Login
Registrieren

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen.

Projekte / Film / Video
Voll Schwul
Kim ist homosexuell. Der Vater weiß Bescheid, die Mutter nicht. Sie ist krank und glaubt bald zu sterben. Der Vater will das Coming-Out verhindern, um seine Frau zu schonen. Kim gibt sich trotz des Vaters einen Ruck und legt das Kennenlernen seiner „Freundin“ auf den nächsten Abend fest. Kims Freund Milan erscheint pünktlich, als Frau verkleidet. Sein neuer Name: Hermine, ein Einfall des Vaters, der als Leichenrestaurator Noelle zur Frau gemacht hat. Nun beginnen die Parteien zu wanken.
Hamburg
675 €
500 € Fundingziel
35
Fans
20
Unterstützer
Projekt erfolgreich

Projekt

Finanzierungszeitraum 30.04.14 15:58 Uhr - 30.06.14 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum 03.04.2014 - 31.07.2014
Fundingziel erreicht 500 €
Stadt Hamburg
Kategorie Film / Video

Worum geht es in dem Projekt?

Wir drehen mit dem Kurzfilm "Voll Schwul" unseren Abschlussfilm an der die medienakademie in Hamburg. Wir sind Kamera- und Regiestudenten im 4. Semester und wollen mit unserer schwarzen Komödie ernste Themen ansprechen, die mittlerweile in der Gesellschaft verankert und bekannt sind, jedoch nur oberflächlich zur Kenntnis genommen werden.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir sind davon überzeugt, dass ein Großteil der Gesellschaft ihre Homophobie überwinden kann, indem man sie konfrontiert.

Es gibt sicherlich einige Leute, die tendenziell nichts mit Homosexuellen anfangen können, doch dies gilt unserer Meinung nach nur aus einer Vorsicht vor dem Unbekannten. Sobald Menschen von Freunden oder Bekannten erfahren, dass sie krank oder homosexuell sind, werden sie für dieses Thema sensibilisiert und diese Themen schleichen sich nicht mehr als befremdlicher Zwischenraum unter uns Menschen ein, sondern sorgt für eine Auseinandersetzung, von der alle profitieren.

Wir glauben nicht, dass unsere Gesellschaft noch eine offene Homophobie besitzt. Selbst wer homophob ist, äußert das nicht mehr, da es zum Glück nicht mehr massentauglich ist. Außerdem soll der Film mit seiner Offenheit auch das Bewusstsein für verwendete Vorurteile gegenüber Schwerkranken schärfen. Witze über Homosexuelle oder Schwerkranke mögen nichts mit einer tatsächlichen Feindseligkeit zu tun haben, doch solange solche Vorurteile offenbart und aufrecht erhalten bleiben, wird dieser Umgang sich nicht ändern. Es wird oft gesagt, dass etwas „voll schwul“ sei. Erschreckenderweise ist dieser Ausdruck weit verbreitet, da die Konnotationen und Assoziationen so klar zu sein scheinen, dass es oftmals einfach passend scheint. Doch der Gebrauch dieses Ausdrucks missbraucht die Individualität des Menschen und verhindert eine Reflektion. Gerade gegenüber einer jüngeren Generation, sind solche Ausdrücke gefährlich. Gerne werden sie übernommen, eine Differenzierung findet nicht statt.

Diese Komödie geht in einer übertriebenen Deutlichkeit mit Klischees, mit den sogenannten ernsten Themen wie Tod, Krankheit und Homosexualität um, sodass Hemmungen verloren gehen sollen und ein angemessener Umgang, der offen und verständnisvoll sein sollte, gefördert wird. Gleichzeitig soll dieser Film darauf hinweisen, dass wir Menschen uns nicht durch unsere Sexualität oder Krankheiten definieren lassen, sondern durch unseren Umgang miteinander, durch den Umgang mit gesellschaftlichen Themen, wie Homosexualität und Krankheiten und Tod. Denn der Umgang mit diesen Themen wird von unserem Charakter bestimmt, und der wiederum ist bei jedem anders, wie dieser Film zeigt. Er zeigt vier verschiedene Charaktere, vier verschiedene Ziele, dennoch bedarf es einem Umgang, der von Diversität geprägt sein mag, jedoch letztendlich uns alle zusammenführt.

