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Silver Clips - Oma Lust auf Technik machen

Silver Clips - Oma Lust auf Technik machen

Gesundheit und Selbstständigkeit sind dominante Wünsche älterer Menschen. Kommunikations- und Informationstechnologien (IKT) können dazu einen Beitrag leisten. Obwohl Senior/in...

Halberstadt Science
Christian Reinboth
Prof. Dr. Birgit Apfelbaum
SilverClips
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3,500 € Funding goal
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02/14/2016, 03:23 PM Christian Reinboth
An dieser Stelle möchten wir das "Silver Clips"-Blog und den Mailverteiler nutzen, um auf eine im Mai 2016 an unserer Hochschule anstehende Tagung zum Projektthema sowie einen dazugehörigen Call for Papers aufmerksam zu machen, an dem Kolleginnen und Kollegen sich sehr gerne noch beteiligen können. Thema der Tagung werden die Herausforderungen sein, die das - demografisch bedingte - Wachstum in Betrieben in der Gesundheits- und Pflegewirtschaft verursacht. Der Fokus wird dabei auf Change Management, Prozessoptimierung und dem Einsatz von Technik im Pflegebereich liegen. Der detaillierte Call for Paper (Frist: 25.04.2016) findet sich hier: http://www.pflegenetzwerk-halberstadt.de/call-for-papers-gesundheits-pflegewirtschaft-an-der-hs-harz/ Weitere Informationen zur Tagung werden sich demnächst über die Tagungswebseite abrufen lassen: https://www.hs-harz.de/forschung/gesundheitswirtschaft2016/ Die Kollegen und ich würden uns sehr freuen, wenn auch aus dem Kreise der "Silver Clips"-Unterstützer/innen jemand an der Tagung teilnehmen oder sich mit einem Paper oder Poster beteiligen würde. Für sämtliche Fragen stehen wir unter den auf den beiden Webseiten genannten Kontaktinformationen jederzeit sehr gerne zur Verfügung.
01/28/2016, 08:17 PM Christian Reinboth
Unser Crowdfunding-Projekt "Silver Clips" wurde in der vergangenen Woche mit einem Poster, einem Kurzpaper und einem Kurzvortrag auf der 7. Landesgesundheitskonferenz des Landes Sachsen-Anhalt im Händel-Hause in Halle vorgestellt. Die Tagung, die durch Sachsen-Anhalts Gesundheitsminister Norbert Bischoff ("Alter ist ja nun keine Krankheit") eröffnet wurde, stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Frage, wie die hinzukommenden Lebensjahre sinnvoll ausgefüllt werden können und wie eine derzeit (noch) eher jugendfixierte Gesellschaft mit einer stetig größer werdenden Gruppe aktiver, leistungswilliger und sinnsuchender Seniorinnen und Senioren umgehen sollte. Da wir das Poster schon mit dem letzten Post hier im Blog eingestellt hatten, findet sich nachfolgend ein Foto von "Silver Clips"-Projektleiterin Prof. Dr. Birgit Apfelbaum und Uwe Witczak, dem Leiter der Senioren-Technik-Beratungsstelle am Hochschulstandort Halberstadt, vor dem "Silver Clips"-Poster. Neben Fragen zum Projekt, durften wir übrigens auch einige Fragen zum Thema "Crowdfunding" beantworten.
12/14/2015, 12:43 AM Christian Reinboth
Zu Beginn des Crowdfunding-Projekts hatten wir ja angekündigt, dass es mindestens eine, idealerweise aber auch noch mehrere frei verfügbare Publikationen zu "Silver Clips" geben wird. Die erste Publikation ist - wie bereits hier im Blog berichtet - Anfang dieses Jahres im Tagungsband der NWK 2015 erschienen - und die zweite haben wir nun vor einigen Tagen mit einer Einreichung zur 7. Landesgesundheitskonferenz des Landes Sachsen-Anhalt auf den Weg gebracht. Werden Paper und Poster dort angenommen, wird das Projektteam die finale Auswertung der Silver Clips-Ergebnisse am 20. Januar 2016 in Halle präsentieren können. Alle Unterlagen wären natürlich ebenfalls Open Access verfügbar und würden von uns im Falle einer Annahme zeitnah hier im Blog verlinkt. Weitere Informationen zur Tagung finden sich unter dem folgenden Link: http://www.lvg-lsa.de/o.red.c/veranstaltung-lgk2016.php
06/20/2015, 08:05 PM Christian Reinboth
Unser Crowdfunding-Projekt "Silver Clips" ist auf besondere Art und Weise mit der Forschungsshow der Hochschule Harz verbunden - einem von Prof. Dr. Georg Westermann ins Leben gerufenen, frischen Format, in dessen Rahmen Forschung durch Science Slams, Elevator Pitches und Kurzvorträge erlebbar gemacht wird. Während der ersten Forschungsshow im Jahr 2013 wurde die Crowdfunding-Phase für die "Silver Clips" gestartet - im Rahmen der Forschungsshow 2015 Anfang Mai wurden nun erstmalig Ergebnisse aus unserem Projekt vor einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das Regionalfernsehen Harz hat die Veranstaltung in einem sehenswerten Bericht begleitet, den wir hier im Projektblog gerne - und natürlich nur mit Genehmigung des Copyright-Inhabers - einstellen, auch wenn die "Silver Clips" selbst nicht gezeigt werden. Allein schon für den hochspannenden Einblick in die vielfältige Forschungslandschaft der Hochschule lohnt sich das Ansehen allemal.
05/29/2015, 05:12 PM Christian Reinboth
Am 6. Mai 2015 fand an unserer Hochschule Harz zum zweiten Mal eine "Forschungsshow" statt, in deren Rahmen Projekte und Ideen aus der Forschung in kurzweiligen Formaten (unter anderem während eines Science Slams und eines Elevator Pitches) präsentiert wurden. Während der ersten Forschungsshow Ende 2013 wurde seinerzeit ja die Crowdfunding-Phase für "Silver Clips" offiziell gestartet - dieses Jahr präsentierte Frau Prof. Apfelbaum - hier zu sehen in Begleitung des im Blog bereits vorgestellten Telepräsenzroboters für die ambulante Pflege - die (fast) finalen Projektergebnisse. Eine Galerie mit den schönsten Schnappschüssen dieses Tages findet sich unter: https://www.hs-harz.de/forschungsshow/bildergalerie/
05/15/2015, 05:26 PM Christian Reinboth
Zur 16. NWK (Nachwuchswissenschaftlerkonferenz mitteldeutscher Fachhochschulen) in Berlin hatte das Silver Clips-Team - wie hier im Blog berichtet - Ende des vergangenen Jahres einen Artikel zum damals aktuellen Zwischenstand des Projekts eingereicht. In der vergangenen Woche ist der Tagungsband - natürlich Open Access - nun endlich online erschienen und kann unter der unten angegebenen Adresse heruntergeladen werden. Der Beitrag zum Silver Clips-Projekt findet sich hier auf den Seiten 354 bis 359. Eine Darstellung der Gesamtergebnisse unseres Projekts ist ebenfalls in Vorbereitung und wird vermutlich noch dieses Jahr erscheinen. https://sisis.rz.htw-berlin.de/Elek.HTW.pub/NWK16_Tagungsband.pdf
04/27/2015, 04:47 PM Christian Reinboth
In der vergangenen Woche konnte Sciencestarter Thomas Schatz die Ergebnisse des Crowdfunding-Projekts Silver Clips im Rahmen der in diesem Jahr nun bereits 16. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz mitteldeutscher Fachhochschulen in Berlin präsentieren. Sobald das dazugehörige OpenAccess-Paper heruntergeladen werden kann, werden wir es natürlich hier im Blog verlinken. Das Foto vom Silver Clips-Vortrag wurde von Prof. Dr. Frieder Stolzenburg aufgenommen. In der kommenden Woche wird Silver Clips übrigens auch auf der 2. Forschungsshow der Hochschule Harz vorgestellt, zu der man sich noch bis Ende dieser Woche (natürlich kostenfrei) anmelden kann: https://www.hs-harz.de/forschungsshow/
04/22/2015, 11:28 AM Christian Reinboth
Vor zwei Wochen fand in unserer Landeshauptstadt Magdeburg der 3. Demografiekongress des Landes statt, für den eigens einige Kurzfilme zu interessanten Projekten mit Bezug zum demografischen Wandel in Sachsen-Anhalt produziert wurden. Einer dieser Filme widmet sich den äußerst vielfältigen Forschungsaktivitäten der Hochschule Harz in den Bereichen Demografie, AAL und Technikakzeptanz. Neben Frau Prof. Dr. Birgit Apfelbaum, die schon bei "Silver Clips" die fachliche Leitung innehatte, komme auch ich kurz zu Wort - und sogar ein paar Szenen aus dem Silver Clips-Vorstellungsvideo wurden in den Imagefilm integriert. Der Film wurde von der MDKK GmbH mit EFRE-Mitteln produziert und wird hier mit freundlicher Genehmigung eingestellt.
04/11/2015, 11:38 AM Christian Reinboth
Pünktlich zur Woche der Demografie des Landes Sachsen-Anhalt erschien dieser Tage eine Demografie-Ausgabe des Wissenstransfer-Newsletters des KAT - des Kompetenznetzwerks für Angewandte und Transferorientierte Forschung der Hochschulen in Sachsen-Anhalt. Vorgestellt werden hier unter anderem die zahlreichen Projekte der Hochschule Harz mit Bezug zum demografischen Wandel - darunter auch "Silver Clips", das gemeinsam mit den Projekten "TECLA" und "komoserv" als Best Practice-Beispiel für Demografiefolgeforschung benannt wird. Wer sich für den entsprechenden Artikel interessiert, findet diesen hier auf der KAT-Webseite: http://kat.hs-harz.de/index.php?id=116 (Foto: Uljana Klein)
03/12/2015, 09:59 PM Christian Reinboth
An der Hochschule Harz durften wir uns heute über eine Stippvisite des Telepräsenz-Roboters vom Typ "Double" der Senioren-Technik-Beratungsstelle in Wanzleben-Börde freuen. Das Gerät (hier zu sehen auf dem Weg durch die Flure in Haus 5) kann in der Wohnung eines Pflegebedürftigen durch einen Verwandten oder eine Pflegekraft aus der Ferne gesteuert werden, und dient insbesondere als eine mobile Kommunikationsplattform für Notfälle ebenso wie für das tägliche Video-Telefonat mit der Enkelin und/oder dem Enkel. Hand aufs Herz: Wer kann sich vorstellen, im Alter mit solchen oder ähnlichen Robotern gemeinsam unter einem Dach zu leben?
03/07/2015, 12:26 AM Christian Reinboth
An dieser Stelle möchten wir auf eine Veranstaltung der Hochschule Harz aufmerksam machen, die am 15.04.2015 im Rahmen der durch das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt organisierten Demografie-Woche stattfinden wird. Zum “Tag der Demografieforschung” werden ab 15:00 Uhr in Hörsaal 4.014 auf dem Wernigeröder Hochschulcampus Forschungsvorhaben mit Bezug zum demografischen Wandel in einer offenen Vorlesung präsentiert. Vorgestellt werden unter anderem Silver Clips als erstes Crowdfunding-Projekt der Hochschule, eine eRecruiting-Plattform für ausländische Studierende, Forschungsergebnisse zum Einfluss des demografischen Wandels auf Tourismus und Wohnungswirtschaft sowie ein Telepräsenz-Roboter der Senioren-Technik-Beratungsstelle in Wanzleben-Börde. Weitere Informationen finden sich hier: https://www.hs-harz.de/forschung/tag-der-demografieforschung-an-der-hochschule-harz/
02/28/2015, 10:57 AM Christian Reinboth
Seit etwas mehr als einem Jahr betreibt das Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, das die Aktivitäten des Landes im Bereich Demografie koordiniert, das Online-Portal http://www.demografie-projekte.de , in welchem erfolgreiche Projekte zum demografischen Wandel aus sämtlichen Landesteilen präsentiert werden. Dieser Tage ist hier auch unser Crowdfunding-Projekt "Silver Clips" aufgenommen und gleich noch als "Projekt des Monats" ausgezeichnet worden. Hierüber freuen wir uns sehr: http://www.demografie-projekte.de/regionale-projekte/senioren/159-projekt-silver-clips-wie-wirken-rollenvorbilder-auf-die-technikakzeptanz
02/18/2015, 11:21 AM Christian Reinboth
Die Dankeschöns für unsere großzügigsten Crowdfunding-Unterstützer - mehrere signierte Ausgaben der beiden Fachbücher “Die Wohnungswirtschaft als Netzwerkakteur der kommunalen Demografiestrategie” von Sciencestarter Thomas Schatz und Prof. Dr. Birgit Apfelbaum sowie „Grundlagen der Wunddokumentation“ von meiner Wenigkeit - wollten wir ja eigentlich bereits im vergangenen Jahr auf den Postweg bringen, haben dann aber doch noch etwas abgewartet, um auch noch eine DVD mit den Endfassungen aller produzierten „Silver Clips“-Kurzvideos beilegen zu können. Heute holen wir dies endlich nach und haben Bücher und DVDs samt persönlichen Dankschreiben in die Post gegeben. Wir hoffen, es kommt alles unbeschadet und zeitnah an - falls nicht, bitten wir um eine kurze Rückmeldung per E-Mail. Den Angeschriebenen wünschen wir viel Spaß beim Schmökern und hoffen, dem einen oder anderen eine kleine Leserfreude gemacht zu haben.
