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Projekte / Bildung
Pachamama Connexion
Wir gestalten kultur- und generationsübergreifende, erlebnisbezogene Bildung, die tiefgreifende Reflexionsprozesse zur Geschichte und Gegenwart der Beziehungen zwischen EU und LA ermöglichen und Vorstellung von Entwicklung hinterfragen und neue deuten. Unsere Motivation ist, die Entstehung von gemeinsamen Lebensentwürfen zu fördern, die die Weltsichten und Realitäten der Völker beider Kontinente gleichberechtigt miteinbeziehen und ganzheitlich zur nachhaltigen Entwicklung "glokal" beitragen.
Marburg
Startphase
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 Pachamama Connexion

Projekt

Finanzierungszeitraum 24.04.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juni bis November 2015
Fundingziel 4.000 €
Stadt Marburg
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Das Projekt „Leben ist Lernen" ist eine Zusammenarbeit zwischen den bolivianischen indigenen Netzwerken für solidarischen Gemeinschaftstourismus1 „Red APTHAPI“ und „Red TUSOCO“, dem sozioökologischen Gemeinschaftsprojekt "LebensGut Cobstädt" und der Bildungsinitiative „Pachamama Connexion e.V“.. Es geht um die gemeinsame Gestaltung einer Bildungsreihe (Vier offene mehrtägige Veranstaltungen) und eine Begegnungsreise nach Bolivien, die erlebnisbezogene interkulturelle Bildungsprozesse ermöglichen sollen. Uns werden verschiedene ReferentInnen als Gäste unterstützen, die zu bestimmten Themen besondere Erfahrung und fundiertes Wissen mitbringen. Das Kernteam wird den Gruppen- und Reflexionsprozess im Laufe des gesamten Prozesses mitgestalten. Dieses Bildungsangebot wollen wir dieses Jahr erlebnisbezogen konzipieren und ausprobieren, um es nächstes Jahr mit der BNE Zertifizierung als Bildungsangebot der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Dabei sind unsere zentralen Anliegen, einerseits tiefgreifende Reflexionsprozesse zur Geschichte und Gegenwart der Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika zu ermöglichen und darüber hinaus konkrete Ansätze zu implementieren, die die Weltsichten und Realitäten der Völker beider Kontinente gleichberechtigt miteinbeziehen.

Wir wollen unsere Vorstellung von Entwicklung hinterfragen und neue deuten, basierend auf den vielfältigen Weisheiten beider Völker. Dabei ist unsere Motivation, die Entstehung von gemeinsamen Lebensentwürfen zu fördern, die ganzheitlich zur nachhaltigen Entwicklung "glokal" (global und lokal) beitragen. Aus diesem Grund streben wir einen erlebnisbezogenen Ansatz an, der konkrete Umsetzungsmöglichkeiten im Alltag einbringen kann.

Wir sehen die Beziehung zwischen den Generationen als sehr wichtig für den Wandlungsprozess an, den unsere Gesellschaft aktuell erlebt. Deswegen haben wir uns vorgenommen, dieses Bildungsangebot generationsübergreifend zu gestalten, so dass die verschiedenen Perspektiven der Menschen unterschiedlicher Generationen und kultureller Hintergründen in Dialog kommen können. Respekt, Anerkennung, Solidarität, sind für uns unter anderem dabei erstrebenswert. Auch eine andere Betrachtung von „Alt-sein“ oder „Jung-sein“ empfinden wir als notwendig, um nachhaltige Lebensentwürfe gestalten zu können, die alle Generationen integrieren und würdigen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unsere Ziele

