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Projekte / Social Business
Die berufliche Eingliederung ist nach wie vor keine Selbstverst├Ąndlichkeit. Wir m├Âchten Firmen inspirieren und ermutigen, sich nachhaltig f├╝r die Integration von gesundheitlich eingeschr├Ąnkten Personen zu engagieren. Es braucht Arbeitgebende, die Chancen f├╝r den beruflichen Neuanfang geben. 
Schaan
Startphase
Beantworte drei kurze Fragen und hilf dem Starter.
 Zur├╝ck in die Arbeitswelt: Neue Wege

Projekt

Finanzierungszeitraum 19.04.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Beginn 2017
Fundingziel 15.000 ÔéČ
Stadt Schaan
Kategorie Social Business

Worum geht es in dem Projekt?

F├╝r Menschen mit einer Behinderung oder Krankheit bedeutet die berufliche Integration Teilhabe an der Gesellschaft. Die Integration f├Ârdert ihr Selbstbewusstsein und verbessert ihre psychische und physische Gesundheit. Mit eindr├╝cklichen Geschichten m├Âchten wir aufzeigen, dass auch Unternehmen gewinnen, wenn sie sich f├╝r eine offene und eingliederungsorientierte Personalpolitik einsetzen.

Zudem denke ich existiert f├╝r die Mehrzahl schwer psychisch Kranker ein starker Wunsch nach beruflicher T├Ątigkeit. Dabei hat eine kompetitive Besch├Ąftigung gegen├╝ber Arbeitslosigkeit und besch├╝tzter Besch├Ąftigung Vorteile hinsichtlich Lebensqualit├Ąt, Selbstwert und psychischem Befinden f├╝r die Betroffenen. Die Aus├╝bung einer beruflichen T├Ątigkeit ist existenzielles Bed├╝rfnis wie jeder von uns weiss, aber auch ein Recht aller Menschen, auch der Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Ich denke in der Behandlung und Rehabilitation von Menschen mit (schweren) psychischen Erkrankungen stehen neben der seelischen und k├Ârperlichen Stabilisierung, neben der Aktivierung von Ver├Ąnderungsmotivation und Ressourcen v. a. die St├Ąrkung von F├Ąhigkeiten f├╝r eine selbstst├Ąndige und eigenverantwortliche Lebensf├╝hrung und Alltagsgestaltung im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang hat das Konzept von Recovery in den vergangenen Jahren sehr an Bedeutung gewonnen. Recovery bedeutet hier weniger die vollst├Ąndige Genesung, sondern wird vielmehr als ÔÇ×ein Prozess von pers├Ânlichem Wachstum und EntwicklungÔÇť gesehen, ÔÇ×in dem Betroffene die pers├Ânlichen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen einer psychischen Erkrankung ├╝berwinden und zur├╝ck zu einem erf├╝llten, sinnhaften und selbst bestimmten Leben finden und einen positiven Beitrag in der Gesellschaft leisten k├Ânnen, was meiner Ansicht nach sehr wichtig ist. Hilfe und Unterst├╝tzung zielen hierbei auf die Teilhabe der Betroffenen am sozialen Leben trotz m├Âglicherweise weiter bestehender Krankheitszeichen, was ich absolut sinnvoll finde.

Ich bin fest ├╝berzeugt, dass die Teilhabe am Arbeitsleben deshalb ein zentrales Rehabilitationsziel f├╝r Menschen mit psychischen Erkrankungen darstellt. Es existieren eine Vielzahl von Einrichtungen und Programmen zur beruflichen Teilhabe. Dennoch zeigt die Realit├Ąt, was mich sehr betroffen macht, dass ein grosser Teil der beruflichen Rehabilitationsbem├╝hungen nicht die gew├╝nschten Ergebnisse zeigt und Betroffene sich mit einem Dauerarbeitsplatz in einer Werkstatt f├╝r behinderte Menschen zufrieden geben m├╝ssen, arbeitslos bleiben oder fr├╝hzeitig eine Erwerbsunf├Ąhigkeitsrente erhalten. Die Reintegration in den ersten Arbeitsmarkt bildet hingegen allzu oft die Ausnahme. Es stellt sich demnach mir die Frage, ob die vorgehaltenen Rehabilitationsmassnahmen in ihrer bestehenden Form zum einen den Bed├╝rfnissen der Betroffenen gerecht werden und zum anderen mit den Entwicklungen des Arbeitsmarktes Schritt halten.

