Crowdfunding finished
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31.07.2020

Crowdfunding Update: Verlängerung und neues Fundingziel

Konrad Licht
Konrad Licht4 min Lesezeit

Dieses Wochenende sollte es so weit sein: Die Crowdfunding-Kampagne sollte zu Ende gehen. Das tut sie aber nun doch nicht. Huch! Warum das denn? Das ist so eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. Nicht nur der Transparenz wegen, sondern auch wegen seiner spannenden Wendungen. Fangen wir vorne an.


Dienstag

Es ist abzusehen, dass die Crowdfunding-Kampagne nicht erfolgreich wird. Das erste Fundingziel von 85K war zu hoch angesetzt für die Reichweite, die wir über Social Media generieren konnten. Und was Pressearbeit angeht – nun ja, das ist nicht ganz unser Spezialgebiet. Eines war aber klar: Auch wenn das Scheitern der Kampagne das Projekt zurückwerfen wird, werden wir dennoch weitermachen. Egal wie. Die App muss und wird erscheinen. The Jimmy-Show must go on!


Mittwoch

Wir diskutieren die Optionen, die da sind:

A) uns für Förderprogramme bewerben
B) noch mehr Schulden machen
C) ein neues Crowdfunding starten, aber mit niedrigerem Zahlungsziel
D) auf die Schnelle Kooperationen mit Klimahelden in der Wirtschaft aufbauen

Wir entscheiden uns schnell für Option C) ein neues Crowdfunding. Das Projekt sollte einfach von uns Menschen gemeinsam auf die Beine gestellt werden. Uns ist klar: ein deutlich kleineres Fundingziel würde bedeuten, dass wir viele Arbeiten, die wir geplant hatten auszulagern, selbst übernehmen müssten. Da wir allesamt am Limit arbeiten, wissen wir allerdings, dass wir damit die Entwicklung verlangsamen. Deswegen setzen wir auch auf Option A) das Bewerben auf Förderungen. Und da wir wissen, dass dies eine Weile dauert, ist auch B) wieder eine Notwendigkeit.


Donnerstag

Wir recherchieren ausführlich die Förderprogramme und setzen eine neue Crowdfunding-Kampagne auf.


Freitag

Wir reichen die neue Crowdfunding-Seite bei Startnext ein. Das Bild oben soll dafür unser neues Kampagnenbild sein. Jimmy nimmt seinen zweiten Anlauf. Wenig später erhalten wir einen Anruf von Startnext, das wir ausnahmsweise die Möglichkeit erhalten, die Kampagne zu verlängern UND das Zahlungsziel herabzusetzen. Wow! Diese Option überrascht uns „Cool, kann ich das hier intern kurz besprechen?“, frage ich. Wohlwissend, dass es bereits Freitag kurz vor Feierabend bei Startnext ist und unser Crowdfunding am Wochenende ausläuft.

Und dann beginnt ein Brainstorming wie es wohl nur bei einem Startup wie diesem stattfindet. Für uns allesamt einmalig. Fragen schnellen wie Blitze durch den Raum:

  • Ist es gut für das Projekt, dass die Kampagne verlängert wird?
  • Was heisst das für die gebuchten Dankeschöns?
  • Was können wir noch an Extraarbeit leisten, um halbwegs im Zeitplan zu bleiben?
  • Können wir die App herausbringen, auch wenn wir deutlich weniger Ressourcen als gedacht erhalten?
  • Wie weit würde uns eine neue Kampagne zurückwerfen?
  • Wo müssen wir in welchem Fall die meisten Abstriche machen?
  • Können wir es uns erlauben, dieses überraschende Angebot nicht anzunehmen?
  • Und ja, wir stellen uns auch die Frage: Wie wirkt das jetzt nach Außen, wenn der Rahmen des Crowdfunding verändert wird?
  • Wo finden wir ein Orakel, dass uns hilft die richtige Entscheidung zu treffen?

Die meisten von uns haben lange mit sich gerungen, bis sie für sich eine Entscheidung getroffen haben. Und es war schnell klar: die Entscheidung soll demokratisch fallen. Am Ende gab es nur eine Stimme, die sagte, wir sollten die Spielregeln des Crowdfunding besser nicht verändern. Aber auch ich wurde dann von einem Argument überzeugt: Es hat auch etwas mit Demut zu tun, die bisher geleistete Unterstützung anzunehmen und die App so gut es geht und so schnell es geht rauszubringen.

Kurzum: unsere Crowdfunding-Kampagne wird verlängert. Und das Fundingziel ist in greifbare Nähe gerückt.

Da wir seit ein paar Wochen mit geringeren Ressourcen planen, müssen wir ein paar Arbeiten, die wir auslagern wollten, in unseren Stundenplan einbauen. Wir möchten ungern an den Features der App sparen. Lieber soll es ein paar Wochen länger dauern, bis sie rauskommt. Dies betrifft auch ein paar der Dankeschöns, die sich somit zeitlich verschieben. Der geplante Release der App verschiebt sich um ca. 4 Wochen, also auf September / Oktober 2020.

All diese Entscheidungen sind uns nicht leicht gefallen. Und wir wissen, dass sie kritisiert werden könnten. Wir verstehen das. Wir haben uns aus einem Grund dafür entschieden: Weil wir alles tun wollen, um so schnell und so gut wie wir können die App auf eure Handys zu bringen.

Das war uns wichtig euch an dieser Stelle mitzuteilen. Wir atmen jetzt einmal tief durch und stellen in Kürze einen neu ausgearbeiteten Fahrplan auf. Wir melden uns dann nochmal mit einem Update.

An all unserer Unterstützer: Wir hoffen sehr, ihr könnt diesen Schritt nachvollziehen! Und wir hoffen, weiterhin euer Vertrauen genießen zu dürfen. Ohne euch wären wir nicht da, wo wir jetzt sind. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch gern unter [email protected] oder ruft mich an: 0178-6513652

Euch ein zauberhaftes Wochenende!

Konrad + die H.O.P.E. crew

02.09.2020

Yeah!

Konrad Licht
Konrad Licht1 min Lesezeit
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