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Projekte / Kunst
DESERT DUST & MERMAIDS - Bringing Street Art to Kurdistan / Iraq
Wir möchten zwei Street-Art-Künstler aus Berlin in ein Flüchtlingslager im Nordirak schicken, um dort mit Flüchtlingskindern Workshops zu bestreiten und ein Mural auf die Außenmauer einer Festung zu malen, in dem die Flüchtlinge untergebracht sind. Eine Ausstellung in Berlin soll folgen.
Arbil
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 DESERT DUST & MERMAIDS - Bringing Street Art to Kurdistan / Iraq

Projekt

Finanzierungszeitraum 31.03.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Februar/März 2015
Fundingziel 10.000 €
Stadt Arbil
Kategorie Kunst

Worum geht es in dem Projekt?

++ Beschreibung ++

In einer Festung im Nordirak sind syrische Bürgerkriegsflüchtlinge untergebracht. Die Anlage war unter Diktator Saddam Hussein zwischenzeitlich auch ein Folterknast. Wir wollen mit Mitteln der Kunst auf die Situation der Flüchtlinge im Nordirak aufmerksam machen.

Die Berliner Straßenkünstler Various & Gould wollen für die Kinder im Lager Workshops organisieren und zum Abschluss ihres einwöchigen Besuchs selbst ein überdimensionales Bild auf eine Außenmauer der Festung zaubern - dem ziemlich düsteren Ort täte ein wenig ganz Farbe gut!

Wir werden das ganze Projekt mit Videos und Fotos dokumentieren und die von den Kindern gemalten Bilder in Berlin ausstellen. Auch die Bilder und Zeichnungen einer syrischen Künstlerin und Schullehrerin, die selbst flüchten musste und in dem Lager lebt und unterrichtet, sollen ausgestellt werden.

++ Hintergrund ++

Trotz der allgegenwärtigen Bilder von Tod und Leid, sind es von Kindern gezeichnete Bilder von Flugzeugen, die Bomben abwerfen, und brennenden Häusern, die uns ergriffen. Solche Bilder wurden uns während eines ersten Besuchs im Juni 2014 von Mitarbeitern der Organisation Rise Foundation gezeigt.
Allein in dem Festungslager sind etwa 1.600 Menschen untergebracht. Insgesamt sind etwa eine Million Menschen in den relativ stabilen, kurdisch geprägten Norden des Iraks geflüchtet, sowohl aus den Kurdengebieten im benachbarten Nordsyrien als auch aus anderen Teilen des Iraks.

Die Flüchtlinge werden von der Kurdischen Autonomieregierung (KRG) in Erbil mit dem Nötigsten versorgt: Sie haben ein Dach über dem Kopf und genug zu essen und trinken. Doch vor allem die Kinder leiden unter Langeweile und wissen nicht wohin mit den Bildern in ihren Köpfen, die sich ihnen auf der Flucht einprägten.

Die Mitarbeiter der Rise Foundation, die syrische Lehrerin und die Kinder selbst tun ihr Bestes, dagegen anzukämpfen. Sie machen Entwürfe und malen farbige Bilder auf den grauen Beton ihrer Unterkunft, in der sie vielleicht noch Jahre zubringen müssen.

Das Projekt konnte in wenigen Monaten bereits Erfolge vorweisen: Die Kinder änderten die Motive ihrer Bilder, weg von grausamen Szenen mit Enthaupteten und Kampfhubschraubern hin zu Enten, Äffchen und Meerjungfrauen - den Motiven, die schon eher die Fantasie der Kinder bevölkern sollten.

++ Das Vorhaben ++

Während unseres ersten Besuchs im Juni 2014 verdeutlichte uns die syrische Lehrerin aus dem Camp, dass es Herzen und Gemüter der Flüchtlinge seien, die geheilt und gefüttert werden müssten, damit Kinder, aber auch Erwachsene drohender Hoffnungslosigkeit entkämen.

Wir wussten ziemlich bald, dass wir das Projekt unterstützen wollten. Wir wollten jedoch nicht unseren eigenen Ideen aufzwingen, sondern den bereits begonnenen Prozess unterstützen. Schließlich wissen die Flüchtlinge selbst am besten, was ihnen in ihrer Lage gut tut.

Wir wollen das Projekt nicht nur mit Fachwissen und Material helfen, sondern einen gegenseitigen Prozess ins Rollen bringen: Während unseres Besuches, merkten wir schnell, dass es vor allem den Eltern ein Anliegen war, dass die Welt von ihrem Schicksal erführe.

Daher wollen wir unser Vorhaben dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, indem wir Fotos, Videos und Bilder in Berlin ausstellen. Auch soll ein Katalog entstehen, der das Projekt illustriert.

++ Ausblick ++

Dieses Projekt könnte der Auftakt zu weiterem Engagement unter dem Arbeitstitel “Flüchtlingskunst” sein. Wie gesagt, leben allein im Nordirak etwa eine Million Flüchtlinge, darunter viele Kinder. Ähnliche Projekte könnten in anderen Flüchtlingslagern der Region funktionieren. Dieses Projekt könnte also als Referenz für weiteres Vorhaben dienen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir möchten zwei Street-Art-Künstler aus Berlin in ein Flüchtlingslager im Nordirak schicken, um dort mit Flüchtlingskindern Workshops zu bestreiten und ein Mural auf die Außenmauer einer Festung zu malen, in dem die Flüchtlinge untergebracht sind. Eine Ausstellung in Berlin soll folgen.

Zielgruppe sind Kunst- und Politikinteressierte Menschen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Um Geflüchteten Menschen zu helfen und um Aufmerksamkeit zu generieren.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir wollen mit dem Geld folgende Posten finanzieren. Insgesamt sollen mit 10.000 Euro abgedeckt werden:

  • Materialen (Leinwände, Farbe, Pinsel, Stifte)
  • ein einwöchiger Aufenthalt der Künstler (Flugtickets,
  • Unterbringung und Unkosten)
  • Kosten für Foto- und Videodokumentation
  • Finanzierung einer Ausstellung in Berlin
  • Druckkosten für einen Katalog
  • Flugkosten und Teilzeitstelle für Boris Niehaus, der das Projekt managt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Fotograf Boris Niehaus und Dozent Till Paasche, kennen sich aus Essen, wo sie zusammen zur Schule gingen. Im Juni 2014 trafen sie sich erstmals nach vielen Jahren wieder, in der Hauptstadt des Nordiraks, Erbil. Der dritte im Bunde ist der freie Journalist Dyfed Loesche, der mit den beiden Freunden im Nordirak war.

Boris Niehaus ist Hauptverantwortlicher des Projektes. Er studierte Fotografie in Edinburgh und arbeitet als freier Fotograf in Berlin. Boris hat sich auch als Blogger und Künstler in der Street-Art-Szene der Hauptstadt einen Namen gemacht und bereits mehrere Events und Ausstellungen organisiert.

Till Paasche ist mit der Organisation vor Ort betraut. Er machte seinen Doktor in Großbritannien und arbeitet als Dozent im Nordirak, wo er an der Universität Soran politische Geografie unterrichtet. Er kennt sich in der Region sehr gut aus und wird die Logistik des Projekts übernehmen.

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