02/06/2015, 10:34 AM Christian Reinboth
Anfang 2014 hatten wir hier im Blog ja über die Eröffnung der durch das BMBF geförderten und von unserer Hochschule Harz begleiteten Technik-Beratungsstelle für Seniorinnen und Senioren in Halberstadt berichtet. Inzwischen hat sich die Beratungsstelle gut etabliert und ist unter anderem Gegenstand einer regelmäßigen Berichterstattung im Regionalfernsehen Harz (RFH), wo man mit "Gesund im Harz" ein eigenes und vielbeachtetes Format rund um Demografie, AAL und Pflege ins Leben gerufen hat. Der kürzlich veröffentlichte Jahresrückblick des RFH auf die Arbeit der Beratungsstelle bietet einen guten Einblick in das Spektrum der dort abgedeckten Themen, weshalb wir ihn gerne auch hier im "Silver Clips"-Blog verlinken.
01/10/2015, 01:11 PM Christian Reinboth
Nachdem es für das ZIM-NEMO-Netzwerk TECLA und den TECLA.e.V. (Techische Pflegeassistenzsysteme) mit "Länger selbstbestimmt leben" bereits seit vielen Jahren eine eigenständige Facebook-Präsenz gibt, auf der auch über Projekte wie Silver Clips und SEVIP&V berichtet wurde, finden sich die diversen im Harzkreis laufeden Projekte zu Pflege- und Demografiethemen unter dem Handle @PflegenetzHarz nun endlich auch bei Twitter. Silver Clips-Fans, die auch bei Twitter aktiv sind, können dem Account folgen und erhalten so auch auf diesem Weg zeitnah aktuelle Infos zu den Silver Clips sowie zahlreichen anderen spannenden Projekten aus dem Harz. https://twitter.com/PflegenetzHarz
01/05/2015, 10:30 PM Christian Reinboth
Erst gestern haben wir ja hier im Silver Clips-Blog die Webseite des neuen Halberstädter AAL-Forschungsprojekts SEVIP&V vorgestellt, da können wir heute schon einen der ersten Einträge aus dem SEVIP&V-Projektblog empfehlen: Den Hinweis auf einen (sogar kostenfreien) Online-Kurs (ein sogenannter MOOC) zum Thema Demenzpflege, der in wenigen Tagen auf der (englischsprachigen) Lernplattform Coursera startet und für den man sich (noch) anmelden kann. Für alle an diesem Thema Interessierten sicher einen Blick wert: http://www.pflegenetzwerk-halberstadt.de/kostenfreier-online-kurs-zur-demenzpflege-startet-im-januar/
01/04/2015, 04:26 PM Christian Reinboth
Wie zu Beginn des Crowdfundings versprochen, haben wir alle bisher gedrehten Silver Clips-Videos inzwischen in einem eigens nur hierfür eingerichteten YouTube-Kanal (MySilverClips - da SilverClips selbst leider schon belegt war) und unter freier Lizenz veröffentlicht, über den man die Filme auch problemlos herunterladen kann. Mit "Wege aus der Einsamkeit e.V." hat dies ein erster Senioren-Verein übrigens bereits getan und uns wissen lassen, dass die Tablet-Filme im Rahmen von Senioren-Gesprächsrunden über Computernutzung als Anschauungsmaterial genutzt wurden, um den Teilnehmern Mut zu machen, ein solches Gerät einmal selbst in die Hand zu nehmen. Das finden wir natürlich großartig und hoffen, dass noch weitere Vereine und Beratungsstellen die Filme nutzen (und uns ggf. auch Feedback zu den Reaktionen der Seniorinnen und Senioren zukommen lassen, das wir im weiteren Projektverlauf natürlich gut gebrauchen können). https://www.youtube.com/user/mysilverclips/
01/04/2015, 03:57 PM Christian Reinboth
Bereits vor einigen Wochen ist hier in Halberstadt ein neues Projekt mit Demografie-Fokus gestartet, an dem sich auch die Mitglieder des Silver Clips-Teams gerne (ehrenamtlich) beteiligen. Im Rahmen von "SEVIP&V" (Sektorübergreifende Vernetzung in Pflege und Vorsorge) wird bis April diesen Jahres eine Innovationsstrategie für moderne Pflege und für den Umgang mit dem demografischen Wandel in Halberstadt erarbeitet. In diesem Konzept soll vor allem untersucht werden, inwiefern technische Assistenzsysteme dabei helfen können, Pflegekräfte und pflegende Angehörige zeitlich und organisatorisch zu entlasten und die Pflegeleistung somit qualitativ zu unterstützen. Finanziert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger ist die Stadt Halberstadt. Viele weitere Informationen sowie ein regelmäßig aktualisiertes Blog finden sich auf der neu gestalteten SEVIP&V-Webseite: http://www.pflegenetzwerk-halberstadt.de
12/19/2014, 09:55 AM Christian Reinboth
Eines unserer zentralen Versprechen im Rahmen des Crowdfundings hier bei Sciencestarter war ja, dass wir sämtliche Projektergebnisse - also insbesondere die "Silver Clips"-Kurzfilme und die Erkenntnisse des sozialwissenschaftlichen Forschungsparts - frei ins Netz stellen werden (Open Access). Nachdem die Filme nun bereits seit einigen Wochen im Netz verfügbar sind, freuen wir uns über die Annahme eines ersten Papers mit Zwischenergebnissen aus den Einzelerhebungen zur 16. NWK - der alljährlichen Nachwuchswissenschaftlerkonferenz mitteldeutscher Fachhochschulen, die im April 2015 an der HTW Berlin stattfinden wird. Die Silver Clips-Zwischenergebnisse werden dort im Rahmen eines 15minütigen Talks vorgestellt, das zugehörige Paper erscheint in einem Open Access publizierten Tagungsband und kann somit von uns ab April frei hier bei Sciencestarter sowie auf der Silver Clips-Webseite zum Download bereitgestellt werden. Weitere Informationen zur NWK 16 finden sich auf der Webseite der HTW Berlin unter http://www.htw-berlin.de/nwk-16/.
12/19/2014, 07:58 AM Christian Reinboth
Heute wollen wir hier im Sciencestarter-Blog den vierten und vorerst letzten Silver Clips-Kurzfilm vorstellen. In "Hallo, schön dich zu sehen!" wird das Szenario des dritten "Silver Clips" (ein Video-Telefonat mit der Enkelin über einen Tablet-PC) diesmal mit Sigrun Libora als weiblicher Seniorendarstellerin wiederholt. Durch das wechselseitige Vorführen beider Clips wollen wir im Rahmen von Einzelgesprächen mit männlichen und weiblichen Probanden feststellen, ob und wenn ja inwiefern das Geschlecht eines "Alterspioniers" dessen Wahrnehmung beeinflusst. Erste interessante Ergebnisse hierzu liegen uns bereits aus den ersten Gesprächen vor - aber dazu mehr im nächsten Blogpost...
12/04/2014, 06:47 PM Christian Reinboth
Heute geht es bei der Vorstellung der "Silver Clips"-Videos mit dem dritten von vier Kurzfilmen weiter. In "Hallo, schön dich zu sehen!" nutzt unser Darsteller Dr. Siegfried Libora einen Tablet-PC, um sich mit seiner Enkelin (gespielt von Medieninformatik-Studentin Jennifer Kolz) auszutauschen. Das gleiche Technik-Setting wurde übrigens noch ein weiteres Mal mit einer weiblichen Seniorendarstellerin aufgenommen, um im Rahmen von Gruppendiskussionen und Einzelvorführungen überprüfen zu können, welche Rolle eigentlich das Geschlecht für die Akzeptanz von Alterspionieren spielt.
11/21/2014, 09:20 AM Christian Reinboth
Nachdem wir vor einigen Tagen bereits das erste "Silver Clips"-Video hier im Blog vorgestellt hatten, soll es nun mit dem zweiten Kurzfilm weitergehen. In "Buchstaben in Wunschgröße" demonstriert unser Darsteller Dr. Siegfried Libora die Nutzung eines eBook-Readers bei schwindender Sehkraft.
11/17/2014, 02:48 PM Christian Reinboth
Nachdem die Postproduktion erfolgreich abgeschlossen und letzte Unebenheiten beseitigt werden konnten, können wir endlich die ersten vier "Silver Clips"-Videos in ihrer endgültigen Fassung hier im Sciencestarter-Blog präsentieren. Wie zugesagt, haben wir sie unter einer Creative Commons-Lizenz bei YouTube eingestellt und laden jeden Interessenten, der die Filme für eigene Erhebungen oder Projekte nutzen kann, herzlich dazu ein, dies auch zu tun. Parallel laufen die Einzelinterviews mit Seniorinnen und Senioren in den beiden BMBF-geförderten kommunalen AAL-Beratungsstellen in Halberstadt und Wanzleben-Börde weiter - und haben auch schon einige erstaunlich kontraintuitive Resultate erbracht, über die wir sicher demnächst ebenfalls hier im Blog berichten werden. Zuvor jedoch wollen wir aber natürlich die vier Kurzvideos hier im Projektblog veröffentlichen, wobei wir heute mit der Demonstration eines brandsicheren Bügeleisens beginnen. Für diejenigen, auf die der Stil der Videos (z.B. der vollständige Verzicht auf Hintergrundmusik oder die sehr deutliche Herausstellung des Nutzwertes am Clipende) möglicherweise leicht irritierend wirkt, sei nochmals explizit darauf hingewiesen, dass Storyboarding, Dreh und Schnitt unter dem Aspekt der Zielgruppengerechtigkeit (Publikum sind Personen im Alter von 70 bis 90 Jahren mit geringer Technikerfahrung) erfolgt sind. Ziel war es, den Einsatz marktverfügbarer Techniken mit einer klar verständlichen Herausstellung des Nutzens im Alltag älterer Menschen kurz und prägnant (und ohne ablenkende Elemente) zu demonstrieren. Die ersten Feedbacks aus eben dieser Zielgruppe lassen uns hoffen, dass uns dies einigermaßen treffsicher gelungen ist. Weitere Videos folgen in den kommenden Tagen.
10/01/2014, 12:53 PM Christian Reinboth
Vor einigen Tagen konnten die letzten Nachbearbeitungen an den vier Silver Clips-Videofilmen durch unsere drei engagierten studentischen Mitarbeiter/innen Jennifer Kolz, Lauritz Brinkmann und Jan Severloh abgeschlossen werden, so dass die namensgebenden "Silver Clips" nun in ihrer Endfassung vorliegen. Wo und wie diese nun im Netz zur Verfügung gestellt werden sollen, wird in den nächsten Tagen noch gemeinsam mit der Pressestelle der Hochschule Harz entschieden - danach werden wir die Filme dann selbstverständlich auch hier im Blog einzeln einbinden und vorstellen. Währenddessen laufen im Hintergrund bereits die Vorbereitungen für die Silver Clips-Gruppendiskussion - und auch die ersten explorativen Einzelinterviews mit interessierten Seniorinnen und Senioren haben bereits - mit interessanten Ergebnissen - stattgefunden. Mehr dazu wird es demnächst hier im Blog sowie Anfang 2015 in einem Open Access-Paper zu Lesen geben, an dem das Silver Clips-Team gerade intensiv arbeitet.
10/01/2014, 12:37 PM Christian Reinboth
Dieser Tage wurden in Wernigerode und Halberstadt die für unsere Crowdfunding-Unterstützerinnen und Unterstützer vorgesehenen Fachbücher unserer Silver Clips-Teammitglieder über Demografie, Wohnungswirtschaft und Wunddokumentation von den jeweiligen Autorinnen und Autoren signiert und werden nun in den nächsten Tagen auf den Postweg gebracht. Mit dem einen oder anderen Empfänger, dessen Adresse uns noch fehlt, werden wir uns daher noch zeitnah in Verbindung setzen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer!
09/16/2014, 10:37 AM Anonymous
Seit Anfang September verstärkt Julia Schäfer unser kleines Silver Clips-Team. Die frischgebackene Absolventin des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz in Halberstadt wird insbesondere die geplante Gruppendiskussion – unter anderem durch die Erarbeitung des Moderationsleitfadens – vorbereiten und freut sich bereits auf ihre Aufgabe im Projekt. Derweil ist auch die Produktion der Video-Clips auf die Zielgerade eingebogen. Noch im September werden die drei angehenden Medieninformatiker/innen vorzeigbare Ergebnisse liefern, die wir dann natürlich auch hier im Blog präsentieren wollen – wir sind gespannt!
