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Projekte / Social Business
Unser Steglitz-Zehlendorf
Politik spielt im Leben vieler Menschen nur eine untergeordnete Rolle und ist in weiten Teilen an die Grenze der Gestaltungsfähigkeit gestoßen. Der Verein Unser Steglitz-Zehlendorf entwirft ein neues Verständnis von der Rolle des Bürgers als zentrales gestaltendes Element des eigenen Bezirkes. Den Bürgerinnen und Bürgern wird die Möglichkeit gegeben, die eigenen Ideen und Vorstellungen im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf umzusetzen und die ihnen wichtigen Ärgernisse zu beseitigen.
Berlin
5.070 €
15.000 € 2. Fundingziel
17
Fans
52
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Unser Steglitz-Zehlendorf

Projekt

Finanzierungszeitraum 26.05.16 21:25 Uhr - 30.06.16 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Juni 2016
Fundingziel erreicht 5.000 €
2. Fundingziel 15.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Social Business

Worum geht es in dem Projekt?

Politik wird von vielen Menschen als etwas Nebensächliches wahrgenommen, auf dass sie keinen Einfluss haben. Der teilweise desolate Zustand öffentlicher Einrichtungen und Infrastruktur wird hingenommen. Maßgeblich verantwortlich für diese gewisse Gleichgültigkeit sind mangelnde Mitwirkungsmöglichkeiten und Einflussnahme der Bürger bei der Umsetzung ihrer Anliegen und Vorstellungen.

Der Verein Unser Steglitz-Zehlendorf ist der Überzeugung, dass nur mit dem konstruktiven Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger öffentliche Probleme und Ärgernisse gelöst werden können. Daher setzt sich der Verein für ein neues Rollenverständnis der Bewohner bei der Gestaltung des eigenen Bezirks ein.

Auf Bezirksebene betreffen uns die Probleme direkt und unmittelbar. Ärgernisse sind für uns alle dieselben: das Schlagloch über das Sie fahren, nervt nicht nur Sie, sondern auch die Person, die vor Ihnen und ebenso die Person, die nach Ihnen über das Schlagloch fährt! Marode Spielplätze, kaputte Gehwege, Baumstümpfe, verdreckte Schultoiletten, gesperrte Sporthallen etc. in unserem Bezirk beeinträchtigen direkt oder indirekt uns Bewohner und sind damit unsere Probleme. Die Antwort auf diese Probleme darf nicht mehr lauten, dass man eh nichts tun kann, sondern die Frage muss lauten, wie wir selbst zur Beseitigung des Missstandes beitragen können und wieweit wir bereit sind, uns zu beteiligen.

Bürgerschaftliches Engagement können wir je nach Herausforderung unterschiedlich ausgestalten. Wichtig ist, dass Probleme nicht nur diskutiert, sondern dass sie praktisch gelöst werden, indem wir möglichst viele Menschen in die Lösung des Problems mit einbeziehen. Im Verein treffen Sie eine Vielzahl von Menschen, die auch Ihr Anliegen als sinnvoll und selbst verständlich erachten, die bereit sind, für die erwünschten Verbesserungen einzutreten und sich auch finanziell an der Umsetzung des Projektes beteiligen.

Der Verein sammelt Projektvorschläge, lässt die Mitglieder per Wahl entscheiden, welche Projekte angegangen werden, stimmt die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden ab, bewirbt die Projekte, sammelt Geld zur Finanzierung der Projekte und übergibt die komplette Summe als zweckgebundenen Spende zur Umsetzung des jeweiligen Projektes. Sobald absehbar ist dass die benötigte Summe erreicht wird, widmet sich der Verein im nächsten Projekt.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Ziel des Vereins ist die Entwicklung eines neuen Selbstverständnisses in Bezug auf die Erledigung öffentlicher Aufgaben. Dafür erweitert der Verein den Begriff der Politik, weg von theoretischen Diskussionen hin zu konkreten Beteiligungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen. Jeder soll die Möglichkeit haben, sich mit den eigenen individuellen Fähigkeiten unkompliziert in die Gestaltung des Bezirkes einbringen zu können. In diesem Sinne wird der Verein u.a. auch durch die Pflege von Grünflächen und Gehwegreinigungen das Bezirksbild verschönern. Auch Sie können sich mit ihren Fähigkeiten einbringen und helfen!

Das individuelle Engagement soll keine Belastung für Sie darstellen und liegt in Ihrem eigenen Ermessen. Vereinsmitglieder legen die Höhe ihrer Mitgliedsbeiträge selbst fest und helfen automatisch, da die Mitgliedsgebühren direkt zur Projektfinanzierung herangezogen werden. Es besteht auch für Nichtmitglieder die Möglichkeit, einzelne Projekte zu unterstützen. Der Verein bemüht sich des Weiteren um öffentliche Zuschüsse sowie weiterer Fördermittel für Investitionen in unseren Bezirk.

