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Projekte / Theater
Dieser Witz trägt einen Bart [AT]
Dieser Witz trägt einen Bart [AT] wird ein Stück, das sich mit Hilfe eines 5-köpfigen Frauenchores und einer Solistin des medial omnipräsenten Formats des Stand-Up-Comedians und anderen Formen des Witzeerzählens annimmt und dieses lust- und humorvoll untersucht und hinterfragt. Das Theaterprojekt soll im April 2016 am Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt Premiere feiern. "Kommt n'en Zebra in ne Bar..."
12.067 €
12.000 € Fundingziel
163
Fans
157
Unterstützer
Projekt erfolgreich
 Dieser Witz trägt einen Bart [AT]

Projekt

Finanzierungszeitraum 12.10.15 12:00 Uhr - 10.11.15 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum Premiere: April 2016
Fundingziel 12.000 €
Stadt Frankfurt
Kategorie Theater

Worum geht es in dem Projekt?

‚Frauen erobern eine der letzten Männerdomänen‘ – in regelmäßigen Abständen machen Schlagzeilen wie diese darauf aufmerksam, dass Männer in einem bestimmten Bereich nicht mehr unter sich sind.
Doch es scheint ein letztes Refugium zu geben, das standhaft verteidigt wird: Der Humor und vor allem die Fertigkeit des Witze-Erzählens. Männliche Verhaltensforscher, Journalisten, sogar Lachforscher erklären uns die Welt, zu deren Grundfesten es gehöre, dass Männer Witze machen über die Frauen lachen. Nicht umgekehrt. Dafür werden allerlei biologistische Erklärungen (Testosteron, Testosteron, Testosteron und Vergleiche mit Pfauen) herangezogen, warum Frauen nun mal von Natur aus nicht witzig seien – ganz nach dem Motto: „Wenn Frauen Witze erzählen, ist das wie wenn ein Hund auf zwei Beinen geht: Es funktioniert nicht gut, aber man ist immer wieder überrascht.“
Der Theaterabend setzt sich mit der Komik als männlich markierter Domäne, den Mechanismen des Witze-Erzählens und deren Bedeutung auseinander, ebenso wie mit der klassischen Form des Bühnensolos und der damit verbundenen Ansprachesituation ans Publikum. Gleichzeitig untersuchen wir sexistische Rhetoriken und sprachliche Ausschlussmechanismen, die immer auch dem Machterhalt einer heteronormativen Ordnung dienen.
Uns interessiert dabei weniger die gelungene Pointe, wir sehen gerade in deren Scheitern künstlerisches (und komisches) Potential.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Das Stück richtet sich an alle theaterbegeisterten Menschen, an alle, die Spass haben am ironischen Spiel mit und dem Hinterfragen von Klischees und an alle, die Lust haben, Komik nicht nur in der gelungenen Pointe, sondern auch in deren Scheitern zu entdecken.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Wir konnten schon einige Förderer und Unterstützer für unsere Arbeit gewinnen - unser Ko-Produzent ist das Künstlerhaus Mousonturm, aber leider reicht dies noch nicht, um unsere kompletten Produktionskosten zu decken.
Wir möchten wieder mit einem starken Frauenchor arbeiten, außerdem streben wir eine Zusammenarbeit mit dem Choreographenduo Muddy Boots an und planen die Gestaltung unseres Bühnenraums zusammen mit dem Londoner Bühnendesigner Mamoru Iriguchi. Um diese tollen Menschen alle professionell bezahlen zu können, brauchen wir eure Unterstützung!

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir werden 70% des Geldes in Personalkosten investieren, 30% sind für Bühnenbild und Ausstattung vorgesehen.

Wer steht hinter dem Projekt?

Susanne Zaun studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und an der Universitetet i Bergen in Norwegen. Sie arbeitet als freie Regisseurin und Kulturschaffende und lebt seit 2008 in Frankfurt am Main. In den vergangenen Jahren entwickelte sie Theaterprojekte u.a. für das Künstlerhaus Mousonturm, das Schauspiel Frankfurt, das Schloßtheater Moers und zeitraumexit Mannheim.
Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Kooperationsprojekts „Platform Shift“ entwickelt sie 2016 ein Stück für das Theater Junge Generation in Dresden.
Als Vorstandsmitglied von ID_Frankfurt e.V. arbeitet Susanne Zaun mit Kristina Veit und Norbert Pape an den Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für freie KünstlerInnen in der Region und setzt sich für den Fortbestand und die Organisation des Z Zentrum für Proben und Forschung ein.

Marion Schneider studierte zunächst Computerlinguistik in Tübingen, dann Angewandte Theaterwissenschaften an der Universität Giessen und in Metz. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Regieassistentin am Landestheater Tübingen und arbeitet jetzt als freie Regisseurin und Dramaturgin.
Sie hat unter anderem am Theater Aachen und am Landestheater Tübingen verschiedene Theaterstücke inszeniert. Ihre Inszenierung von "Mein Jahr in Trallalabad" von Thilo Reffert wurde 2014 zu den Mühlheimer Theatertagen eingeladen. In der Spielzeit 2015/2016 inszeniert sie am Jungen Theater Tübingen "Supertrumpf" von Esther Becker und "Benefiz" von Ingrid Lausund am Theater Aachen.

Susanne Zaun und Marion Schneider haben schon während ihres Studiums in Giessen zusammen Theaterstücke entwickelt und umgesetzt und haben ihre gemeinsame Arbeit auch nach dem Studium fortgesetzt. Ihr erstes gemeinsames Projekt „Dreckig tanzen“ wurde u. a. zum Körber Studio Junge Regie ins Thalia Theater Hamburg, zum Festival „radikal jung“ nach München, zum Festival Premières nach Straßburg und zur Internationalen Sommerakademie am Künstlerhaus Mousonturm eingeladen. Marion Schneider und Susanne Zaun lernten sich beim Studium der Angewandten
Theaterwissenschaft in Gießen kennen. Ihre erste gemeinsame dort entstandene Inszenierung
„Dreckig tanzen“ wurde u. a. zum Körber Studio Junge Regie ans Thalia Theater Hamburg, zum
Festival „radikal jung“ nach München, zum Festival Premières nach Straßburg und zur Internationalen Sommerakademie am Künstlerhaus Mousonturm eingeladen. Mit dem „Dreckig
tanzen-“Team arbeiten sie seitdem in wechselnden Konstellationen immer wieder zusammen. Ihre letzte gemeinsame Arbeit war "Mit den Beinen im Bauch. Eine Nabelschau", die am 15. April 2014 am Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt Premiere hatte.

Impressum
Susanne Zaun
Frankenallee 165
60326 Frankfurt am Main Deutschland

Kuratiert von

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