Dieser Film soll über eine humorvolle Ebene, die Bedeutsamkeit der Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen, bewusst machen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Weil wir versuchen Antworten zu finden. Wir werfen womöglich mehr Fragen auf, als dass wir Antworten geben können. Doch auch darum soll es gehen, dass jeder sich fragt, was er zu einer offeneren Kommunikation beitragen kann. Wir sagen nicht, dass dieser Film eine Lösung ist, ein Dogma oder ein Vorbild, aber er soll etwas auslösen und das kann er mit etwas Unterstützung auf einer unterhaltenden Ebene. Wir wollen eine Problematik auf eine humorvolle Ebene verpacken, die den ganzen Komplex zu einem tragikomischen Kloß macht, der möglichst viel Beachtung bekommen sollte.

Außerdem ist es an der Zeit einen neuen Umgang mit Problemen und Kontroversen zu pflegen, um weiterhin Relevantes zu erzählen. Deswegen soll dieses stark vernachlässigte Genre der schwarzen Komödie dazu dienen eine Abstraktheit zu schaffen, die letztendlich als Reflektion dienen soll.

Eine Komödie zu erzählen ist auch für uns eine Herausforderung und da dies aber für uns der richtige Weg zu sein scheint, um dieses Thema interessant zu erzählen, sollte man diesen eigenen Ansatz unterstützen.

Um auf etwas aufmerksam zu machen, muss man manchmal ins Extreme gehen und das soll auch unser Humor sein, drastisch, absurd und skurril.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Bei erfolgreicher Finanzierung werden wir das Geld in die Produktion des Kurzfilmes sowie in die Postproduktion stecken.

Besonders in bestimmten Bereichen können wir mit ein wenig Unterstützung eine Menge erreichen.

Maske:
Für Voll Schwul ist es elementar die Verwandlung von Milan in Hermine so realistisch wie möglich zu gestalten. Mit dem Umstieg von SD nach HD sind die Anforderungen an die Maske um einiges gestiegen. Um Makeup verschwinden zu lassen werden teure Produkte benötigt damit der Effekt auf der Leinwand nicht billig oder schlecht gemacht wirkt.

Innenausstattung / Requisite:
Neben einer möglicherweise auf uns zukommenden Motivmiete ist es in unserem Film sehr wichtig vor der Kamera nichts dem Zufall zu überlassen. Von vielen Studentenfilmen wird leider zu großer Wert auf die Technik gelegt und die Geschichte oft vernachlässigt. Zu einer Geschichte gehört jedoch auch immer der Ort an dem diese Spielt. Menschen prägen ihre Umgebung. Damit das Zuhause der Eltern auch wirklich diesem entspricht und nicht lediglich ein billiger Kompromiss darstellt werden wir auch im Bereich der Ausstattung die ein oder andere Änderung vornehmen müssen. Und auch dies kostet leider immer den ein oder anderen Euro.

Zusatzbeleuchtung:
Trotzdem geht es in unserem Film natürlich nicht ohne Technik. Besonders teuer hierbei ist immer die Lichttechnik. In vielen Filmhochschulen lohnt es sich nicht HMI (Tageslichtlampen) anzuschaffen und diese den Studenten für deren Filme zur Verfügung zu stellen. So auch bei uns. Da unsere Geschichte jedoch nicht in einem abgeschlossenen Kellerraum spielt sondern in der Realität, ist auch für uns die Simulation von Tageslicht sehr wichtig. Nicht zuletzt da wir auf einer Kamera drehen die bei zu großer Dunkelheit leider entsetzlich schnell "absäuft". Eine schöne Ausstattung und ein gutes Make-up bringen leider dann doch nicht viel wenn man es nicht mehr sieht.

Catering:
Wie auch ihr, arbeiten unsere ganzen Helfer und Schauspieler an diesem Film freiwillig. Die Arbeit am Set ist sehr intensiv und anstrengend. Eine der Möglichkeiten diesen Stress zu einer lockeren Arbeitsatmosphäre zu machen liegt wie so oft im Essen. Es gibt nichts schlimmeres am Set als nicht ausreichend gutes Essen für die ganzen Helfer zu haben. Es ist natürlich immer möglich über direktes Sponsoring einiges an Essen für das Team kostenlos / günstig zu beschaffen. Jedoch meist nicht alles und so bleibt es zum Schluss immer ein großer Posten der leider meist zu spät erkannt wird. Wir möchten unser Team so gut es uns möglich ist verpflegen können und würden uns auch hier über jede Hilfe sehr freuen.

