stoersender.tv mit Dieter Hildebrandt
Eine Spielwiese für Störenfriede, die sich nicht abfinden wollen - das ist der Störsender . stoersender.tv will nächstes Jahr 20 Mal ein TV-Magazin produzieren, in dem Dieter Hildebrandt regelmäßig auftritt. Extremisten nimmt der Störsender aufs Korn, Politiker auf den Arm. Gestört wird durch diese Kampagnenplattform jeder, der sich dafür aufdrängt. Und zwar von Allen. Zuschauen war gestern. Heute gibt’s Störsehen . Mach mit!
153.233 €
125.000 € Fundingziel
3.003
Unterstützer*innen
Projekt erfolgreich
26.01.2013

125.000 Euro übersprungen! Jetzt auf zum Gedankenhochsprung und zu den Störereien!

Stefan Hanitzsch
Stefan Hanitzsch3 min Lesezeit

Liebe Störlaboranten,

das erste Experiment ist geglückt! Dank Euch! Danke für Euer Vertrauen und für Euer Engagement! Die Finanzierung darf ruhig so weitergehen, denn wir wollen auf sicheren Beinen stehen und wollen den Störsender nicht nach einem Jahr wieder schließen müssen. Anzeigen wird es zu keiner Zeit geben.

Auf den beiden Videos sind die goldenen Momente festgehalten, in denen wir die 125.000-Euro-Hürde mit Bravour genommen haben: Einmal die entscheidenden Scheine, von Famous Mary from Bavary überreicht in einer Münchner "Boazn" (Kneipe, Kaschemme, liebe "Preiß'n";-), einmal die großartigen Teams von startnext und tyclipso, die dem Augenblick entgegenfiebern.

Hier: http://vimeo.com/58208189
Dank an Jost Bradke für die wunderbaren Aufnahmen in der Boaz'n. http://film-pool.com

Sehr schöner Artikel von Rupert Sommer, der via Kress sehr viele Multiplikatoren erreicht:
http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/119787-ein-jahr-sendebetrieb-vorfinanziert-dieter-hildebrandt-zieht-mit-stoersendertv-in-die-schlacht.html

Weiter geht's! Wir fangen erst an! Wir wollen jetzt gemeinsam an einem Strang ziehen, idealerweise in die gleiche Richtung!

Herzlich
Stefan


Dieter Hildebrandt

"Ich bin beeindruckt von Ihrem Vertrauen und bedanke mich ganz herzlich! Ab sofort wird uns was einfallen."


Dieter Hanitzsch

"Nichts ist alternativlos! Mit einer Ausnahme: Wir fangen im März mit dem Stören an - gemeinsam mit Ihnen allen. Darauf freue ich mich sehr!"


Dr. Uwe Kirst

„Es ist geschafft!“

So werden die meisten denken – und das ist richtig – wenn wir das Ziel der ‚Startgeld-Beschaffung‘ meinen, denn, wie Stefan Hanitzsch jüngst artikulierte, ist auch beim Stoersender „ohne Moos nichts los“.

Mein nachhaltiger, herzlicher Dank gilt allen, die mit ihren möglichen Mitteln dazu beigetragen haben – durch Geld, Wort und ihren guten Namen.

Sie und wir haben ein deutliches Signal dafür gesetzt, was alles geht, wenn Viele gemeinsam handeln. Aber –

„Es beginnt erst!“ - so sage ich nun heute, denn das ‚Schlüsselgeld‘ zum neuen medialen Tor stellt uns vor die Aufgabe, unser „stoersender.tv“ zum Leben zu erwecken, Sendungen zu produzieren, die stören, allerdings nicht im Sinne einer Zer-Störung, sondern eher im Geiste eines Auf-Störens, einer Veränderung für Verbesserung – nicht als Selbstzweck und schon gar nicht mit Hilfe einer wie auch immer gearteten Form von Gewalt.

Gute Sendungen zu machen, die diesem Anspruch genügen, wird alle heftig herausfordern: die Pressefreiheits-Störer genauso wie die Redaktion; die Künstler genauso wie die Konsumenten dessen, was uns allen einfallen wird.

Was wir allerdings nicht tun werden, ist dem Einheitsbrei im Mediengewimmel einen neuen Einheitsbrei anderer Färbung hinzuzufügen. Stoersender.tv bedeutet, nicht nur in einer Farbe zu leuchten sondern im vollen Spektrum aller Varianten und Schattierungen zu strahlen – außer in Braun.

Alle wichtigen Meinungen wiederzugeben kann nicht immer gut gelingen, schon gar nicht in jeder Sendung, aber es wird eine Vielfalt sein – möglichweise Denen zum Leid, die sich sehr starkfarbig bekennen möchten.

Wir sind aber der Störsender für alle – nicht nur für eine Fraktion; und die Betonung liegt auf „für“.

Die Frage, in wessen Hand die ‚Wasserhoheit‘ liegt, ist hier ein gutes Beispiel: wir sind nicht einfach gegen die Pläne einer Privatisierung, wir sind hauptsächlich für die gesellschaftliche Kontrolle dieser Lebens-Ressource durch den demokratischen Staat – wer immer ihn auch gerade organisiert.

Wir werden Aufstören um zu gestalten, nicht, um zu vernichten. Wir tun das, um der Demokratie auf den weiteren Weg zu helfen, wie unvollkommen sie auch sein mag.

Seid nun alle willkommen, die Ihr die Farbenpracht gemeinschaftlicher Kreativität und Initiative in Verantwortung mitgestalten wollt! Wir werden all denen unseren Störwind als Rückenwind liefern, die den Mut haben, für ihre Träume und Visionen selbst etwas zu tun.

Uwe Kirst

‚KiWi‘

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