Crowdfunding beendet
Mehr als 43.000 Hühner auf engstem Raum sollen es sein. Kurz vor knapp haben wir von dem Genehmigungsverfahren für den neuen Legehennenstall in unserer Nachbarschaft Wind bekommen. Und gleich gehandelt. Die neu gegründete Bürgerinitiative will Einfluss nehmen und Impulse geben - nicht nur an dieser Stelle. Denn es geht um mehr als um diesen einen Stall.
3.500 €
Fundingsumme
48
Unterstütz­er:innen
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 BI Twiste macht mobil gegen Massentierhaltung

Über das Projekt

Finanzierungszeitraum 19.02.19 11:17 Uhr - 23.04.19 23:59 Uhr
Startlevel 3.500 €

Die Summe wird für ein unabhängiges Gutachten benötigt. Es soll die Beeinträchtigungen einer solchen Tierfabrik für Umwelt, Tier und Mensch offenlegen.

Kategorie Umwelt
Stadt Twistetal

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Worum geht es in dem Projekt?

Wir machen uns für eine tier- und umweltverträgliche Landwirtschaft stark und wollen darum den Bau des Stalls für mehr als 43.000 Legehennen verhindern. Wir nutzen Einflussmöglichkeiten beim Genehmigungsverfahren und klären über Gefahren von Massentierhaltung für Tier, Mensch und Umwelt auf. Wir suchen das Gespräch mit allen Beteiligten und zeigen, dass es auch andere Wege gibt für Familien, die von der Landwirtschaft leben.

Was sind die Ziele und wer ist die Zielgruppe?

Wir wollen weg von industrieller Landwirtschaft mit Großanlagen hin zu einer nachhaltigen, bäuerlichen und umweltverträglichen Landwirtschaft - mit artgerechter Haltung und zum Wohle von Mensch und Tier. Darum soll es bei uns keine neuen Großprojekte mehr geben, bei denen es nur um Profit und Menge geht.

Das kommt jedem zugute, und darum sollte sich jede/r angesprochen fühlen.

Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?

Vom nordhessischen Twistetal hast du wahrscheinlich noch nie gehört. Und doch haben Bauprojekte wie dieses mit dir zu tun.

Lokale Auswirkungen: Hühnerkot als Dünger verbreitet Bakterien und belastet unser Grundwasser und die Flüsse durch hohen Stickstoff-, Phosphor- und Nitratgehalt.

Regionale Auswirkungen: Keine Massentierhaltung ohne Medikamente - der Einsatz von Antibiotika fördert die Entstehung multiresistenter Keime. Diese Keime werden z.B. durch die Stallabluft kilometerweit getragen.

Internationale Auswirkungen: Tierfutterproduktion ohne Soja ist nicht mehr denkbar. Für Soja wird vor allem in Südamerika Land gerodet, in Brasilien werden Regenwälder abgeholzt.
Globale Auswirkungen: Die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion gehört zu den Hauptursachen des vom Menschen verursachten Klimawandels. Dafür verantwortlich sind vor allem Methangas-Emissionen aus der Tierhaltung, das Ausbringen von Gülle und Mist, sowie Lachgas-Emissionen aus landwirtschaftlich genutzten Böden als Folge der Stickstoffdüngung.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Viele begleiten schon unseren Protest und wollen mit uns etwas verändern. Damit das gelingt, brauchen wir Experten an unserer Seite: einen unabhängigen Gutachter und einen kompetenten Anwalt. Wenn wir sie bezahlen können, steigen unsere Chancen auf Erfolg um ein Vielfaches. Und: Den ein oder anderen haben wir schon zum Umdenken gebracht. Damit das in vielen weiteren Köpfen passiert, ist Öffentlichkeitsarbeit nötig - auch sie kostet Geld.

Wer steht hinter dem Projekt?

Wir sind eine Bürgerinitiative aus Nordhessen. Stellvertretend nennen wir: Ralph und Helga (Lehmbau-Spezialisten), Micha (Messebau), Melanie und Monika (drehen Filme), Multitalent Sybill (Glasperlen sind ihr Metier), Elias (mit Kreativwerkstatt), Nicole (Tierschutz), Iris (Grafikerin)… So verschieden wir sind, haben wir doch alle ein gemeinsames großes Ziel: Wir wollen etwas ändern und setzen uns für eine tier- und umweltfreundliche Landwirtschaft ein.

Willst du dich näher informieren? Dann schau auf unserer Internetseite vorbei: http://bi-twiste.de/

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