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RATTE RÜSSEL - Ebook Marketing mit Herz

RATTE RÜSSEL - Ebook Marketing mit Herz

Wir starten die 1. Community mit Ebook Autoren, die sich gegenseitig unterstützen wollen. Du hast ein cooles Buch? Dann sei dabei!

Erfurt Community
Le Manie
Marco Passlack
RATTE RÜSSEL
175 €
800 € Funding goal
29
Fans
5
Supporters
3 days
09/01/2016, 05:33 PM Le Manie
Die Location ist gestellt. Also, worauf warten wir noch? Es liegt nur bei uns. Wir haben die Möglichkeiten. Lasst uns anfangen. Richard Millington, der einen sehr hilfreichen Ratgeber über den Aufbau von Communities verfasst hat („The Proven Path“), rät: „Start small!“ Also, diese Voraussetzung haben wir ja bereits erfüllt. „Be active!“ – das können wir tun! Wir sollten also einfach anfangen und dann werden es schon mehr und mehr werden. Wichtig ist nur, dass WIR – also, dass IHR es überhaupt wollt! Denn, während ich all die unbekannten Autoren angeschrieben habe, ist mir ja immer wieder jener überdimensional große Zweifel begegnet, genährt von Angst und Enttäuschung. Und dennoch jeder und wirklich jeder (!) fand die Idee gut, aber … Und jenes noch größere ABER, scheint tatsächlich eine enorme Schutzmauer für all die einsamen Seelen zu sein, die einst den Mut hatten, ihren Traum verwirklichen zu wollen, aber bitter enttäuscht wurden. Aber was ist eigentlich eine Ent-Täuschung? Ganz klar! Die Befreiung von einer Täuschung. Ergo hat es etwas Gutes und gibt uns die Freiheit, unseren eigenen Weg zu gehen. Auch an die Presse hatte ich mich gewandt, aber es kam keine Reaktion – schon allein deswegen sollten wir zusammen halten und sagen: Jetzt erst recht! Bis sie endlich aufmerksam werden, dass es so nicht mehr weiter geht, wenn die ILab GmbH Cent-Beträge für unsere Ebooks überweist und noch immer in unserem Kopf nachhallt: „Verdiene Geld mit deinen Texten!“ Ja, nee, is klar. Wer verdient hier denn eigentlich wirklich Geld mit unseren Texten? (Also das ist, denk ich, wirklich klar!) Fehlt nur noch das „Ich“ in jenem Slogan, oder? (ganz am Anfang versteht sich) und schon könnte man die Strategie auf einen Blick durchschauen. Nur der Imperativ verschleiert die Wahrheit … Also, worauf bitte warten wir noch? Lasst uns unseren eigenen Weg gehen. Erst gestern hat mich Ratte Rüssel wieder daran erinnert, wie Qindie das Cover meines Romans kritisiert hatte – es sei unpassend und wenig illustrativ und dies der Grund war, warum ich nicht in ihren erlesenen Kreis aufgenommen wurde. Sekunde! Das Buch heißt „TONTRÄGER“ und auf dem Cover prangt ein Play-Zeichen, das wohl bekannteste Symbol unserer medialen Welt, das man tatsächlich überall findet – auf dem Smartphone, auf der Fernbedienung und ja, auf dem Ipod! Also, was bitte soll denn da nicht passen? Zeitgemäßer und performativer in Bezug auf das Poetische Verfahren des Textes geht’s ja wohl kaum. Denn TONTRÄGER ist ein Tonträger im wahrsten Sinne des Wortes. Das Medium, der Roman enthält Sprache und egal, ob Lyrik oder Prosa: Sprache klingt! Sprache sind Töne! Musik ist Sprache und umgekehrt. Und noch dazu funktionieren die Musik bzw. die Songs als medialer Verweisraum für den Leser, der auf diesen Bildern seinen eigenen Film drehen kann. Und bei einer derart beweisbar falschen Kritik (Danke nochmal, das spornt wirklich an!) zeigt sich doch wohl