ROADSIDE RADIATION - Vier Leben in der Entfremdungszone
Unser Dokumentarfilm berichtet von einem Leben nach der Katastrophe. Mit Erzählungen und Eindrücken aus der Entfremdungszone schildert ROADSIDE RADIATION die unterschiedlichen Schicksale der früheren und heutigen BewohnerInnen von Tschernobyl und forscht auf diesem Weg nach den komplexen menschlichen Folgen dieses größten anzunehmenden Unfalls. Vier Menschen mit vier Wegen zum alltäglichen (Über-) Leben in und mit der Entfremdungszone von Tschernobyl.
11,395 €
10,000 € Funding goal
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Projectsuccessful
26.04.2016

OFFIZIELLEN FILMTRAILER

Elisabeth Fast
Elisabeth Fast1 min Lesezeit

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1 Uhr 23 und 50 Sekunden (Kyiver Zeit), 26. April 1986.
Das ist die Stunde der Reaktorhavarie von Tschernobyl.
Das ist die Geburtsstunde der "Zone der Entfremdung", der Zone von Tschernobyl.
Was ist dieser Ort heute? Wir haben uns vor einem Jahr auf den Weg gemacht, genau das herauszufinden. Wir suchten nach den Menschen und ihren Geschichten, nach dem Alltag jenseits von Kameraknipsen und Dosimeterpiepsen. Wir fanden Leben - das Leben, dass sich seinen Weg bahnt, allem zum Trotz.
Wir fanden eine menschenleere Gegend, wo Przewalski-Pferde und Elche sich Gute Nacht sagen. Wir fanden einen Landstrich der Plünderer und Wilderer, wo eigene Gesetze gelten und Illegale zwischen Polizei-Protokoll und Pripyat'-Hochhaus nächtliche Spaziergänge machen. Wir fanden auch ein Mahnmal an die Menschheit, einen Erinnerungsort an die größte technische Katastrophe, die sich bisher ereignet hat. Doch vor allem fanden wir Heimat. Neue, alte, verlassene oder wiedergefundene.
Einer unserer Protagonisten sagt: Ein Spaziergang durch die Zone ist vor allen Dingen ein Spaziergang in sich selbst. Macht diesen Spaziergang mit uns! Er beginnt hier:

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Moritz Schulz
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79102 Freiburg Deutschland