07/23/2014, 10:29 PM Christian Reinboth
Im Blog des Studiengangs Medieninformatik findet sich ein kurzer Bericht über den erfolgreichen Abschluss der ersten Dreharbeiten zum Projekt Silver Clips. Zu sehen gibt es darin auch den oben gezeigten Ausschnitt aus einem der tollen Storyboards, die unsere engagierten Medieninformatik-Studierenden eigens für Silver Clips gezeichnet haben. Der vollständige Bericht lässt sich hier nachlesen: http://www.medieninformatik.de/silverclips-aus-halberstadt/
07/13/2014, 10:18 PM Christian Reinboth
Die Videoskripte 2.1 und 2.2 wollen wir für das Silver Clips-Blog bei Sciencestarter zusammenfassen, da sie sich lediglich im Hinblick auf das Geschlecht der handelnden Person unterscheiden, wobei wir die weibliche Variante (2.1) posten. Mit Hilfe dieser einfachen Skype-Szene wollen wir später im Rahmen der Gruppendiskussionen überprüfen, ob männliche bzw. weibliche Diskussionsteilnehmer/innen stärker oder schwächer auf einen Alterspionier des gleichen bzw. des anderen Geschlechts reagieren. Das Foto zeigt übrigens zwei Senioren beim Tablet-Kurs in Halberstadt aus dem MDR-Bericht über Silver Clips. SKRIPT 2.1 – GESCHLECHT INN. WOHNUNG – TAG Die SENIORIN ist eine Rentnerin in den frühen 70er Jahren mit einem elegantem Aussehen und erkennbar freundlichem Naturell. Bequem sitzt sie in einem Sessel in einem geschmackvoll eingerichteten Raum und liest in einem Buch. Im Hintergrund läuft leise klassische Musik. Auf dem Tisch vor dem Sessel liegt ein Tablet, welches plötzlich aufleuchtet und vibriert, um einen Anruf anzuzeigen. Die SENIORIN legt das Buch zur Seite, um den Anruf entgegenzunehmen. SCHNITT AUF den Bildschirm des Tablet-PCs, betrachtet über die Schulter der SENIORIN. Zu sehen ist die TOCHTER (eine junge Frau Mitte 20), die die etwa zweijährige ENKELIN auf dem Arm hält. SCHNITT AUF eine etwa 20-sekündige Montage des Gesprächs, die auf die Reaktionen der SENIORIN – Freude, Lachen, Sprechen – fokussiert. Während der Montage erhöht sich die Lautstärke der Hintergrundmusik. SENIORIN: Meldet euch bald wieder! War schön euch zu sehen! Die SENIORIN beendet das Gespräch mit Handgriffen, aus denen die Vertrautheit mit dem Tablet-Computer spricht. Mit einem Lächeln lehnt sie sich im Sessel zurück und nimmt die Lektüre wieder auf. END CREDITS
07/07/2014, 10:06 AM Christian Reinboth
Das dritte der Silver Clips-Videoskripte zur Alltagsnähe werden wir aufgrund verschiedener technischer sowie copyrightrechtlicher Probleme vermutlich nicht in der hier nachfolgend dargestellten Form umsetzen können, wollten das Skript aber allein der Vollständigkeit halber trotzdem allen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern hier bei Sciencestarter präsentieren. Als Ersatz wird uns vermutlich der Einsatz einer Videotelefonie-Anwendung (z.B. Skype) dienen. SKRIPT 1.3 – ALLTAGSNÄHE INN. WOHNUNG – TAG Die SENIORIN ist eine Rentnerin in den frühen 70er Jahren mit gepflegtem Aussehen und einem erkennbar freundlichem Naturell. Sie sitzt bequem hinter einem großen Schreibtisch, auf welchem sich der Flachbild-Monitor eines PCs befindet. Zu Beginn der Szene sehen wir sie von vorne, so dass der Inhalt des Monitors nicht erkennbar ist. Ihre Mimik lässt jedoch vermuten, dass sie gerade mit interessanten Inhalten befasst ist. Im Hintergrund läuft leise klassische Musik. DIE KAMERA FÄHRT langsam um den Tisch herum, so dass die Vorderseite des Bildschirms erkennbar wird. Auf diesem ist eine Szene aus SECOND LIFE zu sehen: Der AVATAR der SENIORIN – eine weißhaarige Frau in eleganter Abendkleidung – bewegt sich durch eine virtuelle Nachbildung des NATURHISTORISCHEN MUSEUMS IN WIEN. SCHNITT AUF eine etwa 20-sekündige Montage aus Szenen des virtuellen Besuchs [aufgenommen am Rechner – nicht vom Monitor abgefilmt], die langsam ineinander überblenden. Der Weg des AVATARS führt vorbei an zahlreichen Dinosaurierskeletten, Gemälden und Skulpturen. Reges Umblicken in alle Richtungen und Verweilen vor einzelnen Exponaten deuten das große Interesse der SENIORIN am virtuellen Rundgang an. Während der Montage erhöht sich die Lautstärke der Hintergrundmusik. SCHNITT AUF die SENIORIN, der sich sichtlich entspannt zurücklehnt und den virtuellen Museumsrundgang erkennbar genießt. SENIORIN: Wer hätte gedacht, dass man so einfach in die Wiener Galerien kommt? END CREDITS
07/07/2014, 10:04 AM Christian Reinboth
In der vergangenen Woche fanden ja - wie hier im Blog bereits berichtet - die Dreharbeiten für die ersten Silver Clips-Videos statt, die dem Sciencestarter-Team im Herbst als mediale Grundlage für die Gruppendiskussionen zur Techniknutzung durch Seniorinnen und Senioren dienen werden. Wie angekündigt, werden wir hier im Blog über die nächsten Wochen die Skripte der Videodrehs einstellen, damit unsere Unterstützer schon vor Veröffentlichung der Videos im Netz einen ersten inhaltlichen Eindruck erhalten. Das zweite Skript zum Thema "Alltagsnähe" ist dabei eher kurz ausgefallen und thematisiert die Nutzung von EBook-Readern durch Senioren. SKRIPT 1.2 – ALLTAGSNÄHE Die SENIORIN ist eine Rentnerin in den frühen 70er Jahren mit gepflegtem Aussehen und einem erkennbar freundlichem Naturell. Bequem sitzt sie in einem Sessel in einem geschmackvoll eingerichteten Raum und liest auf einem Tablet-PC. SCHNITT AUF eine etwa 30-sekündige Montage von eBook-Titelseiten lizenzfreier Literatur (Charles Dickens, Sir Arthur Conan Doyle, Jules Verne etc. pp.). Zwischen den einzelnen Titeln wird im Stile eines Seitenumblätterns übergeblendet, außerdem werden auch Texte eingeschnitten um zu verdeutlichen, dass der Tablet-PC zum Lesen klassischer Literatur verwendet wird. Während der Montage erhöht sich die Lautstärke der Hintergrundmusik. SCHNITT AUF die SENIORIN, die sich entspannt zurücklehnt und mit einem verträumten Lächeln den Bildschirm des Tablets betrachtet. SENIORIN: Schon praktisch, dass ich meine Bibliothek immer dabei haben kann. END CREDITS
06/17/2014, 09:01 AM Christian Reinboth
Die Harzer Volksstimme berichtete heute über den Start der Silver Clips-Dreharbeiten in der seniorengerechten Musterwohnung der Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft: "Siegfried Libora ist hochkonzentriert. Der 76-Jährige hält ein Tablet in der Hand. "Bin ich zu hören?", fragt Libora. Vor ihm steht ein Kamerateam - Studenten der Medieninformatik an der Hochschule Harz. Die Kamera läuft. Der Darlingeröder ist zusammen mit Ehefrau Sigrun Hauptdarsteller in einem wissenschaftlichen Projekt." Der vollständige Artikel findet sich auf der Webseite der Volksstimme: http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1294803_Senioren-als-Hauptdarsteller.html
06/13/2014, 09:04 PM Christian Reinboth
Gestern und heute fanden in der AAL-Musterwohnung der WWG eG, in der sich auch das AAL-Innovationslabor der Hochschule Harz befindet, die ersten Silver Clips-Dreharbeiten statt. Zwei Tage lang bemühten sich unsere beiden Laiendarsteller sowie die Studentinnen und Studenten des Studiengangs Medieninformatik um den richtigen Winkel und den perfekten Ton. Die Ergebnisse wird es demnächst bei YouTube und natürlich auch hier im Blog zu sehen geben - und bis dahin werden wir hier in den kommenden Wochen natürlich wie versprochen noch alle weiteren Drehskripte veröffentlichen...
07/07/2014, 10:04 AM Christian Reinboth
In den nächsten Wochen werden wir hier im Blog nach und nach die Kurzskripte für die ersten fünf jeweils zwei bis drei Minuten langen "Silver Clips" einstellen, die demnächst gedreht - und dann natürlich auch im Internet veröffentlich - werden sollen. Diese Videos werden uns zudem als Moderations- und Diskussionsgrundlage für die geplanten Gruppendiskussionen mit Seniorinnen und Senioren dienen. Geplant ist der Dreh von zunächst fünf Videos - davon drei (1.1., 1.2 und 1.3) zur Alltagsnähe von technischen Anwendungen sowie zwei (2.1 und 2.2) zum Geschlecht der Anwender/innen. Kommentare und Verbesserungsvorschläge zu den Skriptentwürfen sind natürlich ausdrücklich erwünscht! SKRIPT 1.1 – ALLTAGSNÄHE INN. WOHNUNG – TAG Die SENIORIN ist eine Rentnerin in den frühen 70er Jahren mit gepflegtem Aussehen und einem erkennbar freundlichem Naturell. Sie steht hinter einem Bügelbrett in einem geschmackvoll eingerichteten Raum und bügelt ein fliederweißes Hemd, wobei sie mit sichtbarer Vorsicht vorgeht. Im Hintergrund läuft leise klassische Musik. SCHNITT AUF eine verschlossene Haustür (Innenansicht). MEHRFACHES KURZES KLINGELN AN DER HAUSTÜR. SCHNITT AUF die SENIORIN, der den Kopf wendet und sich langsam auf den Weg zur Haustür begibt. Wir sehen, dass sie das Bügeleisen auf dem Hemd stehengelassen hat, ohne es auf die Rückseite zu drehen. SCHNITT AUF die SENIORIN, der an der Haustür ein Päckchen von einem JUNGEN MANN entgegennimmt, dessen Jacke ihn als Kurier ausweist. SENIORIN: Vielen Dank – darauf habe ich schon gewartet. SCHNITT MIT LANGSAMEM ZOOM auf das Bügeleisen, das nach wie vor eingeschaltet auf dem Hemd steht. Die klassische Hintergrundmusik steigert sich zu einem unheilvollen Crescendo, wird jedoch wieder ruhiger, als Stelzen unter dem Bügeleisen ausfahren und somit ein Anbrennen des Hemdes verhindert wird. SCHNITT AUF die SENIORIN, die ohne das Päckchen in der Hand wieder den Raum betritt, zum Bügelbrett geht und mit dem Bügeln fortfährt. Man sieht, dass die Stelzen mit der Nutzung sofort wieder einfahren. SENIORIN: Mit diesem Bügeleisen kann wirklich nichts mehr anbrennen. END CREDITS
01/15/2016, 02:18 PM Christian Reinboth
Vor einigen Monaten hatten wir hier im Blog schon einmal einen Online-Kurs auf der MOOC-Plattform Coursera.org zur globalen demografischen Entwicklung ("Growing Old around the Globe") empfohlen. Kommenden Oktober wird auf Coursera nun ein weiterer - ebenfalls wieder völlig kostenfreier und englischsprachiger - Kurs zu einem Thema mit Demografiebezug angeboten werden, nämlich zu den besonderen Herausforderungen der professionellen sowie auch der informellen Pflege von demenzerkrankten Menschen mit Fokus auf der Alzheimerschen Krankheit ("Care of Elders with Alzheimer's Disease"). Die kurze Video-Einführung hat uns bereits überzeugt - wir nehmen auf jeden Fall teil. Ihr auch? https://www.coursera.org/course/dementiacare
01/15/2016, 02:18 PM Christian Reinboth