  • Vernetzung und Kooperationspartnerschaft für eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen den bolivianischen indigenen Netzwerken für solidarischen Gemeinschaftstourismus „Red APTHAPI“ und „Red TUSOCO“ und der deutschen Bildungsinitiative „Pachamama Connexion e.V“ und weiterer Kooperationspartner hier in Deutschland
  • Die Teilnehmenden sollen die Möglichkeit für eine bewusste interkulturelle Neuverständigung erhalten. Vorurteile, die interkulturelle Begegnung und Austausch negativ prägen, sollen thematisiert und abgebaut werden.
  • Die Weltsichten und Realitäten der Völker beider Kontinente sollen in dieser Bildungserfahrung gleichberechtigt in den Reflexions- und Gruppenprozess integriert werden.
  • Die TeilnehmerInnen sollen Kompetenzen für interkulturelle Zusammenarbeit entwickeln. Dazu gehören Sprachkompetenzen und Kompetenzen in Kommunikation wie auch Netzwerkbildung. Sie sollen für hegemoniale, eurozentristische Weltsichten sensibilisiert werden und durch die persönliche Erfahrung der Lebens- und Sichtweise verschiedener indigener Gemeinschaften, alternative Deutungsmuster von Welt (Gesellschaft) kennenlernen.
  • Durch die Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation und Entwicklung Boliviens auf politischer Ebene, mit indigenen Initiativen und Projekten und den politischen und ökologischen Auseinandersetzungen zwischen den Kontinenten, soll das Bewusstsein der Teilnehmenden für Chancen und Schwierigkeiten in Nord-Süd-Beziehungen geschärft werden.
  • Gemeinsam konkrete Perspektiven und Ansätze kulturübergreifend entwickeln, kreativ gestalten und durch eine solidarische Zusammenarbeit in der Gruppe direkt umsetzen.


Zielgruppe

Für uns ist wichtig, chancengerechte Bildung zu betreiben, deswegen ist unser Anliegen, den größten Teil der Kosten durch Fördermittel abzudecken, damit die Begegnungsreise für Menschen zugänglich bleibt, die sich sonst so ein Bildungsangebot nicht leisten könnten. Es gibt keine konkrete Altersbeschränkung. Eine Teilnahme von Kindern ist möglich mit der Begleitung der Eltern oder der Erziehungsberechtigten. Wir wollen das bewusst so gestalten. Auch bei vielen indigenen Völkern gestaltet sich das Lernen generationsübergreifend, was eine große Bereicherung für die Familie und die Gemeinschaft bedeutet. Wir können viel voneinander lernen.

Auch ein Ausbildungsniveau ist nicht erforderlich, wichtiger sind uns die Offenheit und Bereitschaft, die die Menschen mitbringen sollen, sich in einen tiefgreifenden Prozess zu begeben und ihn vollkommen zu durchschreiten. Darüber hinaus kann diese Ausbildungsreise für Menschen von besonderem Erfahrungswert sein, die im Bereich der interkulturelle Bildung -mit Schwerpunkt Lateinamerika- tätig sind und Interesse an Elementen des globalen Lernens, am Konzept „Buen Vivir“, der Netzwerkbildung, an der gewaltfreien Kommunikation in Gruppenprozessen, u. a. mitbringen. Diese Bildungserfahrung ist auch für Menschen gedacht, die Erfahrungen mit Tiefenökologie machen möchten (innerer Wandel), konkrete Alternativen für Lebensstile im Einklang mit der Natur suchen oder interessiert sind, direkte Erfahrungen mit indigenen Gemeinschaften zu machen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil
* wir die solidarisch entwickelten Alternativen der indigenen Gemeinschaften unterstützen, die die Konzepte von Reisen und Tourismus überdenken möchten. Dabei tragen wir im Rahmen des Konzeptes „Buen Vivir“ zur Umsetzung der Vision eines alternativen Tourismus in Bolivien bei. Grundlagen dieser Vision sind: verantwortungsvoller Tourismus, der einen ethischen Kompromiss zwischen dem Reisenden und dem Gastgeber beinhaltet; Solidarität; Transparenz bzgl. der Funktionsweise der indigenen Organisationen; die Unabhängigkeit der Netzwerke und seiner Mitglieder; Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern und Generationen; die gerechte Aufteilung von Vorteilen; Schutz des Natur- und Kulturerbes für die kommenden Generationen.

* dieser Prozess nicht nur zur Entwicklung konkreter Ansätze für solidarische Ökonomie und Souveränität beiträgt, sondern auch zum kulturellen Empowerment der indigenen Gemeinschaften, welches die Voraussetzungen für einen fairen und für alle Beteiligten bereichernden interkulturellen Austausch schafft.

