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Ilhan Isözen

Ilhan Isözen

Deutschland

İlhan İşözen wurde in Istanbul geboren und Zara / Sivas in der Türkei aufgewachsen und kam im Alter von 20 Jahren nach Lübeck. Er studierte zuvor Sozialwissenschaften in Trabzon am Schwarzen Meer und veröffentlichte als Künstler politische Karikaturen.
beendete sein Studium als Diplomsozialwirt in Hamburg. Heute leitet er seit 2000 das Haus der Kulturen in Lübeck. Der Weg dorthin war lang.
Um einen Treffpunkt für Menschen im Exil und einen Ort interkulturellen Dialogs zu schaffen verbündete er sich mit anderen Aktivisten, um die bislang fehlenden Strukturen in Lübeck zu erschaffen. Zunächst im Kulturcafe der Alternative, weiterhin ab 1988 im Akzent Haus Soli. Büro in der Fleischhauerstrasse.
Die Projektentwicklung war immer wieder durch Platzmangel erschwert und um nicht als `Wanderzirkus` zu enden, bemühten sich die verschiedenen Gruppen um einen Ort, der ihre Angebote, Projekte und Kontakte professionell innerhalb eines multikulturellen Zentrums bündelt.
1999 war es dann soweit. Die zuvor 1997 gegründete Planungsgruppe `Kultur braucht Raum` mit d. Unterstützung Förderverein Interkulturelle Begegnungsstätte sanierte in Eigeninitiative und mit öffentlichen Mitteln eine von der Hansestadt Lübeck bereitgestellte Polizeiwache. Ca. 20 Jahre Lehrgestanden und als Lagerraum Völkerkundesammlung benutz war. Beteiligt waren 15 Initiativen und Vereine, die an diesem Ort, an der Parade 12, ihren Utopie verwirklichten.
Das Haus der Kulturen soll in Lübeck ein Symbol für eine Entwicklung einer multikulturellen Gesellschaft ohne Haß und Angst sein. Eine kulturelle Begegnungsstätte, die international vernetzt ist und sich zur Aufgabe gemacht hat, Vorurteile abzubauen, aufzuklären, Begegnungen zu kreieren, Seminare zu veranstalten, Flüchtlinge zu unterstützen und insgesamt Rahmenbedingungen für eine gleichberechtigte Zukunft zu schaffen.
Er ist neben seiner Arbeit im Haus der Kulturen in Lübeck Mitglied der 2000 gegründeten Künstlergruppe Esperanza.

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Natu(e)rlich Miteinander

Natu(e)rlich Miteinander

Schaffung von Orten der Begegnung und Vielfalt sowie des Lernens und Lebens