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Projekte / Mode
SHIPSHEIP. Holistic Fashion.
Was hinter SHIPSHEIP steckt, ist simpel: Wir tun, was wir lieben. Und das bedeutet für uns, Ethik & Ästhetik zu verbinden. Wir machen Mode aus Leidenschaft und achten aus Überzeugung auf faire & organische Produktion. Holistic Fashion steht für Mode, die mitdenkt, sich kritisch hinterfragt und bewussten Konsum fördert. Die transparent, authentisch und inspirierend ist. Und mit dazu beiträgt, dass die Herstellung nicht auf Kosten anderer geht, sondern ecofaire Standards zum Alltag macht.
5.001 €
10.000 € 2. Fundingziel
80
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
08.03.16, 08:45 Daniela Wawrzyniak
Liebe UnterstützerInnen, danke für die zahlreichen Glückwünsche von euch, die uns auf den unterschiedlichsten Wegen erreicht haben!! Auch wenn wir eher das Gefühl haben, dass wir uns bei euch bedanken müssen, haben wir uns natürlich trotzdem sehr gefreut! Damit ihr alle Bescheid wisst, wie momentan der Stand der Dinge ist: Die Dankeschöns, die für Anfang März angekündigt waren, werden definitiv diese Woche verschickt. Leider kam es zu einer kleinen Verzögerung, weil wir noch auf die Adressfreigabe seitens Startnext warten. Das wird sich aber zeitnah regeln, sodass eure Produkte schon bald bei euch eintrudeln werden! Wir hoffen, dass ihr das nachvollziehen könnt. Für alle, die sich ein Dankeschön aus der neuen Kollektion augesucht haben: bitte habt Verständnis, dass das natürlich, wie angekündigt, noch länger dauert, da die Sachen in Indien produziert werden. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr euch aber natürlich jederzeit hier oder über [email protected] melden. Danke euch! Mit den besten Grüßen aus Köln, Joana & Danny
23.02.16, 08:19 Daniela Wawrzyniak
Ihr Lieben, wir befinden uns seit gestern Abend in einem wohligen Zustand des Freudentaumels und können es kaum in Worte fassen, wie begeistert wir darüber sind, dass unsere Kampagne gestern so spektakulär geendet ist! Das Grande Finale war definitiv nochmal richtig spannend und nicht wenige haben gestern Abend bis zum Ende vor Handys und Bildschirmen mitgefiebert. Ihr allein habt es möglich gemacht, dass wir jetzt mit unserer zweiten Kollektion weitermachen können und dafür wollen wir euch von Herzen TAUSEND DANK sagen. Ihr seid einfach die Besten!! Ohne euch wäre all das nicht denkbar gewesen. Mit dem erreichten Geld können wir jetzt also durchstarten und die neuen Accessoires realisieren. Für die Cardigans hat es leider nicht ganz gereicht, aber keine Sorge: Alle, die sich einen als Dankeschön ausgewählt haben, bekommen natürlich auch einen. Da wir die Cardigans nicht als Bestellung in Indien aufgeben werden, wird Joana uns die Ehre erweisen und die Produkte selber nähen. Die Stoffe, aus denen sie die Cardigans näht, kommen aber natürlich aus Indien, d.h. alle Produktionsschritte laufen genauso ab, wie man es auf unserer Seite nachlesen kann, einzig der letzte Schritt der Konfektionierung ändert sich. Jetzt noch etwas Wichtiges für all diejenigen, die sich ein Produkt ausgesucht haben, bei dem man zwischen zwei Farben wählen kann: Bitte schickt uns an die Mailadresse [email protected] eine kurze Nachricht, in welcher Farbe ihr euer Dankeschön haben möchtet. Wenn ihr einen Cardigan bestellt habt, ist es außerdem wichtig, dass ihr die Größe angebt. Und jetzt gibt es leider noch eine kleine traurige Nachricht: Wir können euch die Cardigans leider nicht in grau-meliert anbieten, da ein Großkunde in der letzten Woche die gesamten Lagerbestände dieser Farbe aufgekauft hat. Das passiert leider ab und an, wenn man nicht verbindlich vorbestellen kann, gerade bei so einer kleinen Manufaktur wie unserer Näherei MILA. Bei den Cardigans habt ihr deshalb die Wahl zwischen schwarz, nebelgrau oder steingrau. Alle Dankeschön-Produkte, die aus der ersten Kollektion sind, werden wir Anfang März verschicken. Dazu gehören alle Tücher sowie der Hood. Die Produkte der neuen Kollektion werden natürlich etwas länger dauern, wir halten euch aber ganz selbstverständlich auf dem Laufenden. Falls ihr trotzdem zwischendurch Fragen habt, meldet euch gerne bei uns über [email protected] Nochmal vielen lieben Dank! Wir sind gerührt, motiviert und überglücklich, dass unsere Herzensprojekt soviel Zuspruch erhalten habt. Mit den besten Grüßen, Joana & Daniela
19.02.16, 13:42 Daniela Wawrzyniak
