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Projekte / Journalismus
Shift steht für unabhängigen Journalismus, der unter die Haut geht. Der etwas bewegt und es dir nicht leicht macht, so zu bleiben wie du bist. Dafür haben wir uns Folgendes überlegt: Das Gesellschaftsmagazin für konsum-, umwelt- und wertebewusste Leser wird weiterhin nur gedruckt zu lesen sein. Aber es wird wie eine Filmserie als Staffel konzipiert. Die Shift-Staffel soll vier Episoden haben und sich über zwei Jahre erstrecken. Vier Episoden, die dich verändern werden – wenn du dich traust.
15.177 €
20.000 € Fundingziel
124
Unterstützer*innen
Projekt beendet
Gefördert von CREATIVE. Crowdfunding. Dein Projekt aus NRW
15.10.18, 14:10 Daniel Höly
Hier findet ihr fünf Gründe, warum ihr die Shift-Staffel unterstützen solltet: Problem 1: Informationsflut & Nachrichteninflation Täglich konsumieren wir so viele Nachrichten und Informationen, dass Journalismus an Wert, Kraft und Wirkung verliert. So kratzen viele Nachrichten nur an der Oberfläche, berühren uns nicht wirklich, verpuffen wirkungslos und geraten einen Tag später wieder in Vergessenheit. Problem 2: Zeitmangel & Termindruck Unser Alltag ist so ausgefüllt, dass kaum Zeit mehr übrigbleibt, um in Ruhe journalistische Artikel zu lesen und zu reflektieren. So konsumieren wir lediglich kurze News-Snacks (Überschriften und Tweets), bei denen der Tiefgang auf der Strecke bleibt. Problem 3: Ablenkung & Realitätsflucht Medien verkommen immer mehr zur Ablenkung. In den Vordergrund spielen sich reißerische Schlagzeilen, spaßige Bilder und typische Boulevardthemen. Gerade im Internet funktioniert Interesse statt Relevanz besonders gut. Das Problem dabei: Wenn wir weiterhin vor uns selbst und unserer Lebenssituation davonrennen, entwickeln wir uns charakterlich nicht weiter. Problem 4: Angst & Anerkennung Getrieben von der Angst, etwas zu verpassen oder nicht mehr mitreden zu können, hängen wir ständig an unseren Smartphones. Und wenn es nicht die Angst ist, dann hält uns häufig die Jagd nach neuen Likes und Kommentaren gefangen. Letztendlich sind fast alle von uns zu viel online und sehr häufig von FOMO (Fear of missing out) beherrscht. Problem 5: Wahrheit & Vertrauen Vor lauter haltloser Tatsachen und erfundener Behauptungen wissen wir am Ende gar nicht mehr, wem wir vertrauen können, wem wir glauben dürfen und was wirklich stimmt. Auf globaler und nationaler Ebene profitieren Populisten davon am stärksten, auf lokaler Ebene meist derjenige, der am lautesten schreit und dabei selbstbewusst auftritt. Diese Entwicklung stellt kurz- bis mittelfristig eine große Gefahr für uns und unsere Gesellschaft dar. Lösung 1: gedruckt & offline Ablenkungsfrei und bewusst Artikel lesen und ungestört darüber nachdenken können: Das sollte kein Luxus, sondern Standard sein. Mit Shift wollen wir zeigen, dass gedruckte Zeitschriften auch heute noch spannend, sinnvoll und sexy sein können. Unser Magazin ist nachhaltig, entschleunigt und minimalistisch. Oder anders gesagt: langlebig, zeitlos und fokussiert. Lösung 2: reduziert & fokussiert Um nicht das Gefühl der Überforderung zu schaffen, mit dem Lesen nicht mehr hinterherzukommen, erscheinen wir nur zweimal pro Jahr – also ganz bewusst seltener als bisher. Das gibt auch uns die Möglichkeit, intensiver über unsere Inhalte nachzudenken – und euch konzentriert die Essenz unserer Recherche und unseres Nachdenkens in möglichst ansprechender Form weiterzugeben. Die Auswirkung davon: Unsere Artikel haben die Chance, einen spürbaren Unterschied in deinem Leben zu bewirken, sodass du vielleicht auch gewisse Dinge anders priorisierst und deine Zeit bewusster einteilst. Lösung 3: direkt & verständnisvoll