Projekte / Musik
„ORFEO - eine transkulturelle Oper“ ist ein Projekt, bei dem in Zusammenarbeit von Künstlern aus dem Irak, Syrien, Deutschland und der Schweiz mit einem Publikum aus verschiedensten Kulturen und westlicher und östlicher Musik eine Begegnung von Welten stattfindet. Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Phänomenen wie religiösem Fanatismus wie dem „Islamischen Staat“ findet auf höchstem künstlerischen Niveau statt und wurde zu einer von Presse wie Publikum gelobten Opernproduktion.
Stuttgart
25 €
3.500 € Fundingziel
2
Fans
2
Unterstützer
21 Tage

Projekt

Finanzierungszeitraum 08.05.18 13:50 Uhr - 17.06.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Frühjahr/Sommer 2018
Fundingziel 3.500 €
2. Fundingziel 7.000 €
Kostendeckung privat getragener Spesen der Schauspieler_innen / Musiker_innen der Produktion ORFEO
Kostendeckung der fünf Vorstellungen ORFEO in Stuttgart (April / Mai 2018)
Kategorie Musik

Worum geht es in dem Projekt?

Trotz der aktuell massiven Rückkehr populistischer und nationalkultureller Debatten zeigt sich, dass kulturelle Eindeutigkeit eine Illusion ist. Innerhalb einer globalisierten Welt sind Kulturen nicht mehr klar voneinander abzutrennen und zu unterscheiden. Sie vermischen und durchdringen sich. In der Opernproduktion “Orfeo, Eine transkulturelle Reise" verschmelzen Nationen (Afghanistan, Deutschland, Schweiz, Syrien), Geschlechter, Komponisten (Gluck, Graun, Haydn, Monteverdi), Autoren (Khalil Gibran, Abu Temmam, Orhan Pamuk), Zeiten und Räume.

Die Geschichte Orfeos, der seine Euridice aus der Unterwelt zurückholen will, wird in die Jetztzeit versetzt, die Unterwelt wird zu einer syrischen Stadt, die der Unterwelt gleichgemacht wurde und in der religiöser Fanatismus in Form des „Islamischen Staats“ herrscht.

Diese Opernproduktion soll eine Brücke schlagen zwischen den genannten Gegensätzen, soll vermitteln zwischen den Welten, gleichzeitig aber auch die Fatalität aufzeigen, zu der religiöser Wahn führen kann.

[url=http://www.sueddeutsche.de/kultur/opernpasticcio-hoffnung-zwischen-ruinen-1.3907095]

[url=https://www.ovb-online.de/kultur-tv/klassischer-9699149.html]

[url=https://www.zufluchtkultur.de/]

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Der Verein Zuflucht Kultur e.V. will Mut machen für das transkulturelle Miteinander und engagiert sich für Frieden und Völkerverständigung durch Kultur. Ziel ist es, durch Musik eine Brücke zu schlagen, jenseits von Religion, Sprache und Kultur.

Wir spielen im beliebten Musikzentrum Stuttgart Feuerbach, bekannt durch Stadtrat Andreas Winter, und bieten der Bevölkerung dort die Möglichkeit der Identifikation mit Oper in ihrem Stadtbezirk. Wir wollen Teil der Stadtgesellschaft sein, Erkenntnisse/Gedanken auf die Opernbühne bringen und nach unseren Proben diskutieren. Wir führen nach den Aufführungen Kamingespräche mit Schülern und Geflüchteten und laden Schulklassen und Geflüchtete aus den Freundeskreisen Weilimdorf, Feuerbach, Schorndorf und Killesberg in unsere Aufführungen ein. Anschließend reist Orfeo weiter in die Stiftskirche Tübingen. Wir wollen ein breites Publikum erreichen: Politisch Interessierte, Schulklassen (wir sind im Kontakt mit vielen Schulmusikern der Region), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (war unser Schirmherr bei ZAIDE. EINE FLUCHT.), Die Opernproduktion richtet sich über die Geflüchteten und das Thema an ein soziales, politisches-engagiertes Publikum aller Wählerschichten. Aktive Bürger aus Stuttgart werden als ehrenamtliche Mitarbeiter in den verschiedensten Bereichen (Bühne, Kostüm, Catering, Kinderbetreuung etc.) mitarbeiten. Die Inszenierung ist allgemein zugänglich durch Mitschnitte auf Youtube, Facebook, Twitter, Instagram und Websites.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Um Kultur auf höchstem Niveau zu schaffen, sind Unterstützungen von öffentlicher Hand genauso notwendig wie aus privater. Alleine durch öffentliche Zuschüsse sind die Kosten einer solchen Produktion nicht gedeckt - unser Projekt ist auf Ihre Hilfe angewiesen.