mehr als deutlich, dass man von derlei Unternehmen einfach nur (soll ich es explizit sagen?) verarscht wird. Also, lasst uns was tun und lasst uns endlich anfangen, uns beim Bekanntmachen unserer Werke gegenseitig zu unterstützen. Damit unsere wunderbaren Texte in die Herzen der Leser finden. Trefft euch bei Ratte Rüssel , ladet eure Cover hoch, verlinkt sie mit eurem Verkaufskanal, lasst uns uns untereinander austauschen über derlei Dinge und uns gegenseitig unterstützen. Ach ja, eine Sache war auch noch sehr aufschlussreich und motivierend! Hab ich gelacht! „Optimiere deinen Klappentext!“ hieß es neulich in einer Mail. (Und auch hier haben wir wieder jenes ICH, das einen in seiner scheinbaren Abwesenheit förmlich anspringt.) Ja, und das wissen wir ja nicht erst seit der Erfindung der Rezeptionsästhetik, dass das ICH immer dabei ist. Aber bei RATTE RÜSSEL zählt eben das WIR! Und darum geht’s. Das heißt, darum sollte es gehen. Heutzutage - wo die Erfindung Internet Grenzen überwindet, aber die Menschen sich immer weiter voneinander entfernen. Gegenseitige Unterstützung ist ein Weg, den sich die Wenigsten trauen zu gehen. Also Mut ist der Schlüssel! Mut für unsere Texte! Mut für unsere Kunst! Worauf warten wir noch? Lasst uns doch einfach anfangen! Ach ja, und ab morgen sind wir dann in der Finanzierungsphase mit unserem Projekt. Vom 2.September bis 1.Oktober, das heißt 30 Tage Hochspannung – könnte man sagen. Und ich würde euch alle bitten, unser Projekt zu unterstützen. Bei den Dankeschöns ist bestimmt für jeden was dabei und wenn jemand dauerblank ist, dann kann er gern anderweitig unserem Projekt unter die Arme greifen - bei Facebook & Twitter, wo ich ohnehin täglich Beiträge poste, die natürlich geteilt und kommentiert werden sollten, um eine gewisse Reichweite zu erzielen. Ihr seid der Meinung, wir Autoren sollten zusammen halten? Also, worauf warten wir noch? Lasst uns starten! Wann? Jetzt ;o) Wie immer mit lieben Grüßen an euch alle Mel & Ratte Rüssel
08/16/2016, 05:14 PM Le Manie
Hallo Ratte Rüssel Mitstreiter, Alessandra hat mich gefragt, was wir konkret tun könnten, um unser Projekt und dessen Realisierung zu unterstützen. Fans sammeln. Denn ganz konkret: Wir brauchen Fans. Mindestens 80 Fans, um genau zu sein. Bis zum 26.08. 2016. Damit wir überhaupt in die Finanzierungsphase am 26.08.2016 wechseln können, um wiederum unser Ziel Nr. 1 zu erreichen: Unsere Idee erfolgreich in die Tat umzusetzen. Also hier nochmal an alle Mitstreiter von RATTE RÜSSEL: Wenn wir unsere Idee der gegenseitigen Unterstützung erfolgreich in die Tat umsetzen wollen, müssen wir zunächst denen da draußen (!) – und vor allem Startnext – zeigen, dass sich hier mit unserem Projekt was tut, nämlich, dass die Leute begeistert von der Idee sind. Deswegen sammelt man auch erst Fans beim Crowdfunding, damit andere sich motivieren lassen und mitziehen ;o) Das heißt konkret, wir müssen deutlich zeigen, dass nicht nur ein paar vereinzelte Autoren die Idee gut finden, sondern, dass jene Idee durchaus in ihrer Innovation weite Kreise ziehen kann, um wiederum genug Leute zu mobilisieren, jenen Autoren finanziell zu helfen, ihr Projekt in die Tat umzusetzen. Also das Fundingziel zu erreichen. Jene 800 Euro, die eine Werbekampagne finanzieren sollen, damit noch andere unbekannte Autoren zu uns finden können. Das