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Projekte / Event
Wo ist das Volk? - Der 24h Talk im Park
Eine Talkshow die 24 Stunden dauert, öffentlich und zugänglich für jeden - mit Bürgern statt Experten - live übertragen auf sämtlichen digitalen Kanälen. Um gesellschaftlichen Fragen einen Raum zu geben, laden wir die Bewohner und Besucher der Stadt Köln zu einem außergewöhnlichen und spontanen Dialog ein - dem 24h Talk im Park.
Köln
2.015 €
5.000 € Fundingziel
15
Fans
42
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 20.07.16 16:36 Uhr - 05.09.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 1./2. Oktober 2016
Fundingschwelle 2.000 €
Fundingziel 5.000 €
Stadt Köln
Kategorie Event

Worum geht es in dem Projekt?

An einem Tag im Herbst werden wir eine offene und für jeden zugängliche Gesprächsatmosphäre in einem Kölner Park schaffen. Ihr werdet eine Talkrunde vorfinden, einen runden Tisch natürlich und die entsprechende Technik, die eure Worte in den digitalen Orbit sendet. Kommen kann wer möchte, 24 Stunden lang. Worüber wir in dieser Zeit sprechen, entscheidet allein ihr. Moderatoren werden die Diskussion leiten und darauf achten, dass nicht nur geredet, sondern sich auch zugehört wird. Wir wollen erfahren, was die Menschen in dieser Stadt und darüber hinaus umtreibt.

Dafür wagen wir ein Experiment. Wir verlagern den medialen Talk in die Öffentlichkeit und bilden eine Agora, einen Ort des Streits und der Gemeinschaft, der nach Verbindungen sucht und Gesellschaft nicht als bloße Worthülse betrachtet.

Experten und Politiker, Journalisten und Prominente diskutieren täglich im Fernsehen das Weltgeschehen. Und haben doch meistens einen bequemen Abstand zu genau dieser Welt. Wir reden gerne übereinander, kritisieren und prangern an - doch eben überwiegend unter Gleichgesinnten, selten in Konfrontation mit Anderen, die die Welt auch wirklich anders sehen.

Als Überschrift haben wir deshalb die provokante Frage “Wo ist das Volk?” als Ausgangspunkt der Debatte gesetzt. Der Begriff des Volkes wird nicht erst seit letztem Jahr verstärkt von rechten Gruppierungen besetzt und neu vereinnahmt: Die verlorene Heimat wird dabei zu einem Ort exklusiver, rassistisch durchzogener Phantasien. Die Frage nach dem “Wo” möchte die Begriffshoheit damit infrage stellen und den Diskurs darüber, wer oder was das Volk ist, neu beleben.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir schaffen für 24 Stunden einen Ort, der es ermöglicht die Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Menschen entstehen zu lassen, unabhängig davon, woher die Menschen kommen, welcher Arbeit sie nachgehen oder welche Partei sie wählen. In 24 Stunden tauchen wir gemeinsam in unterschiedlichste Lebenswelten ein und konfrontieren die Erfahrungen und Empfindungen derer, die sich beteiligen, miteinander. Dabei suchen wir nach Verbindungen ebenso wie nach Differenzen.

Wir fragen nicht, wer spricht und entscheiden nicht, worüber gesprochen werden muss. Wir verfolgen keine Interessen einer bestimmten Gruppe. Wir möchten vielmehr das Unbestimmte und die Ambivalenzen deutlich machen, welche aktuelle gesellschaftlichen Konflikte offenlegen. In der Mediengesellschaft werden Probleme rationalisiert und vereinfacht, es wird immer verzweifelter nach einem Normalzustand gesucht, an dem die Ausnahme gemessen werden könnte. Was aber normal ist, wissen wir nicht. Und es ist auch nicht von Interesse.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Die so genannten “Probleme unserer Zeit” rücken die Welt in ein Licht permanenten Ausnahmezustands. Wir wollen dieser Dauerkrise etwas ebenso Extremes entgegensetzen: Wir antworten dem Exzess mit dem Exzess in seiner radikalsten Form, die sämtliche Formate und Alltäglichkeiten sprengt: Es hört nie mehr auf. Dieses Experiment ermöglicht allen - in Köln, aber auch online - sich an einer breiten Diskussion zu beteiligen, die es so noch nie gab.
Wem dieser Gedanke gefällt und wer vielleicht genau diese Auseinandersetzung mit seinen Mitmenschen in der Gesellschaft vermisst und genauso gespannt ist wie wir, was in diesen 24 Stunden passieren kann, der ist herzlich eingeladen uns zu unterstützen - und vorbeizukommen, um sich mit uns und vielen Anderen auszutauschen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Das gesamte Geld, das wir über die Startnext Kampagne sammeln, stecken wir in die Umsetzung der Talkshow. Alle Beteiligten arbeiten freiwillig daran mit, doch soll niemand am Ende drauf zahlen.
Konkret brauchen wir finanzielle Unterstützung für die Beleihung von Technik, wie beispielsweise Kameras, Licht- und Tonequipment. Dazu kommt eine 24-stündige Strom- und Internetverbindung, die den Lifestream ermöglicht.
Außerdem möchten wir den Gästen für ihren Beitrag gerne eine angemessene Verpflegung anbieten.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind eine Kollaboration aus aktuell sieben Leuten, die alle aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Uns eint der Glaube an sozialen Fortschritt und der Wille sich in öffentlichen Angelegenheiten einzumischen.

Gregor Kuhlmann studiert Sozialwissenschaften
in Köln. In den letzten Jahren hat er bei verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Zudem arbeitet er als freier Filmschaffender und Moderator.

Sandra Riedmair hat ihren Master in den europäischen Medienkulturwissenschaften abgeschlossen. Ihre Interessen liegen in der Entwicklung alternativer Medien- und Fernsehformate sowie politischer Performances. Sie arbeitet als freie Redakteurin und Filmemacherin.

Johannes Bluth studiert europäische Medienkulturwissenschaft in Düsseldorf, Wien und Nantes. Er war für die Bundeszentrale für politische Bildung tätig und ist freier Autor von Filmkritiken und berichtet von Filmfestivals, u.a. für critic.de.

Hamzi Ismail hat in Köln und Instanbul Sozialwissenschaften studiert und absolvierte anschließend sein Volontariat beim WDR. Seit einem Jahr arbeitet er dort als Redakteur. In der Lokalzeit hat er die Sendung “Hamzi’ ne Frage? realisiert.

Kai Heusmann arbeitet als Tischler, Designer und freischaffender Raumkonzeptionist. Seit mehreren Jahren ist er beim Aufbau eines Musikfestivals beteiligt. Er ist Gründungsmitglied des mobilen Caterings “Le Trip”.

Luis Neuenhofer studiert an der Kunsthochschule Köln. Dort hat er die Liebe zum Live Entertainment entdeckt. Insbesondere macht er Live-Regie für Fernsehen und Internet.

Henning Bülter ist ausgebildeter Koch und Gründungsmitglied des mobilen Caterings “Le Trip”.
Er wird sich um die Verpflegung vor Ort kümmern und unterstützt das Team bei administrativen Aufgaben.

Impressum
Gregor Kuhlmann
Kyffhäuserstr. 24
50667 Köln Deutschland

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