Shift spricht seine Leser direkt an, fordert sie heraus und konfrontiert sie mit sich selbst – ehrlich, offen und direkt. Anhand der Erlebnisse und Erfahrungen anderer Menschen zeigt Shift zudem klar und deutlich auf, worauf es beim jeweiligen Thema wirklich ankommt. Wir maßen uns nicht an, auf jedes Problem eine Antwort zu haben. Aber wir glauben, dass wir von jedem Menschen etwas lernen können – und jede gute Geschichte auch eine Botschaft haben sollte. Zugegeben: Für uns ist das ein hoher Selbstanspruch. Aber was wäre die Alternative? Reißerische Schlagzeilen, Seelenstreicheln, Eskapismus und Co. bringen uns schließlich auch nicht weiter. Bei all dem haben wir aber auch Verständnis für unsere Marotten und Macken, unsere Ecken und Kanten. Vieles davon macht uns erst liebenswert und nahbar, nicht alles ist schlecht und muss verändert werden. Letztendlich kämpfen wir alle mit ähnlichen Problemen – und müssen uns immer wieder neu hinterfragen und überprüfen, warum wir tun, was wir tun, oder warum wir nicht tun, was eigentlich gut für uns wäre. Lösung 4: mutig & gelassen Stellt euch vor, wir würden FOMO zukünftig mit Fun oder Freedom of missing out übersetzen. Wäre das nicht wunderbar entspannend? Als Konsumenten versuchen wir genau das zu praktizieren. Auch beim Produzieren eines qualitativ hochwertigen Magazins ist es uns wichtig, Inhalte bewusst auszuwählen und abzudrucken. Wir müssen nicht jedem Trend und Hype hinterherhecheln, gleichzeitig wollen wir nicht vor mutigen und provokanten Aussagen zurückschrecken und auch sensible Themen anfassen, um festgefahrene Gedankengebilde aufzubrechen oder eingeschlafene Ansichten wachzurütteln. Lösung 5: unabhängig & echt Guter Journalismus muss redaktionell unabhängig sein. Davon sind wir fest überzeugt. Immer wieder haben wir in der Vergangenheit trotz wirtschaftlicher Nachteile den Versuch der Einflussnahme abgewehrt und unseren Anspruch erfolgreich verteidigt. Unsere redaktionellen Inhalte sind für Werbetreibende nach wie vor nicht käuflich. Wir kämpfen hart dafür, nur Artikel abzudrucken, denen ihr vertrauen könnt. Und deshalb, liebe Leser: Make Shift Happen.
15.10.18, 14:10 Daniel Höly
Unsere Kampagne und das Pitchvideo haben schon im Vorfeld bei unseren Freunden manche (zuweilen echt kritische) Fragen aufgeworfen. Gerne gehen wir darauf ein: Kann ich das Shift-Magazin hinterher auch einzeln kaufen? Das wissen wir ehrlich gesagt noch nicht. Denn unser Ansatz ist es, ein ausgabenübergreifendes Leseerlebnis zu schaffen, das seine Wirkung erst durch das Aufeinanderaufbauen und Ineinandergreifen voll zur Entfaltung bringt. Eine einzelne Ausgabe zu kaufen wäre in etwa wie eine Episode einer Fernsehserie zu sehen: potenziell spannend, aber bestimmt auch mit vielen Fragezeichen. Aus unserer Sicht wäre das ein unbefriedigendes Leseerlebnis, was wir eigentlich nicht wollen. Falls wir das Magazin als separate Episoden verkaufen, dann nur für einen Einzelpreis von mindestens 14 Euro. Wann soll die erste Episode erscheinen? Wenn alles nach Plan verläuft, würden wir die erste Episode gerne bis Ostern 2019 veröffentlicht haben. Auch wenn das jetzt nach einem langen Abstand klingt: Für uns bedeutet das direkt nach dem Ende der Kampagne schon richtig viel Arbeit, um das zu schaffen. Denn wir haben uns eine ganze Menge vorgenommen und müssen unter anderem bei der ersten Episode bereits an die nächsten denken, was viel konzeptionelle und redaktionelle Planung bedeutet. Schließlich sollen die Episoden ja ineinandergreifen und aufeinander aufbauen. Gut Ding will eben Weile haben. Falls diese Crowdfunding-Kampagne scheitert: Was ist euer Plan B? Offen gestanden: Wir haben keinen Plan B. Den hatten wir