Viola und Philipp haben zusammen im letzten August ihren Conceptstore Fairfitters im Belgischen Viertel eröffnet. Für Leute wie Joana und mich, mit einer ausgeprägten LIebe für alte Möbel, schöne Kleidung und hübsche Accessoires definitiv ein perfekter Ort. Nicht zuletzt, weil alles fair ist. Wie seid ihr dazu gekommen, Fairfitters zu gründen? Kurz und knapp: Ich war unzufrieden mit dem Inhalt meines Jobs als Manager und Viola hatte einen Traum. Aus dieser Kombination, einer Menge kreativer und körperlicher Arbeit und einer großen Portion Glück ist letztendlich Fairfitters entstanden und das, obwohl wir beide nicht aus der Modebranche sind. Wer kauft hauptsächlich bei euch ein? Das kann man gar nicht so genau sagen, denn unsere Kunden sind so bunt gemischt wie die Menschen, die in Köln leben. Ungefähr die Hälfte unserer Kunden kommt gezielt, da sie nach fairer und nachhaltiger Mode suchen. Der anderen Hälfte gefällt einfach unser Ladenkonzept und die schönen Dinge, die wir anbieten. Eines haben aber alle gemeinsam: Unsere Kunden sind ausgesprochen nett und interessiert. Seit August letzten Jahres habt ihr geöffnet. Gibt es schon ein Lieblingserlebnis aus eurem Laden? Erlebnisse gibt es in der Tat mittlerweile eine ganze Menge. Wir hätten nicht gedacht, dass das Leben eines Einzelhändlers so ereignisreich ist. Ein ganz besonderer Moment war, als eines Tages im Briefkasten ein Fairfitters-Flyer lag, der zur Postkarte umfunktioniert wurde. Eine Kundin aus Bonn bedankte sich auf diesem Weg für das schöne „Shopping-Erlebnis“. Die Karte hängt jetzt bei uns im Laden. Was müsste sich eurer Meinung nach ändern, damit ecofaire Mode irgendwann ganz selbstverständlich wird? Wo liegen die größten Probleme? Das Problem liegt unserer Meinung nach an zwei wesentlichen Faktoren. Zum einen an der Profitgier vieler Modeunternehmen, die einfach so günstig wie möglich produzieren lassen und dabei weder Rücksicht auf die Arbeiter noch die Umwelt nehmen. Und zum anderen liegt es auch an der Unwissenheit und/oder dem Konsumverhalten der Menschen. Die Mehrheit ist leider noch nicht bereit, bewusster zu konsumieren oder auch ein paar Euros mehr für faire Kleidung auszugeben. Wenn man sich zum Beispiel eine Jeans für 10-40 Euro kauft, dann kann die unter keinen Umständen fair produziert worden sein. Eine teure Jeans wird aber in den meisten Fällen leider auch nicht fair und nachhaltig produziert, deshalb ist es so wichtig, dass sich der Kunde vorher informiert. Die Idee, mit Shoppen die Welt zu verbessern, klingt ziemlich verlockend. Wie schätzt ihr den Einfluss von den einzelnen Konsument|innen ein? Wir glauben, dass wir „Konsumenten“ uns unterschätzen. Wer denkt, was kann ich als Einzelner schon bewirken, der irrt sich. Wenn zum Beispiel immer mehr Menschen Produkte aus Bio-Baumwolle kaufen, dann hat das sehr wohl einen positiven Effekt auf die Baumwoll-Bauern auf der ganzen Welt. Beim Anbau von konventioneller Baumwolle werden Chemikalien eingesetzt, die in hohem Maße gesundheitsschädigend und umweltbelastend sind. In der Marktwirtschaft geht es nun mal um Angebot und Nachfrage und wir als Konsumenten bestimmen die Nachfrage. Leider ist der Wille oft da, aber es hapert manchmal an der Umsetzung. Und zu guter Letzt: Wenn man in seinem Alltag mehr auf Nachhaltigkeit achten will, ist das besonders am Anfang ziemlich überfordernd. Was für Tipps habt ihr, damit man Stück für Stück weiterkommt? Wie sieht euer Alltag aus? Wir glauben, dass es wichtig ist, bewusst zu konsumieren. Dabei sollte man sich aber nicht zu sehr verbiegen, da es sonst nur eine Frage der Zeit ist, bevor man wieder in alte Muster verfällt. Wir kaufen zum Beispiel sehr viel Second Hand, egal ob Möbel oder auch andere Dinge des täglichen Lebens. Wir achten sehr auf eine bewusste Ernährung, kaufen viel regional und fahren lieber Fahrrad statt Auto. Um ehrlich zu sein, können und müssen wir aber in diversen Bereichen noch viel besser werden. Es ist auch für uns ein täglicher Kampf, dem Konsum zu widerstehen. Sollte der ‚innere Kampf’ dennoch mal wieder verloren gehen, dann haben wir mit Fairfitters für uns und andere Menschen zumindest einen Ort geschaffen, wo man ohne schlechtes Gewissen einkaufen kann. Vielen Dank an die beiden für´s Interview! Und an alle Kölner: schaut mal im Laden vorbei - es lohnt sich. Natürlich hängt dort auch das ein oder andere von SHIPSHEIP auf der Stange.
