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Projekte / Theater
Als Stückvorlage dient das Buch “Für Tommy zu seinem dritten Geburtstag in Theresienstadt” von Bedrich Fritta. Er schildert darin Tommy als typischen Dreijährigen, lustig, trotzig, traurig, verspielt und mit jeder Menge Unsinn im Kopf. Er schildert seinem Sohn, der innerhalb der KZ-Mauern groß wird, die Welt draußen mit Blumen und Obstständen und zeichnet, was er ihm für die Zukunft wünscht, Reisen, Musik, großartige Berufe, wohl wissend, dass ihm selbst keine Zukunft beschieden ist.
München
Startphase
Beantworte drei kurze Fragen und hilf dem Starter.

Projekt

Finanzierungszeitraum 31.03.17 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum absofort, Premiere 10/2017
Fundingziel 5.000 €
Stadt München
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

Grundlage der Stückidee bildet das Buch " für Tommy zu seinem dritten Geburtstag in Theresienstadt". Dieses Buch entstand 1944 in KZ Theresienstadt. Autor war Bedrich Fritta,
ein tschechischer Graphiker und Karikaturist, der als Jude dort seit 1941 zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn Tommy inhaftiert war. Er arbeitete im Lager als technischer Zeichner und hatte das Privileg, ein Zimmer zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn bewohnen zu können.
In Theresienstadt entstand auch das Buch für Tommy.
Durch die Entdeckung von Zeichnungen, die im Untergrund entstanden waren und die den wahren Lageralltag schilderten, wurde Fritta gefoltert und nach Auschwitz deportiert, wo er bald darauf an Entkräftung starb. Auch seine Frau wurde ermordet, sein Sohn Tommy, für den das eingangs erwähnte Buch entstanden war, überlebte und wurde von Leo Haas, einem ebenfalls überlebenden Freund Frittas adoptiert und großgezogen.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Unsere Zielgruppen sind Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene. Damit möglichst viele Schüler und Schülerinnen daran teilnehmen können, möchten wir die Aufführungen kostenfrei zur Verfügung stellen. Dafür benötigen wir Ihre Unterstützung.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wie wir alle merken, weht ein unheilvoller Wind durch unsere Republik und andere Länder, nationalistische Parolen machen sich breiter denn je, braune Demagogen verunglimpfen das Holocaust-Denkmal in Berlin als ein Mal der Schande und es wird bei der Jagd auf Minderheiten wieder zum Halali geblasen.

Dieses Buch ist ein exemplarisches Zeugnis für das, was Menschen anderen Menschen angetan haben und immer noch antun. Bedrich Fritta saß im KZ Theresienstadt, er könnte aber auch in einem Gefängnis in China, im Iran, in Syrien oder Nordkorea sitzen, die Liste der Länder mit ähnlichen Voraussetzungen ist lang und wird jedes Jahr von Amnesty international aufs Neue dokumentiert.
Dieses Buch ist ein Zeugnis wider das Vergessen und dafür, wachsam zu sein, dass sich diese Geschehnisse niemals mehr wiederholen. Es ist das Zeugnis für die Gegenwart und die Zukunft, dass Freiheit nicht umsonst ist, sondern erkämpft und engagiert erhalten werden muss. Dieses Buch ist aber auch ein exemplarisches Zeugnis dafür, welch immenses persönliche Leid verbrecherische Regime hervorrufen, Tragödien, die sich durch nichts rechtfertigen lassen ( die Bilder des 4-jährigen Omran nach einem Bombenangriff auf Aleppo gingen eben durch die Presse ) und die uns hier in Person eines Vaters und seines Kindes vor Augen treten. Und deswegen lässt es sich auch nicht einfach zur Seite schieben, denn jede/r im jugendlichen Publikum hat einen Vater, und da sitzen potenzielle Eltern, die sich fragen müssen, was sie in dieser Situation tun würden, was sie ihren zukünftigen Kindern wünschen würden. Die Liebe von Eltern zu ihren Kindern gehört unabdingbar zur Erlebniswelt von Jugendlichen, auch wenn dieses Erleben nicht immer konfliktfrei abläuft. Und gerade diese emotionale Ebene, auf der sich die Geschichte abspielt, bietet die Chance zu einem tieferen Einstieg in die dem Buch zu Grunde liegende Tragödie und gibt ihr nachvollziehbar eine dauerhaft aktuelle Dimension.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Es wird zur Finanzierung der Auftritte für Schulen benötigt.

Wer steht hinter dem Projekt?

1984 gründete Alexander Baginski das Figurentheater PANTALEON. Seitdem tritt er im In- und Ausland in Schulen und Kindergärten, bei Festivals und in den verschiedensten Kultureinrichtungen auf.
Ich dramatisiere bekannte und weniger bekannte Kinderliteratur, entwickeln aber auch eigene Stücke für Kinder der verschiedensten Altersgruppen. Der Spaß beim Zuschauen unterliegt jedoch ausdrücklich keiner Altersbegrenzung, vor allem nicht nach oben.

Impressum
Figurentheater Pantaleon
Alexander Baginski
Lazarettstraße 9
80636 München Deutschland

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