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Sabine Feist

Deutschland / Konstanz

Wie es dazu kam:

Sicher kennst Du das klamme Gefühl an den Oberschenkeln auch. Wenn es einmal wieder begann zu regnen, gerade während Du mal kurz mit dem Rad zur Arbeit fahren wolltest, und Du nun zwei Stunden mit nassen Jeans da sitzen musst, bis die Beine wieder trocken sind.

Und das alles nur, weil Du zu eitel warst, Dir mal kurz den Regenponcho überzuwerfen und Dich auch nicht zeitaufwändig in die schweisstreibende Regenhose zwängen wolltest…

Mir ging es jahrelang genauso, bis unser großes Zelt bei einem Sturm den Geist aufgab und nun einer neuen Verwendung harrte.
Nachdem ich daraus bereits einen Überwurf für unseren- nicht mehr so dichten Fahrradanhänger gemacht hatte und ich zum widerholten Mal mit nassen Beinen in einer Sitzung saß, kam mir die Idee, unser Zelt nun auch zu einem vorzeigbaren, tragbaren Regenschutz - nur für die Oberschenkel- aufzuwerten, mit dem man sich auch optisch unter Leute wagen können sollte.

Vorbild beim Design war die Natur. Mir hatten es die Flügel von Fledermäusen, Drachen und sonstigen Flugtieren angetan, die wunderbar aussehen und dabei wirklich nur so wenig Material, wie irgend notwendig zur Fortbewegung benötigen, weil dünne Häute gestützt durch dünne Knochen, Spanten oder Ähnlichem super durch Wind und Wetter tragen.
Heraus kam eine schürzenartige und doch stylische, neuartige Entwicklung, sozusagen eine praxistaugliche Erweiterung der bereits vielfach erprobten, regenfesten Jacken.
Wir nannten Sie liebevoll „Drachenhaut.“

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