Nachdem die Finanzierungsphase nun schon vor einiger Zeit erfolgreich beendet werden konnte, arbeitet das Silver Clips-Team an der Umsetzung der Projektidee, wobei mit dem Abdrehen der Kurzfilme – der eigentlichen „Silver Clips“ – begonnen werden soll. Wir hoffen, hierfür einige unserer talentierten Medieninformatik-Studenten gewinnen zu können, die uns ja bereits bei der Erstellung des Sciencestarter-Videos eine enorme Hilfe gewesen sind. Im Vorfeld der ersten Kreativgespräche zur filmischen Realisierung haben wir uns noch einmal intensiv mit der Frage befasst, welche Variablen wir anhand der Filme primär untersuchen wollen. Dabei entstand der Konsens, zunächst zwei uns besonders wichtig erscheinende Variablen anhand von fünf Filmen abzudecken und danach zu evaluieren, wie viele weitere Filme ggf. noch mit dem (mit 129% der avisierten Summe ja erfreulich übererfüllten) Budget gedreht werden können, wobei natürlich auch die Kosten für die Durchführung und die Transkription der Gruppendiskussionen berücksichtigt werden müssen. Das Konzept für diese ersten fünf „Silver Clips“ wollen wir heute im Blog vorstellen und laden alle Fans und Unterstützer herzlich zur kreativen Kritik ein. Silver Clips kann unserer Vorstellung nach nicht „nur“ ein erfolgreiches Crowdfunding-Projekt, sondern sehr gerne auch ein Crowdsourcing-Projekt werden, an dessen Realisierung sich die Sciencestarter-Community mit Ideen und kreativem Input beteiligen kann. In diesem Sinne sind Anmerkungen zu den nachfolgenden Ausführungen (wenn gewünscht natürlich gerne auch nichtöffentlich per E-Mail ans Projektteam) ausdrücklich erwünscht. Die beiden Variablen, auf die wir uns beim Videodreh zunächst konzentrieren wollen, sind das Geschlecht der sogenannten Alterspioniere sowie der Alltagsbezug der von ihnen genutzten Anwendungen (dazu gleich mehr). Das Geschlecht abzudecken dürfte zumindest konzeptionell einfach werden (ein professioneller Videodreh ist – wie wir inzwischen gelernt haben – aber auch bei kurzen und inhaltlich simplen Szenen mit einem enormen technischen Aufwand verbunden): In zwei Filmen wird die Nutzung einer seniorengerechten und praxisnahen IKT-Anwendung (beispielsweise eines Skype-Videochats mit dem Enkel) einmal durch einen weiblichen und einmal durch einen männlichen Alterspionier demonstriert, wobei Setting und Stil der Clips so weit wie möglich identisch bleiben sollen, damit der Geschlechtsunterschied zum Tragen kommt. Mit Hilfe dieser Videos hoffen wir, im Rahmen von Gruppendiskussionen und Einzelgesprächen mit Seniorinnen und Senioren zu einer Aussage darüber gelangen zu können, inwiefern sich ältere Menschen von Alterspionieren gleichen Geschlechts eher stärker oder eher weniger stark angesprochen und damit motiviert fühlen. Als zweite Variable haben wir den Alltagsbezug der Anwendung ins Auge gefasst, mit der sich der Alterspionier auseinandersetzt. Dahinter steckt die Erkenntnis, dass kleine technische Helfer (wie etwa das „anbrenngeschützte“ Bügeleisen oder der Schlüsselfinder), die im unmittelbaren Alltag eingesetzt werden, oft schneller das Interesse älterer Menschen wecken und auf geringere Hemmschwellen stoßen, als von üblichen Alltagshandlungen weiter entfernte Anwendungen (wie etwa der virtuelle Besuch in einer Kunstgalerie am Computerbildschirm). Im Rahmen von drei weiteren Videoclips wollen wir daher den gleichen Alterspionier (oder die gleiche Alterspionierin) bei der Anwendung von drei verschiedenen technischen Geräten zeigen und uns dabei schrittweise immer weiter vom üblichen Seniorenalltag entfernen. In den Gruppendiskussionen und Einzelgesprächen werden diese Videos uns später als Einstieg in die Debatte über die spannende Frage dienen, ob die Selbsteinschätzung der Technikkompetenz von Seniorinnen und Senioren mit der beobachteten Alltagsferne technischer Anwendungen abnimmt. Was halten unsere Fans und Unterstützer von diesem Einstieg? Würdet ihr euch auf die gleichen oder auf andere Variablen konzentrieren? Welche Variablen sollten noch angegangen werden, falls das Budget für weitere Drehtage reicht? Und welche Applikationen würden sich eurer Ansicht nach für die einzelnen Videos (2 x Geschlecht, 3 x Alltagsnähe) anbieten? Wie schon oben geschrieben, freuen wir uns über jeden Hinweis aus der Sciencestarter-Community und werden gerne versuchen, jede gute Idee zu berücksichtigen.
01/15/2016, 02:18 PM Christian Reinboth
Am Montag, den 24.03., eröffneten Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke und AAL-Berater Uwe Witczak gemeinsam mit Vertretern des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr sowie der Halberstädter Behinderten- und Seniorenverbände die neue kommunale Beratungsstelle "Besser Leben im Alter durch Technik" in der Gröperstraße 52, deren Betrieb bis Ende 2015 durch das BMBF finanziert wird. In dieser Beratungsstelle können sich Seniorinnen und Senioren zukünftig kostenfrei und herstellerunabhängig über lebenserleichternde Technik - von Hausnotruftastern und Schlüsselfindern bis hin zu AAL-Systemen - informieren. Im Rahmen dieser Beratungstätigkeit sollen unter anderem auch die "Silver Clips" - die Videosequenzen zur AAL-Nutzung, die wir im Rahmen dieses Sciencestarter-Projekts in den kommenden Monaten drehen werden - zum Einsatz kommen. Die Senioren-Technik-Beratungsstelle in Halberstadt wird damit voraussichtlich die erste Seniorenberatungsstelle werden, die auf unsere Videoclips zurückgreifen wird - was durch den neuen Leiter der Beratungsstelle, Herrn Witczak, schon während der Eröffnungsrede angekündigt wurde. Dies freut uns natürlich und motiviert uns umso mehr, den Videodreh nun zeitnah voranzutreiben. Die ersten Konzepte für konkrete Videoclips werden wir übrigens noch in den nächsten Tagen hier im Blog einstellen, damit sich auch unsere Fans und Unterstützer noch mit Feedback in die Videokonzeptionsphase einbringen können. Der Beratungsstelle in Halberstadt wünschen wir natürlich einen guten Start und freuen uns schon jetzt auf die erste Silver Clips-Vorführung in der Gröperstraße.
01/15/2016, 02:18 PM Christian Reinboth
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im vergangenen Monat ein neues Förderprogramm unter dem Akronym InnovaKomm - Innovationen für Kommunen und Regionen im demografischen Wandel - veröffentlicht. Im Rahmen dieses Programms sollen zukünftig Projekte auf kommunaler und regionaler Ebene gefördert werden, die auf die Entwicklung neuer Technologien zum Umgang mit demografischen Herausforderungen in den fünf Bereichen Wohnen, Pflege, Gesundheit, Teilhabe und Arbeitswelt abzielen. Das neue Förderprogramm, das vielleicht ja auch für den einen oder anderen Leser unseres Silver Clips-Blogs von Interesse sein könnte, kann hier im Volltext eingesehen werden: http://www.bmbf.de/foerderungen/23384.php An der Hochschule Harz sind wir natürlich bereits dabei, uns in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung von Halberstadt Gedanken darüber zu machen, ob sich die Beantragung von Fördermitteln auch für den Harzkreis lohnen könnte. Erst vor vier Tagen fand dazu am malerischen Domplatz - auf dem sich übrigens das oben abgebildete barrierefreie Tastmodell wichtiger Halberstädter Sehenswürdigkeiten findet - ein erstes Projekttreffen statt. Sollte ein erfolgreicher Antrag gelingen, gäbe es sicher - natürlich in Abhängigkeit vom konkreten Antragsthema - auch einige spannende Synergieeffekte zu Silver Clips.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
In der vergangenen Woche endete die Finanzierungsphase unseres Projeks Silver Clips, wobei anstelle der minimal benötigten 3.500 Euro sogar 4.500 Euro - und damit ganze 129% der Finanzierungssumme - zusammenkamen. Selbst am letzten Tag der Finanzierungsphase gingen noch zwei Unterstützungen ein - dafür vielen Dank. Ohnehin möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich einmal im Namen des ganzen Silver Clips-Teams ganz herzlich bei all denjenigen zu bedanken, die dieses Projekt finanziell oder auf anderem Wege unterstützt und bekanntgemacht und damit zu diesem Erfolg beigetragen haben. Ganz besonderer Dank gilt dabei Dipl.-Ing. Kurt Hacker, Prof. Dr. Dirk Fischbach, Hanno Sparenberg, Uwe Witczak und Klaus Jacobs für die besonders großzügige finanzielle Unterstützung, Stephan Dittmann für Dreh und Schnitt des tollen Silver Clips-Vorstellungsvideos sowie all den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pressestelle und des Prorektorats für Forschung und Internationales der HS Harz sowie unserem Prorektor Prof. Dr. Georg Westermann für die große Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit. In den kommenden Tagen wird sich das Silver Clips-Team nun erst einmal zur Beratung über das weitere Vorgehen zusammenfinden. Dieses Blog werden wir - wie schon im letzten Artikel angekündigt - noch viele Monate weiterbetreiben und den kompletten Prozess der Skripterarbeitung, der Videodrehs sowie der Gruppendiskussionen und ihrer Auswertung sozusagen "live" begleiten. Dabei freuen wir uns insbesondere über inhaltliche Hinweise - während ihr im Rahmen der Crowdfunding-Phase also das Zustandekommen des Projekts über dessen Finanzierung unterstützen konntet, könnt ihr euch in der nun anstehenden Crowdsourcing-Phase inhaltlich mit Inputs für die Silver Clips-Videos sowie die Forschungsfragen einbringen. In diesem Sinne: Auf eine gute weitere Zusammenarbeit!
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
In wenigen Stunden wird die Finanzierungsphase unseres Crowdfunding-Projekts Silver Clips hier bei ScienceStarter enden. Schon jetzt ist klar, dass wir mit 4.070 Euro (von mininal benötigten 3.500 Euro) das Finanzierungsziel erreichen werden - dafür sei an dieser Stelle allen bisherigen Unterstützern noch einmal ausdrücklich für ihre Großzügigkeit und ihren Glauben an unser Projekt gedankt. Dennoch ist es uns hoffentlich gestattet, auch in den letzten Stunden noch einmal um weitere Unterstützer zu werben - jeder Euro, der bis heute um Mitternacht noch auf dem Silver Clips-Konto eingeht, hilft uns, unser Projekt noch besser umzusetzen: Mit mehr Geld lässt sich mehr professionelles Video-Equipment mieten, lassen sich mehr studentische Hilfskräfte bezahlen und mehr Gruppendiskussionen organisieren. In diesem Sinne freuen wir uns über jeden neuen (oder auch alten) Unterstützer, den wir auf dem Weg zur Zielgeraden noch für eine weitere Spende gewinnen können. Wie wird es nun aber nach dem Ende der Finanzierungsphase mit Silver Clips und diesem Blog weitergehen? Da wir schon seit einigen Wochen wissen, dass das Crowdfunding mit einem Erfolg enden wird, laufen längst erste Vorbereitungen für die Projektumsetzung. Der nächst anstehende - und besonders wichtige Schritt - besteht nun in der Ausarbeitung der Drehskripte für die eigentlichen "Silver Clips". Diesen Prozess werden wir - ganz transparent - hier im Blog begleiten und natürlich auch allen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern die Möglichkeit geben, uns Feedback zu Skriptentwürfen zukommen zu lassen oder Anregungen in der Kommentarspalte zu hinterlassen - das Silver Clips-Team freut sich über jeden Input. Grundsätzlich planen wir, dieses Blog mindestens bis Projektende - und vielleicht sogar ein wenig darüber hinaus - zu betreiben. Wir werden hier also nicht nur Skriptentwürfe zur Diskussion stellen, sondern auch Fotos und Videos von den Dreharbeiten liefern, die einzelnen "Silver Clips" vorstellen, die Ergebnisse der moderierten Gruppendiskussionen diskutieren und dann und wann immer wieder auch ganz allgemein über das wichtige Thema "Senioren und Technik" berichten. In diesem Blog wird also so schnell keine Ruhe einkehren - und wir freuen uns schon heute auf alle Anregungen und Hinweise, die wir über die Kommentare bekommen. In diesem Sinne: Man liest sich!
