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Punks and Gods: No fucking Wonderland

Punks and Gods: No fucking Wonderland

Durchschreitet das Tor in eine andere Welt. Ist das, was wir dahinter sehen, Realität oder Fiktion? Gibt es diesen Unterschied überhaupt? In "No fucking Wonderland" begleiten w...

Tübingen Movie / Video
Philipp Schmidt
Julian Fleck
M.A. Lukas Mathiaschek
Nadja Weber
Mateusz Socha
Martin Bride
Wallside Records
465 €
7,500 € Funding threshold
16
Fans
10
Supporters
4 days
 Punks and Gods: No fucking Wonderland

Project

Funding period 28.07.2016 13:46 Uhr - 01.10.2016 23:59 Uhr
Realisation period 06.10.2016 - 01.02.2017
Funding threshold 7,500 €
Funding goal 10,000 €
City Tübingen
Category Movie / Video
Durchschreitet das Tor in eine andere Welt. Ist das, was wir dahinter sehen, Realität oder Fiktion? Gibt es diesen Unterschied überhaupt? In "No fucking Wonderland" begleiten wir eine junge Frau auf eine Reise in ihr innerstes Selbst. Dort stößt sie auf eine Klinik, die von einem mysteriösen Kult betrieben wird, dessen Praktiken einem unter die Haut gehen werden. Eine Sinnsuche zwischen Traum und Begierde, zwischen Verlockung und Wahnsinn, Angst und Lust.

What is this project all about?

In sechs miteinander verbundenen Kurzgeschichten wird in der Anthologie "Punks and Gods" dem Archetypus des Pygmalion nachgegangen. Der Mythos des Frauenfeindes, der sich künstlich eine Geliebte erschafft, wird zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten und in verschiedenen Mileus drastisch, packend, spannend und zuletzt auch blutig aufgegriffen.
Die einzelnen Episoden werden eine Spielzeit von 10 bis 30 Minuten haben, was eine Gesamtlänge von etwa zwei Stunden ergeben wird.
Eine Genrezuschreibung gestaltet sich schwierig, eben weil das Grundthema von unterschiedlichen Seiten, Perspektiven und auch anhand unterschiedlicher Erzählstilen beleuchtet wird. Geht eine Sequenz in Richtung Kunstfilm, so schließt sich der Kreis in einem tarantinoesken Showdown. Insgesamt wird eine düstere Stimmung dominieren, die jedoch in einer positiven Auflösung und Gesamtaussage aufgehoben wird.

Weitere Infos auf: http://wallside-records.com/punksgods

What is the project goal and who is the project for?

Ziel dieses Aufrufs ist die Realisierung des Kurzfilms "No fucking Wonderland", der die surrealistische Heldenreise einer jungen Frau ins Bild setzen wird.
Angesprochen werden sowohl Filminteressierte, akademische Kreise, als auch jeder, der sich gerne gut unterhalten lassen möchte. Bei allem Anspruch und allen Hintergrundgedanken wird ein wohldurchdachter Film als Teil der Gesamtanthologie "Punks and Gods" entstehen, der alle Gefühle anspricht. Ja, es darf auch stellenweise gelacht werden. Bei einem Test-Screening der ersten bereits abgedrehten Sequenz wurde evaluiert, dass dieser Ansatz aufgeht und ganz unterschiedliche Personen auf je eigene Weise begeistert werden konnten. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass sich der Gesamtfilm – gleich seinen Einzelepisoden – ausschließlich an Erwachsene richtet, schon aufgrund einiger expliziter Erotikszenen.

Why would you support this project?

