Crowdfunding beendet
Nach einem Vierteljahrhundert über 25 Jahren Online wagt der Russland.RU-Verlag mit dem Monatsmagazin RUSSLAND.LIFE den Schritt in den Printbereich, um weiterhin allen deutschsprachigen Lesern über das Leben und Geschehen in Russland zu berichten und es verständlich zu machen – ein Printmagazin als Ergänzung zum bestehenden Newsportal im Netz.
2.031 €
Fundingsumme
15
Unterstütz­er:innen
Datenschutzhinweis
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Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 26.11.22 12:27 Uhr - 27.12.22 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Winter 2022/23 bis Frühjahr 23
Startlevel 3.000 €

Zur Anschubfinanzierung eines Printmagazins. Mit dem Starlevel soll die Vorfinanzierung der Anzeigenakquise realisiert werden.

Kategorie Journalismus
Stadt Hannover

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Worum geht es in dem Projekt?

Gemäß unserer Devise „immer schön Pro und Contra“ wollen wir jetzt erst recht ein Stück journalistische Normalität in die aufgeheizte Debatte über den richtigen Umgang mit unserem Nachbarn ohne gemeinsame Grenze bringen. Immerhin bilden Russen und Deutsche die beiden größten ethnischen Gruppen in Europa.

Mit dem Magazin RUSSLAND.LIFE wollen wir deutschsprachigen Lesern russische Menschen und deren Leben näherbringen und damit den Dialog zwischen den bevölkerungsreichsten Ländern Europas erleichtern. Neben Worten und Taten aus der Politik geht es gleichwichtig um Land und Leute. Russland besteht nicht nur aus dem Kreml. Fernab von Stereotypen und Vorurteilen. Mit Berichten, Geschichten, Fotos, Erzählungen, Gesprächen über Ausflüge in Kultur, Kunst und Wissenschaft. Mit Themen wie Umwelt, IT, Reisen, Recht, Tipps und Rezepte gefüllt, soll unser Magazin RUSSLAND.LIFE die Leser an Russland teilnehmen lassen. Sei es in Deutschland, Österreich, Belgien, Luxemburg, Liechtenstein oder der Schweiz.

Russland ist so vielschichtig und unterschiedlich, insbesondere seine Bewohner. Langeweile werden wir nicht produzieren. Unser neues Magazin wird unsere Online-Arbeit bündeln, fokussieren, veredeln, entschleunigen, einrahmen und verschönern.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Über Russland zu wissen, bedeutet weniger Angst vor dem russischen Bären zu haben. Dass Mütterchen Russland strauchelt ist kein Grund so zu tun, als ob es die 137 Millionen Russen aus über hundert ethnischen Volksgruppen auf siebzehn Millionen Quadratkilometern nicht gäbe. Unsere Zielgruppe? An Russland Interessierte, Schüler, Studenten, Analogleser, Liegende, Reisende, Wartende – und all die, die handfeste Daten in handlichem Format in den Händen halten wollen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil wir trotz unserer knapp 60.000 Abonnenten bei YouTube und über 50.000 Nutzern bei Facebook für ein Magazin mit unserem Ansatz finanziell nicht in Vorleistung gehen können. Erst hat uns Corona schmerzhafte Fehleinnahmen beschert, jetzt erschwerte uns der Krieg die Arbeitsbedingungen. Das wird sich ändern, wenn wir die mageren Zeiten überstehen.
Wer als Zeitungsredaktion wirklich unabhängig bleiben will, muss lernen, bei der Refinanzierung der Produktion von Texten chronischer Unterfinanzierung zu trotzen. Zum Durchstarten brauchen wir die Unterstützung der Crowd. Da es so ein Magazin auf dem deutschsprachigen Zeitungsmarkt nicht gibt, gleichzeitig aber verstärkt über Russland diskutiert wird, sind wir vom Erfolg der Zeitschrift RUSSLAND.LIFE überzeugt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Zeitschriften finanzieren sich sowohl durch den Absatz am Kiosk, als aber auch durch den Verkauf von Anzeigen. Um ein Magazin dauerhaft am Markt positionieren zu können, sind entsprechende Anzeigenaufträge notwendig.