18.02.16, 13:05 Daniela Wawrzyniak
Neues Video zu unseren Baumwollbauern Die Baumwollbauern kennenzulernen, war eines der prägendsten Erlebnisse unserer Indienreise. Denn hier haben wir die Unterschiede am spürbarsten miterlebt, die zwischen fairem und konventionellem Handel liegen können. Unsere Bauern leben immer noch in sehr einfachen Verhältnissen. Aber durch die bessere Bezahlung, den gemeinsamen Wissensaustausch und den Zusammenschluss zur Kooperative, die sich untereinander unterstützt, haben sich ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen extrem verbessert. Wir haben stolze, selbstständige Menschen getroffen, denen man anmerkt, dass sie eine Perspektive haben. Weil sie auf lange Sicht planen können, statt von Tag zu Tag zu überleben. Weil sie die Möglichkeit haben, ihre Baumwolle ökologisch, gänzlich ohne Pestizide oder Insektizide, anzubauen und somit keine Gesundheitsrisiken eingehen. Und nicht zuletzt, weil sie ihre Kinder zur Schule schicken und in ihre Bidlung investieren können. Was uns außerdem besonders gefreut hat: Frauen sind dort - und das ist in Indien alles andere als selbstverständlich - nicht nur gleichberechtigt, sondern spielen eine große Rolle. So sind sie beispielsweise häufig für die Finanzen oder Organisation zuständig. Aber macht euch selbst ein Bild! http://bit.ly/1WtoWv8 Videocredits: Stephan Bartsch
12.02.16, 15:31 Daniela Wawrzyniak
Martin Herrndorf, Mitgründer des Coworking-Spaces Colabor, hat einiges zum Thema Nachhaltigkeit zu sagen. Warum er das Reisen vorerst an den Nagel gehängt hat, ob die Wirtschaft auf Dauer verantwortungsbewusster wird und inwiefern Flirten mit Ecofashion zusammenhängt, verrät er uns im Interview. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, das Colabor zu gründen? Welche Motivation steckt dahinter? Wir haben einen Ort gesucht, an dem wir zuerst einmal produktiv arbeiten können, der aber insbesondere auch Menschen mit einer ähnlichen Zielrichtung und Haltung zusammenbringt und an dem ökologisch-soziale Prinzipien konsequent umsetzt werden. Diesen Ort gab es damals in Köln noch nicht, wir hatten aber ähnliche Orte in anderen Städten kennengelernt, wie die "Impact Hubs" im Zürich und Amsterdam. Meine ganz persönliche Motivation war auch, nach ersten Arbeitserfahrungen in „angewandter Nachhaltigkeits-Forschung“ und meiner Dissertation etwas Praktisches zu machen, einen realen Ort zu schaffen, der Menschen zusammenbringt. Weniger abstrakte Studien und PDFs, mehr echte, positive Erlebnisse. Die Studien für Politik und Unternehmen sind natürlich auch wichtig, aber ich wollte näher an die Realität und die Menschen ran. Auch wollte ich mich nach sehr vielen (sehr schönen) Reisen wieder vor Ort verankern, um hier lokal etwas zu bewirken. Über die Weltrettung zu reden und dauernd im Flieger zu sitzen wurde irgendwann für mich zu einem Widerspruch. Vor allem, weil wir global gesehen immer noch zu den größten Umweltsündern gehören – mit unserem Konsumverhalten, unserer Mobilität, unseren Importen et cetera. Deswegen die Rückkehr zu den „Wurzeln“ in Köln. All das ist manchmal anstrengend, aber insgesamt sehr bereichernd. Inwiefern spielt Nachhaltigkeit in eurem Tagesgeschäft eine Rolle? Überall! Wir haben Ökostrom von Greenpeace Energy, Energiesparlampen, sind bei der GLS Bank, nutzen Upcycling-Materialien und Möbel bei der Raumausstattung, haben schöne Karaffen für Leitungswasser und Bio-Bier von Hellers und Lammsbräu. Wir bewegen uns mit Rad und Bahn, wo immer es geht, und haben ein geteiltes Lastenrad für Einkäufe hier im Veedel. Wir engagieren uns über „dasselbe in grün – Verband der nachhaltigen Unternehmen e.V.