<% user.display_name %>
Sailing Conductors - Album Produktion und Pressung
Wir sind 4 1/2 Jahre auf einem kleinen Segelboot um die Welt gesegelt und haben dabei mehr als 200 Musiker in 30 Ländern aufgenommen. Daraus sind so großartige Stücke entstanden, die wir jetzt auf CD und Vinyl pressen wollen. Werdet Fan oder Unterstützer und helft uns, die letzten Kosten zusammenzutragen!
17.611 €
16.000 € Fundingziel
503
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
01.09.16, 14:44 Hannes Koch
Hallo liebe Leute, wieder sind mehr als drei Monate vergangen und immer noch haben wir die CDs und LPs nicht in Pressung. Das tut uns Leid - und weh, denn glaubt uns: Wir sind die aller ersten, die es kaum erwarten können, das Resultat von 5 Jahren Schweiß, Salzwasser und Sonnenbrand in den Händen halten zu können. Mal wieder verlangte die Umsetzung unserer Träume etwas mehr von uns und anderen ab, als wir erwartet hatten. Drei Monate Tour liegen hinter uns - 15.000 Kilometer, 45 Konzerte in 4 Ländern. Ich hoffe, ihr konntet unser Angebot nutzen und habt eines unserer Konzerte erleben können. Nebenbei haben wir versucht, das Album fertig zu stellen, doch der Prozess des Masterings zieht sich unerwartet in die Länge. Mastering. Der letzte Schliff. Dann kann es in die Pressung gehen. Warum sind wir noch nicht fertig? Ist es einfach nur Pech? Ist es Angst vor der Vollendung? Dann ist es wirklich geschafft? Oder ist es vernünftig, sich bei der Fertigstellung des Endproduktes aus 5 Jahren nicht unnötig stressen zu lassen? Fest steht: Ohne eure Unterstützung und Geduld würde dieses Album nie fertig werden. Habt besten Dank für Alles und glaub uns, wir machen so schnell es geht! Wir waren und sind wie in all den Jahren: Ben und ich mit der Hilfe von ein paar Freunden. Keine Plattenfirma, keine PR Firma, keine Sponsoren. Ich hoffe ihr seid nicht all zu sauer. Love, peace and Rockn'Roll! Smutje Hannes P.S. Ein paar Eindrücke von unserer Tour. 1) Video Vogelfisch von Claudio mit Ben Bart, Domenico Benigno und Jack Mantis an der Kamera 2) Checkt die Fotos von Gerben von Teilen unserer Tour auf seiner Seite aus! --> http://www.gerbengrotenhuis.com/random/sailingc 3) XXX
09.03.16, 14:38 Hannes Koch
Dank dem unglaublichen Support von 503 Unterstützern hier auf Startnext.com konnten wir im Dezember 2015 erfolgreich die finanziellen Mittel für die Produktion unseres Albums „Songs for Marianne“ zusammensammeln. Darüber sind wir so unglaublich glücklich und platzen fast vor Dankbarkeit. Danke, wirklich, besten, tausend, größten Dank an euch, ihr seid spitze! Dabei wird das Geld zu 100% für die Pressung von CD und Vinyl, GEMA-Gebühren, Mastering und die Produktion der Dankeschöns verwendet. Eigentlich wollten wir bis Ende Januar nun schon das Album fertig haben und die Dankeschöns an die Unterstützer versenden. Nun haben wir Anfang März und das Album ist immer noch nicht fertig. Dafür möchten wir uns hier in aller Form bei den Menschen entschuldigen, die uns ihr Vertrauen entgegengebracht haben und nun sehnsüchtig auf ihr Dankeschön warten. Der ein oder andere hat uns schon eine Nachricht geschickt, wann denn das Album endlich erscheint und hat von uns auch eine vertröstende Antwort erhalten - für alle anderen hier nun unsere Verzugs-Erklärung: So wie ihr, können auch wir es kaum erwarten, endlich das Album, und vor allem die Vinyl, in unseren Händen zu halten. Wir hatten gehofft, nach unserer Ankunft am 30. Oktober in Hamburg direkt mit der Mischung des Albums zu beginnen, um so eine Veröffentlichung Ende Januar einhalten zu können, doch „leider“ kam es etwas anders. Das Leben an Land ist wohl doch etwas stressiger, als auf See... Wenige Tage nach unserer Ankunft kam das Angebot von der „Boot und Fun“ in Berlin, dass wir uns dort präsentieren dürfen. Neben einigen Konzerten schon im Dezember 2015, dann der boot in Düsseldorf Ende Januar und weiteren Konzerten im Februar waren wir ständig unterwegs, und konnten uns nicht in gewünschtem Maße in unserem Home-Studio einschließen. Die Messen und Konzerte sind für uns sehr schön, wir kommen mit Menschen in Kontakt und vor allem: Wir können durch die Eintrittsgelder unsere Miete bezahlen. Denn das Crowdfunding-Geld geht zu 100% in die Produktion