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Projekte / Musik
"Taximusic" ist ein Musiktheaterprojekt, das wir im September 2017 in Berlin aufführen. Der Abend erzählt die Erlebnisse von fünf Berliner Taxifahrern, die aus unterschiedlichen Ländern kommen, seit Jahren in Berlin Taxi fahren und uns ihre Geschichten erzählt haben. Fünf junge Komponistinnen vertonen diese Episoden nun. Sie kreieren Musiktheaterminiaturen, die szenisch und visuell zu einem Abend verwoben werden, der von der Poesie alltäglicher Geschichten erzählt.
Berlin
440 €
6.000 € Fundingziel
2
Fans
7
Unterstützer
33 Tage
 Taximusic

Projekt

Finanzierungszeitraum 28.07.17 12:40 Uhr - 20.09.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum September 2017
Fundingziel 6.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Musik

Worum geht es in dem Projekt?

Taximusic rückt den Fokus auf den Mikrokosmos des Taxis. Hier begegnen sich Menschen unterschiedlichster Herkunft und verbringen eine kurze Zeit auf engstem Raum mit einem Fremden.
Immer wieder entstehen dabei auch sehr persönliche Gespräche, die sich so an einem anderen Ort nicht ergeben würden. Diesen wenn auch kurzen Verbindungen und den erzählten und erlebten Geschichten wohnt eine besondere Poesie inne, die wir mit Musik verbinden und auf die Bühne bringen.
Im Vorfeld haben wir Interviews mit fünf Fahrern geführt, die seit Langem in Berlin Taxi fahren und die kuriosesten Geschichten zu erzählen haben.
In den Gesprächen wurde außerdem deutlich, wie Heimat und Herkunft den Blick auf Berlin prägen und wie unterschiedlich man die Stadt wahrnehmen kann. Die Fahrer kommen aus verschiedenen Ländern, sind auf dem Land oder in einer Stadt, am Wasser, in Kriegsgebieten oder in idyllischer Umgebung aufgewachsen, und damit korrespondierend sind für jeden andere Elemente der Stadt bedeutsam oder prägnant.
Diese unterschiedliche Wahrnehmung bestimmt die szenische und visuelle Gestaltung des Abends (Video: Thomas Kühn).
Den Interviews widmen sich nun fünf junge Berliner KomponistInnen, die aus denselben Ländern kommen und ebenfalls seit einiger Zeit in Berlin leben. Sie vertonen die Erlebnisberichte für Gesang (Claudia van Hasselt), Saxophon (Ruth Velten), Akkordeon (Silke Lange) und Elektronik. In den Kompositionen wird eine Brücke geschlagen zwischen zeitgenössischer, abendländischer, "westlicher" Musik hin zu den musiktraditionellen Besonderheiten der Herkunftsländer.
Am Ende entsteht ein Abend, der den Zuschauer und Zuhörer tief in seine eigene Stadt und - durch sie hindurch - in entfernte Regionen eintauchen lässt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Mit "Taximusic" richten wir uns an ein breit gefächertes Publikum. Zum einen möchten wir die junge Berliner Musikszene erreichen, Musikinteressierte wie Musiktheaterinteressierte. Darüber hinaus richtet sich der Abend an alle Berliner und Berlin-Freunde, die sich für vielfältige, teils absurde Geschichten über die Stadt interessieren und sich mit dem Blick auf die Stadt auseinandersetzen möchten.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Das Projekt widmet sich einem Raum, den jeder kennt: dem Taxi. Obgleich das Taxi fester Bestandteil des (Berliner) Alltags ist, und obgleich jeder Berliner persönliche Erlebnisse mit dem Taxi verbindet, war das Taxi selten Gegenstand auf einer Berliner Bühne. Mit "Taximusic" möchten wir solchen persönlichen Erlebnissen, die eng mit der Stadt verbunden sind, diese Bühne geben.
Zweitens verbindet das Projekt vielfältige Kulturen, die sich im Berliner Taxi treffen. Durch die Begegnung mit Fahrern mit internationalem Hintergrund und mit deren Musik werden diese Verbindungen musikalisch und visuell in Szene gesetzt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Um das Projekt mit einem möglichst breiten internationalen Hintergrund auszustatten, haben wir fünf junge Komponisten beauftragt, die derzeit an den Kompositionen arbeiten. Als Musiker konnten wir das junge, erfolgreiche Berliner Ensemble LUX:NM gewinnen, und für das Video den Videokünstler Thomas Kühn.
Wir sind somit ein großes Team, und eine erfolgreiche Finanzierung ermöglicht es uns, angemessene Honorare an die beteiligten Personen zu zahlen.
Die Unterstützung fließt außerdem in die Produktion von Video und Bühnenbild.
Last but not least möchten wir die Abende selbst zu einem besonderen, sinnlich vielfältigen Event machen. Zigan Aldi, ein ehemaliger Taxifahrer - nun DJ und Restaurantbesitzer in Neukölln -, schmückt den Berliner Hinterhof des AckerStadtPalasts mit einem mediterranen Buffet, mit dem wir den Abend nach den Vorstellungen ausklingen lassen möchten.

Wer steht hinter dem Projekt?

FrauVonDa sind Claudia van Hasselt (Gesang), Lotte Greschik (Regie) und Gäste. Seit mehreren Jahren erforschen wir verschiedene Formate von Musiktheater. Ausgangspunkte unserer Arbeiten sind individuelle Schicksale oder Biographien, die im Kontext von gesellschaftlichen (historischen oder aktuellen) Konflikten ausgeleuchtet werden. Hieraus entwickelt sich ein Plot, an dem sich die Auswahl der Stücke orientiert und der die variierenden Besetzungen bestimmt. Uraufführungen werden mit historischer Musik verwoben, Genregrenzen bewusst missachtet, und scheinbar kontrastierendes Material rückt in einen organischen Zusammenhang. Bisherige Arbeiten: „Näre, das Sy“ (2012 Unerhörte Musik), „Innocencia“ (2013 Uckerm. Musikwochen), „Es geht ein dunkle Wolk' herein“ (2014 Uckerm. Musikwochen),„Rosemarie - Erinnerungen an eine Flucht“ (2015 Unerhörte Musik, 2016 Ackerstadtpalast).
2016 haben wir mit „running.out;of:words“ eine Reihe für Neue Vokalmusik gegründet, die im Dez. 2016 mit „Running.out;of:ME“ im Ackerstadtpalast ihren Auftakt hatte. Die Reihe wird 2017 weiter etabliert, unter anderem mit "Taximusic".

Impressum
Lotte Greschik
Lotte Greschik
Fürbringerstr. 36
10961 Berlin Deutschland

frei

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