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Projekte / Theater
Von Mond zu Mund - Tanzprojekt im Museum für Kommunikation
25 Kinder einer Kreuzberger Schulklasse zwischen 9 und 12 Jahren entwickeln mit den Choreografinnen Wickenhäuser und Menghini sowie dem Musiker Lippolis eine Tanzperformance mit Live-Musik. Inspiriert durch die Ausstellung "Glücksfälle-Störfälle. Facetten interkultureller Kommunikation" erarbeiten sie Szenen zum Thema Kultur und Kommunikation und wirken bei der musikalischen Begleitung mit. Die Aufführungen im Museum finden an zwei Familiensonntagen sowie an Vormittagen für Schulklassen statt.
Berlin
5.085 €
5.000 € Fundingziel
80
Fans
29
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Von Mond zu Mund - Tanzprojekt im Museum für Kommunikation

Projekt

Finanzierungszeitraum 24.08.12 13:45 Uhr - 18.09.12 23:59 Uhr
Fundingziel erreicht 5.000 €
Stadt Berlin
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Die Kinder wie Erwachsene ansprechende, interaktive und humorvolle Ausstellung im Museum für Kommunikation wird zum Ausgangspunkt für die Recherche und die Interpretation der Mädchen und Jungen. Sie nähern sich den Themen mit Tanz, Musik, Gestik, Mimik, Sprache, indem sie Exponate oder Anregungen der Ausstellung spielerisch aufgreifen.
Durch die kreative Arbeit im Museum wird den Schülerinnen und Schülern der Zugang zu einer Bildungseinrichtung leicht gemacht. Die Atmosphäre der Museumsräume schafft eine besondere Konzentration, es hat etwas Erhebendes, hier zu tanzen und Musik zu machen.

Die Ausstellung "Glücksfälle-Störfälle. Facetten interkultureller Kommunikation" regt die Kinder an, Fragen zu stellen, in den Familien und ihrem Umfeld zu recherchieren und sich ihren Begriff von Kultur zu erschließen. Eltern und Großeltern der Klasse 4/5/6 D kommen "aus aller Herren Länder": China, Japan, Ägypten, Türkei, Polen, Irland, Libanon, Deutschland...
Welche Gesten sind universell, welche unterscheiden sich? Wann passieren Missverständnisse und der Mond wird zum Mund? Was ist Kommunikation?
Die Kinder bringen Musik mit, Lieder, Geschichten, Tänze und Dinge, die zu einer bestimmten Kultur oder Subkultur gehören - von zu Hause, von der Straße, der Freizeitbeschäftigung, von Reisen.
Sie untersuchen Kommunikationsformen und experimentieren damit.
Der erste Museumsbesuch findet Mitte Oktober statt, bis zur Premiere im November haben wir vier bis fünf Wochen Zeit.
Wir unterstützen die Kinder dabei, ihre Ideen umzusetzen, regen die Phantasie an, geben ihnen das "Werkzeug" und fügen die einzelnen Teile zu einer Choreografie mit Musik zusammen.
Die Performance führt über mehrere Stationen durch das Museum. Die Zuschauer erleben eine unkonventionelle und lebendige Führung, bei der die Ausstellung um neue Facetten bereichert wird. Das Museum verwandelt sich in eine Bühne.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Projekt richtet sich vor allem an die teilnehmenden Kinder. Während des kreativen Prozesses werden Eigeninitiative, Kooperationsfähigkeit und soziale Kompetenz gestärkt, Rollen innerhalb der Klasse definieren sich neu. Die Auseinandersetzung mit den Themen macht neugierig auf kulturelle Besonderheiten, Gemeinsamkeiten und Vorlieben und sensibilisiert die Kinder für die Kommunikation untereinander. Der gegenseitige Austausch und die Toleranz werden gefördert.
Gemeinsames Ziel ist die öffentliche Aufführung an zwei Familiensonntagen im November und Januar im Museum für Kommunikation. Um möglichst viele junge Zuschauer zu erreichen, werden an zwei Vormittagen Schulklassen der Clara-Grunwald-Grundschule und anderer Schulen eingeladen.
Langfristig soll eine nachhaltige Verbindung mit dem Museum entstehen. Während der Proben fühlen sich die Mädchen und Jungen im Museum immer mehr zu Hause. Je weiter sich das Stück entwickelt und je mehr jeder einzelne einbringen kann, desto größer der Spaß. Die Kinder sind stolz und glücklich, wenn sie das Ergebnis präsentieren können. Die Erinnerung an die erfolgreichen Aufführungen trägt dazu bei, dass sie sich freiwillig mit Kunst beschäftigen und gerne ins Museum gehen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