des Albums und für einen anderen Job haben wir keine Zeit. Auch wenn die Fotos auf Facebook von unseren Konzerten den Anschein erwecken könnten, als wenn wir nur „feiern“ würden, doch Menschen einen schönen Abend zu bereiten, ist derzeit unsere Arbeit, eine angenehme zwar, aber eben doch notwendige Zeit, in der wir uns nicht um das Album kümmern können. Oft wurden wir nach den Konzerten gefragt, was wir denn jetzt machen, ob es nicht seltsam ist, wieder an Land zu sein und wann wir denn wieder losfahren. Doch an Losfahren ist derzeit gar nicht zu denken. Wie ihr seht, kommen wir ja nicht mal mit der Album-Produktion hinterher und haben noch einiges zu tun. Unser Zeitplan sieht derzeit so aus: Bis Mitte/Ende März sollten wir mit der Mischung fertig werden, dann wird gemastert und dann kann das Album ins Presswerk gehen. Das dauert noch mal ca. 6 Wochen und dann kann das Album an alle Supporter geschickt werden. Hoffentlich können wir also Anfang Mai schon die ersten Pakete verschicken! Nebenbei noch eine Frage: Wir hatten auch den Fischerboot-Kalender 2016 als Dankeschön angeboten. Wir würden einfach mal den Fischerboot-Kalender 2017 jetzt produzieren, wenn alle damit d’accord sind? Für Anfang Juni versuchen wir uns dann ein paar Termine zu organisieren, um mit Jack Mantis ein klein wenig auf Tour zu gehen. Wer dabei eine Idee hat, wo wir auftreten könnten, soll sich unbedingt bei uns melden! Noch ein Mal von ganzem Herzen: Entschuldigt bitte unsere Verspätung, aber wir sind dran! Versprochen! Großes Segler-Ehrenwort! Grüße und Küsse, eure Sailing Conductors P.S. Einen dicken Schmatzer auch noch mal an Stephan Boden alias Digger Hamburg, ohne den wir das nie geschafft hätten!
13.11.15, 12:26 Hannes Koch
Seit Benni und ich damals dieses Skype Gespräch hatten, dass wir um die Welt segeln, um Musik aufzunehmen, wollten wir von Sydney nach Berlin fahren. Und nun sind wir tatsächlich in Deutschland, in Hamburg angekommen. Also: Hey, wir sind in Deutschland angekommen! Das ist doch super. Wir sind überglücklich, hatten einen meeeeega Empfang, haben uns in Hamburg neu verliebt und trotzdem bleibt da dieses bittere Gefühl: Was ist mit Berlin? Davon haben wir doch immer erzählt! Und nun kommt’s: Wir sind auf dem Weg nach Berlin. „Marianne“ hat keinen Mast mehr, wir segeln nicht, wir motoren, haben den Brückenblues. Egal, wir fahren nach Berlin! Gestern sind wir aus Wedel losgefahren, haben unendlich viele Flusskilometer bei 10 km/h zurückgelegt und sind in Lauenburg angekommen. Anstatt eines herzlichen „Willkommen!“ in der Marina, wurden wir belehrt, dass wir nicht die richtige Beleuchtung dran hatten. Aber uns wurde Schwemmholz geschenkt – dazu später mehr. Dann saßen wir in dem nächsten Internetcafé, um Dinge zu organisieren. Das Internetcafé war übrigens eine Shisha-Bar und links und rechts blubberte die Dorfjungend nur so vor sich hin. Wir fahren übrigens auf die „Boot und Fun“ nach Berlin. Weil wir es dürfen. Uns wurde ein Messeplatz kostenfrei angeboten. Und dort stellen wir „Marianne“ hin, machen sie richtig schick, bauen eine Bar aus Schwemmholz, erzählen von unserer Tour um 13 Uhr, 15 Uhr und 17 Uhr und sind da um Freunde zu treffen und zu feiern. Also kommt vorbei! Die Messe bezahlt zwar vermutlich kein Transportunternehmen, um „Marianne“ von der Kaikante in die Halle zu transportieren und wir wissen auch nicht wirklich, wie wir das selbst finanzieren sollen. Aber egal. Darum kümmern wir uns auf dem Weg. Hauptsache wir sind auf dem Weg nach Berlin. Mit „Marianne“ – der Rest regelt sich von alleine. Ach, das Witzigste habe ich noch gar nicht erzählt: Obwohl wir fast die ganze Welt umrundet haben, dürfen wir eigentlich gar nicht von Hamburg nach Berlin mit „Marianne“ fahren, weil wir keinen Führerschein besitzen. Aber nach kurzem Herumgefrage, wer Lust, Zeit und einen Schein hat, um mit uns nach Berlin zu gurken, hat sich Christian Strand von den Strandpiraten gemeldet und ist jetzt an Bord. Und der darf das. Und der macht seine Sache gut, richtig gut. Wir sind so unfassbar aufgeregt und können es kaum erwarten. Dann trinken wir ein Bier zusammen, in Berlin, auf „Marianne“ und das ist so ziemlich alles, wovon wir seit mehr als viereinhalb Jahren geträumt haben.