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Im letzten Blogpost hatten wir ja das Buch „Die Wohnungswirtschaft als Netzwerkakteur der kommunalen Demografiestrategie“ vorgestellt, welches Unterstützerinnen und Unterstützer ab einem Beitrag von 100 Euro handsigniert von uns nach Hause erhalten. Wer sich mit 200 Euro oder mehr an Silver Clips beteiligt, erhält zusätzlich noch das von mir verfasste Werk „Grundlagen der Wunddokumentation“, welches 2012 im GRIN-Verlag für wissenschaftliche Texte erschienen ist – natürlich ebenfalls gratis, handsigniert und versandkostenfrei bis nach Hause. Entstanden ist das Buch sozusagen als „Nebenprodukt“ meiner Arbeit im ZIM NEMO-Netzwerk TECLA (Technische Pflegeassistenzsysteme), dem ich von 2010 bis 2013 als Netzwerkmanager angehörte. Eine meiner Aufgaben in dieser Zeit bestand darin, gemeinsam mit mehreren im Netzwerk vertretenen Unternehmen Konzepte für digitale Pflegeassistenz- und insbesondere -dokumentationssysteme zu entwickeln und in die Forschungsförderung zu bringen. Eines dieser Projekte war wiederum das Ende letzten Jahres hier schon mal im Blog vorgestellte Projekt „DigiWund“, in dessen Rahmen derzeit drei Unternehmen aus Halberstadt und Merseburg mit großzügiger Förderung durch das Land Sachsen-Anhalt ein neues und volldigitales Dokumentationssystem für chronische Wunden entwickeln, durch das insbesondere die Qualität der fotografischen Wunddokumentation signifikant verbessert werden soll. Um das zugrundeliegende Konzept fachlich sauber erarbeiten zu können, habe ich mich fast ein Jahr lang neben meiner eigentlichen Arbeit intensiv mit der fotografischen und schriftlichen Wunddokumentation befasst, zahlreiche Fachartikel studiert, Pflegeheime besucht und mit Medizinern gesprochen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse bildeten die Basis für das Buch „Grundlagen der Wunddokumentation“, welches nicht nur über Aufbau, Ziele und gesetzliche Vorgaben von Wunddokumentationen informiert, sondern auch wesentliche Krankheitsbilder wie etwa Dekubitus, diabetischen Fuß und Ulcus cruris beleuchtet und einen Einblick in die Sicherung der Qualität von Wundfotografien bietet. Kern des Buchs ist eine kurze Darstellung aller behandlungsrelevanten Wundeigenschaften wie etwa Wundgröße, Wunddauer, Wundschmerz, Wundlokalisation oder Wundumgebung mit Hinweisen zur jeweiligen dokumentarischen Erfassung. Zwei dieser Bücher liegen schon versandbereit in meiner Schreibtischschublade und werden nach dem Abschluss der Finanzierungsphase dann demnächst an zwei besonders großzügige Unterstützer verschickt – vielleicht darf ich ja diese Woche noch ein drittes oder viertes Exemplar dazulegen? Die Kollegen vom Silver Clips-Team und mich würde das jedenfalls sehr freuen...
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Da die bereits jetzt erfolgreiche Silver Clips-Finanzierungsphase in einigen Tagen endet, wollen wir die Gelegenheit nutzen und noch schnell die beiden Bücher vorstellen, die unsere Unterstützer ab einer Beteiligung von 100 bzw. 200 Euro von uns erhalten können. Vielleicht können wir den einen oder anderen Unentschlossenen so ja noch „im letzten Moment“ zum Mitmachen motivieren – und jeder zusätzlich eingenommene Euro fließt natürlich – wie bereits angekündigt – in unser Projekt. Ab einer Unterstützung von 100 Euro kann man sich über ein kostenfrei nach Hause geliefertes und von beiden Autoren handsigniertes Freiexemplar des im vergangenen Jahr erschienenen Buchs „Die Wohnungswirtschaft als Netzwerkakteur der kommunalen Demografiestrategie“ von Prof. Dr. Birgit Apfelbaum und Sciencestarter Thomas Schatz freuen. Das Werk setzt sich auf 122 Seiten mit der Frage auseinander, welche Rolle der regionalen Wohnungswirtschaft zukünftig bei der Bewältigung der durch den demografischen Wandel verursachten versorgungstechnischen und infrastrukturellen Herausforderungen zukommen könnte. Dabei wird insbesondere das Konstrukt des Servicepartner-Netzwerks einer näheren Betrachtung unterzogen, in dessen Rahmen Gewerbeunternehmen in ein durch die Wohnungswirtschaft organisiertes Netzwerk eintreten, um Seniorinnen und Senioren mit pflegerischen, sozialen, technischen und haushaltsnahen Dienstleistungen zu versorgen. Um die Tragfähigkeit und Erwünschtheit solcher Konstrukte besser bewerten zu können, haben die beiden Autoren im Rahmen ihrer Forschungsarbeit an der Hochschule Harz 450 Mieterinnen und Mieter der Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft unter anderem zur altersbedingten Wohnraumanpassung, zur Inanspruchnahme hauswirtschaftlicher Dienstleistungen und zur Akzeptanz technischer Assistenzsysteme befragt. Die Ergebnisse dieser umfangreichen Erhebung sowie die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen für die Wohnungswirtschaft bilden den Kern des im Verlag Karla Grimberg erschienenen Fachbuchs, welches das Silver Clips-Team – wie oben erwähnt – jedem Unterstützer schon ab einem Gesamtbetrag von 100 Euro sehr gerne signiert nach Hause sendet. Für noch großzügigere Unterstützer gibt es ab 200 Euro übrigens noch ein zweites und natürlich ebenfalls handsigniertes Buch obendrauf – die „Grundlagen der Wunddokumentation“ aus dem GRIN-Verlag für wissenschaftliche Texte in München. Auf dieses Buch werden wir dann im nächsten Blog-Beitrag noch einen kurzen Blick werfen und hoffen, beide Bücher in den nächsten Wochen noch an zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer versenden können zu dürfen.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
In der TV-Sendung "Sachsen-Anhalt heute" berichtete der MDR heute über das Silver Clips-Projekt und die Möglichkeiten, die Crowdfunding für die Finanzierung von Hochschulforschung bietet. Dabei kamen neben Sciencestarter Thomas Schatz und Projektleiterin Prof. Dr. Birgit Apfelbaum auch ein MDR-Journalist zu Wort, der in der Halberstädter Fußgängerzone mit der Spendenbüchse "Crowdfunding live" ausprobieren wollte. Immerhin drei Euro kamen bei diesem innovativen Experiment für die Hochschule Harz zusammen. Die Sendung wird sich ab morgen für 14 Tage über die MDR-Mediathek ("Sachsen-Anhalt heute vom 19.01.2014, erster Beitrag nach dem Nachrichtenblock) abrufen lassen: http://www.mdr.de/mediathek
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Wir freuen uns, dass neben der Mitteldeutschen Zeitung auch die zweite wichtige Regionalzeitung - die Volksstimme - ausführlich und nahezu ganzseitig über unser Silver Clips-Projekt berichtet: Neuartig ist auch die Art der Finanzierung. "Silver Clips" ist das erste Projekt, das die Hochschule Harz über das sogenannte Crowdfunding finanziert. "Für die Hochschule ist es ein Modellprojekt, das zeigt, wie Wissenschaft auch auf innovativen Wegen finanziert werden kann", so Schatz. (...) Noch gut einen Monat lang können interessierte Freunde der Wissenschaft über die Internetseite spenden. Das Geld, das die Forscher zusätzlich einnehmen, wird verwendet, um das Projekt noch besser auszustatten. http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/wernigerode/1204763_Wenn-der-Opa-mit-der-Oma-chattet-Forscher-wecken-Lust-auf-Technik.html
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Diesen Link haben wir im Adventstrubel ganz übersehen: Bereits Ende Dezember berichtete die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) über das Silver Clips-Projekt: "Offenbar wird an immer mehr Hochschulen nach neuen Geldquellen gesucht. Zur Finanzierung ihrer Forschungsaktivitäten setzen Birgit Apfelbaum und ihr wissenschaftlicher Mitarbeiter Thomas Schatz von der Hochschule Harz beispielsweise auf Crowd-Funding. Auf der Plattform sciencestarter.de sammeln sie Geld. Und: Sie sind erfolgreich." http://www.mz-web.de/campus/hochschule-harz-crowd-funding-fuer-demografie-projekt,20641608,25646542.html
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Mit diesem nicht ganz ernst gemeinten YouTube-Klassiker verabschiedet sich das Silver Clips-Projektteam in die Weihnachtsferien. Zwischen den Feiertagen stehen für uns einige Gespräche mit Vereinen an - eventuell gelingt es uns ja, die bereits ansehnliche Summe noch ein wenig zu vergrößern. Spätestens Anfang Januar wird es dann sicher auch hier im Blog weitergehen - unter anderem mit einer kleinen (Fach-)Artikelserie zu den wichtigsten soziologischen Gründen, aus denen viele Seniorinnen und Senioren den Umgang mit moderner IKT ablehnen. Bis dahin wünschen wir allen hier Mitlesenden geruhsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr und danken noch einmal recht herzlich für die bisherige Unterstützung unseres Crowdfunding-Vorhabens.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Hier in Halberstadt ist vor einigen Tagen die durch das BMBF geförderte Maßnahme "Ausbildung von Senioren-Technik-Botschaftern" gestartet, die durch den Verein Freunde fürs Leben e.V. getragen wird - also den gleichen Verein, mit dem gemeinsam wir im Jahr 2014 auch das Silver Clips-Projekt umsetzen wollen. Dieser Kurzbericht des regionalen TV-Senders RFH gibt einen Einblick in die Senioren-Bildungsarbeit des Vereins sowie in die Räumlichkeiten, in denen kommendes Jahr auch die Silver Clips-Gruppendiskussionen stattfinden werden. Auch die beiden Sciencestarter Thomas Schatz und Prof. Dr. Apfelbaum beteiligen sich übrigens am "Senioren-Technik-Botschafter"-Projekt.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Wir freuen uns sehr, dass das Demografie-Portal "Altern in Deutschland" der Leopoldina - der Nationalen Akademie der Wissenschaften - die Silver Clips-Projektidee in einem ausführlichen Bericht aufgegriffen hat, in dem neben unserem "Sciencestarter" Thomas Schatz auch Thorsten Witt von Sciencestarter.de zu Wort kommt: http://www.altern-in-deutschland.de/%E2%80%9Esilver-clips%E2%80%9C-gewinnt-crowdfunding-wettbewerb-im-wissenschaftsjahr-%E2%80%9Edie-demografische-chance%E2%80%9C
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Auf der ohnehin empfehlenswerten (und kostenfreien) Online-Lernplattform Coursera wurde in diesem Jahr mit "Growing Old around the Globe" erstmals ein Online-Kurs zu den sozialen und kulturellen Auswirkungen des weltweit in vielen Ländern zu beobachtenden demografischen Wandels angeboten. Auch ich habe diesen Kurs, der von Dr. Sarah Kagan und Anne Shoemaker von der University of Pennsylvania unterrichtet wird, vor einigen Monaten belegt und als höchst kurzweilig und lehrreich empfunden. Wer sich - wie das Silver Clips-Team - für demografische Fragestellungen interessiert, vor einem englischsprachigen Kurs nicht zurückschreckt und schon immer mal eine Online-Vorlesung (auch MOOC = Massive Open Online Course genannt) belegen wollte, dem kann "Growing Old around the Globe" nur ans Herz gelegt werden. Derzeit ist der Kurs zwar inaktiv, voraussichtlich wird es aber im kommenden Jahr eine Wiederholung geben - wer teilnehmen möchte, kann sich schon heute bei Coursera als Interessent registrieren lassen und wird dann automatisch zum Kursstart informiert: https://www.coursera.org/course/oldglobe
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Für eine Präsentation zur demografischen Entwicklung des Landkreises Harz hatten wir vor einiger Zeit eine Grafik entworfen, die sicher auch gut in dieses Blog passt. Sie zeigt die prognostizierte Entwicklung des Altenquotienten (das Verhältnis der Anzahl älterer Menschen zur Anzahl jüngerer Menschen in einer Gesellschaft oder Kommune) in Halberstadt bis zum Jahr 2030 basierend auf Daten der Bertelsmann-Stiftung (die bei Interesse unter http://www.wegweiser-kommune.de zu finden sind). Die hier zu erwartende Verschiebung zeigt deutlich, welche Brisanz in der derzeitigen Entwicklung liegt - und warum die gesamtgesellschaftliche Diskussion über den Umgang mit der demografischen Entwicklung heute mehr denn je geführt werden muss.
