Visitenkarte

Klaus Gülzow

Deutschland / Berlin

Seine Leidenschaft zum Beruf machen,
wer kann das schon von sich behaupten?

Klaus spielt gerne. Gesellschaftsspiele, Kartenspiele oder Brettspiele. Das Zusammensitzen mit Freunden und Familie. Gemeinsam lachen, sich herausfordern, im Wettbewerb stehen, sich ärgern und einfach mal den Alltag vergessen. Ganz gleich ob nun im Wohnzimmer, in der Küche oder in der Ringbahn. Eine Leidenschaft, die er nun auch seinen drei Kindern weitergibt.

Diese Leidenschaft und die damit verbundene Idee im Kopf, musste viele Jahre reifen, bis er sich endlich seinen Traum erfüllen konnte:

Ein Raum zum Treffen, Waffeln essen, Limo trinken und eben spielen. Und das mit viel Platz für Gesellschafts-, Karten- oder Brettspiele aller Art.

Ein Brettspielplatz.

Der Weg dahin war nicht leicht. Viel Schweiß, Herzblut und „men and women“ power ist in den Laden geflossen, bevor er ihn endlich eröffnen konnte. Aus einfachen Holzstämmen hat er Regale, Verkaufstheke und die Tische hergestellt, die die exakte Größe für bestimmte Spiele hatten. Leute haben angehalten und gefragt, ob er eine Schreinerei wäre, weil Klaus die gesamte Einrichtung selbst gebaut hat. Sogar einen “Partykeller” mitsamt Leinwand für geschlossene Veranstaltungen hat der Brettspielplatz.
Im Herbst 2018 konnte der kleine familiäre Laden in Berlin Moabit endlich öffnen.

Ein besonderes Konzept trägt den Brettspielplatz. Man zahlt lediglich für die Zeit, die man im Laden verbringt, kann eigene Getränke und Speisen mitbringen, Lieferdienste anheuern oder einfach Getränke und Snacks zum Einkaufspreis schnabulieren.

Die ersten Monate verbrachte Klaus allein im Laden und etablierte sein Café zu einem „social spot“ in Berlin-Moabit. Er setzt sich zu jedem Tisch um Spielregeln zu erklären, während er Kaffee, Tee oder Waffeln serviert. Nach vielen Monaten harter Arbeit hat es Klaus endlich geschafft, den Laden so aufzubauen, dass er sogar zwei Mitarbeiter*innen anstellen konnte.

Und dann kam Corona… Der Laden durfte nicht mehr öffnen.

Es dürfen keine Menschen nah beieinander an einem Tisch sitzen oder sich gar treffen. Gutscheine, Spieleverleih und Finanzspritze der Regierung haben nur wenige Monate die Ausgaben decken können.

Jetzt darf der Laden nun wieder unter strengen Auflagen öffnen, jedoch reicht das Geld nicht, um seine Belegschaft zu halten.

Klaus steht wieder alleine in seinem Laden, unterstützt von seiner Familie. Wie zu Anfang. Und kämpft jeden Tag darum, wenigstens die Miete seines Brettspielplatzes zu verdienen.

Es droht die Insolvenz.

Wir sind Jana und Nina.
Klaus´ Schwestern.

Wir haben ihn bei der Umsetzung seines Traumes begleitet. Wir haben gemeinsam Tische gebaut, gesägt, gehämmert, gestrichen und geschleppt. Auch wir haben Herzblut reingesteckt, aber können uns nur in Ansätzen vorstellen wie sich Klaus dabei fühlen muss dabei zusehen zu müssen wie sein Traum auf dem Weg ist zu zerplatzen.

Das macht uns unendlich traurig.

Nun ergreifen wir die Initiative mit Hilfe der Plattform startnext.com und legen die Hoffnung in die Community, nämlich euch und alle eure Freunde.

Jeder muss heutzutage zusehen wo er bleibt. Das wissen wir natürlich. Dennoch hilft jeder Euro, den ihr entbehren könnt, den Brettspielplatz am Leben zu halten.

Wir bitten euch darum diese Seite zu teilen und Menschen einzuladen, damit es möglichst viele werden, die soviel spenden wie es für jeden eben möglich ist.

Vielleicht übersteht der Brettspielplatz mit unserer und eurer Hilfe diese Krise und darf bald wieder regulär für euch öffnen.

Wir Danken euch von Herzen und hoffen, dass wir mit dieser Aktion zeigen können, wie wichtig dieser Laden für Klaus, den Kiez und für uns ist.

Eure Jana und Nina

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Rettet den Brettspielplatz

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