“ sowie lokal über die Agora Köln. Und tragen natürlich eine phantastische Mischung aus Second-Hand und öko-fairer Mode :-) Neben den operativen Aspekten im Tagesgeschäft wenden wir uns natürlich gezielt an Menschen, die sich im Bereich „Nachhaltigkeit“ beruflich engagieren oder dies vorhaben, setzen Themen, organisieren den Austausch, schaffen neuen Projekten und Akteuren Präsenz und sind selber an Nachhaltigkeits-Projekten, wie dem „Tag des guten Lebens“ oder dem Kölner Ernährungsrat, beteiligt. Das ist unsere eigentliche Wirkung! Aber die „operative Nachhaltigkeit“ muss damit natürlich im Einklang stehen. Bei euch haben eine Reihe interessanter Menschen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen einen Schreibtischplatz. Setzen sich die Social Entrepreneurs auf Dauer durch oder handelt es sich um einen Nischentrend? Spannende Frage! Sehr viele Branchen sind durch öko-soziale Pioniere entstanden, auch wenn man es heute nicht mehr sieht oder weiß. Gerade Menschen, die wirklich neue Geschäftsmodelle entwickeln, sind ja oft vom Drang getrieben, ein Problem zu lösen, und das hat oft einen öko-sozialen Charakter. An Firmen wie der GLS Bank, mit über 400 Mitarbeitern, sieht man, dass auch Nischenanbieter durchaus „groß“ werden und Branchen prägen können. In Köln haben wir armedangels, die Fond of Bags GmbH, Next Kraftwerke – alles schnell wachsende, innovative, nachhaltige Unternehmen. Was sich schon ändert, ist der Charakter der Firmen und Sozialunternehmen. Von der „Gründung“ in der Garage (oder heute im Coworking-Space) bis zum großen Unternehmen mit hunderten Mitarbeitern, von der experimentellen Nische bis hin zur etablierten Branche, werden die Praktiken oft traditioneller und klassischer. Da braucht es dann wohl auch auf Dauer Social Entrepreneure, die zeigen, was noch alles so möglich ist. Was müsste sich eurer Meinung nach ändern, damit sich ecofaire Mode durchsetzen kann? Kann man dabei als Einzelne|r überhaupt eine relevante Rolle spielen? Jeder kann ja erstmal konsequent ecofaire Mode kaufen. Und wenn man die Produkte länger nutzt, sie mit Second-Hand kombiniert und mit Produkten ähnlicher Qualität vergleicht (statt mit irrealen Discounter-Preisen) ist es noch nicht einmal merklich teurer, wenn überhaupt. Und je mehr Leute kaufen, desto mehr Labels und Läden werden gegründet (und überleben), und desto mehr Angebot gibt es auch für andere Konsumenten, die sich umorientieren wollen. Um andere Menschen zu überzeugen bringen negativer Druck und die Hinweise auf die furchtbaren Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie meiner Erfahrung nach eher wenig. Was besser funktioniert: Be the change, spread the Word! Zieht eure öko-fairen Lieblingsklamotten an und zeigt sie, erzählt von ecofairer Mode, Labeln und Stores, begeistert andere Menschen, teilt Blogbeiträge und Posts, lernt die Leute und Geschichten hinter den Labeln und Läden kennen. Und freut euch, wenn ihr andere eco-fair-fashionistas trefft und sprecht sie an! Vielleicht kaufen sie im gleichen Laden, vielleicht haben sie ähnliche Interessen. Flirtet mit anderen öko-fashionistas! Will man ernsthaft jemand daten, dem es egal ist, ob Kinder seine Klamotten nähen? Wohl eher nicht. Wie handhabt ihr persönlich bewussten Konsum im Alltag? Ich fahre viel Rad, kaufe Biolebensmittel und/oder sehr konsequent regional (zum Beispiel bei der Food Assembly im Colabor), wohne eher bescheiden mit vielen Gebrauchtmöbel und heize nicht zu viel. Und praktiziere slow-fashion – gebraucht, geflickt, ökofair. Das sind halt viele kleine Schritte, die teilweise dann auch noch Spaß machen – wenn man sein Gemüse mal eine oder mehrere Saisons selber anbaut oder die Erzeuger kennenlernt, die noch selber auf ihren Höfen anbauen. Im Großen habe ich, mit dem Rückzug nach Köln, meine Flugreisen und damit meinen ökologischen Fußabdruck enorm reduziert. Die Reisen waren toll und für mich wichtig, die Erinnerung ist es immer noch, aber gerade fühle ich mich hier vor Ort ziemlich wohl und möchte hier vor Ort etwas bewirken, hier mit Gründern und „Changemakern“ arbeiten, selber einer sein. Es passiert hier so viel Spannendes, und es gibt so viel zu tun! Ich bin froh, dass wir mit dem Colabor eine Basis für die anstehenden Aufgaben geschaffen haben! Mehr Informationen zum Colabor gibt es auf der Colabor-Website (http://www.colabor-koeln.de), auf der Facebook-Page (https://www.facebook.com/colaborkoeln) oder bei den regelmäßigen Veranstaltungen – persönliche Updates von Martin Herrndorf auf http://twitter.com/herrndorf .
