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Malnutrition and insufficient food supply are common challenges in many parts of Africa. We want to change this and, together with the local population, develop a water-saving hydroponic cultivation system for growing vegetables in desert regions. This would enable people to supply themselves with food independently and sustainably in the long term. With this research project, we are making an effective contribution to combating hunger and the causes of flight.
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16.05.2019

Wer sind die Ingenieure und Organisationen vor Ort?

M. Sc. Marc Beckett
M. Sc. Marc Beckett2 min Lesezeit

Im Dezember 2017 besuchte ich im Rahmen einer Kooperation mit dem World Food Programme (WFP) die Flüchtlingslager der Sahrawi in der Nähe von Tindouf in der algerischen Wüste. Ich lernte damals den Ingenieur Taleb Brahim kennen. Taleb studierte in Libyen und Syrien und lebt seit längerer Zeit wieder in einem der Camps. Er arbeitet für die Hilfsorganisationen Oxfam und WFP zusammen, um die Hydrokultur im Camp zu etablieren. Mit den beiden Organisationen konnte er das Hydrokultur-Konzept zum Anbau von Gerstengras in Wüstenregionen entwickeln und es in schon über 200 Haushalten etablieren. Er arbeitet kontinuierlich an neuen Ideen um die Hydrokultur noch besser zu machen.

Gemeinsam mit Taleb habe ich ein erstes Konzept entwickelt, um mit Hydrokultur Auberginen und Tomaten im Camp anzubauen. Auf diesen Überlegungen wollen wir aufbauen und mit den Hilfsorganisationen Hydrokultur zum Gemüseanbau vor Ort umsetzen. Per WhatsApp und Skype senden Taleb und ich uns regelmäßig Updates, um die Entwicklung unserer Idee voranzutreiben.

Neben den Ingenieuren vor Ort sind die Kolleginnen und Kollegen des WFP ein unverzichtbarer Kooperationspartner bei der Umsetzung unseres Forschungsvorhabens. Mit ihnen stehe ich ebenfalls in regelmäßigem Austausch. Das WFP leistet seit über 40 Jahren in den Camps der Sahrawi Nothilfe und hat die Entwicklung des Systems erst möglich gemacht.

In dieser Konstellation haben wir große Chancen einen echten Beitrag zu leisten, das bestehende System erfolgreich weiterzuentwickeln. Wir können den Sahrawi in den Flüchtlingscamps neue Perspektiven eröffnen und ein Zeichen gegen Mangel- und Unterernährung setzen!

11.07.2019

DANKE!

Alexandra Goßner
Alexandra Goßner1 min Lesezeit
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