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Projekte / Landwirtschaft
Gemeinnütziger Ponyhof in Not: Der Ponyhof des Vereins PONI ist durch ein zur Überprüfung in Karlsruhe am BundesGerichtshof liegendes vorläufig vollstreckbares Urteil gezwungen, sein Domizil zu verlassen.
Braunsbedra
Startphase
Beantworte drei kurze Fragen und hilf dem Starter.
 Rettet den Ponyhof

Projekt

Finanzierungszeitraum 10.08.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum August 2017 bis Dezember 2017
Fundingziel 15.000 €
Stadt Braunsbedra
Kategorie Landwirtschaft

Worum geht es in dem Projekt?

Mit den Pferden sehen alle Kinder wie „normale“ glückliche Kinder aus und das ist auch gut so und das was wir wollen:
Es gibt jedoch Kinder, die haben Mukoviszidose oder eine schwere Skoliose, es gibt Kinder, die permanent in Einrichtungen leben, weil ihre Eltern sich nicht um sie kümmern können,
es gibt Kinder, die eine schwere geistige Behinderung haben,
es gibt auch Kinder, die in regelmäßigen Abständen in einer Einrichtung betreut werden, die sich um psychosozial beeinträchtigte Personen kümmert, manche Kinder sind Waisen geworden und werden psychologisch betreut. Kinder mit Migrationshintergrund sind deutlich ersichtlich. Es gibt auch Kinder, die lange auf der Straßen und in Parks leben mussetn und nun in einer Einrichtung wohnen.
Manche Kinder haben eine leichte Sprachstörung und eine leichte geistige Behinderung. Andere Kinder kommen aus sozial benachteiligten Familien, die das Reiten als Sport für ihre Kinder eigentlich nicht finanzieren können und hierbei unterstützt werden.
Es gibt Kinder, die wiederholt als Ausreißer aufgriffen wurden und nun sporadisch in einer Einrichtung leben.
Und es gibt viele Kinder, die das Glück haben, Familien zu haben, die sich um sie kümmern können und wollen.
Eines aber haben die meisten Kinder gemeinsam: Die Liebe zu den Tieren, die ihnen Geborgenheit bieten, Freundschaft und eine zweite Heimat, egal, wie ihre erste ist.

Der gemeinnützige Verein PONI, der mit seinen Pferden und Ponys mit großem Engagement Pferdekontakt für benachteiligte und behinderte Personen, ebenso wie für "normale" Menschen anbietet hat 2013 einen Pachtvertrag mit einer damals ebenfalls noch gemeinnützigen Gmbh über Flächen und eine Stallanlage bei einem Schloss in Frankleben/Sachsen-Anhalt abgeschlossen. An und sogar im Schloss sollten gemeinsam der Vereinszweck verwirklicht werden, eventuell ein inklusiver Ponykindergarten und ein Mehrgenerationenwohnprojekt uvm realisiert werden. Da das Gelände verwildert und vermüllt war und der Stall eine Ruine, sollte der Verein vertragsgemäß 50.000,- € in die Renovierung und Erschließung investieren, die dann der Miete der ersten zehn Jahre gegengerechnet wurden.
Während dies dem Verein bereits in den ersten vier Jahren mit umfangreichen Förderungen und Spenden gelang, hat sich die gGmbh in derselben Zeit umorientiert, die Gemeinnützigkeit verloren und befindet sich nun schließlich in Auflösung. Das Schloss wird einer Stiftung zugeführt. Dem Verein wurde der Vertrag gekündigt. Da es sich um einen per se unkündbaren befristeten Vertrag handelt und der Verein bereits in Vorleistung gegangen war, hat dieser sich der Kündigung widersetzt.
Einen ersten Gerichtsprozess vor dem Amtsgericht in Halle/Saale hat der Verein eindeutig gewonnen. Die Gegenseite ging vor dem OberLandgericht in Berufung und zur völligen Verblüffung aller wurde von diesem Gericht ohne Vorlage der Gegenseite in dem Pachtvertrag ein versteckter Dissens bemerkt, der die Kündigung und sofortige Räumung des Geländes und des Stalls ermöglicht. Da dieses Urteil viele Fragen und Unverständlichkeiten aufweist, setzt sich der Verein hiergegen zur Wehr und unternimmt den Versuch einer Beschwerde beim BundesGericht in Karlsruhe. Leider ist das Urteil vorläufig vollstreckbar, sodass der Verein sich akut von der Räumung bedroht sieht.
Auf Grund des jahrelangen Rechtsstreit sind die Mittel des Vereins erschöpft. Daher wird für den drohenden Umzug des Vereins Unterstützung gesucht.