Wer hilft, dem wird auch geholfen: Ziel der Vereinstätigkeit ist es nicht nur, den Blick auf die Probleme außerhalb der eigenen 4 Wände zu richten, sondern den Mitgliedern steht auch bei der Bewältigung privater Herausforderungen das gesamte Netzwerk des Vereins zur Verfügung. Fragen Sie einfach nach, vielleicht können wir Ihnen helfen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wenn Sie der Überzeugung sind, dass es eine Institution geben sollte, die den Bürgerinnen und Bürgern Gestaltungsmöglichkeiten im Bezirk Steglitz-Zehlendorf ermöglicht, die die bestehenden Probleme nicht nur vom Schreibtisch aus lösen möchte, sondern sich tatkräftig im Bezirk einsetzt und auch Ihnen die Fähigkeiten und Ressourcen des Vereins zur Verfügung stellt, dann unterstützen Sie den Verein.

Der Verein erachtet es als selbstverständlich, dass es Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger geben muss, auch ohne politisches Mandat, die eigenen Vorstellungen in die Gestaltung des eigenen Bezirkes einbringen zu können.

Politik ist keine Sache einiger Weniger, dies kann und soll so nicht sein. Nehmen Sie Einfluss und gestalten Sie mit. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto größer der Fortschritt und je mehr erledigt ist, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihr Anliegen von uns oder der Bezirksverwaltung angegangen wird.

Sobald Unser Steglitz-Zehlendorf e.V. gegründet ist, heiße ich Sie gerne im Verein willkommen.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Der Verein möchte zunächst seine Gründungskosten decken. Neben rechtlicher Beratung, Werkzeug und Büroausstattung fällt vor allen Dingen die Anschaffung eines Transporters ins Gewicht. Diesen benötigt unser Verein jedoch unbedingt, um möglichst schnell dort zu sein, wo es etwas zu tun gibt.

Wird dieses Ziel erreicht, wird jeder weitere Euro direkt in die Finanzierung des ersten Projektes fließen. Bestimmen Sie das erste Projekt: Wo besteht Ihrer Meinung nach der größte Handelsbedarf? Bei welchem Problem sollten wir es nicht nur wieder bei dem Gefühl belassen, dass man hier eigentlich was tun müsse?

Den Projekten sind keine Grenzen gesetzt. Auch ihr Nachbar würde sich ggf. bestimmt über die Parkplatzerweiterung und eine neue Sitzbank freuen, oder Ihr Kind über Außenspielgeräte in der Schule und die Anschaffung von Lehrmaterial.

Sobald der Verein gegründet ist, freue ich mich über Ihre Vorschläge.

Wer Fragen oder Hinweise zum Verein hat oder weiteres Informationsmaterial bekommen möchte, kann sich gerne jederzeit bei mir melden. Sie erreichen mich unter bernhard_mrozek@gmx.de

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt stehe ich - Bernhard Mrozek. Ich bin 32 Jahre alt, in Steglitz-Zehlendorf aufgewachsen, Diplom-Politikwissenschaftler, kein Parteimitglied und spiele Tischtennis in der Kirchenoberliga für die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde. Ich schätze die hohe Lebensqualität des Bezirkes, doch gibt es in unserem Bezirk schwerwiegende Missstände, die ich nicht weiter ignorieren möchte und für deren Beseitigung ich mich mit aller Kraft einsetze.

Wir alle wissen, dass der Zustand des öffentlichen Raumes direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden hat. Allerdings lehne ich das bestehende Bild ab, dass sich nur einige Wenige um die Probleme im Bezirk kümmern und der Großteil der Bevölkerung seine Vorstellungen und Fähigkeiten nicht einbringt. Dieses Verständnis von der Beziehung von Bürger und Politik ist an Ihre Grenzen gestoßen und wird bei Aufrechterhaltung keine spürbaren positiven Veränderungen mehr hervorrufen.

Daher bin ich der Überzeugung, dass wir Bürger öffentliche Aufgaben zunehmend auch als unsere eigenen Aufgaben verstehen und gemeinsam lösen sollten. In unserem Bezirk leben 300.000 Menschen. Es sind alle Mittel und Fähigkeiten innerhalb der Bevölkerung vorhanden, schrittweise die Aufgaben zu lösen und es ist ausreichend, wenn nur jeder das tut, was er kann.

Politik und Demokratie sind keine starren Begriffe, sie sind wandelbar und letztlich das, was wir Bürger aus ihnen machen. Politik kann interessant sein, kann spürbaren Fortschritt bringen und sogar Spaß machen. Dafür bedarf es jedoch einer engagierten Gemeinschaft, die sich in die Gestaltung des öffentlichen Raumes einbringt.

Es gibt viel zu tun, packen wir es an.

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