Projekte / Movie / Video
"4Wände" erzählt die Geschichte zweier Menschen in der Großstadt. Hikikomori. Wir drehen den Film ehrenamtlich und verfolgen kulturelle wie soziale Ziele für ein besseres Miteinander. Alle Teammitglieder arbeiten umsonst. Dennoch müssen wir uns während der Drehtage stärken. Für die Verpflegung meines Teams und die Technik brauche ich ein Budget, da ich den Film nicht alleine finanzieren kann. Du sollst als Zuschauer unterhalten und bewegt werden. Dialog ist der Weg zu mehr Frieden und Toleranz
Berlin
4,001 €
3,000 € 2nd Funding goal
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Project

Funding period 11/10/2017 12:49 o'clock - 30/11/2017 23:59 o'clock
Realisation period Oktober-Dezember 2017
Funding goal reached 1,000 €
Das Fundingziel ist ein Bruchteil der Herstellungskosten, Personalkosten sind nicht eingerechnet. Verpflegung des Teams und Technikausleihe werden damit gedeckt
2nd Funding goal reached 3,000 €
Das Material für die Ausstattung des Films, Kostüme, Requisiten, Drehort, Lizenzen und Genehmigungen kann ich damit bezahlen - ein Teil der Herstellungskosten.
Category Movie / Video

What is this project all about?

Der Kurzfilm "4 Wände" erzählt die Geschichte von Johanna und Jens, zwei Menschen in einer Großstadt.

Eine Frau. Ein Mann. Eine Tür.
Worte. Bewegen. Gedanken.
Vertrauen. Zuversicht. Zukunft.

Sie hat ihre Wohnung seit sechs Jahren nicht verlassen. Er startet einen Neuanfang. Sie kämpft mit ihren inneren Dämonen. Er kämpft mit seiner Vergangenheit.

Als Personal Trainer via Internet-Coaching hat Johanna ihr Leben so eingerichtet, dass sie die Wohnung nicht verlassen muss. Das Essen lässt sie sich bringen, den Sport macht sie zu Hause, das Internet liefert ihr, was sie braucht. Nur keine Nähe.

Jens ist alleine in der neuen Stadt, wirft sich komplett in seinen neuen Aufgabenbereich. Er glaubt an seine Fähigkeit der Überzeugung und an die Kraft der Worte. Rationale Entscheidungen basieren auf inneren Bildern und Vertrauen.

Die Heizung in Johannas Wohnung muss repariert werden, sonst sind alle Bewohner des Hauses in Gefahr. Johanna muss die Wohnung verlassen und auf die Straße gehen. Sie muss einem Menschen vertrauen und sich öffnen. Aber das ist leichter gesagt als getan. Wird sie den Mut aufbringen und ihre Angst überwinden?

What is the project goal and who is the project for?

Der Film soll Menschen berühren und die Zuschauer in eine zauberhafte Geschichte über Vertrauen, Liebe und unser menschliches Miteinander entführen.
Der Film wird auf Festivals weltweit geschickt werden. Die gesprochene Sprache im Film ist deutsch, aber es wird englische Untertitel geben.
Das Ziel ist es, mit Euch, den Zuschauern, in einen Austausch von Gedanken zu treten. Der Film wird für Euch gemacht. Dafür brauche ich Unterstützung, damit mein Team und ich Euch diese wunderschöne Geschichte auf den Bildschirm liefern können.

Wir wollen sowohl junge Leute ansprechen, die Digital Natives, die sich bereits vorstellen können, alles nach Hause geliefert zu bekommen. Der Begriff Hikikomori wurde 1998 geprägt und beschreibt ein Phänomen, dass Jugendliche und junge Erwachsene ihre Wohnungen nicht verlassen. Meine Frage: Brauchen wir überhaupt noch andere Menschen oder können wir mittlerweile alles durchs Internet zu bestellen?

Aber auch ältere Menschen sind unsere Zielgruppe, die sich noch an Bekenntnisse und gegenseitiges Vertrauen erinnern können, in einer Zeit, in der nicht alles weggeworfen, sondern repariert wurde, wenn etwas kaputt war. Eine Zeit, in der Dialoge stattgefunden haben und man miteinander geredet und Lösungen gefunden hat, statt vor Problemen und Schwierigkeiten wegzulaufen und zu einem neuen unverbindlichen Projekt aufzubrechen.