Durch Ihre Spende werden Sie Teil unserer Idee und helfen uns, einen Beitrag zur besseren Verständigung zwischen Kulturen und Welten zu leisten.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

€ 3.500 entsprechen den Spesen, die aktuell von allen Beteiligten privat getragen werden.
Diese setzen sich zusammen aus:

  • Fahrkosten
  • Verpflegungskosten
  • kleinere Posten von Einkäufen für Schminke, Kostüme etc.

Weitere € 3.500 fehlen uns aktuell noch für die Kosten für die Vorstellungen in Stuttgart:

  • das erweiterte Bühnenbild (In Stuttgart ist der Vorstellungsraum grösser und anders zu bespielen.)
  • das erweiterte Lichtkonzept
  • Übernachtungen
  • Honorare

Wer steht hinter dem Projekt?

Orfeo-Team:
Orfeo: Cornelia Lanz (Mezzosopran, Geige)
Eurydike: Sela Bieri (Sopran)
Al Mustafa: Ayden Antanyos (irakischer Schauspieler)
Al-Mitra: Walaa Kanaieh
Amor: Wissam Kanaieh
Pluton: Maher Hamida
Charon/Gitarre: Andreas Stauber
Musikalische Leitung & Piano: Norbert Groh (Jacob Burzin)
Violine: Esther Schöpf (Marianne Lasota)
Regie & Buch: Annette Lubosch
Dramaturgie: Sascha Fersch
Abendspielleitung: Florian Prestele
Intendanz Hofspielhaus: Christiane Brammer / Hofspielhaus
Produktionsleitung: Cornelia Lanz / Zuflucht Kultur e.V.

Zuflucht Kultur e. V.:
Die Mozartopern Cosi fan tutte und Zaide. Eine Flucht. kamen insgesamt 33 Mal im Radialsystem Berlin, Gasteig München, Theaterhaus Stuttgart, Theater Augsburg zur Aufführung. Idomeneo kam als Koproduktion mit den Ludwigsburger Schlossfestspielen dort, bei den EZB Kulturtagen und beim renommierten Lucerne Festival zur Aufführung. Carmen wurde 8 Mal erfolgreich im Mixed Munich Arts gespielt als Koproduktion mit Opera Incognita. Inzwischen gibt es ca. 400 Beteiligte aus Afghanistan, Eritrea, Ghana, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan und Syrien.

Die bisher schönste Bestätigung: die Sendung „Die Anstalt“ (ZDF) erhielt für den Auftritt des syrischen Flüchtlingschores Zuflucht den Grimmepreis 2015 „für den Moment der Echtheit und Wichtigkeit“, in dem die Mitwirkung direkt Betroffener emotionale Wucht entfaltet sowie den Amnesty Menschenrechtspreis 2015. Projektleiterin Cornelia Lanz erhielt 2015 für Ihre Arbeit den Zonta Kunst und Kultur Award Oberschwaben. 2016 erhielt der Verein den Förderpreis für interkulturellen Dialog der Pill Mayer Stiftung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernahm im September 2015 die Schirmherrschaft für das Projekt ZAIDE. EINE FLUCHT. Konstantin Wecker und Vincent Klink übernahmen die Schirmherrschaft für Idomeneo. Auftritte waren unter anderem beim World Humanitarian Summit der UNO in Genf, beim weltweiten Rotkreuztreffen, am Bürgerfest des Bundespräsidenten auf Schloss Bellevue, im Deutschen Bundestag, beim Deutschen Kirchentag, bei Amnesty International, Oxfam Deutschland, im Bayerischen Landtag, im Justizministerium Rheinlandpfalz, im Jüdischen Museum Berlin und auf Anti-Rassismus-Demos.

Impressum
Zuflucht Kultur e.V.
Cornelia Lanz
KBB Marienplatz 1
80331 München Deutschland

Steuernummer: VR 721335
Vertretungsberechtigte: Walter Schirnik, Cornelia Lanz
Registernummer: 721335
Aufsichtsbehörde: Amtsgericht Stuttgart

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