Wir werden uns beim Projekt mit den potentiellen Arbeitgebern auseinandersetzen, Wissen zur Verf├╝gung stellen in Bezug auf den Umgang mit Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Behinderung. Was sollte der Arbeitgeber wissen diesbez├╝glich? (Beispielsweise Einschr├Ąnkungen, F├╝hrungsverhalten, eventuell Prognose und weiteres Procedere, Beeintr├Ąchtigungen und Arbeitsanpassungen nach Diagnose, bei Arbeitsplatzerhalt Diagnostik der Arbeitsproblematik, Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeber, Arbeitssituation geh├Ârt zur Therapie etc.).

Wir haben das Gef├╝hl, dass noch mehr getan werden kann im Raum Liechtenstein bez├╝glich Sensibilisierung f├╝r Menschen mit einer psychischen Erkrankung und um geeignete Massnahmen treffen zu k├Ânnen. H├Ąufig sind Arbeitgeber im Krisenfall verunsichert, wissen nicht wie mit Mitarbeitern, welche von einer Erkrankung betroffen sind, umzugehen. Dies ist mitunter auch ein Grund weshalb Menschen mit einer Krankheit oder Behinderung nur schwer Zugang zum Arbeitsmarkt finden.

Um zus├Ątzlichen Anreiz f├╝r die Unternehmen zu schaffen, m├Âchten wir gerne einen Arbeitgeber-Award im Liechtenstein realisieren. Mit dem "Win-Win for all" - Preis werden Firmen ausgezeichnet, die sich auf besonders eindr├╝ckliche Weise f├╝r die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung oder Krankheit einsetzen. Die ausgezeichneten beteiligten Firmen erhalten ein Zertifikat. Mit dem j├Ąhrlich verliehenen Preis sollen Firmen animiert werden, in ihren Betrieben nachhaltige Stellen f├╝r Menschen mit Krankheit oder Behinderung zu schaffen.

Das Konzept des Supported Employment bedeutet: Erst Betroffene platzieren - dann trainieren, was meiner Meinung nach absolut Sinn macht.

Bez├╝glich Finanzen - meine Idee:
Im Rahmen der "Job-Passerelle" sollen, solche Menschen ├╝ber eine Art Personalverleih an Unternehmen vermittelt. Den Unternehmen wird der Lohn als Dienstleistung der Vermittlungsb├╝ros in Rechnung gestellt. Dadurch vermeiden Unternehmen im ersten Jahr das Risiko einer Erh├Âhung der Sozialversicherungspr├Ąmien. Kosten f├╝r integrative Massnahmen und das Coaching k├Ânnten von der Invalidenversicherung (IV) finanziert werden.

Weitere Infos:
Psychische Krankheiten sind meiner Erfahrung nach oft von einem instabilen Verlauf gekennzeichnet. H├Ąufig f├╝hrt das zu l├Ąngeren und zahlreichen Absenzen am Arbeitsplatz und schliesslich zur Entlassung. Durch finanzielle Anreize und die Hilfestellung von Fachkr├Ąften k├Ânnte meiner Meinung nach erreicht werden, dass Unternehmen mehr Geduld aufbringen und bereit sind, Menschen mit einer Erkrankung oder Behinderung zu behalten oder gar neu einzustellen.

Bedeutung von Arbeit:
Meiner Meinung nach spielt Erwerbst├Ątigkeit f├╝r die psychische Gesundheit eine wichtige Rolle und daher sollten Patienten im Bezug auf ihre Arbeitst├Ątigkeit aktiv und konkret unterst├╝tzt werden. Menschen mit psychischen Krankheiten brauchen Unterst├╝tzung, um ihre Therapie und ihren Job miteinander zu vereinbaren.
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Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir fokussieren uns auf dem Gebiet der beruflichen Wiedereingliederung auf Personen, die auf dem Arbeitsmarkt Schwierigkeiten haben oder in ihrer Gesundheit eingeschr├Ąnkt sind.