Unsere Zielgruppe sind Menschen, die ein friedvolles Miteinander in gegenseitigem Austausch von Gedanken, Ideen und Talenten schätzen. Für eine Gemeinschaft, in der alle Menschen vorkommen.

Why would you support this project?

Ich glaube, dass Dialog der Weg zu mehr Frieden und Toleranz ist. Lasst uns diesen Dialog heute starten.

Das Hikikomori-Phänomen beschreibt ein Zurückziehen aus dem sozialen Leben und das Reduzieren des Kontakts zur Gesellschaft auf ein Minimum. Nicht nur in Japan, wo der Begriff 1998 geprägt wurde, schließen sich Jugendliche in ihre Zimmer ein und Kommunizieren nur noch über das Internet mit anderen Menschen. Dies dafür weltweit. Auch in anderen Ländern bietet der technische Fortschritt den Menschen die Möglichkeit sich aus einem sozialen Miteinander herauszuziehen.
Das geht. Das ist möglich, Auf diese Art kann man (über-)leben. Ob dies Verhalten gesund ist und ob man solch eine Art zu leben "leben" nennen kann, bleibt eine Frage.

Film kann einen Beitrag leisten, um neue Impulse in der Gesellschaft zu setzen, Fragen aufzuwerfen, die gesellschaftliche Entwicklung zu spiegeln und in eine Diskussion zu starten.
Die beiden Hauptdarsteller von "4 Wände", Anjorka Strechel und Jerry Kwarteng, vertreten mit ihrer äußerlichen Erscheinung einen Teil unserer Gesellschaft, der im deutschen Film unterrepräsentiert ist. Diversität auf der Leinwand und im Film kommt in unserer deutschen Kultur bisher nur peripher vor. Wir wollen in "4 Wände" eine Gesellschaft zeigen, wie sie täglich auf der Straße anzutreffen ist. Reale, wahrhafte Menschen in einer Geschichte, die hoffentlich in Erinnerung bleiben wird.

Um diese Diskussion über Vielfalt in der Kultur, einen friedlichen Umgang miteinander und die Einsamkeit trotz weltweiter Vernetzung beginnen zu können, möchte ich Euch die Geschichte von Johanna und Jens erzählen. Zwei erwachsene Menschen in einer Großstadt, die beide auf ihre Weise an einem Punkt im Leben sind, an dem sich neue Weichen für sie stellen, an dem sie fragen, wie es weiter gehen soll, wie wir in Zukunft miteinander umgehen sollen. Was das Leben wert macht. Wofür es sich zu leben lohnt - um mit dem Buchtitel von Robert Pfaller zu sprechen.

Der Film "4 Wände" behandelt diese Fragen in einer visuellen Aufbereitung. Der Zuschauer wird durch die Geschichte von Johanna und Jens emotional berührt und inspiriert.

Meine Hoffnung ist, dass Ihr mit mehr Herzenswärme und einem Lächeln auf dem Gesicht das Kino verlasst und Zeit mit Euren Freunden und Mitmenschen verbringen wollt, um gemeinsam mit ihnen zu lachen. Ich bin ein Träumer.

How will we use the money if the project is successfully funded? 

"4Wände" erzählt die Geschichte zweier Menschen in der Großstadt.
Wir drehen den Film ehrenamtlich und verfolgen kulturelle wie soziale Ziele für einen friedlichen Umgang miteinander. Alle Teammitglieder arbeiten umsonst. Dennoch müssen wir uns während der Drehtage und ind er Vorbereitung stärken. Für die Verpflegung meines Teams und die Ausleihe der Technik, die Anschaffung der Kostüme, für Rechte, (Musik-)Lizenzen und Miete brauche ich ein Budget, da ich den Film nicht alleine finanzieren kann.
Die Herstellungskosten belaufen sich auf ca. 5000 €. Die Crowdfunding-Finanzierung deckt einen Teil der Kosten ab. Ich bin über jede Unterstützung Eurerseits dankbar und weiß sie zu schätzen.