Während dies dem Verein bereits in den ersten vier Jahren mit umfangreichen Förderungen und Spenden gelang, hat sich die gGmbh in derselben Zeit umorientiert, die Gemeinnützigkeit verloren und befindet sich nun schließlich in Auflösung. Das Schloss wird einer Stiftung zugeführt. Dem Verein wurde der Vertrag gekündigt. Da es sich um einen per se unkündbaren befristeten Vertrag handelt und der Verein bereits in Vorleistung gegangen war, hat dieser sich der Kündigung widersetzt.
Einen ersten Gerichtsprozess vor dem Amtsgericht in Halle/Saale hat der Verein eindeutig gewonnen. Die Gegenseite ging vor dem OberLandgericht in Berufung und zur völligen Verblüffung aller wurde von diesem Gericht ohne Vorlage der Gegenseite in dem Pachtvertrag ein versteckter Dissens bemerkt, der die Kündigung und sofortige Räumung des Geländes und des Stalls ermöglicht. Da dieses Urteil viele Fragen und Unverständlichkeiten aufweist, setzt sich der Verein hiergegen zur Wehr und unternimmt den Versuch einer Beschwerde beim BundesGericht in Karlsruhe. Leider ist das Urteil vorläufig vollstreckbar, sodass der Verein sich akut von der Räumung bedroht sieht.
Auf Grund des jahrelangen Rechtsstreit sind die Mittel des Vereins erschöpft. Daher wird für die Klage in Karlsruhe und den drohenden Umzug des Vereins Unterstützung gesucht.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Der Verein PONI http://www.poni-ev.de ist in der strukturschwachen Region Heimat für viele benachteiligte und behinderte Kinder ,Jugendliche und Erwachsene. Engagierte ehrenamtlich arbeitenden Personen bieten in der Ruhe und dem entspannenden Umfeld von Wiesen und Wald Zufluchtsräume, Ansprache, spontane und unbürokratische Hilfe in Krisensituationen und den Umgang mit friedlichen Pferden und Ponys. Daneben ist der Verein aber auch ein Sportverein, der Interessierten, Benachteiligten, aber sozial engagierten Personen den Zugang zum Reitsport ermöglicht.
Das Angebot ist in der Region einzigartig und erfreut sich großer Nachfrage. Es wurde eine Unterschriftenliste mit über 500 Unterschriften erstellt, auf der Personen aus der Region einen Verbleib des Vereinsangebotes ausdrücklich wünschen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Das Urteil des OberLandgerichtes stellt eine große und wenig nachvollziehbare Ungerechtigkeit dar. Hier wird einseitig und rechtlich kaum nachvollziehbar zu Gunsten eines Antragstellers entschieden, ohne die Härtefolgen für den Verein zu berücksichtigen. Der vorlegende Pachtvertrag wird einseitig zu Gunsten des Antragstellers ausgelegt, das Gleichgewicht des Vertrages und die ursprünglichen Absichten der Vertragspartner werden nicht gewürdigt. Die Leichtfertigkeit, mit der einem der Vertragspartner in diesem Urteil einseitig erlaubt wird, sich vor Ablauf der vereinbarten Vertragszeit umzuentscheiden ist verblüffend. Der Schaden für den Verein und für die Region ist immens.
Dieses Gerichtsurteil sollte einer Prüfung unterzogen werden, um solche Einseitigkeiten zu verhindern und eine ausgewogene Gerechtigkeit herzustellen. Es sollte mit einem Urteil des BGH auch in anderen, vergleichbaren Fällen, in denen flexible Pacht- oder Nutzungsverträge gemeinnütziger Partner zu Gunsten eines gemeinnützigen Projektes erarbeitet werden, die Möglichkeit geschaffen werden, den Vertragszweck über eventuell später entstehende Differenzen hinaus, zu garantieren, um für solche Projekte Sicherheiten zu schaffen, die oft deren Überleben garantieren.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das eingeworbene Geld wird für einen Umzug des Vereins und eine Sicherung des Projektes verwendet, ebenso für den Umzug der Pferde des Vereins in einen sicheren Stall.
Durch die eingeworbenen Mittel soll garantiert werden, dass das Projekt, der Zufluchtsort, ebenso, wie alle weiteren Aspekte des Projektes an einem anderen Ort in der Gegend verbleiben kann und dass dieses Urteil nicht das Aus für den Vereinszweck ist.

Wer steht hinter dem Projekt?

PONI e.V.
http://www.poni-ev.de/

Julia Wegat
www.julia-wegat.de

Libertas Haus blog
https://www.youtube.com/channel/UCEXs0dSLL7xXZhS-yKSiUdw

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