Projekte / Journalismus
Informationsportal über rechte Kundgebungen
"Reportagen und Liveticker von dort, wo es brennt. Gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" lautet unsere Beschreibung auf Twitter. Als wir im März 2015 unser Projekt starteten, hatten wir keine Ahnung, zu was es sich ein halbes Jahr später entwickeln sollte. Wir twitterten von fremdenfeindlichen Kundgebungen in Dresden, Bautzen, Görlitz und Freital. Im August erreichten wir mit unseren Tweets aus Heidenau drei Millionen Menschen. Jetzt wollen wir gemeinsam mit Euch Straßengezwitscher ausbauen.
4.130 €
3.000 € Fundingziel
114
Unterstützer*innnen
Projekt erfolgreich
05.02.16, 20:51 Alexej Hock

Zuallererst möchten wir uns bei allen bedanken, die unser Projekt unterstützen und dazu beigetragen haben, dass wir die 100% so schnell erreicht haben. Danke! Jetzt sind wir schon bei 115%, und es sind immer noch zwei Wochen Zeit bis zum Ende der Kampagne.

Im letzten Blogeintrag haben wir einige Grundüberlegungen aufgeschrieben. Jetzt möchten wir Euch Details präsentieren, Euch erklären, warum es weiterhin Sinn macht, uns zu spenden, sowie die nächsten Schritte auf dem Weg zur Realisierung der #crowdgezwitscher Plattform erläutern.

Die Plattform

Der Nutzer sieht auf der Startseite eine Karte von Sachsen. Über ein Menü kann er sich unterschiedliche Ebenen ein und ausblenden lassen:

  • Bevorstehende Demonstrationen/Veranstaltungen (verortete Pins) mit Datum

z.B. für eine Woche im Voraus, laufende Veranstaltungen hervorgehoben

  • Rechte Facebook-Seiten (Pins), verortet nach Aktionsgebiet
  • Weitere, möglicherweise zu speziellen Anlässen freigeschaltete Ebenen

Bei Klick auf den jeweiligen Pin wird eine Info-Box mit grundlegenden Informationen und eventuell einem Verweis auf eine entsprechende Informationsseite eingeblendet.

Wird über eine Aktion durch Reporter von Straßengezwitscher oder durch korrespondierende Twitter-Accounts berichtet, so erhält diese Veranstaltung eine eigene Veranstaltungsseite, auf der zusätzliche Informationen sowie der eigentliche eigentliche Liveticker von Twitter eingebunden sind.

Die Twitter-Chronik sollte dabei so eng zugeschnitten sein, dass nur ausgewählte Tweets zu der jeweiligen Aktion gezeigt werden.

Schlüsselelement der Plattform ist die Nutzereinbindung. Jeder Benutzer, jeder Teil der Crowd kann über die Startseite Veranstaltungen oder Seiten eintragen. Diese werden von unserem Team geprüft und dann freigeschaltet. Das Team, das sich derzeit im Auf- bzw. Ausbau befindet, besteht aus vor Ort ansässigen engagierten Menschen in ganz Sachsen, Journalisten, unterstützt von noch mehr Leuten, die wachsam sind, Informationen über rechte Aktionen weitergeben oder uns auf Gegenproteste und Solidaritätskundgebungen hinweisen.

Der journalistische Anspruch unserer Plattform verbietet es, die Tweets aller beliebigen Twitter-Nutzer einzubinden. Einerseits werden wir unser Team, das unter dem Namen Straßengezwitscher twittert, vergrößern. Andererseits werden wir auch andere Twitterer, die erfahrungsgemäß nach unseren Standards vorgehen, einbinden.

Die nächsten Schritte

Diese Beschreibung bildet das Grundgerüst der Plattform. Ideen für weitere Funktionen sind vorhanden, doch der limitierende Faktor bleibt das gesammelte Geld. Die angestrebten und mittlerweile überschrittenen 3.000 Euro sind für den Aufbau der Plattform mit den oben genannten Details ausgelegt. Doch je mehr Geld wir sammeln, desto umfangreicher wird die Plattform.

In unserer Projektskizze stehen noch einige Funktionen auf der Wunschliste: Eine Zeitschiene, die es ermöglicht, das Aufkommen von Demonstrationen über die vergangenen Monate zu untersuchen; eine automatische PHP Abfrage der aktuellen Like-Zahlen rechter Facebook-Seiten und somit die Veranschaulichung der Dynamik einer Seite, was zur besseren Einordnung hilfreich ist; Automatische Tweets zu neu eingetragenen Kundgebungen …

Um vertrauensvoll mit dem gesammelten Geld umzugehen versuchen wir die Balance zu finden zwischen einer professionell programmierten Seite und verhältnismäßigen Ausgaben. Über Hinweise auf zuverlässige, gute und engagierte Webprogrammierer und -designer sind wir dankbar.

Aktuell treiben wir den Ausbau unseres Teams voran. Wir freuen uns, dass wir demnächst regionale Twitter-Accounts starten werden können. Mit fast 11.000 Followern auf Twitter sind wir unserer Verantwortung bewusst und versuchen Euren Erwartungen gerecht zu werden. Mit dem Ausbau wächst auch der zeitliche Aufwand für die Organisation. Auch wenn wir dadurch derzeit weniger Aktionen beleuchten als wir gerne würden, sind wir überzeugt davon, dass wir auf einem guten Weg sind, zusammen mit Euch eine neue Art des Journalismus etablieren.

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Commity für Projekte und Startups im deutschsprachigen Raum. Gründer*innen, Erfinder*innen und Kreative finanzieren und starten ihre Ideen gemeinsam mit der Crowd.

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