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20.06.2016

"Kautschuk nicht minder schlimm als Palmöl." - Experteninterview

Waldemar Zeiler
Waldemar Zeiler1 min Lesezeit

einhorn: Kautschuk ist ein nachwachsender Rohstoff. Warum sehen Sie dennoch eine Gefahr für die Umwelt im konventionellen Kautschukanbau?

Ahrends: Aus ökologischer Sicht ist eines der größten Probleme, dass nach wie vor viele Wälder für den Kautschukanbau gerodet werden. Das führt zu einem Verlust an Artenvielfalt und Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre.

„Kautschukmonokulturen werden auch grüne Wüsten genannt, denn außer Kautschuk wächst dort nichts mehr.“

Wir untersuchen derzeit, wie groß die Fläche ist, die in den letzten 20 Jahren für Kautschukanbau gerodet wurde. Nach unseren ersten Ergebnissen ist sie ungefähr so groß ist wie die Fläche Costa Ricas.

Problematisch ist auch, dass die Kautschukmonokulturen sehr anfällig für Schädlinge sind. Oft werden exzessiv Agrarchemikalien wie Pestizide und Düngemittel eingesetzt und das wirkt sich wiederum negativ auf die lokale Wasserqualität aus. Außerdem verbraucht Kautschuk relativ viel Wasser und kann deswegen in trockenen Gebieten negative Einflüsse auf den Landschaftswasserhaushalt haben.

Weiterlesen im einhorn-Blog:
https://einhorn.my/einhorn-spricht-mit-der-kautschuk-expertin-antje-ahrends/

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