* die Bildungsprozesse, die wir im Rahmen des Gemeinschaftstourismus gestalten werden, in der Tiefe erlebnisbezogen sind. Durch die Möglichkeit, an der indigenen Lebenswelt aktiv teilnehmen zu dürfen, können die Erkenntnisse aus dem Erfahrenen tiefgreifende Reflexions- und Wandlungsprozesse fördern, so dass diese auch in das alltägliche Leben nachhaltig integriert werden können. Die Rolle der Teilnehmenden als „MultiplikatorInnen“, wird durch erlebnisbezogene Bildungsprozesse auf vielfältige Weise gefördert und steigert ihre Motivation sich zu engagieren.

* die Teilnehmenden aus Europa durch die Erfahrungen während des Austausches auf mehreren Ebenen sensibilisiert und weitergebildet werden, zum Beispiel in der Entwicklung interkultureller Kompetenzen, dazu gehören bspw. auch neue Sprachkompetenzen oder Kompetenzen in Kommunikation und Netzwerkbildung und der Förderung des Bewusstseins politischer und ökologischer Problemstellungen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir werden mit dem Geld:
Das Projekt verursacht insgesamt höhe Kosten. Die Honorare für die verschiedene ReferentInnen, Unterkunfts- und Verpflegungs- und Transportkosten bei den Gemeinschaften, wo wir sein werden (da wir mit solidarischen indigenen Netzwerken zusammenarbeiten, tragen wir mit dem Geld für Unterkunft und Verpflegung für die finanzielle Verstärkung der indigenen autonomen Initiativen), Lernmaterialien und weiteres. Dazu kommen die Verwaltungskosten, die obwohl stark ehrenamtliche Arbeit bestimmten Ausgaben verursachen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Pachamama Connexion e.V. ist eine Bildungsinitiative, die eine nahe und solidarische Zusammenarbeit zwischen Menschen in Europa und Lateinamerika ermöglicht. Wir sind ein eingetragener gemeinnütziger Verein und haben vor, eine Kooperationspartnerschaft mit den indigenen solidarischen Netzwerken in Bolivien zu schließen um gemeinsam interkulturelle Bildungsprozesse erlebnisbezogen zu konzipieren und durchzuführen. Dabei wollen wir das in Bolivien und Ecuador entstandene Konzept "Buen Vivir" unterstützen, um Alternativen für ein „Gutes Leben“ kulturübergreifend zu entfalten, die Entwicklung nicht nur als wirtschaftliches Wachstum und materiellen Wohlstand betrachten. Im Gegenteil, zentral ist für uns das Streben nach einem gemeinschaftlichen Leben im Einklang mit- und nicht auf Kosten der Natur und anderer Menschen, sowie die Wahrung kultureller Identitäten.

Aus diesem Grund gestalten wir dieses Jahr, unser Pilotprojekt „Lernen ist Leben. Gemeinschaftstourismus als Bildungsprozess?!“, um Möglichkeiten zu erforschen, die Bildung jenseits der allgegenwärtigen Verwertungs-, Einheits- und Wachstumslogik des Kapitalismus neu definieren und auch die indigenen Wertesysteme integrieren. Wir sind ein interdisziplinäres Team aus verschiedenen Lebens- und Kulturzusammenhängen (derzeit aus Kolumbien, Peru, Bolivien und Deutschland) und legen großen Wert darauf, Vielfalt in unserer Zusammenarbeit zu respektieren und zu fördern.

Impressum
Pachamama Connexion
Im Paradies 1
35041 Marburg Deutschland

Partner

Unsere Zusammenarbeiten mit dem bolivianischen Netzwerke ermöglicht uns eine solidarische enge Austauscht mit dem indigenen Gemeinschaften.

Wir arbeiten gemeinsam mit dem Netzwerk Apthapi in Bolivien, um die indigenen Initiativen kontinentübergreifend zu unterstützen und interkulturelle Austausch zu ermöglichen.

Das Gemeinschaftsprojekt „Lebensgut Cöbstadt“ stellt uns Räume zur Verfügung und unterstützt unser Projekt durch pädagogische Maßnahmen und Aktivitäten, um politische und ökologische Dimensionen zu integrieren (z.B. Baumpflanz-Aktion).

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