Projekte / Theater
"Utøya"- ein Hör-Schau-Spiel mit 6 professionellen Schauspielern und einem Musiker Premiere 5.10.18 in Freiburg Ein Theaterstück von aktueller politscher und gesellschaftlicher Relevanz. Was bedeutet es für unser Sicherheits-Empfinden, was für den Rechtsstaat, der versucht Sicherheit (um jeden Preis?) herzustellen. Und was bedeutet es, wenn Angst eine Gesellschaft immer weiter nach „rechts“ rücken lässt? Rechtfertigt Sicherheit die Aufgabe von Freiheit, Grundwerten und Grundrechen
Freiburg im Breisgau
60 €
4.000 € Fundingziel
1
Fans
2
Unterstützer
Projekt beendet

Projekt

Finanzierungszeitraum 29.03.18 09:19 Uhr - 27.06.18 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Herbst 2018
Fundingziel 4.000 €
Mit dem Erreichen des ersten Ziels können die Kosten für Werbung, Material und Proberäume finanziert werden.
2. Fundingziel 7.000 €
Mit dem Erreichen des zweiten Ziels können die Probenpauschalen für die SchauspielerInnen und die Regiekosten gedeckt werden.
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Vor sechs Jahren erschoss ein Rechtsradikaler in Norwegen auf der Insel Utøya wahllos Jugendliche in einem Sommerferienlager der sozialdemokratischen AUF Partei. Aus Hass auf die migrationsfreundliche Politik in Norwegen, wie er sagt. Über dieses Attentat wurde in den Medien viel geschrieben und erzählt - über die Motive des Täters und die genauen Ereignisse.
Eine andere Sicht auf die Dinge zeigt das Sück „Utøya“ des italienischen Autors Edoardo Erba: Es erzählt aus der Sicht von sechs verschiedenen Personen: Es gibt ein Geschwisterpaar auf dem Land, zwei Polizisten und ein Elternpaar, deren Kind sich vermutlich auf der Insel befindet. Sie bieten drei unterschiedliche Perspektiven auf das Geschehen und zeigen in sechs verschiedenen Haltungen wie diese Ereignisse eine Gesellschaft aufspalten können. Die unterschiedlichen Reaktionen auf den Terror werden von Erba treffend analysiert. Diese dauernden Attacken sind zu einem – in der Tat existentiellen– Thema unserer Zeit geworden.
Im Stück geht es vor allem um die emotionalen Innenräume der betroffenen Personen und wie diese sich verbalisieren. Der Zuschauer erlebt das Geschehen indirekt. Es spiegelt uns in unserem Umgang damit. Darum ist dieser Text so wichtig. Diese Erfahrung macht etwas mit uns, mit der Psyche des Einzelnen, und dem wollen wir nachgehen:
Was bedeutet es für unser Sicherheits-Empfinden, was für den Rechtsstaat, der versucht Sicherheit (um jeden Preis?) herzustellen. Und was bedeutet es, wenn Angst eine Gesellschaft immer weiter nach „rechts“ rücken lässt?
Rechtfertigt Sicherheit die Aufgabe von Freiheit, Grundwerten und Grundrechen?
„Utøya“ wirft viele Fragen auf: mangelt es uns an Zivilcourage, oder neigen wir dazu aus falscher Angepasstheit lieber wegsehen zu wollen als Regeln zu brechen? Gibt es einen zunehmenden Verlust von empathischer Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen? Die Preisgabe des sozialen Miteinanders immerhin scheint das Vordringen zersetzender Kräfte zu begünstigen.
Wie verlässlich sind die „Werte“, auf die wir uns so gerne berufen? Wissen wir da noch, wovon wir reden?

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir wollen mit „Utøya“ zeigen wie diese andauernde Bedrohungssituation auf uns wirkt, wie sie uns lähmt, weil sie uns mit unserer vermeintlichen Hilflosigkeit konfrontiert, uns gleichzeitig überfordert, und uns im Verhältnis zu unseren Werten und Haltungen in Frage stellt.

Mit dem Projekt wollen wir vor allem Jugendliche ab 13 Jahren und junge Erwachsene, sowie gezielt Schulen ansprechen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir wollen mit dem Projekt bzw. durch dieses Stück ein gesellschaftliches Bewusstsein schaffen für die politische Relevanz dieser Thematik, denn sie betrifft uns alle. In einem immer stärker von Rechtspopulismus beherrschten Europa, müssen wir uns fragen, ob ein (teilweiser?) Verzicht, oder die tatsächliche Einschränkung von bürgerlichen und/oder freiheitlichen Grundrechten der richtige Weg ist, mit dieser Situation umzugehen. Wäre nicht gerade im Gegenteil der Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft und aller an ihr partizipierenden Gruppierungen und Kräfte die bessere Antwort?! So wie eine Familie nur stark sein kann, wenn sie sich innerlich auf einander verlassen kann, so kann auch ein Europa nur stark sein, wenn es einig und geschlossen ist. Das ist die europäische Dimension von Erbas Stück: Denn es geht hier nicht (nur) um Norwegen: „Utøya“ bringt das europäische Dilemma (zumindest in dieser Frage) auf den Punkt.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Mit dem Geld können wir die Gagen für professionelle KünstlerInnen und Technik sowie die Kosten für Werbung ( Plakate, Flyer etc) decken.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steckt das neu gegründete Künstlerkollektiv
"BREMER STADTMUSIKANTEN" in Freiburg i.Br.
Bremer Stadtmusikanten.....Wer sind wir?

In der Geschichte der Stadtmusikanten schließen sich vier sehr eigenständige und ebenso unterschiedliche Charaktere zusammen, weil sie ein gemeinsames Ziel vor Augen haben: Bremen.
Bremen ist aber nicht nur diese wunderschöne Stadt im Norden Deutschlands, Bremen steht in der Geschichte der Stadtmusikanten auch und vor allem symbolisch für eine bessere Zukunft: Für ein freies und selbstbestimmtes Leben & Arbeiten.

Wir, Natalia Herrera & Dirk Schröter, sind keine Bremer, und wir sind keine tierischen Musikanten, allenfalls Bühnen-Tiere, die ihren ganz eigenen Weg suchen nach "Bremen". Und wir sind nur zu zweit.
Aber wir lesen zusammen (manchmal auch mit lesenden oder musizierenden Gästen) und wir spielen zusammen, um neugierigen und interessierten Menschen überall wo man uns zuhören will eine Freude zu machen. Denn - um mit Schiller zu sprechen: Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

Impressum
BREMER STADTMUSIKANTEN
Wilhelmstr.10
79098 Freiburg Deutschland

Dr. Dirk Schröter + Natalia Herrera

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