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Stell Dir vor, Berlin 2060, und die Klimakrise ist ungebremst weiter gelaufen. Nicht vorstellbar? Die von Parents for Future Berlin organisierte Kunstausstellung “What Did You Do Once You Knew?” befasst sich mit der Vorstellbarkeit der Klimakrise. Wir wollen, dass mehr Menschen eine Vorstellung davon bekommen, was eine Zukunft unter den Folgen der Klimakrise bedeutet, und dass sie eine ambitionierte Klimapolitik fordern. Das Klimawahljahr bietet eine einzigartige Möglichkeit dies zu erreichen.
4,886 €
Fundingsum
33
Supporters
Michael Schmidt
Michael Schmidt Projektberater "Impressive how the power of the crowd became visible here."
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 What Did You Do Once You Knew?
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 What Did You Do Once You Knew?
 What Did You Do Once You Knew?

About this project

Funding period 6/9/21 2:14 PM - 9/1/21 11:59 PM
Realisation 02.09.2021 - 26.10.2021
Category Environment
City Berlin

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What is this project all about?

Nach vielen Jahren als Engagierte im Klimaaktivismus bei Parents for Future stellten wir uns die Frage, warum sich große Teile unserer Gesellschaft nicht stärker mit dem Thema Klimakrise auseinandersetzen? Viele Antworten fielen uns ein. Eine davon ist in unseren Augen, dass es an der mangelnden Vorstellungskraft liegt: Die Begrenztheit, sich eine Zukunft unter den Folgen der Klimakrise vorstellen zu können, führt dazu, dass noch immer viel zu viele politische, ökonomische, aber auch private Entscheidungen getroffen werden, die den Aussichten auf eine 'gesunde Welt' widersprechen. Mit unserer Videokunstausstellung „What Did You Do Once You Knew?“ wollen wir diese Vorstellbarkeit mit bildnerischen, akustischen und sinnlichen Mitteln aktivieren. Die Klimakrise soll mit künstlerischen Mitteln als ein Phänomen verstehbar und erfahrbar werden, das nicht in weiter Zukunft, irgendwo oder anderen Menschen 'passiert', sondern ein Problem ist, das uns alle betreffen wird oder aktuell schon betrifft.

Unsere Videokunstaustellung „What Did You Do Once You Knew?“, die im September 2021 in Berlin beginnt, soll die Zuschauer*innen ermutigen, sich sinnlich, emotional und direkt mit der Klimakrise und ihren Folgen zu beschäftigen - jenseits rein wissenschaftlicher und faktenbasierter Informationen. Diese Auseinandersetzung mittels der Kunst ist für unser Konzept besonders aktuell, weil im Herbst die Bundestagswahl und anschließende Koalitionsverhandlungen stattfinden, die richtungsweisend für die Klimapolitik sein werden. Durch diese Ausstellung als kulturelle Intervention wollen wir auch Einfluss darauf nehmen, dass Klimaschutzmaßnahmen Priorität bei der Bildung einer neuen Regierung bekommen und dass Menschen die Bedeutung von Klimaschutz verstehen und in Ihre Wahlentscheidung einbeziehen. Aus diesem Grund haben wir den öffentlichen Raum Berlins – vom Regierungsviertel bis Marzahn – als Veranstaltungsort für das Kunstprojekt ausgewählt: der öffentliche Raum ermöglicht einen unmittelbaren und größeren Zugang zu potenziellen Zuschauer*innen. Wir werden die Videokunstwerke auf Berliner Fassaden in dicht besiedelten Wohngebieten, in Szenekiezen und auf Einkaufsstraßen zeigen. Wir möchte mit außergewöhnlichen künstlerischen Beiträgen auch das Interesse von Presse, Medien und Social Media wecken und damit unser politisches Anliegen bekannter machen. Die Teilnehmer*innen sind Metasitu: Liva Dudareva, Eduardo Cassina (LV, ESP, GR), Jörg Finus (DE) Olga Drachuk-Meyer (UA, DE), Luis Cassiano Sanduba (BR).