Der Film wird von meinem Team für gleichgesinnte Menschen gemacht, die sich sozial und gesellschaftlich interessieren und engagieren. Du sollst als Zuschauer unterhalten und bewegt werden. Dialog ist der Weg zu mehr Frieden.

Who are the people behind the project?

Hinter "4 Wände" steht ein ca. 10 köpfiges Team aus professionellen Kulturschaffenden. Angefangen vom Autor Daniel Klaus, der freundlicher Weise sein Drehbuch zur Verfügung stellt, hin zu den Kameramännern Christian Kruse und Daniel Helgert, die mit ihrer Erfahrung im Social Media Bereich und dem Herstellen von Videoproduktionen einen ganz eigenen Look in die Filmwelt bringen. Ich bin glücklich, dass wir den renommierten DoP (Director of Photography) Wedigo von Schultzendorff für das Projekt gewinnen konnten, der uns mit seiner Erfahrung und seinem Wissen zur Seite steht.
Vor allem den Schauspielern Jerry Kwarteng und Dietmar Nieder, wie auch Michael Ransburg, die mit ihrem Talent und ihrer Persönlichkeit die Geschichte auf die Leinwand bringen, gehört mein ewiger Dank.
Aber meinem gesamten Team bin ich zu unendlichem Dank verpflichtet.
Simone Wildt als Kostümbildnerin, Matthias Werner als Ausstattungsleiter und Felix Remme, Katharina Meintke als Ideengeberin fürs Kostümbild und seelische Unterstützung in allen Bereichen, Juliane Olbricht als Unterstützung im Producing, den Assistenten, allen voran Marielle Sjomo Samstad, meinen Freunden Frauke Helbig und David Jost, Jelena Bosanac und Helene Seidl. Es sind mehr als 20 Menschen, die während der Vorproduktion zur Herstellung dieses Films in irgendeiner Weise ehrenamtlich geholfen haben.
Florian Kochinke wird uns in der Plakat- und Foyerherstellung, wie bei den Grafiken unterstützen. Sven Berlin übernimmt die Betreuung der Facebook-Seite. Es sind unzählige helfende Hände im Hintergrund aktiv und kommen jeden Tag hinzu. Steffen Nitsch (Personal Training - Bewege Dein Leben) stellt uns Teile seines Fitness-Studios für die Ausstattung zur Verfügung. Teresa Monfared unterstützt uns mit Motivfindung und Locationscouting. Vom Waldhochseilgarten Jungfernheide dürfen wir Equipment benutzen. Von allen Seiten bekommen wir Hilfe, so gut es geht.

Ich bin Anjorka Strechel (35) und produziere diesen Film, bei dem ich neben der Regie auch die Hauptrolle der Johanna spiele.

Seit 14 Jahren arbeite ich als Schauspielerin für Film und Fernsehen. Nach einem Kurzfilm im Jahr 2010, bei dem ich für Regie und Produktion verantwortlich war, habe ich in den letzten Jahren neben einem Sport- und Philosophiestudium Videoclips produziert und inszeniert. "4 Wände" ist das erste Drehbuch, das ich von einem Autoren verfilmen darf. Danke Daniel für dieses Vertrauen!

Nun fragen sich vielleicht Einige: Sind das nicht ein bisschen viele Aufgaben für eine Person? Produktion, Regie und Schauspiel.
Ja und nein. Es lastet viel auf meinen Schultern. Aber in Personalunion zwischen Produktion und Regie lassen sich viele Fragen zeitnah und unkompliziert klären. Zum Glück habe ich nicht nur tatkräftige, sondern auch beratende kreative Unterstützung an meiner Seite, so dass ich in permanentem künstlerischem Austausch über Produktionsabläufe und Themen zur Gestaltung des Films mit den Kollegen der anderen Departments stehe.

Ich glaube daran, dass Filmemachen ein Gemeinschaftsprojekt ist. Es ist Teamarbeit. Der Film kann nur so gut werden, wie die kreative Schaffenskraft jedes einzelnen Teammitglieds. Wenn viele kreative Ideen zusammen treffen, kann etwas Großartiges entstehen. Dies ist unser Ziel.

Ich bin wahnsinnig dankbar, diese vielen kreativen Köpfe mit ihrem Wissen an meiner Seite zu haben.

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