Fundingziel zu erreichen – darum und nur darum geht es Startnext. Verständlicher Weise. Deswegen unterstützt Startnext auch nur Projekte, die ständig im Gespräch sind, von denen die Leute offensichtlich begeistert sind – kurz: bei denen deutlich wird, dass eine starke Fangemeinde dahinter steht und es absehbar ist, dass eben jenes Fundingziel erreicht wird. Und deswegen: Bitte, unterstützt euch schon jetzt gegenseitig, sagt es einfach weiter, erzählt allen Leuten von unserer Sache! Freunden, Familie, Bekannten! Erzählt von der wohl einfachsten Sache der Welt: gegenseitige Unterstützung und motiviert sie, auf den Button „Fan werden“ zu klicken. Jede Stimme zählt, jeder Fan zählt. Unser gemeinsames Ziel jetzt sind also jene mindestens 80 Fans, um unser nächstes Ziel erreichen zu können – am 26.08.2016 in die Finanzierungsphase zu wechseln. Und dabei müssen wir uns dringend gegenseitig unterstützen. Denn das ist der Anfang, der uns unsere Idee erfolgreich in die Tat umsetzen lässt. Ich danke Alessandra für den Anstoß und euch allen, dass ihr der Idee eine Chance gebt. Gemeinsam sind wir stark. Wir brauchen 80 Fans, wir haben noch gut 10 Tage Zeit, lasst uns dieses Ziel gemeinsam erreichen! Ich freue mich auf euer Feedback. Ach ja, und lasst euch nicht entmutigen, falls jemand nicht mitziehen will. Ich kenne das nur allzu gut ;o) Es gibt mehr als einen Fisch im Ozean. Unsere Idee ist einzigartig. Wir schaffen das! Liebe Grüße an euch alle ;o) Mel
08/12/2016, 01:35 PM Marco Passlack
[Dieser Kommentar richtet sich an jemanden, der ganz offensichtlich kein Interesse daran hat, unsere Idee wohlwollend zu unterstützen.] "In möchte nicht erneut in einen Kreis mit der Attitüde geraten: "Wir sind immer nett zu einander", wobei die Ehrlichkeit auf der Strecke bleibt." Ganz ehrlich? Dann lass es bleiben! Bitte. Und überhaupt – gerade die, die immer und zu jeder Zeit unter dem Deckmäntelchen der ach so konstruktiven Kritik dem anderen im Großformat seine Schwächen vorhalten müssen, sind letzten Endes die, die am wenigsten von sich halten. Und all das, was sie vehement ablehnen, im Grunde ihres Herzens zutiefst ersehnen. Denn dieses „fruchtbar lieb“ hier in deinem Text führt ja wohl geradewegs ins Unbewusste und bringt die tiefe Sehnsucht an die Oberfläche, selbst gebauchpinselt zu werden. Also was soll das hier? Ist das notwendig? Muss so was sein? Wir suchen Unterstützer und brauchen niemanden, der unter dem Schleier der ach so gut gemeinten Ehrlichkeit auf passiv aggressive Weise Missgunst und Pessimismus verbreitet und unsere wunderbare Idee, unser kleines Rüsselchen, als Spielplatz für seine persönlichen Hasstiraden missbraucht. „…es sei denn, jemand hat offensichtlich geschlampt oder heimtückisch plagiiert; dann darf man draufprügeln.“ Ich lach mich scheckig! Meinst du die Scheiße etwa ernst? Also, damit eins klar ist, hier prügelt niemand auf irgendwas! Hier geht es um ein Miteinander in der Tradition des positiven Denkens, dass einem die Kraft gibt, sich einzig und allein auf seine Stärken zu konzentrieren, sodass man den Optimismus hat, schwierige Zeiten durchzustehen und natürlich auch mit Menschen wie dir umgehen zu können, die sich bei jeder Kleinigkeit sofort angegriffen fühlen und loskläffen. Hier geht es um Positivität, um anderen wiederum zu vermitteln, dass es immer einen