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Projekte / Theater
OPFER Maschinenhaus Essen
Eine Performance zum Thema OPFER, inspiriert an dem Film OFFRET des russischen Regisseurs Andrej Tarkowski. Mit Studierenden der Fakultäten Tanz und Physical Theatre der Folkwang-Universität der Künste und dem Ensemble des wort + tat theaters. Regie: Elisa Hofmann und Roland Matthies unter Mitwirkung von Yoshi Oida, Paris. Premiere: 16. Oktober, Maschinenhaus Essen.
Essen
1.500 €
1.500 € Fundingziel
18
Fans
14
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 OPFER Maschinenhaus Essen

Projekt

Finanzierungszeitraum 02.09.15 18:40 Uhr - 15.10.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juli bis Oktober 2015
Fundingziel 1.500 €
Stadt Essen
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

OPFER_SACRIFICE_OFFRET -­‐ a Performance inspired by A. Tarkowski im MASCHINENHAUS ESSEN
Opfer. Ein Opfer bringen. Sich aufopfern. Du Opfer! Opferbereitschaft. Opferstock. Bauernopfer. Opfertier. Opfersteuern und Gebetshauch. Opfergabe. Brandopfer. Opferbrand. Zum Opfer fallen. Fallen. Fallen. Fallen lassen. Lassen…
Alexander: Ein Mann, der sich opfert, und meint, damit den Lauf der Zeit rückgängig machen zu können. Maria: Eine ‚weiße’ Hexe, die ihn einweiht. Otto: Ein eigenwilliger Postbote, der nicht nur postalische Botschaften übermittelt, sondern offenbar mehr mitzuteilen hat, als die rein sinnliche Erfahrung an Informationen zu bieten hat. Dies alles vor dem Hintergrund einer Atomkatastrophe und einem drohenden Krieg, in der scheinbaren Familienidylle einer schwedischen Insel.
Dies ist die Geschichte, die Tarkowski in seinem bild-­ und symbolträchtigen Film „Opfer“ aus dem Jahr 1986, dem Jahr des atomaren Supergaus Tschernobyl, erzählt. Wie sich diesem grandiosen Stoff annähern? Wie für die Bühne, für Jetzt, adäquate Ausdrucksformen finden? Was ist Opfer (außer einem gebräuchlichem Schimpfwort) heute? Bietet das neoliberale Weltbild Raum dafür (außer den zahlreichen Bauern­‐ und Spekulationsopfern und anderen „Verlierern“, die es produziert)? Gibt es noch eine positive Konnotation, ohne moralische oder kitschchristliche Implikationen?

Diese Fragen treiben uns um. Wir wollen mit unseren Ausdrucksmitteln eine gemeinsame Sprache dafür finden. Dabei arbeiten wir uns lustvoll an dem Stoff ab, den Tarkowski uns mit seinem Film hinterlassen hat. Wir verstehen den Film (der kurz vor Tarkowskis Tod entstand) als Vermächtnis, gleichzeitig als seine Unvollendete, die uns ruft, einen neuen Zugriff, eine neue Sprache, eine neue Interpretation zu finden.
WIR: Das ist ein Ensemble aus SchauspielerInnen und TänzerInnen, die schon über langjährige Bühnenerfahrung verfügen - und Studierenden der Folkwang Universität der Künste. WIR: das sind zwei "Kulturen", die auf einer Insel zusammentreffen und gemeinsam einen Ausweg suchen, indem sie sich die Frage stellen, ob sie irgend ein Opfer darbieten können, das sie aus einer scheinbar ausweglosen Situation befreit. WIR: das sind die Regisseurin Elisabeth Hofmann mit Studierenden der Folkwang-Universität sowie das Ensemble des wort + tat theaters: der Regisseur Roland Matthies, die Tänzerin Patricia Carolin Mai und der Schauspieler Christoph Plünnecke, die Komponistin und Musikerin Elisabeth Fügemann, die Autorin Sophie Reyer und die Bühnen- und Kostümbildnerin Ramona Schmalen.
Für die Produktion haben wir eine Residenz im Maschinenhaus Essen erhalten, wo wir am 16. Oktober 2015 Premiere haben werden (weitere Spieldaten: 17. und 18. Oktober 2015). Uns unterstützt zudem die Stadt Essen, das FolkwangLab, die Ingmar-Bergman-Foundation und die Jugendkirche Flensburg. Künstlerische Unterstützung erhielten wir von dem japanischen Regisseur und Schauspieler Yoshi Oida, der mit uns zu dem Thema OPFER 3 Tage an den Bouffes du Nord in Paris gearbeitet hat.
Uns fehlen 1500,- €, um dem Low-Budget-Projekt mit viel Engagement und vielen Opfern ;-) eine einigermaßen solide Grundlage zu geben. Unterstützen Sie uns! Sie leisten Geburtshilfe für einen einmaligenSchöpfungsakt!

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema OPFER. Zielgruppe sind alle, die sich fragen, wie man Gesellschaft in Zukunft konstruktiv gestalten kann.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir wollen dem Projekt eine bescheidene, aber dennoch solide finanzielle Basis angedeihen lassen. Unsere Unterstützer werden namentlich im Programmheft genannt (wenn gewünscht).

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir wollen allen Beteiligten eine angemessene Aufwandsentschädigung zukommen lassen

Wer steht hinter dem Projekt?

FolkwangLab, wort + tat, Maschinenhaus Essen, Stadt Essen, Ingmar Bergman Estate on Fårö, Jugendkirche Flensburg

Impressum
Roland Matthies
Stapeler Dorfstr. 5
27367 Horstedt Deutschland

Verantwortlich i.S.d.P: Roland Matthies
UST-ID: 40/128/02223

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