11.02.16, 14:52 Daniela Wawrzyniak
Wie angekündigt, gibt es heute einen großartigen Gastblogbeitrag. Zu einem Thema, mit dem wir uns alle identifizieren können. Denn: Old habits die hard! Kritischer Konsum und die Überwindung des eigenen Schweine-Otters Es ist Samstag Nachmittag. Ich lehne an der Tür meines Kleiderschranks und versuche mich daran zu erinnern, in welchem Kleidungsstück ich mich so richtig gut fühle. Aber meine Suche bleibt erfolglos. Ich mache ihn wieder zu und entschließe mich, das verschwitzte Kleid von gestern mit ein wenig Deo wieder fit zu machen. Dabei krame ich meinen Laptop hervor und befrage das Internet nach einer Lösung des mir auf einmal wirklich essentiell erscheinenden Problems. Ich habe NICHTS zum anziehen! Nach ca. 2 Stunden – die Zeit verging wie im Flug und eigentlich hatte ich ganz andere Pläne für den Tag...– flimmern meine Augen und ich entscheide mich, mal an die frische Luft zu gehen. Ein bisschen was im Supermarkt einkaufen damit der Sonntag ernährungstechnisch nicht wieder so mau ausfällt. Ich kaufe Kaffee, staune über die vielfältige Auswahl in den Regalen und überlege, welcher wohl den besten Job übernimmt, mich morgen früh wieder gesellschaftsfähig zu machen. Na gut, nehmen wir den mit den Fairtrade-Logo. Ist ja Anfang des Monats, da ist das locker drin. Und man tut ja das Richtige. Bei Kaffee ist mir das wichtig, denke ich, während er im Korb neben Bananen, Eiern (selbstverständlich Bio, denn jeder, so denke ich, weiß ja inzwischen, dass man nicht die aus der Legebatterie isst), einem Liter Milch und Forellenfilet landet. Ich zahle dafür gerade mal 8 Euro. „Ein Schnäppchen“, freue ich mich, während ich auf eine Regung im Gesicht der Supermarktverkäuferin warte. Doch die bleibt aus. Auf dem Weg nach Hause komme ich an einem Stand von Tieraktivisten vorbei. Sie fragen mich, ob ich ihren Newsletter erhalten will oder Lust habe, etwas zu spenden. Ich quatsche ein bisschen mit dem attraktiven Typen mit der Spendenbox, zeige Interesse am Schutz des Fischotters , lehne jedoch die monatliche Spende von 5 Euro zum Erhalt seiner Lebensräume ab. Die Begründung: „Weißt du, ich bin gerade erst mit dem Studium fertig...“ Als er weiter nachbohrt, erkläre ich ihm, dass ich noch keinen Job gefunden habe und „echt erst mal selbst schauen muss, wie das mit dem spärlich gefüllten Konto so läuft“. Der Otter muss warten. Tierliebe hin oder her. Als ich mich zu Hause wieder vor den Laptop setze, ist die Zalando-Seite noch geöffnet. Im virtuellen Einkaufskorb liegen 2 Shirts und ein Jerseykleid. Irgendwie fühle ich mich ertappt. Nicht unbedingt wegen der Fischotter. Da ist etwas anderes, viel größeres, das mir schwer im Magen liegt. Ich sehe mich um. Der Blick auf die schönen alten Möbel, die ich mit viel Zeit und Liebe erst beim Flohmarkt gekauft und dann selbst restauriert habe, beruhigt mich kurz. Doch mein Blick wandert weiter. Auf das Schuhregal, die Kleiderstange, die Türen des Kleiderschranks. Ich liebe schöne Dinge. Meine ersten Nike Air Force One trug ich mit gerade mal zwei Jahren! Später begleitete mich das Modell durch meine Teenie-Zeit. Ja, Sneakers sind gut. Woher sie stammen und wer sie macht, hat mich damals nicht interessiert. Heute schon. In meinem Freundeskreis reden wir viel über solche Dinge. Wie kann man leben, ohne dass Menschen, Tiere oder unsere Umwelt ausgebeutet werden? Wie können wir einen Beitrag dazu leisten, dass die Welt nach uns nicht im Chaos versinkt? Wie können wir uns gegen Strukturen wenden, die darauf basieren, dass wir die Gewinner und andere die Verlierer sind? Das sind wichtige Themen, in denen ich eine starke Eigenverantwortung spüre. Warum aber zeichnet der Gang durch meine Wohnung ein gänzlich anderes Bild? Unverrichteter Dinge schließe ich die Zalando-Seite. Passend zum Thema läuft im Radio gerade ein Interview mit der Frauenrechtlerin Gisela Burckhardt zum Thema Ausbeutung von Näherinnen. (http://bit.ly/23YRkLm) Ich suche nach einer Antwort für mein Kaufverhalten, das