Weg gibt; dass es immer weiter geht. Dass man in sich selbst ruhen kann und zufrieden sein kann mit dem, was man hat. Denn es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht auf die Dinge. Positivität. Das ist Ratte Rüssel! Positives Denken. Und wenn sich dann jemand hier breitmachen will, der mit seiner eingefahrenen Skepsis das Denken vergiftet (dein eigenes vorneweg!) dann ist klar, dass hier alle positiven Pläne schnell dem subjektiven Zweifel geopfert werden sollen. Und das lassen wir nicht zu. Dein Text spricht ja wohl Bände und ehrlich gesagt, ist es lächerlich als renommierte Autorin mittels eines solch wütenden und aggressiven Verhaltens wie das eines bockigen Kindes seine eigene Unzufriedenheit wildfremden Menschen ins Gesicht zu brüllen, die versuchen, die Welt ein bisschen besser zu machen und überzeugt davon sind, dass es Menschen gibt, die wirklich Herz, im Sinne von Mitgefühl, Selbstvertrauen und Kreativität, haben und sich gern gegenseitig unterstützen wollen. Und einen echten Weg zu eben jenem Ziel sehen, ohne sich endlos eigene Hindernisse einzubauen. Dein Verhalten evoziert das Bild eines garstigen Kindes, das hinter einem Zaun hockt und missgünstig beobachtet, wie die anderen friedlich miteinander spielen. Nichts anderes. Und dieses „heimtückisch plagiiert“? Interessant, dass du das erwähnst. Wo fängt das an? Reicht es auch, sich hinter einem großen Schriftsteller, der allerdings in Demut vor sich selbst sehr geübt war, zu verstecken? Und wenn es nur im Titel ist? Dann stimme ich dir zu. Also eigentlich will ich hier auf unserer Seite, die mit viel Liebe und Sorgfalt, genau wie unsere Idee, entstanden ist, keinen solchen Kampf austragen. Aber leider können wir diesen Schwall an erbrochenem Pessimismus, an Missgunst und Negativität nicht löschen, was dir sicher durchaus bewusst ist. Und auch hier erscheint das Bild des garstigen Kindes, das die Sandburg des anderen plattmacht, weil es selbst so etwas nicht hinkriegt. Nun also müssen wir uns anderweitig helfen, unsere Ratte Rüssel, unser Baby, zu schützen. Denn Ratte Rüssel ist für Leute gedacht, die die Welt mit dem Herzen eines Kindes betrachten, anderen wohlwollend eine Chance geben möchten, sie auf ihre Stärken hinweisen, ihnen Mut zusprechen. Nur so verbessern wir die Welt! Und Ratte Rüssel ist für die, die verrückt genug sind, zu glauben, sie könnten die Welt verändern. Denn das sind die, die es letztendlich auch tun. Und wir können gern verzichten auf Leute, die noch immer nicht verkraftet haben, dass sie von der Gesellschaft verformt wurden und nun auf offenbar niederträchtige Weise versuchen, sich ein wenig Kontrolle zurückzuholen, indem sie das, was andere sich mit Liebe und viel Arbeit aufbauen wollen, einfach nur miesmachen und voller Missgunst jene friedliche Atmosphäre mutwillig vergiften. Sicher hast du schon gemerkt, dass ich es nicht zulassen werde, dass jemand unser Rüsselchen für derlei Hasstiraden missbraucht. „…draufprügeln“ - wie kann man so was nur sagen? Tun? Unfassbar! Woher all diese Angst? Und sich dann rechtfertigen, es war ja „rassistisch im Unterton“. Der Unterton deines Textes entstammt mindestens derselben Quelle an Wut, Hass und Angst, die verantwortlich für eben jenes anthropologische Phänomen sind. Also wo bitte ist der Unterschied? Das Mitgefühl der anderen