sollen dabei den Familien zugute kommen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel ist, ein Bildband in einer Auflage von ca. 200 Stück zu produzieren. Das Format des Buches ist 24x28cm hochkant, Hardcover (Buchbinderkarton), offener Rücken mit Fadenbindung, hoch qualitatives, mattes Fotopapier, ca. 150 Seiten

Ziel des Projektes ist, durch die Produktion und den Verkauf der Bücher eine finanzielle Hilfeleistung für die fünf Familien aufzustellen. 100% der Einnahmen von den Büchern gehen an die Familien. Die Projektgruppe wird hierbei vom Sozialzentrum Donji Vakuf unterstützt.

Die Zielgruppe sind Menschen, die an Reportage-Fotografie interessiert sind, an der Situation in Bosnien-Herzegowina interessiert sind, die Menschen in Not helfen möchten, die glauben, dass es mehr solcher Aktionen geben sollte.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Einerseits helfen uns die Unterstützer ein Projekt fertig zu stellen, das nicht nur von großer sozialer Relevanz ist, sondern auch einen humanitären Charakter erfüllt. Andererseits ist vielen Menschen in Österreich nicht bewusst, wie schlecht die Situation in den nahegelegenen Nachbarländern, vor allem dem Balkanraum und den östlichen Ländern, ist.

Mit diesem Buch möchten wir auf diese Situation hinweisen, Aufmerksamkeit dafür schaffen und gleichzeitig Hilfe bieten.
Jeder, der dieses Projekt unterstützt, hat die Möglichkeit, den Familien direkt zu helfen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das aufgestellte Geld geht in die Produktion von ca. 200 Stück Bildbände und die Finanzierung der Rewards für die Unterstützer des Projektes.

Es werden ca. 5.000 für den Druck und die Bindung der 200 Bildbände benötigt, weitere 1.500,- werden für die Rewards benötigt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Die Gruppe besteht aus zwei Fotografen (Marko Mestrovic und Susanne Einzenberger) und zwei Grafikern (Viola Schmid und Alexander Romanchenko)

Projektupdates

26.05.12

deutsches Vorwort von Vera Marjanovic: Das Fotobuch von Susanne Einzenberger und Marko Meštrović ist ein Buch ohne Worte. Das Kameraauge zeichnete die Sprache versteinerter Gesichter, verfallener Hoffnungen und eines tiefen menschlichen Unglücks auf. Fotos, welche den Augenschein einer verzweifelten Mutter und die stumme Klage eines hungrigen und sich nach Kindheit sehnenden Kindes einfangen, bedürfen keiner Worte. Sie sprechen für sich selbst und schmerzen.
 Susanne und Marko wollten sich in ihrer Diplomarbeit dem Thema Familie widmen. Das Schicksal brachte sie in die Stadt Donji Vakuf (Bosnien-Herzegowina), in der sie auf alleinerziehende Mütter mit Kindern stießen, die im Zuge von kriegerischen Auseinandersetzungen ihre Orte und Häuser verlassen mussten. Sie fanden sie in den Überresten fremder Häuser vor – dort, wo das Unglück zusammen mit ihnen haust. In diesen verfallenen Häusern ohne dauerhaften Grundstein haben Fenster keine Scheiben und Türen keine Schnallen. Aus diesen Häusern kann man nichts außer Trauer nehmen, und die Trauer will niemand.
 Bosnien-Herzegowina ist in unmittelbarer Nähe, es ist ein Nachbarland – manchmal scheint es aber ein Lichtjahr entfernt zu sein. In diesem Land gibt es keinen Krieg mehr, dafür aber viel Elend, Armut und Hoffnungslosigkeit. Dort kämpfen die Frauen von den Fotos dieses Buches mit und ums Leben. Dieser Kampf ist ungleichberechtigt, der Einsatz aber groß – ein Überleben und eine Zukunft für ihre Kinder. Für diese alleinerziehenden Mütter dauert jeder Moment eine ganze Ewigkeit, jeder neue Tag bedeutet für sie Angst vor Kälte, Krankheit oder Hunger.
Die Frauen von den Fotos klauben Holz aus dem Wald, um den Frost zu bewältigen, suchen Arbeit, ohne sie zu wählen, verzichten auf ihr täglich Brot, um ihren Kindern einen Bissen mehr zu geben. Die Mütter aus Donji Vakuf begleiten ihre Kinder zur Schule, ohne Frühstück, ohne warme Kleidung und ohne Schuhe. Ihre Kinder wärmen sie nur mit endloser Liebe, füttern sie mit der Hoffnung, dass gute Menschen helfen und dass es einmal besser sein wird.
 Das Gute existiert, das haben Susanne und Marko entdeckt. Es existiert dort, wo Nachbarn mit den unseligen Müttern und deren Kindern das Wenige, das sie besitzen, teilen. Die starke Solidarität bei den armen Menschen ist eigentlich ein gemeinsamer Überlebenskampf. Die Region, die in diesem Buch vorkommt, ist dafür berühmt. Das Gute existiert auch in Sozialeinrichtungen, die helfen wollen, aber nicht können. Die Armut ist in Bosnien-Herzegowina ein Alltag, ein Teufelskreis, aus dem man keinen Ausweg findet.
 Dieses Buch ist nicht nur ein Zeugnis vom Unglück anderer Menschen. Die Autoren ziehen auch Parallelen zwischen zwei Welten – jener in Bosnien-Herzegowina und dieser in Österreich – und fragen nach Rechten der Kinder, der alleinerziehenden Mütter und nach Menschlichkeit. Susanne und Marko bauten in ihre Diplomarbeit eine Reihe menschlicher Schicksale ein, aber auch ihre eigenen Gefühle und Menschenliebe. Dass ihre Mission geglückt ist, zeigt auch die Tatsache, dass dieses Buch mit Spenden gutgesinnter Menschen erschien. Der komplette Erlös von verkauften Büchern richtet sich an die Mütter und ihre Kinder in Donji Vakuf. Der Kreis des Guten hat sich geschlossen!
Vera Marjanović

Partner

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