Für „große“ Anzeigenkunden ist es jedoch entscheidend, wenn diese nicht mit zahlreichen Verlagen einzeln, sondern gebündelt mit einem Ansprechpartner kommunizieren können. Hierfür sind am Markt Anzeigenagenturen tätig, die gleich mehrere Verlage aus unterschiedlichen Themenbereichen betreuen, wodurch dem Anzeigenkunden auch interessante Kombiangebote unterbreitet werden können.

Diese Agenturen kennen ihre Ansprechpartner der werbetreibenden Unternehmen und haben bereits ein entsprechendes Standing am Markt. Sie können ein neues Magazin zielgerichtet vorstellen.

Jene Anzeigenakquisiteure stellen Magazine zunächst telefonisch beim Anzeigenkunden vor. Bei entsprechendem Interesse werden für den potenziellen Inserenten sodann weitere Details zusammengestellt.

Für ihre Akquise verlangen diese Agenturen entsprechende Vorauszahlungen. Grob gesprochen lässt sich sagen: je höher die Vorschüsse, desto länger und intensiver können diese Agenturen tätig werden. Und letztlich festigt sich dadurch die zukünftige Wirtschaftlichkeit. Denn es ist nicht damit getan, allein für die Startausgabe Anzeigenkunden zu gewinnen, sondern möglichst auch Kunden finden zu können, die dauerhaft im Magazin werben wollen. Und diese findet man nicht bereits mit nur einem Telefonat des Akquisiteurs.

Bei einem Minimal-Auftrag entstehen für den Akquisiteur etwa 3.000 Euro Kosten. Mit 9.000 Euro können weitestgehend alle potenzielle Anzeigenkunden kontaktiert werden. Somit kann mit einem Budget von 3.000 Euro die Realisierung des Magazins gestartet werden, bei 9.000 Euro befindet man sich in der Komfortzone und kann durch das gesteigerte Volumen der Anzeigenaufträge in einen größeren Heftumfang und höhere Auflagen investieren.

Im ersten Schritt geht es also allein um die Schaffung einer wirtschaftlichen Grundlage. Mit den Anzeigenaufträgen können schließlich Druck- und Speditionskosten gedeckt werden. Sofern das primärere Crowdfundingziel, die Anzeigenakquise, übertroffen wird, werden die zusätzlich zur Verfügung stehenden Mittel insbesondere auch in die Verbreitung des Magazins investiert. Je höher das Budget, desto mehr Exemplare können gedruckt werden und das Magazin steht dann auch in den Regalen kleinerer Verkaufsstellen zur Verfügung, ist somit „näher am Leser“.

Wer steht hinter dem Projekt?

Einer der Gründer aus der kleinen Gruppe deutsch-russischer Innovatoren, die im Juni 1996 die Anfänge von russland.NEWS auf einem kleinen Server in der russischen Kleinstadt Tarussa ins Netz stellten, ist nach wie vor als Kapitän an Bord: Herausgeber Gunnar Jütte. Chefredakteur Ulrich Berger koordiniert das deutsch-russische Team und die freien Mitarbeiter. Von 2004 bis 2017 waren wir in Russland registriert, seitdem als Verlag in Hannover.

Einmischung in unsere Arbeit hat es nie gegeben. Finanzielle wie ideologische Unabhängigkeit gepaart mit Nichterpressbarkeit steht bei uns ganz oben auf der Agenda.

Weder der russische noch der deutsche Staat steckt hinter uns. Uns treibt seit einem Vierteljahrhundert allein der Wunsch, das Unwissen zwischen Deutschland und Russland in Wissen zu verwandeln. Ja, und dazu sind wir Mitglied des "Deutsch-Russischen Forums".

Welche Nachhaltigkeitsziele verfolgt dieses Projekt?

Primäres Nachhaltigkeitsziel

16
Frieden

Warum zahlt das Projekt auf dieses Ziel ein?

Das Projekt setzt sich für die Völkerverständigung zwischen Deutschland und Russland ein und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Es soll Land, Leute und Alltag in Russland verständlich machen durch Präsentation der Regionen, der Kultur, der Menschen allgemein, es soll insbesondere Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und Russen aufzeigen, da bislang allgemein nur die Tagespolitik im Bewusstsein der Gesellschaft haften bleibt.

Dieses Projekt zahlt außerdem auf diese Ziele ein

17
Partnerschaften

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