ausnutzen, um sich unter jenem Schleier genauso verhalten zu können, unglaublich … Aber ein Hoch auf die Sprache! Sie bringt es an den Tag. Die Kunst demaskiert solche Leute. Wie immer. Kleiner Tipp, wenn du ja ach so antirassistisch bist, dann such dir doch ein Forum bei einer entsprechenden Institution, meist haben die 3 Buchstaben (fängt mit A an und hört mit D auf), da kannst du dich austoben und stundenlang aufregen. Und ich bin sicher, da wirst du auf jene erwünschte Ehrlichkeit stoßen. Soweit ich weiß, sind die auch hart wie … ach nee, das ist was anderes. Ich appelliere dennoch an dein Herz, wenn du unsere Idee generell schon ablehnst, dann lass uns doch bitte einfach in Frieden, okay? Dein Text schreit ja buchstäblich heraus, dass du einfach nur ohne Ende nörgeln willst, weil die große böse Welt so ungerecht zu dir ist. Du möchtest nicht erneut in einen Kreis mit der Attitüde geraten: "Wir sind immer nett zu einander"? Dann lass es um Himmels Willen einfach bleiben. Es zwingt dich doch keiner. Und da du jetzt ja sowieso gleich wieder drauf anspringen wirst, was das wütende Tippen, dass aus einem offenbar eigentlich intendierten furchtbar unbewusst ein „fruchtbar“ werden lässt, deutlich zeigt, geh einfach mal in dich. Für einen Moment. Mach ein paar Entspannungsübungen. Atme durch oder tu, was auch immer nötig ist, um unsere Seite nicht gleich wieder mit jener durchaus kranken Verzweiflung zu bombardieren. Und mir ist auch klar, dass jemand, der textuell derart „draufprügelt“, immer das letzte Wort haben muss. Aber einfach mal loszulassen, erfordert wahre Stärke. Also bitte lass uns einfach in Ruhe. Das würden wir uns wünschen. Ich danke dir für dein Verständnis. Grüße, Marco  
08/11/2016, 01:52 PM Le Manie
„Warum ist darauf noch niemand früher gekommen?“ Gute Frage. Ganz einfach: Weil die Leute den Glauben an die Menschheit verloren haben. So scheint es. Denn, um unsere Idee publik zu machen und natürlich, um eben jenen unbekannten Autoren helfen zu können, damit wir uns letztendlich zusammen finden in einer Community, deren Mitglieder den Mut haben, sich gegenseitig zu unterstützen, sind Ratte Rüssel und ich ja gerade kräftigst dabei, sämtliche unbekannte Autoren anzuschreiben. Und es ist in der Tat erschreckend, was für einen Impact jene Selfpublishing Industrie auf die Ebook Autoren hat. „Ich bin gebranntes Kind …“, heißt es im Subtext immer wieder. Sie haben einiges Krasses erlebt – mit Verlagen und Selfpublishing Plattformen. Ja, aber ist es dann nicht eher an der Zeit, wieder aufzustehen? Und einen neuen Weg auszuprobieren? Einen Weg, der auf gegenseitiger Motivation und Unterstützung aufbaut, den: 1. noch niemand zuvor gegangen ist (Alessandra, du hast es erkannt) und der 2. tatsächlich mehr bringen dürfte als nur da zu sitzen und drauf zu warten, dass irgendetwas passiert. Denn es passiert eben nichts. Auf jenen Plattformen. Klar werden hin und wieder ein paar Hochglanzfressen eingestreut, die dir im Subtext vermitteln, dass sie dir ein solches Werk nie wirklich zugetraut hätten – deswegen gibt’s ja auch nur 4 Sterne. Aber das war es dann auch schon. Denn alles, was dort passiert, sind Versprechungen, die in die verzweifelte Sehnsucht der unbekannten Autoren gepflanzt werden und sie offenbar tatsächlich dazu bringen, sich auf Dinge einzulassen, die für sie selbst und