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Projekte / Bildung
ALLTAG IN TRANSNISTRIEN erFAHREN
Wir fahren mit dem Fahrrad durch Moldaus abtrünnige Teilrepublik Transnistrien und wollen uns mit dem Alltag der Menschen vor Ort intensiv beschäftigen. Durch das Eintauchen in selbigen, Gespräche und Interviews wollen wir auf Geschichten, Anekdoten, Stilblüten, Hürden, Mögliches und Unmögliches stoßen. So gut wie nichts ist im sog. Westen über Transnistrien und insbesondere seine Menschen bekannt, was wir u.a. mit einem Portraitblog (wie Humans of New York) veranschaulichend ändern wollen.
Tiraspol
Startphase
Beantworte drei kurze Fragen und hilf dem Starter.
 ALLTAG IN TRANSNISTRIEN erFAHREN

Projekt

Finanzierungszeitraum 08.05.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juni 2016
Fundingziel 750 €
Stadt Tiraspol
Kategorie Bildung

Worum geht es in dem Projekt?

Wie sich die Transnistrier in der Halbstaatlichkeit und in der Sowjetnostalgie - und allem was dazu gehört - eingerichtet haben, wie ihr Alltag aussieht, welche Probleme und Freuden er birgt und vielleicht auch welche Stilblüten er hervorbringt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unsere Zeitreise in eine gegenwärtige Vergangenheit soll nicht nur unser eigenes Interesse an der Region und im Besonderen am Alltag der Pridnistrowier stillen. Geplant ist ein Wissenstransfer unserer Erlebnisse. Neben einem Reisebericht setzen wir unsere Idee vom Portraitblog Humans of Transnistria um, der möglichst auch nach dem Projekt weitergeführt werden soll. Diese Plattform soll den Menschen im gesamten Projektverlauf und darüber hinaus in den Mittelpunkt stellen und dessen Eindrücke, Erlebtes sowie Gedanken visuell und ungefiltert in den einschlägigen social networks abbilden. Wir planen zudem, die gesammelten Beiträge und Geschichten in einem Bildband zu publizieren. Da wir auch einen jungen Lehrer in unseren Reihen haben gehen wir zudem sehr gerne in die politische Bildung. Im Optimalfall formt unser Projekt gar ein Netzwerk sowie eine sich austauschende community.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Es ist ein einzigartiges Projekt, da sich wenige Menschen mit diesem "Keinland" und dieser letzten sowjetischen Enklave in Europa beschäftigen. In diesem, offiziell von der Republik Moldau verwalteten, politischen Abenteuerland leben etwa eine halbe Million Einwohner verschiedener Ethnien. Transnistrien wäre ohne russischen Schutz, Alimente und sowjetische Ideologie nicht überlebensfähig. Zudem kontrolliert der Monopolist „Sheriff” die spärliche Wirtschaft. Wenn überhaupt etwas über Transnistrien gesendet oder geschrieben wird, geht es um den frozen conflict; neuerdings vor allem mit Ukrainebezug. Unser Anspruch ist es nicht, die Konfliktlinien aufzuarbeiten. Wir möchten uns vielmehr den Menschen, dem Familien- und dem öffentlichen Leben sowie den Lebensstimmungen zuwenden.
Eine weitere Besonderheit ist unser Fortbewegungsmittel: Wir werden Transnistrien mit dem Fahrrad bereisen. Es wird zugleich unsere Art des Forschens determinieren, und zwar in dem Sinne, dass wir uns langsam und kostengünstig bewegen und sofort auffallen, was Gespräche provoziert. Während wir mit dem Fahrrad durch Transnistrien ziehen, beabsichtigen wir mit Hilfe unserer Sprachkenntnisse mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Wir wollen somit nicht nur über Alltägliches reden, sondern ebenso Alltägliches vom Wochenmarktbesuch bis zur Freizeitgestaltung der Transnistrier erleben. Ferner interessiert uns, womit sich die Menschen beschäftigen, welcher Arbeit sie nachgehen und was sie sich von der Zukunft versprechen. Ergänzt wird diese erfahrende Methode durch einige ausgewählte Experteninterviews. Außerdem sind ein Besuch der Schwarzmeerdeutschen, der germanistischen Fakultät in Tiraspol sowie viel Raum für spontane Begegnungen anvisiert.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Konkret müssen dreimal 10 Übernachtungen finanziert werden Die Reisekosten mit der Bahn finanzieren wir anderweitig und die Kosten für drei anzuschaffende Trekkingräder übernehmen wir selbst. Außerdem bieten wir unseren eigene Einsatz: Wir drei Drahteselreiter werden sowohl körperlich als auch geistig alles aus uns herausholen, um einen möglichst großen Einblick in den Alltag der Transnistrier liefern zu können. Es werden mit Sicherheit ungewöhnliche, überraschende und ergreifende Geschichten entstehen. Im Endeffekt wird genau das mit Ihrer Spende finanziert.

Wer steht hinter dem Projekt?

Zustande gekommen ist das Projekt in der sogenannten Lernwerkstatt des Masterstudiengangs Osteuropastudien an der Freien Universität Berlin. Über ein Jahr lang gilt es, ein Projekt zu erdenken, zu planen, umzusetzen und nachzubereiten. Wir haben uns entschieden, das Projekt über Crowdfunding zu finanzieren, weil es die coolste und spendernäheste Art der Finanzierung ist.

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für kreative und nachhaltige Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Künstler, Kreative, Erfinder und Social Entrepreneurs stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

44.063.077 € von der Crowd finanziert
4.939 erfolgreiche Projekte
835.000 Nutzer

Sicherheit

Ist uns wichtig, deshalb halten wir uns an diese Standards:

  • Datenschutz nach deutschem Recht
  • Sichere Bezahlung mit SSL
  • Sichere Transaktionen über unseren Treuhänder Secupay AG
  • Legitimation der Starter nach deutschem Recht

Bezahlmethoden

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