Jörg Finus (DE) nimmt an der Ausstellung mit der Videoarbeit „billboard“ teil. Die teils plakative Sprache der Arbeit – die die Starrheit unseres Systems darstellt – soll in drastischer Form die Folgen der Klimakrise sinnlich erfahrbar machen.

Metsasitu: Liva Dudareva, Eduardo Cassina (LV, ESP, GR) zeigt in seinem Werk „Tora Bora“ eine visuelle Darbietung der Folgen des Antropozän wie die Erschöpfung der Ressourcen.

Die Künstlerin Olga Drachuk-Meyer (UA, DE) präsentiert im Video ihre Performance „Incarcerated“. Sie konfrontiert die Betrachter*innen mit zwei miteinander verflochtenen Klimakrise-Themen: Grenzen im globalen sozial-politischen Kontext und Grenzen unseres Ökosystems.

Luis Cassiano Sanduba (BRA) untersucht die Strategien der Anpassung an die klimabedingte Wirtschaftskrise am Beispiel der Großstadt Rio de Janeiro. Der Künstler entwickelt eine Erzählung über die Beziehung zwischen sozialer Gerechtigkeit und Klima im globalen Süden. Seine Videoarbeit ist gleichzeitig poetisch und strategisch.

Alle ausgewählten Arbeiten der Künstler*innen werden sich auf eindringliche und vielfältige Weise mit den Folgen der Klimakrise beschäftigen.

Die Auswahl der Kunstwerke erfolgt unter Vorbehalt.

Urheberrechtliches
Die Bilder sind Eigentum von:

Liva Dudareva
Eduardo Cassina
Jörg Finus
Luis Cassiano Sanduba
Olga Drachuk-Meyer und Marcus van Böring
Andreas Prossliner

Videokünstler
Peter Simons

Der Titel verdanken wir dem Poeten Drew Dellinger.

What is the project goal and who is the project for?

Unsere Ziele sind:

• Mittels Kunst eine Debatte im öffentlichen Raum anzustoßen. (Zuschauer*innen mit Zuschauer*innen, Künstler*innen mit Zuschauern*innen, Zuschauer*innen mit Klimaaktivist*innen etc.) .

• Kunst als positives, berührendes und inspirierendes Medium in die Klimaschutzbewegung einzubringen.

• Die Zuschauer*innen, auch als Wähler*innen, mit bildnerischen, akustischen und sinnlichen Mitteln zu aktivieren, das Thema Klimakrise ernst zu nehmen und sich sowohl individuell als auch politisch für das Thema zu engagieren.

• Das Thema Klimakrise noch stärker vor der Wahl und während der Koalitionsverhandlungen in den Medien zu präsentieren.

• Ein Beispiel zu geben, auch als Aufforderung an die Kultur- und Kunstszene , sich mit innovativen und kreativen Mitteln am gemeinsamen Kampf um Klimaschutz zu beteiligen und Ideen zu entwickeln.

Unsere Zielgruppe sind alle Bürger*innen und im Vorfeld der Wahlen auch Wähler*innen. Besonders aber diejenigen, die sich mit den Auswirkungen der Klimakrise noch nicht auseinandergesetzt haben.

Why would you support this project?

Wenn Sie der Überzeugung sind, dass die Zeit reif ist für eine wirksame Klimapolitik, und dass Kunst eine gute, aber bisher viel zu passive Mitstreiterin im Klimakampf sein kann, dann freuen wir uns sehr über Ihre Spende! Als Dankeschöns warten auf Sie:

WIR SAGEN DANKE! (ab 20 €) – wir möchten gerne (falls nicht anders vorgemerkt) Ihren Namen auf unserer Webseite posten. www.parentsforfutureberlin.de