ihre Kunst wenig hilfreich sind und das Kind (im Herzen), das jene wunderbaren Geschichten entstehen lässt, wagt sich seit her nicht mehr so leicht nach vorn. Denn es hat sich einmal zu viel verbrannt und schon ist der Glaube an das Gute im Menschen gänzlich verglüht. So scheint es. Und obwohl sie unsere Idee großartig wie auch überzeugend finden, halten ihre schlechten Erfahrungen sie dennoch davon ab, sich auf etwas Neues einzulassen und einfach mitzumachen. Einerseits verständlich. Andererseits was haben sie denn zu verlieren? Erst in die Falle jener Konzerne gegangen, werden Ratte Rüssel und ich sie doch ganz sicher nicht abzocken. Wie auch? Mit 1 Euro? Der unsere gegenseitige Unterstützung besiegeln soll. Sicher nicht! Und doch, es scheint, als blieben sie lieber auf ihrer Plattform verborgen, immer die tiefe Sehnsucht im Nacken, dass eines Tages doch einer kommt und sagt: „Dein Buch ist cool!“ (Und das sind sie. Alle. Diese Bücher haben Herz!) Aber es kommt keiner. Was muss jemand erlebt haben, der sich vor gegenseitiger Unterstützung scheut? Es ist einfach nur traurig. Und es erinnert mich daran, was ich erlebt habe, aber Ratte Rüssel hat mich gerettet. Und ich habe vieles durch. Aber wie heißt es noch so schön? Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weiter gehen! Und wir kennen unseren Weg. Denn, mal ehrlich, im Zeitalter von Telekommunikation und Social Media muss es doch eine Möglichkeit geben, dein Werk bekannt zu machen, ohne irgendwelche fette Kohle an eben jene Ebook Marketing Unternehmen hinblättern zu müssen oder in der Einöde jener Plattformen zu verstauben. Social Media ist kostenlos! Und die Verlage bzw. Selfpublishing Plattformen nutzen auch nichts anderes als Facebook, Twitter, Instagram etc. Tja, der Haken ist nur, dass du Freunde brauchst. Loyale, integre Freunde, die dich wirklich unterstützen wollen, weil du sie unterstützt. Denn wird dein Werk regelmäßig geteilt, geliket, rezensiert – wird es auch bekannt. Logisch! Problem ist nur, dass es ziemlich schwierig ist, jene integren, loyalen Leute zu finden. Und überhaupt scheint gegenseitige Unterstützung den Leuten Angst zu machen. Erschreckender Weise findet man bei - ich will nicht sagen Menschen - Personen, die ihre Lebenseinstellung auf gewissen Ideologien aufbauen, einen Zusammenhalt, der unfassbar stark und umso erschütternder ist. Denn wenn die Wahlen anstehen, sieht man jene Kameraden schön gemeinsam im Kleinbus vorfahren, damit sie brav ihr Kreuzchen machen. Und der normale Bürger hockt daheim: „Ach, wen juckt‘s? Meine Stimme braucht doch eh keiner…“ Und hier frage ich mich, wie kann das sein? Warum haben Menschen mit Herz und Verstand – und genau das offenbaren ihre Texte, die wahrlich wunderbar sind – nicht den Mut, sich zusammen zu schließen? Stattdessen bleiben sie lieber auf jenen Selfpublishing Plattformen verborgen und warten drauf, dass was passiert und saudumme Leute halten zusammen wie … egal, Schwamm drüber! Ich denke, die Antwort darauf, warum noch niemand früher auf die Idee gekommen ist, unbekannte Autoren zu unterstützen, indem sie sich gegenseitig unterstützen, blitzt gerade in diesem Moment mehr als deutlich auf: Sie haben Angst – erneut zu verlieren. Verständlich. Doch was bitte haben sie bei uns zu verlieren?

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