02/22/2014, 04:40 PM Anonymous
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Faneusen und Fans, innerhalb von nur zwei Wochen konnte sich unser Vorhaben erfolgreich finanzieren. Ich bedanke mich dafür herzlich bei den bis dato schon 26 Unterstützern, die mit ganz großen, großen und kleineren Geldbeträgen die "Silver Clips" tatsächlich vor die Kamera bringen. Die kommenden zwei Monate werden wir nutzen, um hier weiter über unsere Ideen und unsere Arbeit zu informieren. Gleichzeitig wollen wir auch noch weitere Menschen davon überzeugen, unser Projekt finanziell zu unterstützen. Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Tag, Ihr Thomas Schatz.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Im dritten Teil unserer kleinen Artikelserie zur Demografie-Forschung im Landkreis Harz und an unserer Hochschule Harz wollen wir heute nicht ein konkretes Projekt, sondern vielmehr eine Einrichtung vorstellen, die in den letzten drei Jahren wesentliche Beiträge zu Demografie-Projekten innerhalb und außerhalb der Hochschule geleistet hat: Die im Jahr 2011 eröffnete Musterwohnung für barrierefreies Wohnen der Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft (WWG eG). Diese Wohnung, die gemeinsam mit den Unternehmen Steinke Gesundheitscenter und Gang-Way sowie dem Hochschul-Forschungsprojekt komoserv (Koordination und Moderation in Servicepartnernetzwerken der ostdeutschen Wohnungswirtschaft) eingerichtet wurde, demonstriert eine Vielzahl von Möglichkeiten zur barrierefreien Gestaltung von Wohnraum sowie zur Nutzung von seniorengerechter Technik. So lassen sich hier unter anderem ein rollstuhlgerechtes Pflegebad, ein stationäres wie auch ein mobiles Hausnotrufsystem sowie verschiedene Pflegebetttypen besichtigen. Die Wohnung ist Bestandteil des Servicenetzwerks WOHNfühlen, welches die WWG eG Anfang 2011 mit zahlreichen weiteren Partnern initiiert hat, um allen interessierten Mieterinnen und Mietern neue Möglichkeiten für die seniorengerechte und barrierefreie Umgestaltung der eigenen Wohnung aufzuzeigen und ihnen damit den möglichst langen Verbleib in der vertrauten Wohnumgebung zu ermöglichen. Die Musterwohnung dient darüber hinaus als Test- und Erhebungsraum für die bereits benannte Projektgruppe komoserv an der Hochschule Harz. Die bisherigen, unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Apfelbaum durchgeführten Forschungen erbrachten unter anderem die Erkenntnis, dass viele ältere Mieterinnen und Mieter zwar ihren Bedarf an Techniken und baulichen Veränderungen artikulieren können, sich dieser Bedarf jedoch nicht in einer marktrelevanten Nachfrage niederschlägt. Als Ursachen hierfür konnten unter anderem fehlendes Wissen der Zielgruppe über Kosten und Möglichkeiten entsprechender baulicher Veränderungen und Techniken identifiziert werden. Über das gemeinsam mit der Hochschule Harz aufgebaute Beratungsangebot sollen Hemm- und Informationsschwellen abgebaut und damit die Durchdringung entsprechender Lösungen gefördert werden. Zusammen mit der Projektgruppe komoserv nutzt die ebenfalls an der Hochschule Harz angesiedelte und von Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert geleitete Projektgruppe TECLA (Technische Pflegeassistenzsysteme) die Musterwohnung der WWG als Innovationslabor für Technikakzeptanz. So wurden dort im Jahre 2012 unter anderem Befragungen zur Technikaffinität älterer Menschen durchgeführt und ein im Rahmen des TECLA-Projekts entwickeltes Touchscreen-System installiert, welches älteren Mietern die Kommunikation mit Behörden, Pflegediensten und Medizinern erleichtert und ihnen zudem die Überwachung eigener Vitalparameter (z.B. Blutdruck, Puls) ermöglicht. Eine breite Übersicht der möglichen Rollen wohnungswirtschaftlicher Akteure wie der WWG beim gesellschaftlichen Umgang mit dem demografischen Wandel bietet übrigens das von Prof. Dr. Birgit Apfelbaum und Thomas Schatz verfasste Buch „Die Wohnungswirtschaft als Netzwerkakteur der kommunalen Demografiestrategie“, welches Unterstützer des Silver Clips-Projektes ab einer Beteiligung von 100 Euro mit einer persönlichen Widmung nach Hause geschickt bekommen.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Im zweiten Artikel zu den Demografie-Forschungsprojekten an der Hochschule Harz wollen wir uns einem aktuell noch laufenden Projekt zuwenden, welches aus dem bereits vorgestellten ZIM NEMO-Netzwerk TECLA heraus entstanden ist. Das Ziel von „DigiWund“ ist die signifikante Verbesserung der Qualität der schriftlichen sowie der fotografischen Dokumentation chronischer Wunden in der ambulanten sowie in der stationären Pflege. Die Versorgung solcher Wunden wie etwa von Auflagegeschwüren (Dekubiti) oder Wunden, die durch Durchblutungsstörungen verursacht werden (wie dem diabetischen Fuß), entwickelt sich in unserer aufgrund des vielbeschworenen demografischen Wandels beständig alternden Gesellschaft zunehmend zu einem wichtigen Kostenfaktor. Bereits heute leiden mehr als 4,5 Millionen Deutsche an gar nicht oder nur langsam heilenden Wunden, für deren Versorgung mehr als 8 Milliarden Euro im Jahr ausgegeben werden. Bedingt durch die aktuelle demografische Entwicklung wird sich die Zahl der chronischen Wundpatienten bis zum Jahr 2037 auf mehr als 9 Millionen Bundesbürger verdoppeln. Ein Großteil dieser Wunderkrankten befindet sich in ambulanter Behandlung, d.h. er wird durch einen Pflegedienst versorgt. Im Bereich der ambulanten Pflege werden chronische Wunden in der Regel über digitale Fotos dokumentiert, die dem behandelnden Arzt zur Verfügung gestellt werden, damit dieser über die Weiterführung der Behandlung entscheiden kann. Hierbei zeigen sich in der Praxis große qualitative Probleme mit der Vergleichbarkeit der Fotografien, so etwa im Hinblick auf den Abstand des Fotoapparats zur Wunde, den Winkel der Aufnahme, die Farbechtheit der Fotografie oder die Helligkeit der Umgebung zum Zeitpunkt der Aufnahme. Die aus diesen Problemen resultierende mangelnde Vergleichbarkeit der Aufnahmen mindert wiederum die Qualität der Wunddokumentation und wirkt sich negativ auf ihren medizinischen Nutzen aus. Hinzu kommt noch, dass der Umgang mit den Wundaufnahmen in der Praxis nicht nur mit hohem Zeitaufwand für die Pflegekräfte (z.B. durch die manuelle Umbenennung oder den manuellen Versand von Wundbilddateien), sondern auch mit erheblichen Datenschutzproblemen (z.B. durch den unverschlüsselten Versand von Fotos per E-Mail) verbunden ist. Mit „DigiWund“ entwickeln drei Unternehmen aus Sachsen-Anhalt gemeinsam mit weiteren Projektpartnern (Pflegediensten, Ärzten und Forschern der Hochschule Harz) ein integriertes Wunddokumentations- und Wundmanagement-System, mit dem die oben kurz dargestellten Probleme behoben, die Qualität der Wunddokumentation erheblich verbessert und somit Behandlungskosten eingespart sowie Ärzte und Pflegekräfte entlastet werden. Insbesondere drei Eigenschaften sollen dieses System auszeichnen: (1) DigiWund wird eine auf allen gängigen Smartphone-Typen lauffähige Wundfotografie-Software beinhalten, die weitgehend automatisch für die Einhaltung der wesentlichen Bildparameter wie Abstand und Winkel zur Wunde, Umgebungshelligkeit und Farbechtheit sorgt. Die Software wird darüber hinaus in der Lage sein, aufgenommene Wundfotos noch in der Wohnung des Patienten mit einem QM-System abzugleichen und sofortige Rückmeldung zu geben, falls eine Aufnahme doch wiederholt werden muss. (2) DigiWund wird darüber hinaus ein digitales Dokumentationssystem für die schriftliche Wunddokumentation beinhalten, welches auf der digitalen Stifttechnik basiert, die bereits mit Erfolg in der medizinischen Dokumentation (z.B. bei Rettungsdiensten) eingesetzt wird. (3) Ein weiteres Kernstück des DigiWund-Systems wird eine Bild- und Dokumentations-Datenbank sein, die Medizinern auf einfachste Art und Weise Zugang zur digitalen Wunddokumentation gewährt, ihnen die Ausstellung von Behandlungsanweisungen ermöglicht und ihnen Softwaretools für die Wundanalyse anbietet. Die Idee zum DigiWund-Projekt entstand im Jahr 2011 im Rahmen der Arbeit des diese Woche bereits hier vorgestellten ZIM-NEMO-Netzwerks TECLA (Technische Pflegeassistenzssysteme). Ende 2012 wurde ein Antrag auf F&E-Förderung beim Land Sachsen-Anhalt eingereicht, der Anfang 2013 positiv beschieden wurde. Die technische Entwicklung wird durch die brain-SCC GmbH, die Unipro GmbH und die Petter.Letter GmbH gemeinsam mit Medizinern und zwei Pflegediensten im Landkreis Harz sowie unserer Hochschule Harz in einer unterstützenden Funktion durchgeführt. Das System wird aller Voraussicht nach ab Mitte des kommenden Jahres bundesweit erhältlich sein.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Heute wurde das schon lange angekündigte Silver Clips-Projekvideo durch die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit unserer Hochschule im offiziellen YouTube-Account der Hochschule Harz freigeschaltet. Der große Dank des Silver Clips-Projektteams gilt insbesondere Stephan Dittmann, einem begabten Studenten der Medieninformatik an unserer Hochschule, für Regie, Ton, Aufnahmen und Schnitt sowie dem Verein Freunde fürs Leben e.V. in Halberstadt, der uns das Drehen in den vereinseigenen Räumlichkeiten gestattete.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Heute erreichte uns die erfreuliche Nachricht, dass das Silver Clips-Projekt mit dem Sciencestarter-Demografiepreis zum BMBF-Wissenschaftsjahr 2013 "Die demografische Chance" ausgezeichnet wird. Die Prämie von 1.000 Euro wird aus dem Sciencefonds direkt auf das Silver Clips-Projektkonto eingezahlt, womit das Projekt der minimalen Finanzierungssumme wieder ein großes Stück näher gekommen ist. Erhalten kann das Projektteam die Summe allerdings erst dann, wenn die Minimalfinanzierung erreicht wird - unsere Bemühungen um weitere Unterstützer werden also in den nächsten Wochen verstärkt fortgesetzt. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich hier: http://www.sciencestarter.de/wettbewerb Das Silver Clips-Team möchte sich an dieser Stelle bei allen bisherigen Unterstützerinnen und Unterstützern bedanken, die diesen Erfolg erst möglich gemacht haben! Großer Dank gilt darüber hinaus natürlich auch dem gesamten Sciencestarter-Team!
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
In ein paar Tagen wird der bisher auf der Silver Clips-Projektseite gezeigte Imagefilm unserer Hochschule Harz durch ein eigens für das Crowdfunding-Projekt erstelltes Video ausgetauscht werden, das sich derzeit noch in der finalen Bearbeitungsphase befindet. Im Video erläutert Sciencestarter Thomas Schatz, warum Alterspionieren eine besondere Bedeutung bei der Überwindung vielfach bestehender Technikakzeptanzprobleme bei Seniorinnen und Senioren zukommt - und wie das Silver Clips-Projekt dazu beitragen könnte, diesen Effekt zukünftig noch besser zu verstehen.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Während die demografische Entwicklung unserer Region – und damit die Motivation hinter diesem Projekt – im Fokus der Blogposts unserer ersten Woche hier bei Sciencestarter stand, soll es in dieser Woche um eine kurze Vorstellung von aktuellen Forschungsprojekten zum Thema Demografie an unserer Hochschule Harz gehen. Beginnen wollen wir die Artikelreihe mit der Vorstellung des an der Hochschule Harz angesiedelten ZIM-NEMO-Netzwerks TECLA (TEChnische PfLegeAssistenzssysteme), welches Ende 2010 als Zusammenschluss von neun (mittlerweile zwölf) Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Pflegewirtschaft, Informationstechnik, Medizintechnik, Sozialwesen, Rehabilitation und Wohnungswirtschaft ins Leben gerufen wurde. Das durch das BMWi geförderte Netzwerk befasst sich mit der Konzeptionierung und Entwicklung von technischen Systemen, die entweder Seniorinnen und Senioren in ihrem Alltag unterstützen und ihnen so ein längeres, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen, oder die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege genutzt werden können, um ihre Aufgaben effizienter und besser zu erfüllen. Zu diesem Zweck organisiert das Netzwerkmanagement einen regelmäßigen Informations- und Wissensaustausch zwischen den TECLA-Mitgliedern über Workshops und periodische Veranstaltungen wie etwa die Harzer Pflegefachtagung, die das erste Mal im Juni 2012 in Halberstadt stattfand. Wesentliches Ziel dieser Veranstaltungen sowie des regelmäßigen Austausches ist es, die Netzwerkpartner mit ihren diversifizierten Unternehmens- und Wissensschwerpunkten zu gemeinsamen Projekten anzuregen sowie deren Planung und Finanzierung – etwa durch inhaltliche Zuarbeit der Hochschule oder die Erarbeitung von Förderanträgen – zu unterstützen. Darüber hinaus spielt in der Projektarbeit auch die Förderung des Wissensaustausches zwischen Unternehmen und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule Harz eine bedeutende Rolle. Neben der Hochschule Harz als Projektträger sind die folgenden Partner Teil von TECLA: Die Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft (WWG e.G.), die unipro GmbH Halberstadt, die Petter.Letter GmbH Halberstadt, die brain-SCC GmbH Merseburg, der in Dedeleben ansässige Pflegedienst Krüger, die Halberstädter Wohnbaugenossenschaft (HaWoGe e.G.), der Landesapothekerverband, die TIBP GmbH Erfurt, das Gesundheits-Center Steinke in Halberstadt, die Wernigeröder Ahorn-Apotheke sowie die Gemeinnützige Gesellschaft für Sozialeinrichtungen Wernigerode (GSW gGmbH). Das Netzwerk wurde im Jahr 2012 mit dem dritten Preis beim Hugo Junkers-Innovationswettbewerb des Landes Sachsen-Anhalt in der Kategorie „Innovativste Allianz“ ausgezeichnet. Da die staatliche Förderung der Netzwerkaktivitäten über das ZIM-Programm im Dezember 2013 planmäßig auslaufen wird, haben die Netzwerkpartner bereits 2011 beschlossen, die Gründung eines Vereins anzustreben, welcher wesentliche Aufgaben des Netzwerks – vor allem die Organisation und Durchführung von Fortbildungsmaßnahmen sowie die Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Gesundheitspflege – übernehmen und fortführen soll. Dieser Verein wurde als TECLA e.V. am 20.03.2012 in Wernigerode gegründet und soll bis Ende 2013 sukzessive die zentralen Aufgaben des TECLA-Netzwerks übernehmen. Weitere Informationen zur Arbeit des Netzwerks finden sich auf der TECLA Internetseite: http://www.mytecla.de .