bei den ersten beiden Crowdfunding-Kampagnen 2013 und 2015 auch nicht. Bei Crowdfunding geht es uns nicht um die Vorfinanzierung von etwas, das wir ohnehin schon produziert haben oder machen werden, sondern um die Chance, euch gemeinsam mit uns auf eine Reise zu begeben, deren Ausgang ungewiss ist. Für uns ist das ein Abenteuer und somit auch ein Risiko. Aber wir sind davon überzeugt, dass es wichtig ist, sich immer wieder aus der eigenen Komfortzone zu bewegen und Neues zu wagen. Auch wenn es bedeutet, etwas zu tun (Crowdfunding), was man eigentlich nie wieder tun wollte. Aber wir haben riesige Lust darauf, das nächste Kapitel zu schreiben. Mit euch. Für euch. Ihr macht jetzt schon zum dritten Mal ne Crowdfunding-Kampagne. Kriegt ihr es nicht anderweitig gebacken? Ehrliche Antwort? Nein. Aber wir verzichten an der Stelle absichtlich aufs „Leider“. Denn es ist auch eine große Chance: So können wir euch früh miteinbeziehen und gemeinsam etwas erreichen, das uns allein nicht möglich gewesen wäre. Ihr könnt uns beauftragen, diese Magazin-Staffel zu produzieren, die unter die Haut geht. Wir wollen uns an der Stelle freiwillig von euch abhängig machen, sind auf euch angewiesen. Umgekehrt lasst ihr euch darauf ein, von uns etwas zurückzubekommen, das womöglich einen viel größeren Wert hat, als der monetäre Gegenwert beinhaltet. Da finden wir es fast schon leichtsinnig, diese Kampagne nicht zu unterstützen. ;-) Im Pitchvideo ist die Rede von „zweiter Staffel“ – dabei sei die Idee neu. Ja was denn nun? Tatsächlich wäre es korrekter, von der ersten Staffel zu reden. Ich, Daniel, habe für mich aber entschieden, die ersten fünf Ausgaben retrospektive einfach als erste Staffel zusammenzufassen und habe das auch nach der fünften Ausgabe im Dezember 2016 im Newsletter erstmals so genannt. Im Anschluss überlegte ich mir dann, wie die Staffel ausgesehen hätte, wenn wir den Seriengedanken von Anfang an verfolgt hätten. Und genau das wollen wir nun mit den nächsten Ausgaben zeigen. Daher die sprachliche Ungenauigkeit mit „zweiter Staffel“ – pardon! Um welche Themen wird es in den nächsten Shift-Ausgaben gehen? Worum es bei den nächsten Shift-Ausgaben inhaltlich gehen soll, wollen wir bewusst noch nicht verraten. Die vier Schwerpunkte stehen bereits – und wir können euch versichern: Das Potenzial für vier Episoden mit Wirkung ist definitiv vorhanden. Daher kribbelt es uns beim Gedanken an die Umsetzung bereits in den Fingern. Sind zwei Ausgaben pro Jahr nicht viel zu wenig, um präsent zu bleiben? Wir glauben, dass nicht Quantität, sondern Qualität über eine nachhaltige Wirkung entscheidet. Es bringt uns absolut nichts, wenn wir jeden Tag den gleichen Quatsch hören. Er bleibt Quatsch. Das gleiche gilt für Fast Food. Nur weil wir es jede Woche aufs Neue essen, wird es nicht gesünder. Denk doch mal an deine Lieblingsbücher zurück – da kommen dir bestimmt Buchtitel in Erinnerung, die du vor vielen Jahren zum ersten und womöglich bislang letzten Mal gelesen hast, von denen du aber trotzdem nachhaltig begeistert bist und sagst, dass sie dir besonders viel bedeuten. Der Anspruch, dass man als Leser nach dieser Staffel verändert ist, ist ein ziemlich hoher. Er erscheint fast etwas zu hoch. Könnt ihr das wirklich einlösen? Dass wir mit sorgfältig recherchierten Beiträgen und tiefgehenden Themen Selbstreflexion ermöglichen wollen, ist nur eine Seite der Medaille. Mindestens genauso wichtig ist uns die Haltung, die unsere Leser mitbringen: Sie sollten den Mut haben, sich den Spiegel vorhalten zu lassen und den Wunsch in sich tragen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Wer gehört zu eurem Team? Nicht jeder von uns ist so eine Rampensau wie ich. Spaß