sich nur bedingt mit meinen Überzeugungen deckt. Schnell lande ich wieder beim Thema Geld. Wenn ich mal richtig Geld verdiene, DANN trage ich nur noch „saubere“, also fair gehandelte Mode, kaufe die besten Lebensmittel in Bioläden und lege mir endlich ein Fairphone zu. Wenn ich nur mehr Geld habe, so sage ich mir, kann ich endlich so leben, dass es niemandem wehtut. Auch nicht mir selbst. Faktisch bin ich von diesem Punkt jedoch meilenweit entfernt. Das Problem liegt auf der Hand: Wir, die den Anspruch haben, nachhaltig zu leben und kritisch zu konsumieren, um unsere Gesellschaft Stück für Stück zu verändern, stehen in Gefahr, diese Konzepte zwar in der Theorie zu denken, aber nur halbherzig zu leben. Wir vertreten in Diskussionen Positionen sozialer Gerechtigkeit, leben unsere Fastfood-Gelüste in veganen Läden aus, posten auf Facebook Beiträge über furchtbare Produktionsbedingungen irgendwo weit weg, doch im gleichen Zug stehen wir in der endlos lang wirkenden Kassenschlange einer großen Ladenkette, um Produkte zu kaufen, von denen wir genau wissen, dass sie nach ethischen Maßstäben eigentlich nicht vertretbar sind. Dabei reden wir uns ein, dass es eine Ausnahme sei und wir das Gekaufte nächstes Jahr an Menschen mit Fluchterfahrung spenden könnten... Dabei immer im Hinterkopf: die leere Versprechung, dass wir in Zukunft, wenn endlich mehr finanzielle Ressourcen vorhanden sind, alles anders machen. Vor einiger Zeit habe ich einen Selbstversuch gestartet. Ich ging für 6 Monate zum Studieren nach Dänemark und nahm das zum Anlass, zu prüfen, welche Dinge ich wirklich brauche. Ich reduzierte meinen Kleiderschrank und den restlichen Kram auf das, was in meinen Reiserucksack passte. Den Rest verschenkte ich. Lebensmittel holte ich mir in der Zeit regelmäßig aus den Müllcontainern der nahegelegenen Supermärkte. Das Resultat: mir fehlte es an nichts. Weder vermisste ich all die Dinge, die ich zu Hause weggegeben hatte, noch hatte ich das Bedürfnis, Geld für günstige Nahrung aus dem Supermarkt auszugeben. Stattdessen lebte ich zu einem beachtlichen Teil von dem, was andere wegwarfen oder verschenkten. Das ist jetzt drei Jahre her. Der Versuch hat mir gezeigt, dass ein nachhaltiger Lebensstil nichts, aber auch rein gar nichts mit den eigenen finanziellen Mitteln zu tun hat. Es geht darum, Prioritäten zu setzen. Es geht um die Bereitschaft, Sicherheiten und Bequemlichkeiten aufzugeben. Um die Bereitschaft, kreativ zu werden. Wieder zurück an meinem Kleiderschrank finde ich immer noch nichts, was ich gerne anziehen möchte. Aber anstatt mich zu bemühen, neue Schnäppchen zu shoppen, rufe ich lieber meine Schwester in Berlin an. Als wir noch zusammen wohnten, war es völlig selbstverständlich, dass wir unsere Kleider austauschten. Wir verabreden uns für den nächsten Monat und wissen beide, dass uns das vor der nächsten Kleiderschrank-Sinnkrise bewahren wird. Manchmal kann es so einfach sein. Ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit und kritischen Konsum ist wichtig. Noch wichtiger aber ist es, daraus auch Konsequenzen für das eigene Verhalten zu ziehen. Dieser Ansatz ist nichts bahnbrechend Neues. Im Gegenteil. Dieser Gedanke wurde – gerade in meinem persönlichen Umfeld – schon tausendfach gedacht. Doch macht sich das wirklich bemerkbar? Oder übertönen unsere Worte in Diskussionsrunden und unsere Social Media-Posts vielleicht oft den Haken an der Sache: nämlich die eigene Bereitschaft, etwas grundlegend zu verändern? Während ich diese Zeilen schreibe, klingelt es an der Tür. Ein für mich adressiertes Paket. Ich ahne, was sich darin befindet. Ohne sie richtig anzusehen stelle ich die neuen Vans ins Schuhregal, wo sie von den anderen Sneakers willkommen geheißen werden. Silja van Teijlingen , 27 Jahre jung und glücklichst verheiratet, hat Skandinavistik und Medienkulturwissenschaften studiert. Vor kurzem nach Leipzig ausgewandert, hat sie ein eindrückliches Faible für Otter und ein offensichtliches Händchen fürs Schreiben.