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Noch bis Mitternacht des heutigen Tages läuft der durch Sciencestarter ausgelobte Wettbewerb zum BMBF-Wissenschaftsjahr der Demografie, in dessen Rahmen am Ende dasjenige Crowdfunding-Projekt zu einem Demografiethema mit 1.000 Euro ausgezeichnet wird, das zwischen dem 15. und dem 30. November die meisten finanziellen Unterstützer findet. Derzeit liegen wir hier mit bereits 23 Unterstützern in weniger als 14 Tagen - vielen Dank dafür - sehr gut im Rennen. Wer das Silver Clips-Projekt in diesem Rennen unterstützen möchte, kann sich noch bis Mitternacht mit einem - auch geringen - Beitrag (ab einem Euro) bequem etwa per PayPal oder Überweisung beteiligen. Jede Unterstützung oder Unterstützungszusage, die noch bis Mitternacht eingeht, hilft unserem Projekt also in doppelter Hinsicht - weshalb wir uns bei allen heute noch hinzugekommenen und hinzukommenden Unterstützern an dieser Stelle ganz herzlich bedanken möchten!
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Im Rahmen der ersten "Forschungsshow" an unserer Hochschule Harz am Dienstag dieser Woche fanden unter anderem eine Vorstellung des Silver Clips-Projektes sowie ein Vortrag über Crowdfunding - gehalten von Thorsten Witt vom Sciencestarter-Team - statt. Die Pressestelle der Hochschule hat hierzu einen ausführlichen Bericht veröffentlicht, der sich unter anderem auf den Seiten des Informationsdienstes Wissenschaft (IDW) nachlesen lässt: http://idw-online.de/de/news564068
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Vor zwei Tagen hatten wir das Glück, Thorsten Witt von Sciencestarter zur Forschungsshow 2013 an unserer Hochschule Harz begrüßen zu können. Im Rahmen der Vortragssession zur "Forschungsförderung 2.0" erfuhren die anwesenden Vertreter unserer und anderer Hochschulen sowie etlicher Unternehmen aus der Region dann auch so einiges über Crowdfunding als Finanzierungsmethode für kleine Forschungsprojekte sowie als Option des unternehmerischen Sponsorings. Im Anschluss wurde natürlich gleich noch ein wenig für "Silver Clips" geworben - und der eine oder andere Teilnehmer der Veranstaltung taucht inzwischen tatsächlich schon in der Spenderliste auf...
02/22/2014, 04:40 PM Anonymous
Liebe Unterstützerin, lieber Unterstützer, nach rund 48 Stunden sind bereits 1.300,00 Euro von 17 Forschungsfreunden gespendet worden. Mit einer solchen Resonanz haben wir nicht gerechnet, und wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich. Ein Hinweis: Bis zum Samstag läuft noch der Sciencestarter-Wettbewerb. Das demografieorientierte Forschungsprojekt, das bis zum 30.11. die meisten Menschen zu einer Spende motivieren kann, wird von der Plattform sciencestarter.de mit einem Bonus von 1.000 € belohnt. Es wäre toll, wenn wir den Wettbewerb für uns entscheiden können und die "Siegprämie" in das Forschungsvorhaben Silver Clips fließt. Dabei können Sie uns unterstützen, z.B. mit einer Spende, falls Sie noch nicht gespendet haben. Oder Sie verlinken unsere Projektseite in einem sozialen Netzwerk, um mehr Ihrer Freunde und Bekannten auf unser Vorhaben aufmerksam zu machen. Natürlich hilft uns auch die "Oldschool"-Mund-zu-Mund-Propaganda. Bis Samstag kann also jeder Spender seinem finanziellen Beitrag durch die Chance auf den Wettbewerbspreis einen tollen Mehrwert verleihen. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und verbleiben mit besten Grüßen vom Halberstädter Domplatz Thomas Schatz & Kollegen
02/22/2014, 04:40 PM Anonymous
In unserem Sciencestarter-Projekt dreht sich alles Alterspioniere. Weil sich der Begriff mit einer exotischen Anmutung dem Leser nähert, unterziehen wir uns der Aufgabe, ihn näher zu bestimmen. „Alterspionier“ scheint der in Buchstaben gestanzte Widerspruch zu sein. Denn die Denkfiguren, die Bilder, die wir im Kopf haben, wenn wir an das „Alter“ denken, passen sicher kaum zu unseren Vorstellungen von „Pionieren“ oder „Pioniertaten“. „Pioniergeist“ ist die Paraphrase des Aufbruchs und des Entdeckertums. Für eine „Pioniertat“ schlägt man sich seitwärts in die Büsche und verlässt den Trott und den ausgelatschten Weg der Vorgänger. Der Pionier sucht die Chance, strebt einem fernen Ziel entgegen, auch wenn er im Unterholz des Unbekannten nicht weiter als bis zur Nasenspitze sehen kann. Dem steht das Prinzip des Alters diametral entgegen. Nicht Entdeckung, sondern Erfahrung gilt als der Schatz des Alters. Das Alter ist das Sparbuch der guten Ratschläge: wenig aufregend, aber immer für eine Auszahlung zu haben. Es steht für das Bewahren, für Tradition und Folklore, aber kaum für das Neue. Ein Alterspionier wäre also Erfahrung im Aufbruch? Oder der gute Ratschlag, mal etwas Neues zu probieren? Sicher ist, dass Alterspioniere ältere Menschen sind. Und das im ganz traditionellen Sinne. Das unterscheidet sie von den Exoten , begründet aber ihre Vorbildrolle. Denn mit Alterspionieren können sich „normale“ Ältere identifizieren. Alterspioniere sind keine bestaunten Außenseiter, es sind die Avantgardisten des Gewöhnlichen. Dazu macht sie der winzige Unterschied – z.B. dass sie merken, dass Computer nicht beißen, oder dass man auch mit 83 Jahren prima im Internet surfen kann. Alterspioniere gehen neue Wege und renovieren damit unsere Bilder vom Älter werden und alt sein. Sie schaffen „Präzedenzfälle, an denen breite Bevölkerungskreise Geschmack und Orientierung finden“ (vergleiche hierzu Sechster Altenbericht der Bundesregierung | BT-Drucksache 17/3815 | S. 59). Weil sie immer in Sichtweite sind, ermuntern in der sozialen Interaktion Altersgenossen auch neben dem Hauptpfad zu gehen und Neuland zu betreten. Und je mehr Menschen dort gehen, umso mehr werden die schmalen Wege der Alterspioniere zu den breiten Alleen des Allgemeinguts. Die Vorbildrollen der Alterspioniere formen so langsam und allmählich eine neue Topografie des Alterns.
02/22/2014, 04:40 PM Anonymous
Am 25.11.2013 sind wir zwei wichtige Schritte auf dem Weg zu den „Silver Clips“ gegangen. Wir haben die Dreharbeiten für das Projektvideo abgeschlossen, mit dem wir über unsere geplanten Forschungsaktivitäten bei sciencestarter.de informieren werden. Und seit wenigen Stunden sind wir in die Finanzierungsphase eingetreten. Bis zum 8. Februar 2014 können nun Menschen und Institutionen, die das Themenfeld Alter und Technik spannend finden, das Projekt „Silver Clips“ mit einer Spende unterstützen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Fans, die uns bis hierher begleitet haben und allen Kolleginnen und Kollegen der Hochschule Harz, die uns bei der Gestaltung dieses Auftritts unter die Arme gegriffen haben.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Sciencestarter und Demografie-Forscher Thomas Schatz ist heute mit Studenten der Medieninformatik auf dem Campus der Hochschule Harz unterwegs, um Aufnahmen für die Videovorstellung des Silver Clips-Projekts zu schießen. Hier wird er gerade im Büro des Application Labs zum Thema "Senioren und Technik" interviewt. Wir hoffen, das Video noch bis Ende November hier bei Sciencestarter einstellen zu können.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Im dritten und letzten unserer „Motivations-Blogposts“ wollen wir uns abschließend noch der Frage zuwenden, wie es um die demografische Entwicklung der Stadt Halberstadt bestellt ist, die nicht nur Sitz unseres Fachbereichs Verwaltungswissenschaften, sondern auch Sitz des Vereins Freunde fürs Leben e.V. ist, in dessen Räumlichkeiten das Silver Clips-Projekt durchgeführt werden soll. Auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Projekts – sollte es in die Finanzierung kommen – werden sich also aus Halberstadt rekrutieren. Die 41.000 Einwohner starke Kreisstadt muss sich – wie auch zahlreiche andere Städte und Kommunen unseres Bundeslandes – zunehmend mit den Konsequenzen des demografischen Wandels auseinandersetzen. Obgleich sowohl der Tourismus als auch die Wirtschaft dank des international bedeutenden Domschatzes sowie vieler erfolgreicher Mittelstandsbetriebe aus den Branchen Maschinenbau, Medizintechnik, Kunststoff und Lebensmittelproduktion durchaus florieren, sinken die Einwohnerzahlen beständig. So hat Halberstadt von 2003 auf 2012 mehr als 3.100 Einwohner verloren, was einem Bevölkerungsrückgang von ganzen 6,9% entspricht. Diese stark negative Bevölkerungsentwicklung schließt bereits die 2010 erfolgte Eingemeindung von fünf weiteren Ortsteilen mit 4.700 neu hinzugekommenen Einwohnern ein. Bis zum Jahr 2030 wird derzeit mit einem weiteren Rückgang um etwa 18,6% gerechnet, womit Halberstadt in der Demografie-Klassifizierung der Bertelsmann-Stiftung als eine Kommune der Klasse 9 (stark schrumpfend mit besonderem Anpassungsdruck) eingestuft wird. Die Dynamik der demografischen Entwicklung in Halberstadt zeigt sich insbesondere am Altenquotienten: Während im Jahr 2012 auf jeweils 100 Einwohner im Alter zwischen 20 und 64 Jahren 41 Einwohner mit einem Alter ab 65 Jahre kamen, werden es im Jahr 2030 bereits 70 Einwohner dieser Altersgruppe sein. Der Anteil der sogenannten Hochaltrigen unter den Einwohnern (Personen ab 80 Jahre) wird sich im gleichen Zeitraum von 6,2% auf 10,6% beinahe verdoppeln. Diese Entwicklung führt bereits heute zu Problemen hinsichtlich der Verfügbarkeit von Fachkräften für regionale Unternehmen, wobei insbesondere bei den Pflegediensten eine zunehmende Überalterung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erkennen ist. Es ist absehbar, dass die Möglichkeiten der professionellen Versorgung älterer Menschen in Halberstadt – gerade im stationären Bereich – in den kommenden Jahren an ihre Grenzen stoßen werden. Die Stadt ist deshalb grundsätzlich an einer Verbesserung der Lebenssituation älterer Menschen in ihrem privaten Wohnumfeld – auch und gerade durch den Einsatz von IuK-Technologien – interessiert. Dies drückt sich unter anderem in einer langjährigen Kooperation mit unserer Hochschule Harz aus, in deren Rahmen bereits zahlreiche Projekte realisiert werden konnten. So wird zum Beispiel im Januar 2014 eine durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Senioren-Technik-Beratungsstelle in Halberstadt eröffnet werden, die auf einen gemeinsam mit der Hochschule Harz erarbeiteten Förderantrag zurückgeht. Auch in die Arbeit des an der Hochschule angesiedelten ZIM NEMO-Netzwerks TECLA (Abkürzung für "Technische Pflegeassistenzsysteme") ist die Stadt schon seit 2010 involviert. Beide Projekte werden wir in nachfolgenden Blogposts noch näher vorstellen, wenn es um die Frage geht, zu welchen Fragestellungen an unserer Hochschule bereits in Sachen Demografie geforscht wird.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Wir freuen uns, dass die Pressestelle unserer Hochschule Harz den Vorstoß in Sachen Crowdfunding aktiv unterstützt und in einem Kurzinterview mit Thomas Schatz und Prof. Dr. Apfelbaum über die Silver Clips-Projektidee berichtet: http://idw-online.de/de/news562725
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Das Silver Clips-Projekt wird kommenden Dienstag im Rahmen der erstmalig stattfindenden Forschungsshow unserer Hochschule Harz vorgestellt, auf der die vielfältigen Forschungsangebote und -leistungen der drei Fachbereiche in einem neuen und jungen Format präsentiert werden sollen. Besonders freuen wir uns, dass auch Thorsten Witt als Vertreter von Sciencestarter.de an der Veranstaltung teilnehmen und über Wissenschafts-Crowdfunding referieren wird. Weitere Infos zur Forschungsshow finden sich auf der hier verlinkten Webseite des Informationsdienstes Wissenschaft (IDW): http://idw-online.de/de/event45635
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Nur eine Woche nach dem Start unseres Silver Clips-Projekts hier bei Sciencestarter wurde gestern bereits die Marke von 50 Fans erreicht, womit der Sprung in die zweite Phase – die Phase der Finanzierung – demnächst stattfinden kann. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Fans für die bisherige Unterstützung im Namen des gesamten Projektteams! Für die nun vor uns liegende Herausforderung der Finanzierungsphase haben wir uns schon einiges überlegt. So wird es natürlich weitere Blogposts zur Demografie-Thematik ebenso wie Einblicke in die Demografie-Forschung an der Hochschule Harz geben – aber auch eine kurze Video-Vorstellung unseres Projekts werden wir demnächst noch hier einstellen. Darüber hinaus hoffen wir, dank der Unterstützung der Pressestelle unserer Hochschule in den nächsten Wochen noch viele Interessenten auf dieses Projekt aufmerksam machen zu können. Vielen Dank also noch einmal an alle bisherigen Unterstützer – und natürlich würden wir uns freuen, wenn vor dem Start in die Finanzierungsphase noch einige weitere Fans hinzukämen...