beiseite: Aktuell gibt es mit Debora und mir, Daniel, nur ein kleines (aber feines!) Kernteam, das jede Menge Helfer, Unterstützer und freie Autoren im Hintergrund hat. Für ihre Hilfsbereitschaft möchten wir unserem Team an dieser Stelle ein dickes Dankeschön aussprechen. Allen voran Kathrin, Manu, Kelaja, Anne, Jonathan, Markus und Mikel. Danke euch, ihr seid der Hammer! Die Tonalität des Videos ist recht ruhig. Veränderung hat ja etwas mit Aktion zu tun, aber Aktion sieht man im Film eigentlich keine. Steht das deinem inhaltlichen Anliegen nach Veränderung und sich einbringen entgegen? Was das Ruhige des Videos anbelangt: Richtig, das ist ganz bewusst so gewählt. Wir haben null Interesse an noch mehr Action, Krach, Krawall und Geschrei. Keine Effekthascherei. Sondern lieber klar denken, klar reden, klar handeln. Bewusst. Reflektiert. Entschleunigt. In der Ruhe liegt die Kraft. In Shift wollen wir gerne vermehrt längere Artikel bringen, die man nicht mal eben in drei Minuten „konsumiert“ hat. Wofür werdet ihr das Geld verwenden? Eine wichtige Frage. Nachdem Steuern, Transaktionsgebühren und die freiwillige Startnextprovision abgezogen wurden, fließt das übrige Geld in folgende wertschöpfende Bereiche: Vorbereitung (Pitchvideo, Logo etc.) Honorare für professionelle Autoren, Fotografen und Illustratoren Liebevolle Gestaltung Hochwertiger Druck Vertrieb und Versand (Porto und Verpackung) Die konkreten Verhältnisse und Zahlen stehen aktuell noch nicht fest. Das hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die wir bis zum Jahresende weiter reifen lassen wollen – und uns über eure Gedanken dazu freuen. Unterm Strich ist es uns wichtig, die Kosten für Shift weiterhin möglichst schlank zu halten. Wir sind somit dankbar und zu einem großen Teil auch darauf angewiesen, dass uns viele Autoren etc. immer wieder preislich entgegenkommen. Dafür an dieser Stelle ein dickes Dankeschön! Du willst uns auch auf diese Weise unterstützen oder kannst uns bei einem guten Deal behilflich sein? Dann melde dich doch bei uns: redaktion[at]shiftmag.de. Merci vielmals! Reichen denn 15.000 Euro bzw. 30.000 Euro für zwei bzw. vier Ausgaben? Ein klares Nein. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, die gesamten Kosten auf euch abzuwälzen. Stattdessen wünschen wir uns, dass mit dieser Crowdfunding-Kampagne etwa die Hälfte aller anfallenden Kosten gedeckt werden. Um die andere Hälfte kümmern wir uns. Natürlich wehren wir uns aber nicht dagegen, solltet ihr all unsere Erwartungen übertreffen. Eure letzte Ausgabe ist im Dezember 2016 erschienen. Was habt ihr denn so lange gemacht? Ähh … die Langfassung würde im Detail knapp zwei Jahre dauern. Daher beschränken wir uns auf die Kurzfassung: Kinder, Karriere und Kunst. Wobei Letzteres gelogen ist. Weshalb wir das jetzt auch mit Shift dringend nachholen wollen. Wir glauben nämlich: Guter Journalismus ist auch Kunst. Also: Lasst uns gemeinsam auch das Künstlerische im Journalismus wiederentdecken! Last, but definitely not least: Welche Awards sind eigentlich im Video zu sehen? Gut, dass ihr fragt. Dann können wir endlich ein bisschen angeben. Spaß beiseite: Bei den drei Awards handelt es sich um folgende Auszeichnungen, die wir für Shift erhalten haben: 23. Oktober 2014: Gewinn des dotierten Innovationspreises des Bayerischen Printmedienpreises 2014 10. Februar 2017: Gewinn des German Design Award Special Mention 2017 in Excellent Communications Design Editorial 18. Januar 2018: Gewinn des Deutschen Exzellenz-Preises 2018 Manager & Macher (Preisträger Start-ups Top 3) Preisträger creedoo (Team um das Gesellschaftsmagazin Shift) Die Links zu den Preisen findet ihr hier: https://juiced.de/shift/milestones/