Wir richten unser Konzept auf Betriebe aus, welche bereit sind ein bestimmtes Kontingent an Arbeitspl├Ątzen f├╝r Menschen mit einer Erkrankung oder Behinderung zur Verf├╝gung zu stellen:
In enger Kooperation mit anderen Institutionen im Land, welche sich auf die Arbeitseingliederung konzentrieren, m├Âchten wir eine Plattform errichten, bei der sich Betriebe eintragen k├Ânnen und sich bereit erkl├Ąren ein bestimmtes Kontingent an Arbeitsstellen zur Verf├╝gung stellen. Es werden Profile von potentiellen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern angelegt und mit den Betrieben gematcht. Wenn der Kandidat dem gew├╝nschten Profil des Betriebs entspricht, kann dieser vermittelt werden. Die Betriebe k├Ânnen einfach mit uns Kontakt aufnehmen oder die Liste der verf├╝gbaren Profile auf der Homepage einsehen.

Ich denke mit geeigneten Arbeitsplatzanpassungen und Unterst├╝tzung w├Ąren Betroffene vielfach trotz und mit einer psychischen Erkrankung (teil)arbeitsf├Ąhig. Gute Unterst├╝tzung halte ich f├╝r wichtig, denn dadurch k├Ânnte in vielen F├Ąllen ein Arbeitsplatzverlust vermieden werden.

Auch wenn die ├Âffentlichen Diskussion darauf fokussiert ist, dass ┬źArbeitsstress psychisch krank macht┬╗, ist der umgekehrte Fall weitaus h├Ąufiger: Erfahrungsgem├Ąss krank macht vor allem das Fehlen von Arbeit. Daher ist ein m├Âglichst rasches Vorgehen beim Weg zur├╝ck in die Besch├Ąftigung von Bedeutung.

Menschen mit psychischen Krankheiten k├Ânnen schon durch allt├Ągliche Probleme aus ihrem labilen Gleichgewicht geraten. F├╝r sie kann es von Bedeutung sein, einer regelm├Ąssigen T├Ątigkeit nachzugehen, die eine gewisse Stabilit├Ąt im Leben vermittelt.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterst├╝tzen?

Die berufliche Eingliederung ist nach wie vor keine Selbstverst├Ąndlichkeit. Wir m├Âchten Firmen inspirieren und ermutigen, sich nachhaltig f├╝r die Integration von gesundheitlich eingeschr├Ąnkten Personen zu engagieren. Es braucht Arbeitgebende, die Chancen f├╝r den beruflichen Neuanfang geben.

> Ich bin ├╝berzeugt von der Wirksamkeit von Supported Employment und traditionellen Ans├Ątzen beruflicher Rehabilitation.

Viele Vorteile f├╝r die Betriebe, welche sich beteiligen.
Wer psychisch Kranke besch├Ąftigt, gewinnt auf vielen Ebenen:
Win-win-Situation┬╗, von einer ┬źenormen internen Signalwirkung┬╗ oder auch von besonders loyalen Mitarbeitern, die ihnen ├Âkonomische und soziale Vorteile br├Ąchten

Obwohl Liechtenstein ├╝ber eine gut ausgebaute und differenzierte psychiatrische Versorgung verf├╝gt und die Pr├Ąvalenz psychischer St├Ârungen in der Bev├Âlkerung nicht zugenommen hat, ist die Zahl der Arbeitsunf├Ąhigkeiten und Invalidisierungen aus psychischen Gr├╝nden in den letzten zwanzig Jahren deutlich angestiegen. Die grosse Mehrheit der psychisch belasteten Mitarbeiter ist schon vulnerabel in den Arbeitsmarkt eingetreten.

Arbeit und Besch├Ąftigung kommt eine hohe Bedeutung zu ÔÇô nicht nur in Bezug auf die Sicherung des Lebensunterhaltes, sondern auch im Hinblick auf sozialen Status, Identit├Ąt und Sinnfindung. Befriedigend erlebte T├Ątigkeit verhilft zu mehr Lebensqualit├Ąt, wirkt psychisch stabilisierend und unterst├╝tzt das Vertrauen in die Entwicklung der eigenen F├Ąhigkeiten.

