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Quartiermeister ist das Bier für den Kiez. Mit jeder Flasche förderst du lokal & konkret Projekte in deiner Nachbarschaft, fernab von "Saufen für den Regenwald". Dahinter steht die Vision einer gerechten Wirtschaft, die für den Menschen da ist. Durch deine Unterstützung können wir alkoholfrei produzieren, unsere (Bio)biere aus der Nische holen, den Großkonzernen Paroli bieten & dabei ganz und gar unabhängig bleiben. Mach mit uns die Welt ein bisschen besser - one beer at a time!
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26.07.2018

Unsere Prinzipien Folge 3 - Warum wir regional wirtschaften

Lisa Wiedemuth
Lisa Wiedemuth2 min Lesezeit

Ein Spätshop in Berlin: Immer mehr Helle reihen sich im Regal und werden zum Wegbier am Kanal. Ein regionaler Geschmack kann sich sehr schnell verändern. Mittlerweile werden auch wir sehr oft gefragt: "Warum gibt es eure Hellen aus dem Süden nicht bei uns in Berlin? Die würden doch abgehen wie Rakete." Das glauben wir auch, aber in dem Falle greift eines unserer wichtigen Prinzipien: Die Regionalität. Hier erklären wir euch kurz, warum wir uns bisher dagegen entschieden haben und warum der Anspruch regional zu wirtschaften der Richtige ist!

In Zeiten globaler Wirtschaft & einer stetig wachsenden Bevölkerung auf unserem Planeten sind wir zunehmend auf weltweit vernetzte Wertschöpfungsketten angewiesen, die nicht selten in der Ausbeutung der Herkunftsregionen münden. Eine regionale Wertschöpfung versucht dagegen, bestehende Potenziale einer Region für sich zu nutzen, Transportwege und den damit verbundenen CO2-Ausstoß zu minimieren. Für eine Region ergeben sich dadurch viele Vorteile: Bestehende Akteur*innen profitieren auf dem Markt und werden miteinander vernetzt, gleichzeitig erhöht sich auch die Umwelt- und Sozialvertäglichkeit. Mehr Kooperation statt Wettbewerb und Preiskämpfe!

Bier war schon immer ein regionales Produkt. Viele Menschen identifizieren sich mit der Brauerei ihres Heimatortes. Aber auch in der Brauereilandschaft hat die Globalisierung nicht halt gemacht.

Jedes dritte Bier gehört zu ein- und demselben Konzern und wird nicht selten um die halbe Welt geschickt.

Wir wollen mit unserer Arbeit ein Zeichen dagegen setzen und regionale Wertschöpfung stärken. Unser Bier wird in der Regel nicht weiter als 300km von A nach B transportiert. Unsere Rohstoffe beziehen wir ebenfalls ausschließlich aus Deutschland, in München komplett regional, in Wittichenau im Bezug auf das klassische Pils ebenfalls (Bio-Hopfen sind in der Region leider schwer erhältlich und werden ebenfalls aus Bayern bezogen).

Aus ökologischen Gründen wollen wir auch zukünftig in weiteren Regionen (West/Nord) mit bestehenden Partnerbrauereien kooperieren und neue, regionale Produkte entwickeln, anstatt all unsere Sorten deutschlandweit zu vertreiben.

Unser Prinzip greift von Anfang bis Ende: Regional produziert, regional vertrieben und darüber hinaus sogar lokal gefördert!

Möchtet ihr trotzdem nicht auf euer Helles im Sommer verzichten, so habt ihr im Zuge der Crowdfunding-Kampagne einmalig die Möglichkeit unsere Sorten aus dem Süden im Probierpaket (28€) oder im großen Paket (30 Flaschen, 75€) bequem per Post zu erhalten. 5 Tage habt ihr dafür noch Zeit! Darauf ein Prost!

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Quartiermeister - Am Pils der Zeit
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