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Projekte / Wissenschaft
Wer soll in den Weltraum reisen dürfen, geht es dabei nur ums Geld? Es gibt immer mehr Satelliten, wohin mit ihrem Schrott? Sollten wir auf dem Mond ein Teleskop auf seiner erdabgewandten Seite bauen? Wer darf behalten, was beim Weltraumbergbau gewonnen wird? Diese Fragen sollen in einer umfassenden "planetaren Nachhaltigkeit" mit der Nachhaltigkeitsdiskussion auf der Erde verbunden werden. Dafür bin ich Experte, aber derzeit ohne Funding.
531 CHF
2. Fundingziel 4.500 CHF
4
Unterstützer*innen
1Stunde
11.11.19, 22:32 Dr. Andreas Losch

In den nächsten Tagen werde ich versuchen, euch nahezubringen, warum der Weltraum ein Thema und dieses Projekt wichtig ist. Herzliche Einladung, mitzudiskutieren!

Nehmen wir als Beispiel die Visionen der Firma Blue Origins. Sein Chef Jeff Bezos (auch CEO von Amazon, reichster Mensch der Welt) hat schon als Jugendlicher gedacht: «Die Erde ist begrenzt, und wenn die Weltwirtschaft und Weltbevölkerung weiter wachsen, ist der Weltraum der einzige Ort, wohin wir gehen können.» Es gibt dringende Fragen wie Armut und Hunger, Umweltverschmutzung etc., die wir auf jeden Fall jetzt behandeln sollten. Aber es gibt auch langfristig relevante Fragen, die wir ebenso im Blick behandeln sollten.
Uns geht es immer besser, aber uns wird auf diesem Weg eines Tages in der Zukunft die Energie ausgehen, auch wenn die Energieeffizienz unserer Technik immer höher wird. Müssen wir uns also zurückentwickeln? Wollen wir das unseren Kindeskindern zumuten? Wenn wir Wachstum wollen, müssen wir in den Weltraum, so Bezos, und denkt dabei an gigantische Weltraumstationen in der Planetenumgebung, auf denen wir leben können. Die zu konstruieren, allein die Infrastruktur dafür aufzubauen, wird dauern, also befördern wir die Weltraumfahrt und die Nutzung von Ressourcen im Weltraum besser heute als morgen. Der Mond ist dafür das erste Ziel. Wir können so am Ende beides haben, Wachstum und Bewahrung unserer planetaren Umwelt, so Bezos.

Was denkt Ihr über diese Pläne?