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Bevor wir uns im dritten Blogpost zur demografischen Entwicklung der Stadt Halberstadt zuwenden, wollen wir noch einen Blick auf den Landkreis Harz werfen, in dem sich die beiden Standorte unserer Hochschule Harz (in Halberstadt und Wernigerode) befinden. Das Statistische Landesamt erwartet für den Kreis – ausgehend von den Einwohnerzahlen des Jahres 2006 – einen Rückgang um etwa 22.000 Einwohner bis 2015 und 39.000 Einwohner bis 2025 – also mehr als 15% der aktuellen Bevölkerungszahl. Der für das ganze Land erkennbare Abwärtstrend – Sachsen-Anhalt gilt bekanntlich als das am stärksten von Überalterung betroffene Bundesland – ist also auch in unserer Region feststellbar. Unter den 20 deutschen Kreisen mit den relativ wenigsten unter sechsjährigen Kindern lagen übrigens bereits zur Jahrtausendwende sechs in Sachsen-Anhalt (Dessau, Weißenfels, Bitterfeld, Magdeburg, Bernburg und das Mansfelder Land). Im Gegensatz dazu wird das Land bis 2020 den dritthöchsten Anteil an Über-60-jährigen haben – die höchste Pflegequote hat es schon heute. Im direkten Vergleich mit anderen Kreisen in Sachsen-Anhalt steht der Harzkreis – der sich aus den 2005 fusionierten Kreisen Wernigerode, Halberstadt und Quedlinburg zusammensetzt – allerdings noch einigermaßen gut da. Während für den Landkreis Mansfeld-Südharz und die Altmark ein Bevölkerungsrückgang von bis zu 30% bis zum Jahr 2025 vorhergesagt wird, sind im Harzkreis – wie oben schon erwähnt – nur etwa 15% Rückgang zu erwarten. Der Landesdurchschnitt liegt nach Angaben des Statistischen Landesamts bei 18,6%. Obwohl also die uns umgebenden Landkreise teilweise sogar noch mit größeren Problemen zu kämpfen haben, ist auch für den Harzkreis eine klar negative Entwicklung ohne Aussicht auf eine wirkliche Verbesserung zu konstatieren. Auch das Berlin-Institut schätzt in der im Jahr 2009 erschienenen Studie “Deutschland 2020” die Lage für den Harzkreis eher schlecht ein: Bis zu 9,9% Rückgang werden für den Altkreis Wernigerode bis zum Jahr 2020 prognostiziert, bis zu 14,9% für Halberstadt – und die Weltkulturerbestadt Quedlinburg liegt mit einem erwarteten Schwund jenseits der 15% sogar in der schlechtesten Kategorie der Studie. Das Institut schätzt, dass es im Landkreis durch den Bevölkerungsrückgang in absehbarer Zeit selbst dann noch zu einem Mangel an Arbeitskräften kommen könnte, wenn keine weiteren Arbeitsplätze geschaffen werden. Wie sich diese Entwicklung in Halberstadt bemerkbar macht – der Stadt also, in der wir das Silver Clips-Projekt durchführen wollen – werden wir uns dann in einigen Tagen genauer ansehen.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Das Jahr 2013 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zum "Jahr der demografischen Chance" erkoren. Dieses wirklich gut gemachte Video verdeutlicht die unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven auf den demografischen Wandel: Werden die durch diesen Wandel ausgelösten Veränderungen die Solidargesellschaft zerstören, oder bietet der Wandel auch Chancen?
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Bevor wir uns in nachfolgenden Blogposts mit den eigentlichen Inhalten unseres Projekts befassen, wollen wir zunächst beleuchten, warum es überhaupt wichtig ist, sich gerade hier in Sachsen-Anhalt mit der Frage zu befassen, wie man Seniorinnen und Senioren den Zugang zu moderner Informations- und Kommunikationstechnik erleichtern kann. Hierfür werfen wir in drei aufeinanderfolgenden Blogposts einen Blick auf die demografische Entwicklung unseres Bundeslandes Sachsen-Anhalt, unseres Landkreises Harz und der Stadt Halberstadt - dem Sitz des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften unserer Hochschule. Sachsen-Anhalt gehört bedauerlicherweise zu denjenigen Bundesländern, die durch die Folgen des demografischen Wandels besonders hart getroffen werden, da hier eine Kombination aus der auch in anderen Bundesländern zu beobachtenden Alterung der Bevölkerung und einer verstärkten Abwanderung vor allem jüngerer Menschen zu Buche schlägt. Da insbesondere junge Frauen das Land verlassen (die Gruppe mit der höchsten Abwanderungsquote ist die der Frauen zwischen 18 und 30 Jahren), verschiebt sich zudem das Verhältnis zwischen den Geschlechtern und die Familiengründungsbasis erodiert. Dabei ist der negative Bevölkerungstrend für Sachsen-Anhalt nicht erst seit der Wende, sondern bereits seit den 1950er Jahren zu beobachten – ein Trend der sich jedoch nach der Wiedervereinigung noch einmal verstärkt hat: 560.000 Einwohner hat das Bundesland seit 1990 verloren, bis 2025 wird aktuellen Prognosen zufolge die Marke von 2 Millionen Einwohnern (derzeit: 2,25 Millionen) unterschritten werden. „Der Demografische Wandel stellt eine der größten Herausforderungen für die künftige wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung des Landes Sachsen-Anhalt dar. Seine wesentlichen Aspekte, die Abnahme der Einwohnerzahl, die Veränderung der altersstrukturellen Zusammensetzung der Bevölkerung und selektiv wirkende Wanderungsprozesse beeinflussen die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Landes, seiner Kommunen und Unternehmen. Er bietet aber auch gleichzeitig Chancen für Veränderungen.“ (aus dem Bericht über die demografische Entwicklung Sachsen-Anhalts von 1990 bis 2007 des Statistischen Landesamtes) Die Folgen dieser Entwicklung sind vor allem in klassischen ländlichen Wohnräumen spürbar, die in Sachsen-Anhalt noch in verhältnismäßig großem Maß zu finden sind. Wo junge Menschen und Familien – und damit letztendlich auch Schüler, Auszubildende und Nachwuchskräfte – fehlen, können öffentliche Einrichtungen ebenso wie pflegerische Strukturen und Strukturen der Nahversorgung nicht mehr im bisherigen Umfang aufrechterhalten werden. Da insbesondere junge Familien fortziehen, fehlen der zurückbleibenden Generation zudem familiäre Versorgungs- und Sozialstrukturen. Bevor wir uns der Frage widmen, wie moderne Informations- und Kommunikationstechnologie die Situation älterer Menschen verbessern könnte – beispielsweise indem sie ihnen hilft, ihre familiären und sonstigen sozialen Netzwerke aufrechtzuerhalten – wollen wir in den nächsten beiden Kurzbeiträgen aber erst noch einen Blick auf die demografische Entwicklung unserer Region – speziell des Landkreises Harz und der Stadt Halberstadt – werfen.
02/22/2014, 04:40 PM Christian Reinboth
Das Silver Clips-Projektteam – bestehend aus Thomas Schatz und Prof. Dr. Birgit Apfelbaum und unterstützt von Christian Reinboth – begrüßt alle an unserem Projekt Interessierten sowie die in den ersten zwei Tagen der Startphase bereits zu uns gestoßenen Unterstützer herzlich beim Silver Clips-Projektblog. In den nächsten 28 Tagen – sowie hoffentlich auch in den Wochen nach dem erfolgreichen Sprung in die Finanzierungsphase – wollen wir hier in diesem Blog regelmäßig Artikel zur Silver Clips-Projektidee sowie zur Motivation hinter diesem Crowdfunding-Projekt einstellen, um Start- und Finanzierungsphase inhaltlich zu begleiten. Dabei wird es natürlich primär um die Frage gehen, aus welchen Gründen viele ältere Menschen eher technikscheu erscheinen und welche Strategien bei der Überwindung entsprechender Hemmungen helfen können – hier wollen wir mit dem Silver Clips-Projekt ja selbst einen Beitrag zur Verbesserung entsprechender Zielgruppenansprachen liefern. Darüber hinaus soll es aber auch um den demografischen Wandel in unserem Bundesland – Sachsen-Anhalt – sowie ganz spezifisch im Landkreis Harz und in der Stadt Halberstadt gehen, die Sitz des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften unserer Hochschule Harz ist. In diesem Rahmen wollen wir auch beleuchten, welche Forschungsprojekte zum demografischen Wandel es in den letzten Jahren an unserer Hochschule gegeben hat – und welche Erkenntnisse dabei gewonnen werden konnten. Während der Startphase werden in diesem Blog ausschließlich öffentliche Artikel erscheinen – sollte uns der Sprung in die Finanzierungsphase gelingen, werden wir einige der dann noch erscheinenden längeren Fachartikel nur für unsere Unterstützer freigeben, um auch hier im Blog einen kleinen Mehrwert bieten zu können. Inhaltliche Anregungen und Fragen nehmen wir dabei gerne entgegen – wenn ihr also schon immer etwas zur Demografie, zu Senioren und Technik oder auch zu AAL, Telepflege und Netzwerken in der Wohnungswirtschaft wissen wolltet, postet bitte einfach eine Frage im Blog oder auf der Pinnwand oder lasst uns eine E-Mail zukommen. Noch ein Wort in eigener Sache: Silver Clips ist der erste “Crowdfunding-Versuch”, der an der Hochschule Harz unternommen wird. Viele Kolleginnen und Kollegen beobachten den Vorstoß mit Interesse und natürlich hoffen wir, hier bei Sciencestarter ganz unabhängig vom letztendlichen Finanzierungsergebnis insgesamt eine positive Figur abzugeben. Über alle Hinweise, Verbesserungsvorschläge und Anregungen über die Kommentare, die Pinnwand oder natürlich per E-Mail freuen wir uns daher sehr. Um diesen offensichtlichen Kritikpunkt gleich auszuräumen: Eine Video-Vorstellung unseres Projekts wird es natürlich noch geben – wir hoffen, diese bereits in der kommenden Woche bei YouTube hochladen zu können.

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