WIR SCHENKEN IHNEN EIN POSTER! (ab 50 €) – Sie erhalten ein Poster der Ausstellung und Ihr Name erscheint (falls nicht anders vorgemerkt) auf unserer Webseite www.parentsforfutureberlin.de

WIR STELLEN IHNEN DEN KÜNSTLER*INNEN PERSÖNLICH VOR! (ab 100 €) – Sie sind herzlich eingeladen an unserer kleinen Eröffnungsrunde teilzunehmen. Sollte es pandemiebedingt nicht anders möglich sein, findet die 'afterparty' im virtuellen Raum statt, die Getränke werden Ihnen zugeschickt. Wir erwähnen dankbar Ihren Namen (falls nicht anderes vorgemerkt) auf unserer Webseite: www.parentsforfutureberlin.de

WIR STELLEN EINEN KUNSTDRUCK FÜR SIE HER! Sie erhalten einen 1 x 0,7 m grosse Graphik mit einem Motiv unserer Austellung. Wir nennen gerne Ihren Namen (falls nicht anderes vorgemerkt) auf unserer Webseite: www.parentsforfutureberlin.de

WIR NEHMEN SIE AN DIE HAND! (ab 500 €) – Sie erhalten eine Privatführung mit dem teilnehmenden Künstler Jörg Finus und der Ausstellungskuratorin Agnese Sofija Kusmane durch die Ausstellung. Darüber hinaus wir würden gerne (falls nicht anders vorgemerkt) Ihren Namen auf unserer Webseite posten: www.parentsforfutureberlin.de

Unser Projekt ist gemeinnützig. Sie erhalten eine Spendenquittung ab einer Summe von 200 Euro. Für eine kleinere Summe akzeptiert das Finanzamt auch einen sog. vereinfachten Nachweis (Buchungsbestätigung der Überweisung, Kontoauszug etc).

How will we use the money if the project is successfully funded? 

Mit den erzielten Mitteln möchten wir die Selbstkosten finanzieren: die Materialien für die Kunstwerke und für das mobile Freiluftkino. Ein Teil der Summe ist auch für Honorare der Künstler*innen gedacht. Darüber hinaus benötigen wir Geld für die Finanzierung von analogen und medialen Werbemitteln. Wir gehen mit dem Geld sorgfältig um und sparen, wo es möglich ist.

Fundingziel 1: Um die Materialien, Transport, Kinotechnik und die Honorare zu finanzieren benötigen wir 5.000 Euro.

Fundingziel 2: Um die Ausstellung noch stärker zu bewerben, als unsere eigenen Kräfte es erlauben, benötigen wir einen Werbeetat von 1.000 Euro.

Who are the people behind the project?

Der Künstler Jörg Finus setzt sich mit den Themen Naturzerstörung und Klimakrise seit fünfzehn Jahren auseinander. In den letzten zwei Jahren ist er bei den Parents for Future Berlin aktiv; hier beteiligt er sich bei der Organisation von Klimademonstrationen (unter anderem von Fridays for Future, Berlin4Future etc.), unterstützt die Bewegung bei der Pressearbeit und organisiert agitative Kunstprojekte im öffentlichem Raum. http://www.joergfinus.de/

Kuratorin Agnese Sofija Kusmane engagiert sich seit zwei Jahren bei den Parents for Future Berlin. Sie hat Ausstellungen in Riga und Berlin kuratiert.

Wir wollen diese Kunstausstellung organisieren und durchführen, weil in vielen Lebensbereichen noch viel zu wenig Initiative besteht, sich am Kampf gegen die Klimakrise zu beteiligen, insbesondere auch in der Kunst.

Der eingetragene Verein Together For Future e.V. unterstützt uns bei der Verwaltung der durch die Kampagne eingesammelten Gelder.

Falls Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Projekt haben, können Sie gerne mit uns über die Pinnwand direkt hier oder über die Webseite www.parentsforfutureberlin.de in Kontakt treten.

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What Did You Do Once You Knew?
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