Du zappst durch das Abendprogramm: Holocaust, Bruce Willis, sprechende Pixelhaufen, Männerschweiß in Alaska. Zappst weiter und stolperst über Kleinohrküken, BBC-Dokus über das letzte Rätsel der Menschheitsgeschichte, plötzlich passiert es: Die Wände kommen näher, Speichel sammelt sich zwischen den Backenzähnen und unter der Zunge, Fremdscham steigt in Dir auf. Der Grund: Du siehst einen deutschen Film - nur zweieinhalb Frames, doch die genügen. Die Farben sind eigentlich nicht übel, auch der Kameramann versteht sein Handwerk einigermaßen, beim Ton wird es allerdings schon kritisch und beim Schauspiel kippt es dann. Der deutsche Film ist krank. Er siecht dahin, erschöpft vom sinnlosen Aufbäumen gegen die eigene So-gar-nicht-Coolness; Er stammelt und nuschelt, wir verstehen kein Wort. Er erregt Mitleid, am liebsten würdest Du ihn in die Schweiz schicken, damit er in Ruhe sterben kann. Da hilft auch kein Til Schweiger mehr, weil er nicht als Sinnbild des deutschen Kinos, sondern als Ausnahme wahrgenommen wird. (Mal ganz ohne Wertung)
"Victoria" als letztes Aufbäumen eines Todgeweihten.
Deutscher Film ist Nerdfilm. Couchhacker zerschneiden Hochglanznonsense technikbesessener Kameramänner, die jedes Set sterilisieren, mit ihren Epics umgehen als wären sie materialisierte Magie. Kein Dialog scheint ohne intellektuelle Erleuchtung auszukommen. Geschwollen geistreiches Geschrei, am besten bezogen auf ein ach so aktuelles Thema.
Wer sagt denn, dass nur ein kluger Film ein guter Film sei?
Oder dass ein Bild erst dann schön ist, wenn es von drei Seiten ausgeleuchtet wird?
Das Schlimme ist, dass diese Entscheidungen nicht künsterlisch motiviert getroffen werden, sondern aus Angst. Aus Angst davor, aus dem falschen Winkel zu filmen, auch davor, ausgelacht zu werden. Entertainment anstelle von Kunst. Es soll nicht schmerzen, lediglich kitzeln, nicht provozieren, nur zum Denken anregen.
Keine Kritik, oh nein! Deutscher Film ist geschmeidiger Film, wohlwollender Film, er will gut schmecken, Dich zum Lächeln bringen, Dich beruhigen, Dir angenehme Träume bescheren. - Wer will schon etwas Verstörendes sehen? Nein, lieber nur schöne Menschen in ihren beschaulichen Welten mit erträglichen Konflikten. Wellnesskino.
Fuck it!
Es ist Zeit für Hässlichkeit. Fahren wir den Rechner herunter und lassen wir uns den Spiegel vorhalten. Schluss mit Hochglanzverträglichkeit, Schluss mit faulen Kompromissen. Es soll wehtun. Die Wahrheit (der Kunst) schmerzt.

Noch einmal anders formuliert:
Wir sind der Auffassung, dass der deutsche Film dringend einer avantgardistischen Erneuerung bedarf. Den großen Produktionen fehlt es an Mut, etwas Neues zu wagen und so womöglich zu einer eigenen Sprache zu finden. Was in Frankreich, Spanien und anderen europäischen Ländern bereits Traditionscharakter hat – eine innovative, Low-Budget-Filmbewegung mit eigener Bildsprache – fehlt bei uns weitgehend. Es wurde versäumt, eine solche zu entwickeln. An dieser Stelle wollen wir, das Wallside Motion Picture-Team, für frischen Wind sorgen, in der Hoffnung eine großflächigere Bewegung anzustoßen.
Um unserem durchaus hohen, jedoch nicht utopischem Anspruch gerecht werden zu können, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Die bereits abgedrehte Sequenz konnte mit Mühe und Not eigenfinanziert werden, jetzt sind wir auf Eure Hilfe angewiesen, um das Gesamtprojekt mit No fucking Wonderland weiter voranzutreiben und so wenig Kompromisse wie möglich eingehen zu müssen.
Die größten Kostenpunkte hierfür sind:

- Eine professionelle technische Ausstattung; sprich, Kamera, Tongeräte, vor allem für Dialogszenen, Soft- und Hardware für die Postproduktion. (Bislang wurden die meisten Geräte lediglich gegen Gebühren geliehen.)
- Requisiten und Kulisse (beispielsweise für Szenen, die in einer Klinik spielen)
- Alle erforderlichen Dinge für Spezialeffekte. (ferngesteuerte Blutkissen, identische Wechselkleidung etc.)
- Gagen für Schauspieler. (Wir werden nicht Til Schweiger verpflichten, aber wir sind auf talentierte und zuverlässige Darsteller angewiesen.)
- Nein, wir wollen nicht wirklich einen Drachen! Nach langen Diskussionen konnten wir uns auf ein kleines weißes Kaninchen als Ersatz einigen. ;-)

Als Minimum für die Umsetzung haben wir ein Budget von 10.000 Euro berechnet. Sollte diese Summe überschritten werden, würden die Überschüsse zu hundert Prozent in die Realisierung der weiteren Teile der Gesamtanthologie einfließen.
Würde die Schwelle von 7500 Euro erreicht, würden wir das Projekt mit einigen Abstrichen - die uns schmerzen würden, allerdings noch vertretbar wären - realisieren. Primär würden in dem Fall Abstriche, was die Technik angeht, in Kauf nehmen.

Who are the people behind the project?

Produziert und koordiniert wird das Projekt von Wallside Records unter der Leitung von Lukas Mathiaschek und Martin Bride.
Regisseur ist Simon Fleck.
Drehbuchautoren sind Philipp Schmidt und Simon Fleck.
Außerdem unverzichtbare Teammitglieder:
Nadja Weber - Ausführende Produzentin
Matthias Socha – Kamera / Regieassistenz
Valerian Wrede – Ton & Technik
Julian Fleck – Kameraassistenz und musikalische Untermalung
Mareile Kost – Maske

Legal notice
Wallside Records GbR
Lukas Mathiaschek
Graf-Zeppelin-Platz 1
71034 Böblingen Deutschland

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