10.02.16, 09:35 Daniela Wawrzyniak
Ihr ganzen großartigen Unterstützer|innen! Wir wollen die Halbzeit nutzen und jetzt schon einmal DANKE dafür sagen, dass ihr uns alle so wunderbar supportet!! Wir fühlen uns – ganz ehrlich – sehr geehrt. Wer ein bischen rechnen kann, sieht, dass es bis zu unserer Fundingschwelle zwar noch ein kleines Stückchen ist, aber wir sind fest davon überzeugt, dass die nächsten zwölf Tagen das ändern werden! Dabei könnt ihr uns natürlich auch weiterhin unterstützen, indem ihr die frohe Kunde von uns und der Crowdfundingkampagne fleißig weiter erzählt…:) Und das wird in den nächsten Tagen tatsächlich so einfach wie noch nie – denn nachdem es über Karneval im Hause SHIPSHEIP ein wenig ruhiger war, geht es jetzt höchst spannend weiter. Wir haben für euch ein interessantes Interview mit Martin Herrndorf , Mitgründer des Coworking Spaces COLABOR , geführt, es wird ein weiteres Video zu unseren Kleinbauern & Fairtrade Cotton geben und darüber hinaus noch einen sehr lesenwerten Gastbeitrag von der guten Silja van Teijlingen ! Und nein, das war noch längst nicht alles. Alle bisherigen Videos findet ihr im Übrigen auf Youtube: bit.ly/1QqLdW7 Also, seid gespannt, liked, teilt, und nutzt eure Emailverteiler, damit wir alle zusammen die Fashionwelt ein bischen aufmischen können… GO SHIPSHEIP CREW!
04.02.16, 11:56 Daniela Wawrzyniak
Hätte man uns damals in Berlin – als in unserer gemeinsamen Gaudyresidenz am Mauerpark die erste Idee zu SHIPSHEIP entstand – gesagt, dass wir vier Jahre später tatsächlich ein Eco-Label gründen, unsere Jobs kündigen und einmal quer durch Indien reisen – wir hätten uns vermutlich sachte mit dem Zeigefinger an die Stirn geklopft. Doch auch, wenn uns zu dem Zeitpunkt das Ausmaß des ganzen noch nicht bewusst war und sich seither viel geändert hat, stand eine Sache von Anfang an fest. Unser Credo: Ethik und Ästhetik miteinander zu verbinden. Nicht, weil sich beides perfekt ergänzt, sondern weil es sich in unserem Verständnis gar nicht erst trennen lässt. Genauso klar war für uns außerdem, dass wir unsere Ansprüche an eine faire, ökologische Produktion nicht allein durch Zertifizierungen belegen lassen wollten, sondern wir uns vor Ort ein eigenes Bild davon machen würden. Zwei Dinge waren uns dabei besonders wichtig: die Menschen kennenzulernen, die mit uns zusammen an unseren Produkten arbeiten und uns davon zu überzeugen, inwiefern und ob der Faire Handel ihre Arbeits- und Lebensbedingungen wirklich verbessert. Als wir im vergangenen April schließlich im Flugzeug nach Indien saßen, war uns bewusst, dass eine ziemlich spannende Zeit vor uns lag. Nicht nur, weil es schon mehr als spannend begonnen hatte und keiner von uns mehr genau rekonstruieren kann, wie wir es inklusive gültiger Visen, semi-sinnvollem Gepäck und – zumindest den wichtigsten – Impfungen rechtzeitig in den Flieger geschafft haben. Sondern weil sich an die 12 Stunden Flug 14 vollgepackte, intensive Tage angeschlossen haben, die uns gezeigt haben, dass sich der Aufwand gelohnt hat und der Besuch in Indien unersetzlich war. Innerhalb dieser zwei Wochen sind wir von der Konfektionierung bis hin zum Baumwollfeld entlang unserer Wertschöpfungskette gereist, haben etliche Treffen, Termine und Tuk-Tuk-Fahrten absolviert und immer wieder neue, eindrucksvolle Menschen und Stationen kennengelernt. Ob in der kleinen Manufaktur Mila mitten im Dorf Velampalayam, in deren familiärer Atmosphäre man direkt gemerkt hat, dass hier die Menschen im Vordergrund stehen. Oder in der Färberei Colorsburg, die bereits seit vielen Jahren nebenher ein Klärwerk betreiben, um das in der Produktion verwendete Wasser zu säubern und so wieder trinkbar zu machen. Oder auch in den verschiedenen Dörfern der Baumwollbauern, die mit uns nicht nur ihren selbstgebrannten Schnapps geteilt haben, sondern auch ihr Wissen darüber, wie man beim Baumwollanbau gänzlich auf Chemikalien verzichten und dabei sogar noch Geld einsparen kann. All diese Erlebnisse haben uns in unserem Vorhaben, SHIPSHEIP zu gründen und weiterzubringen immens bestärkt. Weil wir gesehen haben, wie groß die Unterschiede zwischen einer konventionellen und einer nachhaltigen Produktion sein können. Das bedeutet auf der anderen Seite nicht, dass alle Abläufe und Umstände dort perfekt sind. Vielmehr haben wir auch oft Gespräche darüber geführt, an welchen Stellen Verbesserungen notwendig oder wo die bisherigen Standards nicht ausreichend sind. Im Umkehrschluss heißt das allerdings nicht, dass der Faire Handel nicht unterstützenswert wäre. Sondern vielmehr, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Für uns ist es deshalb klar, dass wir uns nicht auf dem status quo ausruhen, sondern immer weiter daran mitwirken wollen, dass die Entwicklung voran getrieben wird. In dem angehängten Video könnt ihr euch einen Eindruck von unserer Reise verschaffen! FOTOCREDITS: Christoph Benjamin Schnedler. VIDEOCREDITS: Stephan Bartsch.