> Sie verbessert den Umgang und die Kommunikation im Team und damit das Betriebsklima

> Sie f├Ârdert den Zusammenhalt und die Identifikation mit dem Betrieb

> Sie ist Merkmal einer Unternehmenskultur mit sozialer Verantwortung

> Sie gibt Menschen die Chance auf einen Neustart
Integration verbindet.

F├╝r chronisch psychisch kranke Menschen ist die Teilhabe am Arbeitsleben erheblich erschwert, weil sie den gestiegenen Anforderungen des Arbeitsmarktes in verschiedener Hinsicht oft nicht gerecht werden k├Ânnen.

Ich denke, dass der Arbeit und Besch├Ąftigung eine hohe Bedeutung zukommt ÔÇô nicht nur in Bezug auf die Sicherung des Lebensunterhaltes, sondern auch im Hinblick auf sozialen Status, Identit├Ąt und Sinnfindung. Ich bin der Ansicht, dass befriedigend erlebte T├Ątigkeit zu mehr Lebensqualit├Ąt verhilft, wirkt psychisch stabilisierend und unterst├╝tzt das Vertrauen in die Entwicklung der eigenen F├Ąhigkeiten.

Meiner Erfahrung nach w├Ąren viele arbeitslose psychisch Kranke gerne erwerbst├Ątig. Und w├╝rden selbst bei schweren psychischen Erkrankungen schneller gesunden, wenn sie noch ├╝ber einen Arbeitsplatz verf├╝gen, an den sie zur├╝ckkehren k├Ânnen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Ich w├╝rde die finanziellen Mittel einsetzen, um Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Behinderung bessere berufliche Perspektiven zu erm├Âglichen. Es wird durch die Initiierung des Projekts eine Plattform f├╝r das Land Liechtenstein gegr├╝ndet, welches ein Kooperationsb├╝ndnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern erm├Âglicht . Dadurch k├Ânnen Arbeitsprozesse erleichtert werden und der Betroffene bekommt eine Chance auf eine Arbeitsstelle.

Ich bin der Meinung, dass bei uns im Liechtenstein bereits vieles im Bereich Arbeitsintegration von Menschen mit einer Behinderung oder Erkrankung in die Wege geleitet wurde. Und auch gegenw├Ąrtig gibt es bereits ein sehr gut ausgebautes "Arbeitsprogramm und "Netzwerk an unterschiedlichsten Angeboten" f├╝r die Wiedereingliederung" f├╝r Menschen mit erschwerten Bedingungen. Besonders der Verein f├╝r Betreutes Wohnen (Job Coaching und rehabilitative Massnahmen etc.), Amt f├╝r Soziale Dienste und viele weitere Organisationen, Einrichtungen, Fachpersonen setzen sich f├╝r psychisch erkrankte Menschen ein. Einzig das Kontingent an Arbeitsstellen f├╝r Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Behinderung k├Ânnte deutlich gesteigert werden. Das Fehlen von Arbeitspl├Ątzen empfinde ich als Schwachstelle in unserem System und teilweise auch das Verst├Ąndnis, Wissen und notwendige Unterst├╝tzung im Umgang mit psychisch erkrankten Menschen.

Diese Angebote sind meiner Meinung nach im Land bereits sehr gut etabliert:

Support am Arbeitsplatz
Job Coaches unterst├╝tzen Sie dabei, den Arbeitsalltag so zu organisieren, dass Sie ihren Arbeitsplatz erhalten k├Ânnen und den Tritt nicht verlieren.

Begleitete Anstellung
Sie haben eine neue Stelle im 1. Arbeitsmarkt. Eine Unterst├╝tzung durch einen Job Coach f├╝r Sie und Ihren Arbeitgeber tr├Ągt dazu bei, dass Ihr Start erfolgreich wird. Allf├Ąllig auftauchende Probleme und Krisen k├Ânnen so bew├Ąltigt werden, damit Ihre berufliche Eingliederung gelingt.

