Crowdfunding since 2010

Schimpfen gemeinsam verändern.

Wir alle schimpfen. Wir schimpfen und fluchen und beschimpfen und verfluchen. Alles daran ist menschlich. Wo aber hört Menschlichkeit auf und wo fängt Diskriminierung an? Bestehend aus einem Lexikon, drei Interview-Zines und einem Archiv, beantwortet MALEDICTUM zahlreiche Fragen rund um sexistische, rassistische, LGBTQIA*- und be_hindertenfeindliche Schimpfwörter und zeigt, wie wir die Art, wie wir fluchen, schimpfen und beleidigen, gemeinsam verändern können.
Funding period
2/15/22 - 3/31/22
Realisation
Mai 2022
Website & Social Media
Minimum amount (Start level): 1,700 €

decken die Material-, Druck- und Fertigungskosten von 50 Lexika und Interview-Zine-Paketen inklusive Postkarten, Stickern, Versandkosten und Startnext-Gebühren.

City
Köln
Category
Design
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What is this project all about?

Diskriminierende Schimpfwörter gehen sehr vielen, sehr häufig und vor allem sehr selbstverständlich über die Lippen; etwas ist behindert, jemand eine Schwuchtel, die nächste eine Fotze, ein anderer ein Hurensohn und der letzte ein Kanacke.

MALEDICTUM klärt auf: Darüber, wer und wer eben nicht in unserer Gesellschaft immer und immer wieder beleidigt, beschimpft, gedemütigt und unterdrückt wird. Darüber, welche Folgen das für diese Menschen hat und vor allem darüber, dass diskriminierende Schimpfwörter und Beleidigungen sowohl der letzte Ausdruck eines tief verankerten Hasses als auch der erste Schritt zu grenzüberschreitender körperlicher Gewalt ist. Und MALEDICTUM ermutigt: Denn gemeinsam können wir uns all diese Wörter zurückholen und Beschimpfende ihrer Macht berauben.

What is the project goal and who is the project for?

Ganz gleich, ob ihr noch nie in eurem Leben geschimpft habt, ob ihr oft und gern, vielleicht sogar zu oft und zu gern schimpft oder es am liebsten noch viel öfter tun würdet, aber nicht wisst wie – MALEDICTUM soll euch alle erreichen. Engagierte Feminist:innen und Aktivist:innen, die, die gern welche wären und vor allem die, die mitreden, aufklären oder endlich etwas erwidern und schlagfertig kontern wollen.

Why would you support this project?

Nur durch euch und eure Unterstützung können all die Lexika, Interview-Zines, Archive, Postkarten und Sticker überhaupt erst gedruckt und gefertigt werden. Nur durch euch können all die Geschichten Anderer – PoC, Frauen*, Menschen der LGBTQIA*-Community oder mit Be_hinderung – so viele wie möglich erreichen und endlich gehört werden.

How will we use the money if the project is successfully funded?

Die Einnahmen dieser Startnext-Kampagne sollen einzig und allein meine Material-, Druck- und Fertigungskosten decken. Woraus genau sich die Dankeschön-Pakete zusammensetzen und wie ihre Preise zustande kommen, wird euch dabei vollkommen transparent offengelegt. Jeder Endpreis wurde auf den vollen Euro aufgerundet – der Gewinn, der sich daraus ergibt, wird nicht groß sein, bleibt aber trotzdem nicht allein bei mir. Er soll zu gleichen Teilen zum Decken meiner bisherigen Kosten von rund 600€ genutzt und an die gemeinnützige Organisation HateAid gespendet werden.

HateAid ist die erste Beratungsstelle Deutschlands gegen Hass im Netz und setzt sich für eine Gesellschaft ein, die frei von Hass gegen Menschen unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Religion, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, politischer Meinung und körperlicher Versehrtheit ist.

Who are the people behind the project?

Mein Name ist Laura Stöckmann, ich bin 27 Jahre alt, komme aus Köln und studiere an der Köln International School of Design. Als feministische Designerin kämpfe ich schon lange dafür, dass die Welt, in der wir leben, mit jedem Projekt ein kleines bisschen besser wird und hoffe, dass MALEDICTUM einen großen Teil dazu beitragen kann.

Diese Arbeit ist im Rahmen meiner Final Thesis entstanden.

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MALEDICTUM
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