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Was für ein Theater? - radikal, politisch, unverschämt
Eingebettet in ein Projekt, welches angetreten ist um als Freiraum im schönsten Sinne dem Bestehenden eine Andere Welt entgegen zu setzen, erschaffen wir in einem sechsmonatigen Entwicklungslabor ein Theater, welches politisch, radikal und unverschämt, sich die Auseinandersetzung zur treibenden Kraft machend, gesellschaftliche Missstände angreift und über sie hinaus wächst.
4,127 €
Fundingsum
50
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About this project

Funding period 6/25/15 1:56 PM - 7/31/15 11:59 PM
Realisation Juli bis Dezember 2015
Start level 4,000 €
Category Theater
City Strausberg

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What is this project all about?

In Berlin wird es unter anderem aufgrund steigender Mieten für Kulturprojekte eng, und das kulturelle Leben wird mehr und mehr von massenkompatiblen Unterhaltungsdienstleistern dominiert. Die Stadt Strausberg dagegen, nur ein paar S-Bahnstationen entfernt, hat etwa 26.000 Einwohner, aber kaum Kulturstätten – kein Kino, kein Theater. Um dieser Unterversorgung mit kulturellem Input entgegenzuwirken und gleichzeitig der galoppierenden Kommerzialisierung in Berlin zu entkommen, möchten wir ein leerstehendes ehemaliges Wasserwerk in Strausberg, eingebettet in ein Projekt welches angetreten ist um als Freiraum im schönsten Sinne dem Bestehenden eine Andere Welt entgegen zu setzen, zum multifunktionalen Veranstaltungsort umwidmen, mit dem Hauptaugenmerk auf ein Theater, welches politisch, radikal und unverschämt, sich die Auseinandersetzung zur treibenden Kraft machend, gesellschaftliche Missstände angreift und über sie hinaus wächst, nutzbar aber auch für Kino, Performances, Lesungen, Ausstellungen usw.; geplant ist außerdem ein Neubau für Werkstätten, Maske, Garderobe, Büros sowie Künstler-Gästewohnungen, für den neben dem Wasserwerk und seinen zahlreichen Außenspielstätten im Wald, auf dem 30ha großen Gelände reichlich Platz vorhanden ist.
In einem sechsmonatigen offenen Prozess, einem Entwicklungslabor, bestehend aus Workshops und Diskussionsveranstaltungen zu inhaltlichen, politischen, strukturellen, aber auch zu architektonischen Fragestellungen, soll unter Mitarbeit von Experten und Interessierten der jeweiligen Fachrichtung, die mutig genug sind eine Andere Welt in Angriff zu nehmen, ein Konzept erarbeitet werden, das anschließend im Strausberger Wasserwerk umgesetzt wird. Jeder, der daran teilnimmt, kann also die entstehende Spielstätte inhaltlich und ästhetisch mitgestalten - und hier kommt ihr ins Spiel!
Nutzen wir das Theater, "denn es ist die uralte, schönste und herrlichste Vereinbarung, die es zwischen Menschen gibt: dass Menschen anderen Menschen etwas vorspielen - das Menschenmögliche beziehungsweise das Menschenunmögliche."

What is the project goal and who is the project for?

Unser Ziel ist es, kulturelle Arbeit zu fördern und zu gestalten, die partizipativ und hierarchielos, experimentell und ergebnisoffen ist, dabei aber keineswegs beliebig: Wir möchten keine Kunst als Sedativum, sondern eine mit Rückgrat, die sich zu gesellschaftlichen Themen positioniert!
Die Zielgruppe bilden die Strausbergerinnen und Strausberger ebenso wie Interessierte aus dem nahegelegenen Berlin, wo Räume für unabhängige, nicht profitorientierte Kulturinitiativen knapp werden.

Why would you support this project?

Unser Projekt ist unterstützenswert für alle, die künstlerische Freiräume – die in Berlin mittels der Verdrängungsinstrumente „Aufwertung“ und „Umwandlung“ sukzessive geopfert wurden und werden – im Umland verteidigen und nutzen möchten.

How will we use the money if the project is successfully funded?

Unser Ziel von 4000 Euro bildet den Grundstock für die Durchführung des sechsmonatigen Entwicklungslabors und setzt sich aus 2400 Euro Miete für die Halle für sechs Monate, 600 Euro für die Anschaffung von Technik, die wir zur Durchführung der Workshops benötigen (Beamer, DVD-Player, Verstärker etc) und 1000 Euro für die architektonische Entwurfsplanung, Expertengagen, Verpflegung während der Workshops zusammen. Jeder weitere Euro geht in die Umsetzung und Realisierung der zukünftigen Spielstätte!

Who are the people behind the project?

Melanie Seeland (Schauspielerin), Ann-Christin Müller (Bühnenbildnerin und Architektin)

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