Versicherungen:
Auch Studenten müssen sich frühzeitig mit dem Thema Versicherungen auseinandersetzen. Egal wie ordentlich und vorsichtig am Set gearbeitet wird. Irgendwas geht immer kaputt. Da die Technik an Filmsets leider meist das Budget eines Studenten um ein Vielfaches übersteigt ist eine Versicherung der Technik, der Menschen und des Filmmaterials unabdingbar. Diese Versicherungen kosten natürlich Geld - und nicht unbedingt wenig.

Diese Punkte sind zur Zeit die größten Posten welchen wir begegnen müssen neben dem Kostüm, Fahrtkosten, Motivmiete, Fahrzeugleihe und vielen weiteren. Sicherlich können und werden wir in einigen diesen Bereichen Rabatte und direktes Sponsoring bekommen. Ein Teil dieser Kosten wird jedoch auf uns zurückfallen.

Jedwede Unterstützung die wir durch euch erhalten werden wir effektiv in die Gestaltung unseres Abschlussfilmes investieren um nicht irgendeine Geschichte, sondern unsere Geschichte zu erzählen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Das "Voll Schwul"- Team besteht aus vielen Studenten der medienakademie in Hamburg, aber auch aus vielen Freiberuflern aus der Film- und Medienwelt.

Vincent Pieper - Schauspielregie
Seit 2012 studiere ich Film und Fernsehn mit dem Schwerpunkt Regie. Die Leidenschaft Geschichten zu erzählen war es, welche mich zum Film gebracht hat. In den letzten zwei Jahren habe ich in vielen sehr unterschiedlichen Projekten Erfahrung in den unterschiedlichsten Gewerken sammeln dürfen.

Maite Roselius - Bildregie
Seit 2012 studiere ich Film und Fernsehn mit dem Schwerpunkt Regie. Schon während meiner Schulzeit habe ich einige Filme und Reportagen realisieren dürfen. Im Rahmen meines Studiums war ich dann an vielen weiteren Filmprojekten beteiligt.
Filme machen bedeutet immer seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, was für mich den besonderen Reiz ausmacht.

Eric Gräning - Kamera
Seit 2012 studiere ich Film und Fernsehn mit dem Schwerpunkt Kamera. Bilder sagen mehr als tausend Worte, dass war damals meine Divise. Während der Schulzeit drehte ich Filme für die Schule und private Dokumentationen.
Durch mein Studium habe ich gelernt, was es heißt, Geschichten durch Bilder zum Leben zu erwecken.

Jasper Wiedhöft - Drehbuch
Seit 2012 studiere ich Film und Fernsehen mit dem Schwerpunkt Drehbuch/Regie. In der Oberstufe begann ich Kurzgeschichten zu schreiben. Es folgte ein Langfilmdrehbuch und mehrere Drehbücher für Kurzfilme, die teilweise umgesetzt wurden. Andere warten noch auf ihre Umsetzung.
Generell erlaubt mir das Schreiben etwas zu erzählen, wovon ich hoffe, dass es noch andere Menschen anspricht und betrifft. Dieser Gedanke motiviert mich neue Geschichten zu erzählen.

Impressum
Maite Roselius
Carlssonweg 11a
22147 Hamburg Deutschland

Partner

Die medienakademie ist eine der führenden Hochschulbildungseinrichtungen im Bereich Fernsehen und Film.

Ziel des Hamburg Pride e.V. ist es, die in der Öffentlichkeit bestehenden Vorurteile und Diskriminierungen gegenüber Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- oder Intersexuellen abzubauen und die volle rechtliche Gleichstellung dieser Gruppen in allen Bereichen des Lebens zu fördern.

Über Startnext

Startnext ist die größte Crowdfunding-Plattform für Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gründer, Erfinder und Kreative stellen ihre Ideen vor und finanzieren sie mit der Unterstützung von vielen Menschen.

Startnext Statistik

48.375.359 € von der Crowd finanziert
5.425 erfolgreiche Projekte
900.000 Nutzer

Sicherheit

Ist uns wichtig, deshalb halten wir uns an diese Standards:

  • Datenschutz nach deutschem Recht
  • Sichere Bezahlung mit SSL
  • Sichere Transaktionen über unseren Treuhänder Secupay AG
  • Legitimation der Starter nach deutschem Recht

Bezahlmethoden

Kreativität gemeinsam finanzieren - Entdecke neue Ideen oder starte dein Projekt!

© 2010 - 2017 Startnext Crowdfunding GmbH