30.01.16, 17:26 Daniela Wawrzyniak
Wie versprochen und angekündigt, gibt es jetzt ein paar mehr Details zu unserer 2. Kollektion. In der Kategorie „Dankeschöns“ konntet ihr ja bereits sehen, dass wir mit Fliege & Krawatte unsere Accessoires erweitern, wir uns mit den Cardigans aber auch in neue Gewässer wagen möchten. Was dort allerdings noch nicht zu sehen ist, sind unsere neuen Farben. Dem SHIPSHEIP-Minimalismus treu bleibend, setzen wir auf zwei unkomplizierte, helle Töne, mit denen wir hoffentlich bald den Frühling einläuten können: Grau-meliert und Nebel. Von den Farben könnt ihr euch hier einen ersten Eindruck verschaffen. Welche Produkte bislang zur zweiten Kollektion gehören? Ein kurzer Überblick: • ANNIE BOH & DAN MILE, unsere beiden Cardigans aus bestem Biojersey. Schwarz oder grau-meliert. • IAN HARLIE (Fliege) & RIC SOLE (Krawatte), die exklusiven Herrenaccessoires. Schwarz oder steingrau. • GINN TIE, unser altbewährter Loop in nebelgrau. Mitspracherecht: Euer Feedback ist uns wichtig! Unsere zweite Kollektion ist aber noch fern davon, in Stein gemeißelt zu sein. Vielmehr wollen wir gerne von euch hören, was ihr von unseren Plänen haltet. Welche Farben gefallen euch am besten? Wie steht ihr zu den neues Herrenaccessoires? Wer findet den Cardigan doch in Nebel schöner oder würde lieber den Loop in grau-meliert haben? Alle Anmerkungen, Kritkpunkte oder Vorschläge sind herzlich willkommen! Nutzt dafür einfach die Kommentarfunktion. Wir sind gespannt!
25.01.16, 14:09 Daniela Wawrzyniak
Heute wird es ernst: Genau vier Wochen Crowdfunding liegen vor uns, in denen wir euch zeigen wollen, wer hinter unserem Label SHIPSHEIP steckt, was genau uns eigentlich unterstützenswert macht und wie wir allesamt unseren Alltag ganz leicht ein Stückchen schöner machen können – und wertvoller. Unser Vorhaben lässt sich zwar leicht beschreiben – mehr ecofaire Mode für alle! – aber natürlich ist das Thema sehr viel komplexer: ein Label allein kann die Welt nicht retten, Fairer Handel, so sinnvoll er auch ist, ist dennoch kein Allheilmittel und Konsum muss nicht grundsätzlich schlecht sein. In den nächsten Wochen wollen wir deshalb näher darauf eingehen und euch einen differenzierten Einblick in die ecofaire Fashionwelt verschaffen. Dabei werden wir euch im Verlauf der Kampagne einige andere Fashionlabels vorstellen, die wie wir davon überzeugt sind, dass Ethik und Ästhetik zusammen gehören. Außerdem werden uns näher mit der Frage beschäftigen, wie viel Einfluss man als Einzelne|r eigentlich wirklich hat. Um vorab schon einmal zwei gute Nachrichten loszuwerden: Auch wenn viele Entscheidungen auf politischer Ebene getroffen und insbesondere große Unternehmen umdenken müssten, damit ecofaire Mode alltäglich wird, spielen wir dennoch auch als Einzelne eine zentrale Rolle und können ganz konkret zu Verbesserungen beitragen. Gleiches gilt für ecofaire Fashion, die wirtschaftlich zwar noch ein Randphänomen beschreibt, aber konstant weiter wächst und immer mehr gesellschaftliches Bewusstsein erlangt. Und deren gemeinsame Motivation sich dadurch auszeichnet, dass sich nicht alles um Profit dreht, sondern der Mensch wieder im Mittelpunkt steht. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die kommende Zeit mit euch und hoffen auf euer fleißiges Teilen, Kommentieren, Weitersagen, Liken und Supporten. Großartige Ideen, hilfreiche Kritik und sonstige Vorschläge sind immer willkommen! All shipshape and Bristol Fashion! Joana & Danny