Begleitete Arbeitseins├Ątze
In einem Unternehmen im 1. Arbeitsmarkt wird Ihre Arbeitsf├Ąhigkeit erprobt. Die Job Coachs unterst├╝tzen die Betroffenen auf der Suche nach einem geeigneten Einsatzort. Die Erfahrungen, die Sie in einem solchen Arbeitseinsatz machen k├Ânnen, helfen Ihnen zu beurteilen, ob eine Eingliederung im 1. Arbeitsmarkt bereits erfolgsversprechend ist. Die Begleitung durch den Job Coach hilft den Betroffenen dabei, auftauchende Probleme konstruktiv zu bew├Ąltigen.

F├╝r chronisch psychisch kranke Menschen ist die Teilhabe am Arbeitsleben erheblich erschwert, weil sie den gestiegenen Anforderungen des Arbeitsmarktes in verschiedener Hinsicht oft nicht gerecht werden k├Ânnen.

Meiner Einsch├Ątzung nach leiden psychisch Kranke h├Ąufig stark darunter nicht so leben zu k├Ânnen, wie sie es sich w├╝nschen und sie sich nicht in der Lage f├╝hlen zu zeigen, was sie wirklich ausmacht. Betroffene haben wie jeder andere Mensch ein starkes Bed├╝rfnis nach einem selbstbestimmten Leben. Ich bin der Ansicht, dass durch die Stigmatisierung einer psychischen Krankheit werden die Betroffenen h├Ąufig abgegrenzt, isoliert und als ÔÇťabnormalÔÇŁ dargestellt, was den Teufelskreis der Isolation h├Ąufig verst├Ąrkt. Oftmals k├Ânnten meiner Meinung nach die Leistungsanforderungen der jeweiligen Arbeitsstelle erf├╝llt werden mit einer angepassten Arbeitsplatzanpassung und der notwendigen psychosozialen Unterst├╝tzung.

Wer steht hinter dem Projekt?

Mein Name ist Kathrin Gmeiner und ich studiere derzeit Psychomotoriktherapie in Z├╝rich.


Ich w├╝rde sehr gerne dieses Projekt mit Freundinnen und Freunden aufgleisen. Mir bedeutet dieses Projekt sehr viel. Da mir auch aus pers├Ânlichen Gr├╝nden und Erfahrungen Menschen mit einer psychischen Erkrankung ein besonders grosses Anliegen sind. Viele dieser Menschen haben schon einen sehr langen Leidensweg hinter sich. Sie zeigen viel an St├Ąrke und Ressourcen im Umgang und in der Bew├Ąltigung mit ihrer Erkrankung, was mich sehr beeindruckt.
Mir ist wichtig, dass die Menschen mit einer psychischen Erkrankung innerhalb vom Betrieb aufgrund ihrer Krankheit nicht stigmatisiert werden und "normal" miteinander umgegangen wird. Ich finde von Bedeutung ist, dass der Betroffene selbst entscheiden soll, ob das Team informiert werden sollen bez├╝glich seiner Krankheit. Die Diagnose einer Erkrankung soll keinen Einfluss auf die Wertsch├Ątzung der Person, der Anerkennung der "wirklichen" Arbeitsleistung und Zusammenarbeit im Betrieb haben. Es soll ein nat├╝rlicher Umgang stattfinden, indem die Betroffenen all ihre Ressourcen und F├Ąhigkeiten optimal in den Betrieb einbringen k├Ânnen. Offenheit und Gespr├Ąchsbereitschaft von Arbeitgebern wie von Betroffenen ist von Bedeutung. Entscheidend finde ich, dass in schwierigen Phasen und Krisen w├Ąhrend des Arbeitsprozesses der Betroffene vom Arbeitgeber und allen Involvierten gut unterst├╝tzt wird. Danke vielmals f├╝r euer Interesse an meinem Anliegen.

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Startnext ist die gr├Â├čte Crowdfunding-Plattform f├╝r kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, ├ľsterreich und der Schweiz. K├╝nstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterst├╝tzung von vielen Menschen.

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