1. Weil sich die Verbindung von Museum, Tanz und Musik in der künstlerischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bewährt hat. Die Ergebnisse unserer bisherigen Projekte waren absolut sehenswert, zwei Kooperationen mit dem Museum Neukölln gewannen Preise bei "Kinder zum Olymp!" und "Neuköllner Globus".
2. Weil auch die Schulen teilnehmen sollen, die das Geld für solche Projekte nicht selbst aufbringen können.
3. Weil die erneute Zusammenarbeit mit der Klasse 4/5/6 D vielversprechend ist: Wir haben die einmalige Chance, an ein Tanzprojekt vor drei 3 Jahren anzuknüpfen. Durch die Erfahrung können die Kinder auf höherem Niveau anfangen. Sie sind motiviert und haben Potenzial, einige spielen Instrumente, andere sind begabte Tänzer und Tänzerinnen. Das dabei entstandene Vertrauen ist eine tolle Basis, ein zweites Stück zu machen.
4. Weil die Anträge bei offiziellen Stellen nicht bewilligt wurden und bis jetzt auch von anderer Seite keine verbindliche Zusage für die Finanzierung gemacht wurde. Die Zeit wird knapp, die Kinder, die Lehrerinnen, das Museum und wir stehen in den Startlöchern, nur das Geld fehlt!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die Künstler bekommen Honorare von insgesamt 4.400 Euro :

Choreografie: Wickenhäuser, Menghini (Konzept, Proben, Choreografie)
Musik: Lippolis (Proben, Komposition, Performance)
Grafik: Benzler/ formarbeit (Gestaltung des Werbeflyers)

Für die Dokumenation (Video/ Aufnahme und Schnitt), Kostüme und Werbung entstehen Sachkosten von 600,- Euro.


Wer steht hinter dem Projekt?

Adalisa Menghini und Karin Wickenhäuser sind freischaffende Choreografinnen. Seit 2005 unterrichten sie Zeitgenössischen Tanz auch für Kinder und Jugendliche in Berliner Schulen. Nach dem Erfolg ihres ersten Kooperationsprojektes mit einer Neuköllner Schulklasse im Museum Neukölln 2008 entwickelten sie das Format "Kinder ins Museum!". Inzwischen realisierten sie gemeinsam "Was heißt wir?", "bodenlos" und "Comic-Helden" (Bild 1-3) im Museum Neukölln sowie "Utopie 1-5" im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart (Bild 4+5) mit den Musikern Susanne Spreng und Nico Lippolis. Weitere Tanzprojekte fanden in der Neuen Nationalgalerie (Menghini) und in der Berlinischen Galerie (Wickenhäuser) statt.
Sie waren Preisträger bei Kinder zum Olymp! 2010 und 2012 sowie beim Neuköllner Globus 2011.

Adalisa Menghini studierte Tanz und Choreografie an der SNDO in Amsterdam. Sie unterrichtet Kontaktimprovisation in Berlin und im Ausland. Als Tänzerin und Choreografin arbeitete sie unter anderen mit Kirstie Simson, LaborGras, Livia Patrizi, Keith Hennessy, Nita Little. Für die Erarbeitung des pädagogischen Tanzprojektes der Philharmonie "Carmen" 2012 unter der Leitung von Sir Simon Rattle, Choreografie Sasha Walz and Guests, wurde sie als Expertin eingeladen.

Karin Wickenhäuser studierte nach einer privaten Schauspiel- und Tanzausbildung Choreografie an der Hochschule Ernst Busch. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Studio LaborGras, in den Sophiensaelen und in der Alten Feuerwache des Staatstheater Saarbrücken gezeigt. Neben der Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen gibt sie Workshops und arbeitet an einem Langzeitprojekt mit Tänzern und Menschen mit Behinderungen

Projektupdates

06.01.13

"Von Mond zu Mund" erfolgreich beendet! Mehr dazu im Blog....

18.11.12

Heute findet die Premiere im Museum für Kommunikation statt! Kommt um 14 Uhr in die Leipziger Straße und schaut Euch unsere Performance an - es ist toll, was die Kinder machen. Die Generalprobe lief gut, wir sind gespannt auf die Premiere und haben Lampenfieber. Am Donnerstag gibt es zwei weitere Vorstellungen um 10.30 und um 11.30 im Museum. Wir freuen uns über Euer kommen!

Partner

PROJEKTPARTNER CLARA-GRUNWALD-GRUNDSCHULE, Berlin-Kreuzberg

- Montessorischule mit Jahrgangsmischung -

Die Clara-Grunwald-Grundschule ist eine 2-zügige verlässliche Halbtagsgrundschule mit ergänzenden Betreuungsangeboten, die 1991 gegründet wurde.

PROJEKTPARTNER MUSEUM FÜR KOMMUNIKATION, Berlin

Im Oktober wird hier die Ausstellung "Glücksfälle-Störfälle. Facetten interkultureller Kommunikation" eröffnet. Sie beleuchtet kulturelle Unterschiede, überbrückt Wissens- und Erfahrungsbarrieren...

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