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Projekte / Fotografie
Wasser in der Wüste: Das interreligiöses Kunstprojekt
Ich sammle Geld für die Präsentation meines interreligiösen Kunstprojekts in der Kathedrale in Coventry: Als Beitrag des Brückenbaus durch das Feiern gemeinsamer Werte unserer europäischen Einwanderungsgesellschaft.
Coventry
Startphase
Beantworte drei kurze Fragen und hilf dem Starter.
 Wasser in der Wüste: Das interreligiöses Kunstprojekt

Projekt

Finanzierungszeitraum 30.11.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Von jetzt an, bis April 16
Fundingziel 1.200 €
Stadt Coventry
Kategorie Fotografie

Worum geht es in dem Projekt?

Mit meinem interreligiösen Kunstprojekt versuche ich, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ich werde 60 Arbeiten des Projekts als wichtigen Meilenstein im März 2016 in der berühmten Kathedrale in Coventry GB präsentieren. Coventry, das ist ein Meilenstein für mich. Dort gibt es viele parallele Gesellschaften, und bei allen Alltagsfragen kaum Gelegenheit, miteinander die verbindenden Werte und Sehnsüchte zu feiern, und Brücken zu bauen.

Ich begann auf das Pentateuch-Projekt 2013 . Pentateuch, das sind die fünf Bücher Moses, der Anfang des Alten Testaments. Sie stellen für alle Monotheisten, für Juden, Christen, Muslime, eine zentrale Schrift dar. Aber auch Atheisten können sie als Geschichten der Menschen schätzen. Ich weiß das aus persönlicher Erfahrung, weil mein atheistischer Vater, der als Psychoanalytiker arbeitete, viel mit diesen Geschichten arbeitete. Er wusste, dass diese Geschichten die Menschen verletzen wie heilen können.
Mir ist klar, dass die meisten die Bibel eigentlich nicht in die Hand nehmen. Aber das ist schade: Die Geschichten sind oft extrem spannend, voller teilweise verwirrender Tiefe. Diese Texte stellen eine der Wertgrundlagen unserer heutigen Kultur dar. Für meine Promotion studierte ich auch Praktische Theologie. Dort hatte ich gelernt, wie man theologisch sensibel erzählt. Als ich anfing, das Alte Testament zu studieren, und daraus Fotokompositionen zu machen, behielt ich immer im Auge, wie kostbar diese Texte sind.
Fotokompositionen: Das ist meine Art der Fotografie. Ich bin Autodidakt. Meine Kamera war eine von meinem Großvater, man musste den Film immer extra weiter transportieren, sonst kam es zu Überlagerungen. Ich fand gerade diese Fehler extrem spannend. Ich wandte mich früh dem Surrealismus zu – die Ergebnisse dieser Überlagerungen entsprachen meiner Vorstellung der Vielschichtigkeit von Realität. Heute arbeite ich natürlich digital, mit vielen Schichten und Arbeitsgängen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Alle, die religiöse Wurzeln haben bzw. mit den religiösen Wurzeln anderer leben und konfrontiert sind. Das Pentateuch-Projekt eröffnet eine genussvolle und gleichzeitig introspektive Beschäftigung mit diesen Wurzeln.
Es ist also für alle, nicht nur erklärte Monotheisten, also Juden, Christen, Muslime. Auch Atheisten können sie als Geschichten der Menschen schätzen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir Künstler leisten einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung unserer Gesellschaft. Wir verdienen Unterstützung.
Ich habe Jahre für die Entwicklung der Fähigkeiten für dieses Projekt gebraucht. Ich arbeite hart an mir. Ich wage zu träumen. Im Pentateuch-Projekt steckt meine ganze Meisterschaft als Fotografin.
Ich kann nicht erwarten, dass ich durch Verkäufe entlohnt werde. Diese Kathedrale ist keine Galerie.
In dieser Region schwächelt der interreligiöse Dialog seit vielen Jahren vor sich hin, man ist auch müde geworden. Ich komme mit meinen Fotografiekompositionen, die auf Stoff gedruckt wie Fahnen aussehen, knüpfe an die lange Tradition sakraler Kunst mit meiner aktuellen sakralen Kunst an, und lade dazu auch Muslime und Juden der Region ein. Mit Ihrem Geld kann ich mich intensiver auf Coventry vorbereiten, und ich kann das Projekt weiter treiben. Durch Coventry legitimiere ich mich noch stärker als Künstlerin und kann weiter arbeiten.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Einmal deckt es die Ausgaben - Flug, Unterkunft, Hängematerial, dann meine Vorbereitungszeit.

Wer steht hinter dem Projekt?

ich, Dr. Kathrin Kiss-Elder. Im Pentateuch-Projekt steckt meine ganze Meisterschaft als Fotografin, und es hat inzwischen eine Fortsetzung in Arbeiten zu den Psalmen, zum Buch Esther und ganz aktuell zum Buch Hiob gefunden. Jedes dieser Projekte trägt eine andere Handschrift und bedient sich anderer künstlerischer Katalysatoren: Die Psalmen transportiere ich nicht nur fotokompositorisch, sondern auch lyrisch – dazu arbeite ich hier mit dem Komponisten Stephen Harrap zusammen. Das Buch Esther verflocht ich in der Nacherzählung mit der Geschichte der Shoa-Überlebenden Eva Mozes Cor, bei der Nacherzählung der Hiob-Geschichte bediene ich mich modernen Formen des storytellings aus Comics und zeichne dazu viel.

Impressum
Kathrin Dr. Kiss-Elder
Niehler Kirchweg 63
50733 Köln Deutschland

Steuer-IdNr. DE280691680
Steuer-Nr. 217/5063/5030

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